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Tent Action

Daily Resistance Assembly #2 on June 23

Refugee strike in Berlin - Sat, 06/15/2019 - 12:45
What is the current situation of our newspaper Daily Resistance? How could and should it continue? The second Daily Resistance Assembly takes place on June 23, 2019 in Café Karanfil. Come, discuss and decide with us!

English below / Francais en bas / Türkçe aşağıda

23. Juni 2019, 13 – 18 Uhr im Café Karanfil, Mahlower Str. 7 (U8-Boddinstr.)

Liebe Aktivist*innen, Autor*innen, Verteiler*innen, Leser*innen, Freund*innen und alle interessierten Menschen, 
im März fand die erste Daily Resistance Assembly statt. Viele von euch sind gekommen. Wir haben zusammen über die Zeitung gesprochen, und wir haben gemeinsam Entscheidungen getroffen, wie es mit Daily Resistance weitergeht. Wir wollen das begonnene Gespräch mit euch fortsetzen!
Wir haben entschieden, dass es regelmäßige Assemblys geben soll. Sie sollen einen Ort des Austauschs und Kontakts zwischen verschiedenen Initiativen des Refugee Movements schaffen, um gemeinsam darüber zu sprechen, was es in den Initiativen Neues gibt und was aktuell wichtige Themen sind. 
Die nächste Assembly findet am 23.6.2019 von 13 Uhr bis 18 Uhr im Café Karanfil statt (Mahlower Str. 7, U8-Boddinstr.).

Ende Juli soll außérdem die nächste Ausgabe von Daily Resistance erscheinen. Deshalb schlagen wir vor, diese Assembly auch dafür zu nutzen, um gemeinsam Forderungen zu sammeln, zu erarbeiten und zu erneuern. Wir wollen sie in der nächsten Ausgabe von Daily Resistance abdrucken, vielleicht direkt als Poster zum Rausnehmen.
Wenn ihr Fragen habt oder Themen vorschlagen wollt, schreibt uns eine Mail. Bitte sagt uns Bescheid, ob ihr kommt und ob ihr Kinderbetreuung braucht:dailyresistance@systemli.org


Hoffentlich bis bald! 
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DAILY RESISTANCE ASSEMBLY June 23rd 2019, 13:00 – 18:00, Café Karanfil, Mahlower Str. 7 (U8-Boddinstr.)

Dear activists*, authors*, distributors*, readers*, friends* and all interested people, our first Daily Resistance Assembly took place in March. Many of you came! Together we discussed the situation of our newspaper and decided, how to continue with Daily Resistance.  Now we would like to continue our conversation with you!
We therefore decided to organise the Daily Resistance Assembly more often. We hope the Assembly can give opportunity for exchange and contact between the many initiatives of the Refugee Movement. We hope the Assembly can discuss, what’s new in our initiatives, and to address those questions that are most important right now.  
Our next Assembly will take place 23.6.2019, 13 to 18 hours at Café Karanfil (Mahlower Str. 7, U8-Boddinstr.).

By the end of July we also want to publish the next issue of Daily Resistance. We therefore suggest to collect common demands, to articulate new demands as well as to renew the existing ones during this Assembly. We want to publish them in the next Daily Resistance, maybe even in form of a poster to take out.
If you have questions or if you want to suggest a topic beforehand, send us an email.Please let us know, if you can come and if you need childcare: dailyresistance@systemli.org


We hope to see you soon! 
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ASSEMBLÉE DE DAILY RESISTANCE, le 23 juin 2019, de 13h00 à 18h00au Café Karanfil, Mahlower Str. 7 (U8-Boddinstr.) 

Chèr*es activist*es, auteurs*, distributeur*es, lecteur*es, ami*es et toutes personnes intéressées,
la première Assemblée de Daily Resistance a eu lieu en mars. Beaucoup de vous sont venu*es. Ensemble, nous avons parlé du journal et nous avons pris des décisions ensemble concernant la question de comment procéder avec Daily Resistance.  Nous voulons continuer la conversation que nous avons commencé avec vous!
Nous avons décidé qu’il devrait y avoir des assemblées régulières – pour créer un lieu d’échange et de contact entre les différentes initiatives du Mouvement des Réfugiés pour discuter ensemble de ce qui est nouveau dans les initiatives et de ce qui est actuellement important.
La prochaine Assemblée aura lieu le 23.6.2019 de 13h00 à 18h00 au Café Karanfil (Mahlower Str. 7, U8-Boddinstr.)

La prochaine édition de Daily Resistance paraîtra fin juillet. C’est pourquoi nous proposons d’utiliser cette Assemblée pour collecter, développer et renouveler ensemble les demandes. Nous voulons les imprimer dans le prochain numéro de Daily Resistance, peut-être directement sous forme d’affiche.Si vous avez des questions ou si vous souhaitez suggérer des sujets, veuillez nous envoyer un message.
S´il vous plait, faites nous savoir si vous venez et si vous avez besoin d’une garderie d`enfance:dailyresistance@systemli.org.

Nous esperons de vous voir bientôt !
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DAILY RESISTANCE GENEL TOPLANTISI, 23. haziran 2019, 13 – 18 saatleri arasındaCafé Karanfil, Mahlower Str. 7 (U8-Boddinstr.)


Sevgili aktivistler, yazarlar, dağıtımcılar ve ilgili arkadaşlar,
Mart ayı içinde birinci Daily Resistance gazetesi genel toplantısı gerçekleştirildi. Sizlerden çok sayıda katılım oldu. Birlikte görüş alış verişi yaptık. Daily Resistance gazetesine nasıl devam edebileceğimiz üzerine konuştuk. 
İlk görüşmeyi hatırlatmak istiyoruz:Karar verdik ki bu genel toplantıyı düzenli olarak yapmamız gerekli. Farklı insiyatifler ve mülteci hareketleriyle bağlar kurup yeni gruplar ve aktüel gündemler üzerine fikir alış verişi yapmak istiyoruz.

Önümüzdeeki genel toplantı; 23.6.2019 tarilinde 13-18 saatleri arasında Cafe Karanfil (Mahlowerstr.7 U-8 Boddinstr.) de gerçekleştirilecektir.
Temmuz sonunda Daily Resistance gazetesinin yeni sayısını basmak istiyoruz. Bu yeni sayı öncesi genel toplantıda talep ve önerilerimizi toplamak istiyoruz. Belki yeni sayı için posteri beraber hazırlayabiliriz.
Eğer bir soru ya da öneriniz varsa email adresinden bize yazabilirsiniz. Gelmek istiyorsanız ve çocuk bakıcılığına ihtiyacınız varsa lütfen bize bildirin: dailyresistance@systemli.org.

Yakında görüşmek dileyiyle.

Categories: Tent Action

Solidarisch mit Bürglkopf- Hungerstreik in Innsbruck

Refugee strike in Berlin - Wed, 06/12/2019 - 21:15

Seit Sonntag, dem 09.06.2019, befinden sich in Innsbruck Aktivistinnen im solidarischen Hungerstreik. Vor dem Landesmuseum Innsbruck befindet sich seitdem rund um die Uhr ein Protestzelt. Der Streik in Innsbruck soll solange aufrechterhalten werden, bis der Forderung der Hungerstreikenden am Bürglkopf nachgekommen wurde. Diese fordern mit ihrem Protest die Schließung des „Rückkehrzentrums“. Seit dem 03.06 sind dort 17, mittlerweile 10 Personen im Hungerstreik. Drei Hungerstreikende mussten bereits stationär versorgt werden. In einem persönlichen Gespräch vor Ort sagt ein Mann: „Ich würde lieber sterben, als an diesem Ort zu bleiben.“ Die Schließung des „Rückkehrzentrums“, sowie eine Überführung in Grundversorgungseinrichtungen wird auch von Tirols Soziallandesrätin Gabriele Fischer (Grüne), der Neos- Sprecherin für Inneres und Asyl im Nationalrat, Stephanie Krisper, sowie weiteren Tiroler Landes- und Kommunalpolitikerinnen gefordert.
Die seit November 2017 bestehende Anlage liegt auf 1250 Metern Höhe, 3-4 Gehstunden vom Dorf Fieberbrunn entfernt. Die ca. 40 Personen, darunter Familien mit Kindern wurden dort zwangsuntergebracht und können die Region Kitzbühel nicht ohne strafrechtliche Konsequenzen verlassen. Sie haben keinen Zugang zu rechtlicher Beratung, was die Inanspruchnahme ihrer Rechte, sowie die Einhaltung juristischer Fristen verhindert. Da die Personen in dem Rückkehrzentrum nicht auf herkömmliche Weise abgeschoben werden können, versucht man sie durch die inhumanen Bedingungen dort zur „freiwilligen“ Ausreise zu bewegen. Eine Rückkehr wäre jedoch aufgrund der Kriegzustände im Herkunftsland oder politischer Verfolgung lebensbedrohlich. Der hungerstreikende Vater einer staatenlosen Familie hat uns mehrmals gefragt: „Wir haben nichts Kriminielles verbrochen um hier in Isolation zu landen. Wir wollen menschenwürdig leben und nicht wie Tiere.“

Sign the Petition

Contact: sam_roisch@web.de

Categories: Tent Action

Bass Down Borders #3

Refugee strike in Berlin - Wed, 06/05/2019 - 22:35

Wann: 7. Juni um 22:00 – 8. Juni um 12:00

Wo: Mensch Meier, Storkowerstraße 121, 10407 Berlin

[DE]:
(english Version below)

Tanz deine Revolution? Deutschland kaputt raven? Bass Down Borders?!
…Uns ist natürlich bewusst, dass sich etwas so widerliches wie Nationalgrenzen oder ein „Heimatminister“ nicht einfach so wegbassen lassen. Trotzdem wollen wir mit unserer Veranstaltung einen Beitrag leisten, um die alltäglichen Kämpfe von geflüchteten Menschen für bedingungsloses Bleiberecht und eine solidarische Gesellschaft zu unterstützen.

Mit jeder Menge Techno, saftigem Downtempo, Ravepunk und einer guten Prise Drum n Bass wollen wir gemeinsam eskalieren, um uns dem rassistischen Normalzustand für eine Nacht so weit es geht zu entziehen und unser antirassistisches Solikonto zu füllen. Die Gelder gehen dieses mal an die Unterstützung von individuellen Bleiberechtsupport und an die Soligruppe #freeDW32, die weiterhin in Bayern Geflüchtete nach gewaltvollen Polizeirazzien in verschiedenen Lagern im Umgang mit Repressionen unterstützt.

ERMÄßIGTER EINTRITT VOR 0 UHR

In diesem Jahr stehen wir in inhaltlicher, kreativer und solidarischer Kooperation mit der Love Foundation Berlin Crew, welche für euch dann ab Samstag Mittag direkt im Anschluss Musik, Workshops und Inputs bereithalten (https://www.facebook.com/events/856850717993035/).

Auf unserer Veranstaltung gibt es keinen Platz für rassistisches, sexistisches Homo- und Trans*phobes Verhalten, sowie weitere diskriminierende Ismen.
Wir möchten das unsere Veranstaltung ein Safer Space für FLTIQ*s ist. Everybody is welcome!

[EN]:
Dance your revolution? Rave germany to pieces? Bass down borders?
…we know, that something disgusting like national borders or a so called “minister of homeland” cannot be bassed down or away. Nevertheless we want to make a contribution with our event to support the daily struggles of refugees for freedom of movement and for a society based on solidarity.
Together we want to escalate for one night with a lot of techno, juicy downtempo, resistant Ravepunk and a pinch of drum n bass, in order to elude the racist normality as far as possible and to fill our antiracist solidarity-account.

The money will be delivered this time to people who need support for their individual asylum cases and to the group #freeDW32. #freeDW32 are a bunch of people, who continuously supports refugees that suffer from state repression after police raids in different refugee camps in Bavaria.
Solidarity and resistance – bass down borders!

CHEAPER ENTRANCE BEFORE 0:00

This year we cooperate with the Love Foundation Berlin crew regarding content, creativity and solidarity. Their event will smoothly start saturday noon and we invite you to stay for their various program with music, workshops and inputs (https://www.facebook.com/events/856850717993035/).

In our Event we won’t have space for racist, sexist, homo- and transphob behaviour. Neither is any other discrimination tolerated.
We want our Party to be a safer space for FLTIQ*s. Everybody is welcome!
___________________________________________________

Line Up:

LIVE (Ravepunk) ab 22 Uhr:

Infant Sanchos, BLN, https://infantsanchos.bandcamp.com/

Alles.Scheisze, BLN/KLN, https://allesscheisze.bandcamp.com/

HC Baxxter, HNVR, https://hcbaxxter.bandcamp.com/

_________________
DJ*s ab 0:00 Uhr

Jaamann b2b The Relative Zero [Tiefdruckgebeat, BLN]
https://soundcloud.com/jaamann, https://soundcloud.com/therelativezero

Moji [Rebellion der Träumer*, BLN]
https://soundcloud.com/moji-taali

Lucinee [PAL // NACKT // Lucid, HH]
https://soundcloud.com/lucinee]

V—NYC [ebb + flow // Berlin Invasion // Kybele, BLN]
https://soundcloud.com/cyantifik

Nova Gravity [BAR72 // Kolorado Festival, BUD]
http://soundcloud.com/nova_gravity

Katzenohr [PRIZM:Berlin // RSNZRFLXN, BLN]
https://soundcloud.com/katzenohr]

Crille & Tamalt [eq:booking // minibar // slowereastside, BLN]
https://soundcloud.co/crilleundtamalt]

Wardita [kopfueber // eastern disco // Tonleiter Records, BLN]
https://soundcloud.com/wardita]

Kaleidoscope [BLN]
https://hearthis.at/laura-salamanca/]

Lady Tracy [BLN]
https://soundcloud.com/lady-tracy]

__________________
Our extra Gadgets:

Soak [Crach Records & Subtrakt, BLN]
https://hearthis.at/soakdnb/

Hardcorn Vibes aka eCorn Olsen [Mensch Meier, traumsucht, BLN]
https://soundcloud.com/ecornolsen

Bibad Ebu [BLN] https://soundcloud.com/user-350961502]

Categories: Tent Action

Aufruf zur Unterstützung des Festivals “Building Bridges” auf den Oplatz Berlin

Refugee strike in Berlin - Wed, 06/05/2019 - 22:16

[ ***german below***]

Dear friends & supporters,

From 26.-29.July, we from Women in Exile & Friends are inviting to „Bulding Bridges“ Festival in O-Platz Berlin. The festival is for refugee women* (individuals and refugee women groups) and women* working with and for refugee women* issues. We will have different interesting activities like workshops, discussions, cultural and artistic stage programm etc.

Here more infos and our call in various languages: https://www.women-in-exile.net/en/building-bridges-festival-26-29-07-2019/

To make the festival a succes, we are asking for your support in the following areas:

setting up the Festival

child care

night shifts

kitchen

floater

If you have time and energy to support, please write us a mail on which days you are available or which shifts are possible to make. Also if you would like to have more information, just write to: support@women-in-exile.net

We are happy about every helping hand and are very thankful for your support!

(the festival participation is limited to refugee women* and women*in solidarity but supporting the festival and enjoying the stage programm is open for everyone)

For this we warmly invite you to our supporter meeting on friday, 7th June at 18h in K9, Kinzigstr. 9 (near U5-Samariterstr.). Please let us know if you can come.

We are looking forward in realizing a great festival together!

Solidarity Greetings

Women in Exile & Friends

* * *

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen,

Vom 26.-29. Juli laden wir, Women in Exile & Friends, Flüchtlingsfrauen*
aus Berlin/Brandenburg sowie ganz Deutschland und ihre Verbündeten zum
„Building Bridges“ Festival auf den O-Platz ein. Es wird viele
verschiedene interessante Aktivitäten, wie Workshops, Diskussionen und

ein künstlerisch-kulturelles Bühnen-Programm geben (Programm folgt in
Kürze).

Um das Festival auf die Beine stellen zu können, suchen wir tatkräftige
Unterstützung, vor allem für folgende Bereiche:

Auf-/Abbau des Festivals
Kinderbetreuung
Nachtwache
Küche
Springerin

Wenn Ihr Zeit und Lust zum Unterstützen habt, schreibt uns gerne eine
Mail, am besten anwelchen Tagen/welche Schichten ihr machen könnt,
oderauch wenn ihr mehr erfahren wollt, schreibt an:
support@women-in-exile.net support@women-in-exile.net>

Wir freuen uns über jede helfende Hand und sind Euch sehr dankbar!

(die Festivalteilnahme ist nur für Flüchtlingsfrauen* und solidarische
Unterstützerinnen aber mithelfen und das Bühnenprogramm genießen, darf
jede*r)

Außerdem laden wir euch herzlich zum Unterstützer*innen-Treffen am
Freitag den 7.6. um 18Uhr in die K9, Kinzigstr. 9 (nahe
U5-Samariterstr.) ein.

Sagt bitte Bescheid, ob ihr kommen könnt.

Wir freuen uns, zusammen ein tolles Festival zu realisieren!

Solidarische Grüße,

Women in Exile & Friends

Categories: Tent Action

Building Bridges Festival 26.-29.07. 2019

Refugee strike in Berlin - Wed, 06/05/2019 - 22:01

Building Bridges Festival 2019

Translation: AR | FR FA |

Women in Exile & Friends are planning a three day open air summer action camp in Berlin. The camp is for refugee women* (individuals and refugee women groups) and women* working with and for refugee women* issues. This camp will enable all of us to exchange on our experiences as refugee women* living in isolation, facing racism and sexism. It will also give us the opportunity to explore on borders hindering our participation and to women in solidarity to reflect on their roles.

Our aim is to bring together refugee women* who have participated on national wide actions we have been organising since the year 2014. The refugee women* from Berlin/Brandenburg, Stimme der Frauen (Magdeburg), FLIT Solidarity Africa (Munich), Flüchtlingsfrauengruppe (Göttingen), NINA (Hamburg), Activists from Nürnberg, Kiel, Mecklenburg Vorpommern and possibly all the refugee women* we have come into contact with over the years.

In workshops and discussions, we will deepen some of the topics from our 2017 “Breaking Borders Conference” such as: new asylum laws, solidarity feminism, self-organisation and health ?

Feminist solidarity: How open are my political structures to refugee women*?

“Is it possible to learn from past experience for current feminist fights?” This question keeps on recurring in solidarity feminist debates. For centuries and decades, Women* have been organising themselves to fight against racism and sexism. Today we are organising ourselves for the same causes. These fights come from different groups which are discriminated and marginalised in the society, each group fighting for the issues which affect them. So there is a need to network and make “your fight, my fight”.

Refugee laws

The refugee laws are changing daily from bad to worse – from the backlash of the Residenzpflicht, racial profiling, vouchers etc. to new mass accommodations in the ANKER centers, proposals of new police laws and another Seehofer draft called “Geordnete-Rückkehr-Gesetz” on quick deportations and criminalisation of supporters and a critical civil society. What are our roles in changing this game?

Health and the Health Tribunal in 2020

Most of us refugee women and others we know are suffering traumas, depression and unexplained maladies connected to asylum seeking issues. We only have access to “third class” medical insurance and the „Asylbewerberleistungsgesetz“ which was passed in 1993 to discourage asylum seekers from coming to or staying in Germany is racist and discriminating!! How can we as refugee women* be part of the health tribunal taking place beginning of the year 2020 to denounce this status quo.

The Tribunal will be organized in the tradition of the PPT (Permanent Peoples Tribunal) which is a platform to give recognition, visibility and a voice to the peoples suffering violations of their fundamental rights, in this case health.

Creative Activism and spontaneous Actions:

Children who are part of our movement and as the following generation of the future fighters will have the opportunity to enjoying their holidays by coming out of the isolated spaces of the lagers and play together in the open, draw and having a loving full childcare surrounding, which will serve as a foundation of building future racist and sexist free society.

There will be space for creative and spontaneous actions such as a Floß- or street demonstration, live concerts, films, performances or any other action. For this we will provide an open stage to speak out against discrimination and violence, using our different (artistic / cultural / creative) expressions, we will be bridging our political ideas.

We see all this forms of expressions as a tool for self- and collective healing and visibility in public spaces.

Our Vision?

It is time to build a feminism which is inclusive and intersectional, a feminism that listens to all women* and ends racist, sexist and discriminatory structures. Through our experience, we are aware that fighting battles with women* is difficult because the society and the women* themselves think that women* are or should be happy with the little they have. For this reason, we expect from non-refugee women* an open minded solidarity participation in denouncing discrimination, racism, sexism and violence. It is time to look at our fights as same, same but different. We, refugee women*, are willing to join the civil society and be part of the fight to change the course of history.

We ask the non-refugee women* to reflect on “how your political structures are open to refugee women*” and how you could support or join the Building Bridges Festival. To quote one activist: “The story of women’s struggle for equality belongs to no single feminist nor to any one organisation, but to the collective efforts of all who care about human rights.”

We are women* living in this society and are part of the fight for a fair, inclusive society.

We cannot succeed if part of us are held back as refugee women* and we will continue denouncing racist’s laws, the existence of lagers and deportation policies.

We will continue breaking borders by bringing awareness about colonialism, capitalism and other flight reasons. These issues cannot be ignored. We have the right to peace, social inclusion and shared prosperity.

After the camp we’ll connect with other groups at the 5-days-meeting*Summer Feminist Connect* (30.7.-3.8.) in Meuchefitz (Wendland), which is collectively organized by NINA Hamburg, FLIT Solidarity Africa and Women in Exile & Friends. If you are interested to get more information and to join, let us know or mail to feminist_connect[at]riseup.net!

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Demo in Berlin: Abschiebehaft abschaffen! Für eine (Un)Geordnete Rückkehr zur Menschenwürde und Solidarität!

Refugee strike in Berlin - Sun, 05/12/2019 - 11:53
( english francais |العربية (arabisch))
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Pünktlich zum 100. Geburtstag der Abschiebehaft in Deutschland soll diese mit dem  “Geordnete-Rückkehr-Gesetz” massiv ausgebaut werden. Da gibt’s nichts zu feiern!
        
Wird dieses Gesetz in der aktuellen Form verabschiedet, können geflüchtete und migrierte Menschen bald ohne richterlichen Beschluss oder Einzelfallprüfung in normalen Gefängnissen inhaftiert werden. Die    Voraussetzungen für eine Inhaftierung sollen enorm abgesenkt werden – alleine z.B. die Tatsache, dass eine Person für ihre Reise bezahlt hat (wer hat das nicht?) soll künftig eine „Fluchtgefahr” darstellen und somit ausreichen, um bis zu 1 1/2 Jahre in Haft genommen werden zu können. Dabei soll in Zukunft nicht mehr der Staat zu beweisen haben, dass bei einer Person „Fluchtgefahr” vorliegt, sondern die Personen werden aus der Haft heraus beweisen müssen, dass keine vorliegt, um wieder entlassen zu werden. Alles ohne Zugang zu kostenlosem Rechtsbeistand. 
        
Abschiebehaft ernennt Migration so per Gesetz zum Verbrechen. Aber wir spielen bei dieser rassistischen und nationalistischen Politik nicht  mit! Und wir werden diesen weiteren Angriff auf die Grundrechte von geflüchteten und migrierten Menschen nicht ohne Protest hinnehmen!


Obwohl im Berliner Koalitionsvertrag ein Ende dieser Praxis vereinbart wurde, werden auch hier aktuell Menschen (wenn auch nur Wenige ) in Abschiebehaft  genommen. In Deutschland sind es jährlich mehrere Tausend Menschen.  Brandenburg plant den Ausbau eines Abschiebegewahrsams beim Flughafen Schönefeld, der bereits Ende Juni den Betrieb aufnehmen soll, sowie die Wiedereröffnung des Abschiebeknasts in Eisenhüttenstadt. Wenn die erst einmal da sind, wird Berlin sie sicherlich mitbenutzen.
        
Lasst uns daher gemeinsam gegen Abschiebehaft kämpfen! Im Rahmen eines dezentralen  Aktionstags der Kampagne 100 Jahre Abschiebehaft (100-jahre-abschiebehaft.de) wollen wir Schönefeld als einen der Orte sichtbar machen, an dem zukünftig Menschen aufgrund von Rassismus eingesperrt werden sollen.


Ob durch rechtliche Mittel oder Protest und Hungerstreik: Menschen in Abschiebeknästen kämpfen bereits mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen das Unrecht der Abschiebehaft. Ihnen gilt unsere Solidarität.


 Migration ist kein Verbrechen – Solidarität ist unsere Waffe!
    
Kämpft mit uns für
* Keine Abschiebeknäste in Berlin und Brandenburg! 
* Die Abschaffung  der Abschiebhaft und sofortige Schließung aller Abschiebeknäste!
* Ein Ende aller  Abschiebungen!
* Gegen die rassistischen Asylgesetzverschärfungen!
* Für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht für alle!


Aktion Abschiebhaft abschaffen Berlin Brandenburg


abschiebehaft_abschaffen_bb@riseup.net
Twitter: @GegenAhaft_bb
facebook.com/GegenAhaftBB


Arabisch: 


إلغاء اعتقال الترحيل!   من أجل عودة (منظمة غير منظمة) إلى كرامة الإنسان وتضامنه!  العرض التوضيحي ليوم العمل الوطني: الأحد // 12.05.2019 // 14.30 مطار شونيفيلد (S-Bahn)

  في الوقت المناسب للاحتفال بالذكرى المئوية لاحتجاز الترحيل في ألمانيا ، سيتم توسيع نطاق هذا بشكل كبير مع “قانون العودة المنظمة”.  لا يوجد شيء للاحتفال!          إذا تم تبنيها في شكلها الحالي ، فقد يتم احتجاز اللاجئين والمهاجرين في السجون العادية قريبًا دون أمر من المحكمة أو فحص كل حالة على حدة.  يجب تخفيض شروط السجن بشكل كبير – على سبيل المثال وحده  حقيقة أن الشخص قد دفع ثمن رحلته (من لا؟) يجب أن تشكل في المستقبل “خطر الفرار” وبالتالي تكون كافية للاحتجاز لمدة تصل إلى سنة ونصف.  في المستقبل ، لن يتعين على الدولة أن تثبت أن الشخص “معرض لخطر الفرار” ، لكن سيتعين على الأشخاص إثبات عدم احتجاز أي شخص.  كل شيء دون الوصول إلى المساعدة القانونية المجانية.          احتجاز المهاجرين يربط الهجرة بموجب القانون.  لكننا لسنا جزءا من هذه السياسة العنصرية والقومية!  ولن نقبل هذا الهجوم الإضافي على الحقوق الأساسية للاجئين والمهاجرين دون احتجاج!  على الرغم من الاتفاق على إنهاء هذه الممارسة في اتفاقية ائتلاف برلين ، إلا أنه يتم ترحيل الأشخاص (وإن كان قليلًا).  في ألمانيا ، هناك عدة آلاف من الأشخاص كل عام.  يخطط براندنبورغ لتطوير مركز احتجاز في مطار شونيفيلد ، ومن المقرر أن يبدأ عمله في نهاية يونيو ، وكذلك إعادة فتح حانة الترحيل في آيزنهوتنشتات.  بمجرد الوصول إلى هناك ، ستشاركها برلين بالتأكيد.          دعونا نحارب الترحيل معا!  كجزء من يوم الحملة اللامركزي لحملة 100 عام من الاعتقال (100-jahre-abschiebehaft.de) ، نريد أن نجعل Schönefeld مرئيًا باعتباره أحد الأماكن في المستقبل التي يتم فيها سجن الأشخاص بسبب العنصرية.  سواء من خلال الوسائل القانونية أو الاحتجاج والإضراب عن الطعام: الأشخاص في آفات الترحيل يقاتلون بالفعل بكل الوسائل المتاحة لهم ضد ظلم احتجاز الترحيل.  لديهم تضامننا.    الهجرة ليست جريمة – التضامن سلاحنا!      قتال معنا من أجل * لا يوجد Abschiebeknäste في برلين وبراندنبورغ! * إلغاء الترحيل والإغلاق الفوري لجميع Abschiebeknäste! * وضع حد لجميع عمليات الترحيل! * ضد تشديد قانون اللجوء العنصري! * لحرية الحركة والح
ق في البقاء للجميع!  حركة إلغاء الترحيل برلين براندنبورغ  abschiebehaft_abschaffen_bb@riseup.net تويتر:GegenAhaft_bb facebook.com/GegenAhaftBB


Englisch:
                                   
Abolish custody pending deportation
 For a (Dis)Orderly Return to Human Dignity and Solidarity!


DEMO on the Country-wide Day of action:
Sunday // 12.05.2019 // 14.30h
Schönefeld Airport (S-Bahn)


Just in time for the 100th anniversary of the custody pending deportation in Germany the practice will be massively expanded with the “Ordered Return Act”. Clearly, there’s nothing to celebrate!


If this law is passed in its current form, refugees and migrants can be detained without a court order in normal prisons in order to facilitate the process of deportation. The conditions for imprisonment are to be reduced enormously. For example the mere fact that a person paid money on his*her journey (who hasn’t?), is supposed to be an “escape hazard” in the future, allowing them to detain her*him up to 1 1/2 years. In the future, the state will no longer be required to prove that a person is at risk of absconding, but the imprisoned deportees will have to prove that there is no risk, in order to be released again. All without access to free legal assistance. 


Detention in order to facilitate the process of deportation makes migration a crime by law. But we do not support this racist and nationalist policy! And we will continue protesting against this attack on the fundamental rights of refugees and migrants!


Although an end to this practice was agreed to in the Berlin Coalition Agreement, people (even if only a few) are currently detained for deportation in Berlin. In Germany there are several thousand deportation detainees each year.  Brandenburg plans to extend deportation custody at Schönefeld Airport, which is scheduled to commence operations at the end of June, and the reopening of the deportation prison in Eisenhüttenstadt is planned. Berlin will certainly use them as well.


So let’s fight together against custody pending deportation! On the decentralized action day of the campaign 100 years of custody pending deportation (100-jahre-abschiebehaft.de) we want to make Schönefeld visible as one of the places, in which people due to racist policies will be imprisoned.
Whether by legal means or protest and hunger strike: People in custody pending deportation are already fighting with all they means against the injustice of deportation imprisonment. Our solidarity is with them.
Migration is not a crime – solidarity is our weapon!
    Fight with us for


No deportation prisons in Berlin and Brandenburg! 
The abolition of all custody pending deportation and the immediate closure of all deportation prisons!
An end to all deportations!
Against the racist aggravation of asylum laws!
For freedom of movement and right to stay for all!


Action Abolish Custody Pending Deportation Berlin Brandenburg


deportation__abolish_bb@riseup.net
Twitter: @againstAhaft_bb
facebook.com/againstAhaftBB


Französisch:
                                   
Abolir la rétention administrative
Pour un retour (dés) ordonné à la dignité et à la solidarité !


DEMO le jour de l’action nationale :
Dimanche // 12.05.2019 // 14h30
Aéroport Schönefeld (S-Bahn)


Juste au moment du 100ème anniversaire de la rétention administrative en Allemagne, le procédé va être massivement déployé avec le « Ordered Return Act» (Acte d’Ordonnance de Retour). Mais il n’y a vraiment pas de quoi faire la fête!


Si cette loi est adoptée sous sa forme actuelle, réfugiés et migrants pourront être détenus dans des prisons ordinaires dans le but de faciliter la procédure d’expulsion. Les motifs d’incarcération doivent vraiment être réduits. Par exemple, le simple fait qu’une personne ait payé son voyage (qui ne l’a pas fait ?) est supposé être ”susceptible de s’évader”, permettant aux autorités de la placer en détention sur une période allant jusqu’à 1 1/2 an. A l’avenir, l’Etat n’aura plus l’obligation de prouver qu’une personne risque de fuir, il incombera aux détenus eux-mêmes de prouver qu’ils ne présentent aucun risque de fuite s’ils veulent être relâchés. Le tout sans bénéficier de l’accès à une assistante juridique.


La détention afin de faciliter l’expulsion fait de la migration un crime aux yeux de la loi.
Mais nous ne supportons pas cette politique raciste et nationaliste !
Et nous continuerons à protester contre cette atteinte aux droits fondamentaux des réfugiés et des migrants !


Bien que la fin de cette pratique ait été accordée  dans le Berlin Coalition Agreement, des gens (mêmes s’ils sont peu nombreux) sont actuellement détenus en rétention à Berlin. En Allemagne, ils sont plusieurs milliers chaque année à être maintenus en détention en attendant leur expulsion.
Brandenburg projette d’étendre la rétention à l’aéroport de Schönefeld, qui a programmé le début des opérations pour fin juin, et la réouverture de la prison d’expulsion d’Eisenhüttenstadt est prévue. Berlin les utilisera certainement aussi.


Alors battons-nous ensemble contre la rétention administrative !
Le jour de l’action décentralisée de la campagne « 100 ans de rétention administrative » nous voulons montrer Schönefeld comme l’un des endroits où l’on emprisonnera des gens à cause de politiques racistes.


Que ce soit par le biais de moyens juridiques ou de protestation et de grève de la faim : les gens placés en rétention administrative luttent déjà avec tous leurs moyens contre cette injustice. Nous sommes solidaires avec eux.


La migration n’est pas un crime, la solidarité est notre arme !


Battez-vous à nos côtés 
           • contre la rétention administrative à Berlin et Brandenburg !
           • pour l’abolition de toutes les structures de rétention administrative et leur fermeture immédiate !
            • pour la fin de toutes les expulsions !
            • contre l’évolution raciste des lois d’asile !
            • pour la liberté de mouvement et le droit de rester pour tous !


Action abolir la rétention administrative Berlin Brandenburg


deportation__abolish_bb@riseup.net
Twitter: @againstAhaft_bb
facebook.com/againstAhaftBB

Categories: Tent Action

O-Platz Verein

Refugee strike in Berlin - Sun, 05/05/2019 - 16:54

english below

Der Oplatz war eines der Zentren der Protestbewegung geflüchteter Menschen in Deutschland. Der neu gegründete OPlatz Verein will diesen Protest durch politische Bildungsarbeit aus geflüchteter Perspektive weiterführen.

Dazu sind Workshops, Theateraufführungen, Informationsveranstaltungen, Info-Points in verschiedenen Städten, Veranstaltungen rund um den Jahrestages der Besetzung des Oranienplatzes und weitere Aktionen geplant.

Wenn ihr uns unterstützen oder mitmachen möchtet, kontaktiert uns, kommt zu unseren Treffen oder werdet Mitglied im Verein!

Wir treffen uns jeden Sonntag um 12 Uhr im Cafe Karanfil, Mahlower Straße 7, 12049 Berlin

E-Mail: oplatz-verein@riseup.net

english

O-Platz Association

The O-Platz was one of the centers of the refugee protest movement in Germany. The newly-founded O-Platz association wants to continue this protest through political education from a refugee perspective.

We are planning workshops, theater performances, information events, info points in different cities, events surrounding the anniversary of the occupation of the Oranienplatz and other actions.

If you want to support us or want to participate, contact us, come to our meetings or become a member of the association!

We meet every sunday at 12 o’clock in Cafe Karanfil, Mahlower Straße 7, 12049 Berlin

E-Mail: oplatz-verein@riseup.net

Categories: Tent Action

Roma-Frau klagt gegen rassistische Straftäterin

Refugee strike in Berlin - Sun, 05/05/2019 - 11:42
von RAN – Roma Antidiskrimination Network Am 29. März waren M., ihr Mann und ihr Schwager in einer Berliner U-Bahn unterwegs, als sie von einer Frau mit einem Messer attackiert wurden. Die Frau hat dem Schwager in den Bauch gestochen und nur um 2cm die Leber verfehlt. Als sie M.s Mann angreifen wollte, konnte dieser ausweichen. Daraufhin hat sie es nochmal versucht und M. hat sie gestoßen, damit sie das Gleichgewicht verliert. Ihr gelang es nicht, die Angreiferin zu Boden zu stoßen und sie schnitt sie tief in den Nacken. Als sie versucht hat, der Frau das Messer wegzunehmen, hat die Frau sie hart in die Hand gebissen. Die ganze Zeit hat M. gerufen “bitte Hilfe!!”, aber niemand im Wagen hat sich bewegt. Als der Zug in der nächste Station gehalten hat, haben M., ihr Mann und ihr Schwager – obwohl alle Blut überströmt und tief verletzt waren – es endlich geschafft, die Frau am Boden festzuhalten. Erst dann hat ein Mann, der die ganze Szene im Zug gesehen hat, sich eingemischt und die Hand der Frau festgehalten.Die Polizei verhaftete die Frau. M. und ihre Familie im Krankenhaus stationär behandelt werden. M.s Mann ist schwer krank und hatte kürzlich eine Operation. Inzwischen ist er wieder im Krankenhaus.Die Kriminalpolizei hat M. darüber informiert, dass die Angreiferin eine deutsche Frau ist und dass es eine rassistisch motivierte Straftat war. Die Frau wird strafrechtlich verfolgt. Die Polizei hat M. jedoch auch geraten, die Frau auf Schadenersatz zu verklagen. Sie empfahlen ihr, sich hierfür anwaltlich beraten und vertreten zu lassen.Wir möchten, dass der Fall öffentlich bekannt wird. Selten wird über rassistisch motivierte Straftaten berichtet. In den Medien wird bei dem aktuellen Fall weder das Tatmotiv erwähnt noch dass die Angegriffenen Roma waren. Wenn es andersherum gewesen wäre – eine Nichtweiße Frau hätte eine ältere weiße Menschen angegriffen – wäre das skandalisiert worden.Wir möchten, dass M. und ihre Familie bei der Klage ordentlich rechtlich vertreten werden. Ein gute_r Anwält_in ist jedoch teuer und dafür fehlen der Familie die nötigen Mittel. Daher unterstützen wir sie und rufen euch dazu auf, das auch zu tun. Ob ihr ein Verein, eine Initiative oder eine Einzelperson seid – unterstützt M. und verhelft der Gerechtigkeit zum Sieg! Macht Rassismus gegen Roma sichtbar! Unterstützt M. bei ihrem Kampf: Bitte bei Überweisungen diesen Verwendungszweck angeben: Klage M. Berlin Roma Center Berlin Sparkasse IBAN:DE11 2605 0001 0056 0575 40 BIC:NOLADE21GOE Vielen Dank für eure Solidarität! Bitte leitet diese Informationen weiter.

 –Roma Center e.V.Roma Antidiscrimination NetworkAm Leinekanal 437073 GöttingenT: 0551-388 7633www.ran.eu.comwww.roma-center.de

Categories: Tent Action

Roma-Aktivistin wehrt sich gegen Messerangriff

Refugee strike in Berlin - Thu, 04/25/2019 - 20:44

von Alle Bleiben

vor kurzem wurde die Roma-Aktivistin M. in einer Berliner U-Bahn angegriffen. Eine Frau hat M. und ihren Schwager, der mit ihr unterwegs war, rassistisch beleidigt und sie dann mit einem Messer attackiert. M.konnte der Angreiferin das Messer entwenden. Weitere Passagiere schritten erst ein, als sie wahrnahmen, dass M. stark blutete. Die Angreiferin konnte festgehalten und der Polizei übergeben werden. Die Kriminalpolizei gratulierte M.für ihr beherztes Eingreifen.  M. und ihr Begleiter mussten ins Krankenhaus.Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Attacken gegen Roma, zum Beispiel in Hamburg, Berlin oder Frankfurt. Nur selten wird Anzeige gegen die Angreifer_innen erstattet. Die Angegriffen leben oft in einer prekären Situation und wenden sich daher nicht an die Polizei.M. befürchtet, dass es in der Gegend, in der sie und ihre Familie nun leben, nicht sicher ist.M. ist aus Rumänien und lebt seit Jahren in Deutschland. Sie war eine der Aktivist_innen, die jahrelang die Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin besetzt hatten.Heute berichtet M. auf Sendung: Radio F* auf FRB Berlin (Freies Radio Berlin – https://www.88vier.de Gesendet wird über https://www.studioansage.de/

Categories: Tent Action

Schule ohne Abschiebung – die Broschüre

Refugee strike in Berlin - Thu, 04/11/2019 - 01:42
https://www.schule-ohne-abschiebung.org/

vom Roma Center Göttingen e.V

Liebe Leute,

die Broschüre der Kampagne Zukunft für Alle – Schule ohne Abschiebung ist da!

Lest die Hintergründe der Kampagne, wie ihr Kinder und Jugendliche ohne sicheren Aufenthalt unterstützen könnt und an wen ihr euch wenden könnt.

Die Kampagne richtet sich an Schulen, Lehrkräfte und Schüler_innen, kann aber auch von allen anderen genutzt werden, die mit jungen Menschen ohne sicheren Aufenthalt arbeiten oder befreundet sind.

Wir haben bereits viele Broschüren verschickt und verschicken gerne weiterhin einzelne Exemplare der Broschüre kostenlos, bei größeren Mengen (ab 8 Exemplaren) bitten wir allerdings um eine kleinere Spende für die Deckung der Portokosten. Ihr könnt die Broschüre per Mail oder Telefon bestellen.

Liebe Grüße
das Kampagnen-Team 
mail@schule-ohne-abschiebung.org
T: 0551-388 7633

Kontoverbindung:
Roma Center e.V.
Sparkasse Göttingen
IBAN: DE60260500010000170399
BIC: NOLADE21GOE

Categories: Tent Action

Yves’ Versprechen oder Warum es kein Zurück gibt

Refugee strike in Berlin - Thu, 04/11/2019 - 01:26

Ein Film mit anschließender Diskussion aus der Reihe “Blick nach Afrika” von attac Berlin und dem RegenbogenKINO am 15. April um 19:30 Uhr

Wann: 15.04.2019 – 19:30 Uhr

Wo: Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

Online: https://attacberlin.de/news/yves-versprechen-oder-warum-es-kein-zurueck-gibt

Ein Dokumentarfilm von Melanie Gärtner D 2017, 79 Min. Original mit deutschen Untertiteln

Yves sitzt in Spanien fest. Es geht weder vorwärts noch rückwärts. Vor acht Jahren ist er in Kamerun aufgebrochen, um in Europa ein neues Leben zu beginnen. Seitdem hat die Familie nichts von ihm gehört. Die Filmemacherin Melanie Gärtner zeichnet Videobotschaften von Yves auf, reist damit nach Kamerun und trifft dort seine Familie. Bei all der Erleichterung über das Lebenszeichen von Yves werden Erwartungen laut, schließlich hat Yves es ins gelobte Europa geschafft. In den Augen seiner Familie kann nur er ihr Leben zum Besseren wenden. Er darf nicht scheitern, denn eine Rückkehr ist ausgeschlossen.

Als Gäste begrüßen wir Jean  und Maurice von Corasol – Initiative gegen Rassismus und für Solidarität mit Geflüchteten. Sie beide kommen selbst aus Kamerun und werden auch über die aktuelle politische Situation in dem Land berichten.

Die Filmreihe “Blick nach Afrika” ist ein Gemeinschaftprojekt des regenbogenKINO und von attac Berlin. Wir wollen einen anderen Blick auf Afrika lernen und bemühen uns, zu jeder Veranstaltung kompetente GesprächspartnerInnen einzuladen.

15.04.2019 – 19:30 Uhr

Regenbogenkino

Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

Unser Programm ist breit gefächert und spiegelt die Interessen und Vorlieben der KinomacherInnen, eine kommerzielle Ausrichtung der Filmauswahl steht bei uns nicht im Vordergrund. Unser Publikum ist dementsprechend unterschiedlich und hat bei uns sogar die Möglichkeit Filme mit auszuwählen.

Categories: Tent Action

Securityfirmen in Flüchtlingsunterkünften

Refugee strike in Berlin - Wed, 03/27/2019 - 23:24

WORKSHOP Lager Mobilisation Network Berlin

WHEN / WANN: 30.03.2019 WHAT TIME / ZU WELCHER UHRZEIT: 2 p.m, 14 Uhr WHERE /WO : Friesenstr. 6, 10965 Berlin

— english below / français ci-dessous —

Wir wollen mit euch über Sicherheitsfirmen in der Flüchtlingsunterkunft
reden. Wir besprechen was das deutsche Recht ihnen erlaubt und was nicht. Hierzu wird es einen kleinen Input auf deutsch geben. Danach wollen wir gemeinsam einen Bericht zu Gewalt in Unterkünften durch Securitymitarbeiter lesen. Es wird Raum und Zeit geben, über eure Erfahrung mit Sicherheitsmitarbeiter zu reden und Handlungsmöglichkeiten zu betrachten.

Der Input ist auf deutsch. Eine Übersetzung auf Englisch, Französisch
und Farsi ist möglich.

Security companies in refugee camps

We want to talk to you about security companies in the refugee camps.
We‘ll discuss what German law allows them to do and what not. For this there will be a small input in German. Afterwards we want to read with you one in-deapth report on violence in refugee camps by security guards. There will be space and time to talk about your experience with security staff and to consider possible action.

The input is in German. A translation in English, French and Farsi is possible.

Les entreprises de sécurité dans les centres pour réfugié·e·s

Nous voulons discuter avec vous au sujet des entreprises de sécurité dans les centres pour réfugié·e·s.
.Nous parlerons de ce que le droit allemand leur permet de faire et de ce qu’ils on pas le droit de faire.
A cette fin, il y aura une petite introduction en allemand. Après cela nous voulons lire ensemble un rapport sur la violence dans les centres pour réfugié·e·s par les gardes de sécurité. Il y aura de temps et d’espace pour parler de votre expérience avec le personnel de sécurité, de discuter et d’envisager des actions possibles.


شرکت های امنیتی(حراست و انتظامات) در کمپ‌های پناهندگی.

ما مایل هستیم با شما در رابطه با شرکت‌های امنیتی در کمپ‌های پناهندگی صحبت کنیم.
در وهله اول می‌خواهیم با شما در ارتباط با قوانین آلمان صجبت کنیم و طبق آن شرکت‌های امنیتی مجاز به انجام دادن چه کارهایی هستند ویا نیستند. ورود به بحث با یک پرزنتیشن آلمانی خواهد بود. بعد از آن ما با همدیگر گزارشی در رابطه با خشونت در کمپ‌های پناهجویی توسط نیروی حراست را ‌می‌خوانیم. ما برای شما زمانی در نظر گرفته‌ایم که از تجربیات خودتان در نحوه برخورد کارکنان بخش حراست و انتظامات صحبت کنید.

بحث‌ها به آلمانی خواهند بود. اما ترجمه به زبان‌های انگلیسی، فرانسوی و فارسی در دسترس خواهند بود.


بتاريخ ٣٠.٠٣.٢٠١٩ الساعة ١٤:٠٠

العنوان: Friesenstr. 6, 10965 Berlin

شركات الأمن في مخيمات اللاجئين

نود الحديث معكم/ن عن شركات الأمن في مخيمات اللاجئين. سوف نتحدث عن حقوق هذه الشركات والأمور التي تسمح لهم/ن والأمور الممنوعة القيام بها وفق القانون الألماني. سوف تحصلون/ن على بعض المعلومات باللغة الألمانية. من ثم سوف نقوم بقرائة تقرير عن العنف الممارس من قبل موظفي/ات الأمن في مخيمات اللاجئين سوية”. سوف نوفر لكم/ن الوقت والمكان لتتحدثوا/ن عن تجاربكم/ن مع موظفي/ات شركات الأمن وتتعرفوا/ن على طرق للتعامل مع هذه المواقف.

ستكون الجلسة باللغة الألمانية وستتوفر الترجمة للغات التالية: الانجليزية، الفرنسية والفارسية.

Adresse:

Friesenstr. 6
10965 Berlin-Kreuzberg

U7 Gneisenaustr.
U6 + U7 Mehringdamm

Categories: Tent Action

Daily Resistance Assembly on March 31st

Refugee strike in Berlin - Wed, 03/27/2019 - 00:08

Francais en bas, Deutsch unten

What is the current situation of our newspaper Daily Resistance? How could and should it continue? The first Daily Resistance Assembly takes place on March 31, 2019. Come, discuss and decide with us!

Why: Daily Resistance was created as a newspaper from the Refugee Movement to publish experiences, positions and discussions from the movement. Daily Resistance should be a means of resistance and help us
to organize. But at the moment the editorial group consists only of a small group of activists*. WE LACK THE EXCHANGE WITH OTHER ACTIVISTS, WE
LACK YOUR IMPULSES, EXPERIENCES, IDEAS AND CRITICISM. THAT’S WHAT DAILY RESISTANCE LIVES FROM, AND THAT’S WHAT THIS NEWSPAPER IS FOR.

What: We think that the newspaper needs a different structure, a different way of working and a bigger “we”. It needs a space for collective decisions about Daily Resistance. There we will discuss and clarify together what the newspaper can be and what it can do for us in
our political contexts. This requires a regular opportunity for exchange and contact between people who want to use the newspaper as an instrument.

Our suggestion is to call an assembly: TWICE A YEAR WE WOULD LIKE TO ORGANIZE AN ASSEMBLY. There we want to talk about what is important in your initiatives and how it can appear in the newspaper. It can be about fundamental debates, about the political orientation of the newspaper, but also about individual topics like choice of articles or organisatorial questions about finances, translations or distribution. We meet to get new ideas, to think together and to make the newspaper again a project of many people for many people. Through the assembly many can participate in the newspaper, discuss,without regularly attending the editorial meetings – though each of you is very welcome
there as well. THE ASSEMBLY SHOULD FUNCTION AS A SPACE WHERE WE CAN CONSULT COLLECTIVELY AND MAKE DECISIONS TOGETHER.

Do you have ideas, criticism, suggestions? Come to the first Daily Resistance Assembly:

Date: 31 March 2019, 13 – 18 Location: Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
During the meeting there will be childcare and food.

Procedure
1st block 13 – 15:00 o’clock
Welcoming
Aims of the assembly
What do we want to use Daily Resistance for?
What is happening in your initiatives right now?
15 – 16 h lunch break
2nd block 16 – 18 o’clock
Assembly method and structure
Concrete questions, outlook, planning
Final round: Statement of the assembly

If you have questions or you want to suggest a topic beforehand, talk to us: email/phone or pad: http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Please let us know if you can come and if you need childcare: dailyresistance@systemli.org

We hope to see you soon!

Your DR`s – Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

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Wie steht es um unsere Zeitung Daily Resistance? Wie kann und soll es mit ihr weitergehen?
Am 31. März 2019 findet die erste Daily Resistance – Assembly statt. Kommt, sprecht und entscheidet mit!

Warum: Daily Resistance ist als Zeitung aus dem Refugee-Movement entstanden, um Erfahrungen, Positionen, Diskussionen aus der Bewegung zu
veröffentlichen. Daily Resistance soll ein Mittel des Widerstands sein und helfen, uns gemeinsam zu organisieren. Doch im Moment besteht die Redaktionsgruppe nur aus einer kleinen Gruppe von Aktivist*innen. UNS FEHLT DER AUSTAUSCH MIT ANDEREN AKTIVIST*INNEN, UNS FEHLEN EURE IMPULSE, ERFAHRUNGEN, IDEEN UND KRITIK. DENN DAVON LEBT DAILY RESISTANCE, UND DAFÜR GIBT ES DIESE ZEITUNG.

Was: Wir denken, dass die Zeitung eine andere Struktur braucht, eine andere Arbeitsweise und ein größeres „Wir”. Es braucht einen Raum für kollektive Entscheidungen über Daily Resistance. Dort soll
gemeinsam diskutiert und geklärt werden, was die Zeitung sein kann und was sie für uns in unseren politischen Zusammenhängen tun kann. Dazu braucht es eine regelmäßige Möglichkeit für Austausch und Kontakt zwischen Menschen, die die Zeitung als Instrument nutzen wollen.

Unser Vorschlag ist, eine Assembly/Versammlung einzuberufen: ZWEIMAL IM JAHR MÖCHTEN WIR EINE GROßE VERSAMMLUNG ORGANISIEREN. Dort wollen wir uns darüber austauschen, was in euren Initiativen wichtig ist und wie das in der Zeitung erscheinen kann. Es kann um Grundsatzdebatten gehen, um die politische Ausrichtung der Zeitung, aber auch um einzelne Themen oder organisatorische Fragen wie Finanzen, Vertrieb, Übersetzungen u.a. Wir treffen uns, um neue Ideen zu bekommen, gemeinsam zu denken und die Zeitung wieder zu einem Projekt von vielen Menschen für viele Menschen zu machen. Durch die Versammlung können viele an der Zeitung mitwirken und mitdiskutieren, ohne an den Redaktionstreffen regelmäßig teilzunehmen – jede*r von euch ist aber auch dort sehr willkommen. DIE VERSAMMLUNG SOLL ALS EIN RAUM FUNKTIONIEREN, IN DEM WIR UNS KOLLEKTIV BERATEN UND GEMEINSAM ENTSCHEIDEN KÖNNEN.

Habt ihr Ideen, Kritik, Vorschläge? Kommt zur ersten Versammlung von Daily Resistance:

Termin: 31. März 2019, 13 – 18 Uhr Ort: Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
Während der Versammlung wird es Kinderbetreuung und Essen geben.

Ablauf
1. Block 13 – 15:00 Uhr
Willkommen
Ziele der Assembly
Wofür wollen wir Daily Resistance nutzen?
Was ist aktuell in euren Initiativen?
15 – 16 Uhr Essenspause
2. Block 16 – 18 Uhr
Arbeitsweise und Struktur der Assembly
konkrete Fragen, Ausblick, Planung
Abschlussrunde: Statement der Assembly

Wenn ihr vorher Fragen stellen wollt oder Themen vorschlagen könnt, sprecht mit uns: E-Mail/Telefon oder Pad: http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Es wäre schön, wenn ihr uns Bescheid sagt, ob ihr kommen könnt/wollt und ob ihr Kinderbetreuung braucht: dailyresistance@systemli.org

Hoffentlich bis bald!

Eure DR-Crew – Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

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Quelle est la situation actuelle de notre journal Daily Resistance? Comment pourrait et devrait-elle se poursuivre? La première Assemblée de Daily Resistance va avoir lieu le 31 mars. Venez, discutez et décidez avec nous!

Pourquoi : Daily Resistance a été créé comme un journal des refuge*es de publier les expériences, les positions et les discussions des membres du mouvement. Daily Resistance doit être un moyen de résistance et nous aider à nous organiser. Mais à l’heure actuelle, le groupe éditorial se compose uniquement d’un petit groupe d’activiste*s. NOUS MANQUONS D’ÉCHANGES AVEC D’AUTRES ACTIVISTES, NOUS MANQUONS D’IMPULSIONS, D’EXPÉRIENCES, D’IDÉES ET DE CRITIQUES. C’EST DE CA QUE DAILY RESISTANCE VIT, ET C’EST À ÇA QUE SERT CE JOURNAL.

Quoi : Nous pensons que le journal a besoin d’une autre structure, d’une structure différente, une autre façon de travailler et un “nous” plus grand. Il a besoin d’un espace pour des décisions collectives. Là, nous discuterons et clarifieons ensemble ce que le journal peut être et ce qu’il peut faire pour nous dans les domaines suivants, nos contextes politiques. Cela nécessite une occasion régulière d’échange et le contact entre les personnes qui veulent utiliser le journal comme un l’instrument.

Notre suggestion est de convoquer une assemblée : DEUX FOIS PAR AN, NOUS AIMERIONS ORGANISER UNE ASSEMBLÉE. Nous voulons y parler de ce qui est important dans vos initiatives et comment ca peut paraître dans les journaux. Il peut s’agir de débats fondamentaux, sur l’orientation politique du journal,
mais aussi sur des sujets individuels tels que le choix des articles ou des thèmes, des questions d’organisation sur les finances, les traductions ou la distribution. Nous nous rencontrons pour avoir des nouvelles idées, pour réfléchir ensemble et pour faire le journal un projet de beaucoup de gens pour beaucoup de gens. A travers l’assemblage beaucoup peuvent participer au journal, discuter, sans avoir à le faire régulièrement, assister aux réunions de rédaction – bien que chacun d’entre vous soit bienvenu lá-bas aussi. L’ASSEMBLÉE DOIT FONCTIONNER COMME UN ESPACE OÙ NOUS POUVONS
CONSULTER COLLECTIVEMENT ET PRENNER DES DÉCISIONS ENSEMBLE.

Vous avez des idées, des critiques, des suggestions ? Venez au premier Daily Assemblage de résistance :

Date : 31 mars 2019, 13 – 18 Lieu : Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
Pendant la réunion, il y aura des services de garde d’enfants et de la nourriture.

Procédure
1er bloc 13 – 15:00 heures
Accueillant
Objectifs de l’assemblée
A quoi veut-on utiliser Daily Resistance ?
Que se passe-t-il dans vos initiatives en ce moment ?
15 – 16 h pause déjeuner
2ème bloc 16 – 18 heures
Méthode et structure d’assemblage
Questions concrètes, perspectives, planification
Dernier tour : Déclaration de l’assemblée

Si vous avez des questions ou si vous voulez suggérer un sujet à l’avance, communiquez avec
nous : email/téléphone ou pad : http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Veuillez nous faire savoir si vous pouvez venir et si vous avez besoin d’une garde d´enfant ou des traductions:
dailyresistance@systemli.org

Nous espérons vous voir bientôt ! Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

Categories: Tent Action

Demonstration am 30.03.2019 in Berlin: „Für sichere Häfen und solidarische Städte: SeehoferWegbassen

Refugee strike in Berlin - Thu, 03/14/2019 - 19:59
#SeehoferWegbassen

von Seebrücke

Samstag, 30. März, 14 Uhr
Berlin, bei der Oberbaumbrücke

Heimathorst hat wieder zugeschlagen – diesmal besonders radikal. Für uns ist klar: hierauf bedarf es eine Antwort der solidarischen Gesellschaft, also von uns allen! Am 30.03.19 werden wir wieder richtig laut und streiten für unsere Gesellschaft der Vielen, der Sicheren Häfen und solidarischen Städte. Mach mit!  

Diesmal im Angebot vom Heimathorst: Das „Rücksichtslose-Abschiebe-Gesetz“, pardon „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“. Es schränkt Rechtsstaatlichkeit, faire Verfahren und zivilgesellschaftliches Engagement ein. Es ist ein Angriff auf Schutzsuchende, und auf uns alle, auf unsere selbstbewusst vielfältige Gesellschaft!

Der Entwurf sieht vor:
  1. Geflüchtete Menschen, die von Abschiebung bedroht sind, sollen bei zu geringer Kooperation in reguläre Gefängnisse gesteckt werden können.
  2. Systematische und dauerhafte Entrechtung von Menschen, die nach Sicht der Ausländerbehörde irgendwann einmal etwas „falsch“ gemacht haben oder nur aus dem falschen Herkunftsland kommen. Seehofer schafft einen neuen Status unterhalb der Duldung: Rechtlosigkeit.
  3. Menschen, die sich der Abschiebe- und Abschottungspolitik in den Weg stellen, sollen bestraft werden.
  4. Genauso wie zivile Seenotretter*innen heute vor Gerichten stehen, weil sie Leben gerettet haben, soll auch die Veröffentlichung von Abschiebeterminen eine Straftat werden.

Der Gesetzesentwurf betrifft Schutzsuchende sowie Menschen in der sozialen Arbeit, in Beratungsstellen und im Journalismus. Die Gesellschaft der Vielen soll zum Schweigen gebracht werden, aber wir machen genau das Gegenteil!

Am 30. März gehen wir gemeinsam auf die Straße und fordern Seehofer auf zum ungeordneten Rücktritt! Schließe Dich uns an!

Samstag 30. März – bei der Oberbaumbrücke 
14 Uhr Auftaktkundgebung

Hier findest du den vollständigen Aufruf in vielen Sprachen und alle unterstützenden Organisationen.

MITMACHEN:
Categories: Tent Action

21.03.19 – Vortrag und Podiumsdiskussion: Ankerzentren – Isolation, Entrechtung und Gewalt

Refugee strike in Berlin - Thu, 03/14/2019 - 19:23

von Karawane München

mit Bewohner*innen aus verschiedenen bayerischen AnkER-Zentren und der Sozialwissenschaflerin und Justizwatch-Aktivistin Aino Korvensyrjä

Donnerstag , 21.März 2019, 19:00 Uhr
Café des Bellevue de Monaco, Müllerstrasse 2-6, München

Bayern ist bundesweit Vorreiter bei der Unterbringung von Geflüchteten in sog. ‚AnkER-Zentren‘. Seit dem 01. August 2018 werden alle neu ankommenden Flüchtlinge in den AnkER-Einrichtungen untergebracht. AnkER-Zentren sind große Lager, oft ehemalige Kasernen, in denen eine große Zahl von Menschen auf engstem Raum, isoliert von der Gesellschaft, zusammengepfercht werden und schutzlos der Behördenwillkür, Security- und Polizeigewalt ausgeliefert sind.

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident und jetzige Bundesinnenminister, Horst Seehofer, will die AnkER-Zentren zum Modell für alle Bundesländer machen. Bisher folgen jedoch nur Sachsen und das Saarland diesem bayerischen Weg der Abschreckung von Geflüchteten.

In den AnkER-Zentren werden die Geflüchteten von der Gesellschaft isoliert. Die Lager sind in der Regel von hohen Zäunen umgeben. Die Zugänge werden rund um die Uhr von Security-Diensten kontrolliert. Beim Einlass werden die Privatsachen der Bewohnerinnen durchsucht, da die Hausordnung z.B. verderbliche Lebensmittel oder elektrische Geräte verbietet. Flüchtlingshelferinnen und anderen Besucherinnen wird der Zugang verwehrt. Journalistinnen und Pressevertreter*innen können zu festgelegten Terminen (ca. einmal im Jahr) an Lagerführungen teilnehmen.

Das Leben im Lager besteht aus zahlreichen Schikanen. Es kommt immer wieder zu überfallartigen Zimmerkontrollen durch die Security. In überfüllten Mehrbettzimmern werden bis zu 16 Personen untergebracht, die Zimmer und Gemeinschaftswaschräume lassen sich nicht abschließen. Eine Privatsphäre existiert nicht!

Es herrscht zudem ein strenges Sachleistungsprinzip. Die Bewohnerinnen werden drei mal am Tag zu festgeschriebenen Zeiten mit eintönigem Kantinenessen versorgt. Kochendes Wasser zur Zubereitung von Babynahrung ist lediglich zu diesen Zeiten verfügbar. Eigenständiges Kochen ist ihnen strengstens verboten. Ebenso ist die medizinische Versorgung stark eingeschränkt. Kinder können in der Regel keine normale Kita oder Schule besuchen. Für den persönlichen Bedarf erhalten die Geflüchteten lediglich ein geringes Taschengeld, so dass sich viele eine anwaltliche Vertretung nicht leisten können. Umverteilung oder Leistungskürzungen werden immer öfter durchgeführt, ohne dass ein Bescheid ergangen ist. Wer sich öffentlich über die Missstände beschwert oder sich politisch organisiert wird in ein anderes Lager verlegt und durch diverse Maßnahmen eingeschüchtert. Alle diese Bedingungen zielen auf eine systematische Entmündigung und Zermürbung der Bewohnerinnen ab.

Die Lager werden in den letzten Monaten zunehmend von Orten der Entrechtung, zu Orten der systematischen Gewalt. In zahlreichen bayerischen Lagern, wie Donauwörth, Bamberg, Deggendorf und Fürstenfeldbruck kam es in letzter Zeit zu brutalen Übergriffen von Mitarbeitern privater Security-Dienste auf Bewohner*innen. Die Geflüchteten sind diesen Angriffen weitgehend schutzlos ausgeliefert. Wird die Polizei eingeschaltet, dann ermittelt sie in der Regel ausschließlich gegen die Opfer der gewalttätigen Übergriffe. Nach Konflikten mit den Security-Diensten kommt es regelmäßig zu großen Polizeirazzien in den Lagern, an denen sich oft mehrere Hundertschaften in voller Kampfausrüstung und unter Einsatz von Hunden beteiligen. Geflüchtete werden aufgrund willkürlicher Vorwürfe inhaftiert und mit schweren Anklagen wie Landfriedensbruch, Körperverletzung und Widerstand überzogen.

Die martialisch inszenierten Razzien der Polizei unterstreichen in der Öffentlichkeit das Bild von den gewalttätigen Flüchtlingen und den Lagern als gefährlichen Orten. In den Medien werden in der Regel nur die Polizeiberichte wiedergegeben, die stark durch rassistische Stereotype gekennzeichnet sind. Die Gewalt von Security und Polizei wird nicht thematisiert. Die Geflüchteten selbst kommen nicht zu Wort. Die AnkER-Zentren werden so zu Orten des institutionalisierten Ausnahmezustandes und zu Experimentierfeldern bei der Umsetzung des neuen repressiven Polizeigesetzes.

Die alltägliche Repression stößt jedoch auch auf Widerstand bei den Geflüchteten. In vielen Lagern haben sich Geflüchtete selbst organisiert und spontane Protestformen entwickelt. Wir solidarisieren uns mit dem Widerstand der Geflüchteten gegen die alltägliche Gewalt und Repression in den Lagern und die Form dieser Unterbringung an sich. Gemeinsam wollen wir der Kriminalisierung und Entrechtung Geflüchteter entgegentreten.

Zusammen mit Betroffenen aus verschiedenen bayerischen Lagern laden wir deshalb zu einer Podiumsdiskussion ein. Geflüchtete werden dort über ihre Erfahrungen mit den alltäglichen Schikanen und der systematischen Gewalt berichten. Die Sozialwissenschaftlerin Aino Korvensyrjä promoviert zum deutschen Abschieberegime und zur Kriminalisierung der Migration. Als Aktivistin von Justizwatch beobachtet sie die massiven Polizeieinsätze in den süddeutschen Aufnahme- und Abschiebelagern und dokumentiert die Angriffe des Wachpersonals in unterschiedlichen Lagern. Sie sieht in dem Vorgehen eine neue Strategie staatlicher Gewalt zur Einschüchterung der Geflüchteten und Kriminalisierung jeglicher Solidarität.

Categories: Tent Action

Aufruf zum Internationalen Tag gegen Polizeigewalt und Gedenken an Hussam Fadl | Calling for the International Day Against Police Brutality and Rememberence of Hussam Fadl

Refugee strike in Berlin - Sun, 03/10/2019 - 18:16

Gedenken! – Solidarität! – Protest! | Commemoration! – Solidarity! – Protest!

Ort: Kruppstraße 16, 10557 Berlin/Moabit


Veranstalter(_in): KOP

Website: https://buendnis1503.blackblogs.org

Zeit: Am 15. 03. 2019 um 15:00 Uhr

english below

Am 15.03. ist der Internationale Tag gegen Polizeigewalt. Auch in Deutschland ist Polizeigewalt und rassistische Polizeigewalt ein großes Problem, das zu wenig ernst genommen wird – von Staat, Polizeibehörde, Medien oder der Zivilgesellschaft. Das wollen wir ändern. Daher ruft die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt auch in diesem Jahr zum Protest und Gedenken an diesem Tag auf.

Wir wollen am 15. März 2019 Hussam Fadl gedenken, den die Polizei im September 2016 während eines Einsatzes hinterrücks erschoss. Die Ermordung von Hussam Fadl durch die Polizei ist kein Einzelfall. Oury Jalloh, Christy Schwundeck, Halim Dener, N’deye Mareame Sarr,Laye-Alama Condé, Slieman Hamade, Dominique Koumadio, Zdravko Nikolov Dimitrov, Matiullah Jabarkhil und Bekir B. sind nur einige der Menschen, welche die Polizei in den vergangenen Jahren in Deutschland tötete.
Polizeigewalt ist in Deutschland alltäglich. Die Betroffenen von Polizeigewalt, die Freund*innen und Hinterbliebenen der Getöteten erfahren in der Regel keine Gerechtigkeit. Im Gegenteil: Sie werden nicht gehört, eingeschüchtert und kriminalisiert. Die Täter*innen hingegen bleiben unverfolgt und Ermittlungen werden manipuliert und eingestellt.

Wir möchten am 15.03 gemeinsam mit Euch eine Gedenktafel an dem Ort einweihen, an dem Hussam Fadl getötet wurde, und über den Kampf seiner Familie für Gerechtigkeit sprechen.
Im Anschluss wird es eine Kundgebung mit Live-Musik geben.

Lasst uns gemeinsam Hussam Fadl und all den anderen Opfern von rassistischer Polizeigewalt gedenken und zeigen, dass wir uns dem System von Polizeigewalt, Vertuschung und gerichtlichen Freisprüchen widersetzen.

Lasst uns den 15. März zum Anlass nehmen, um uns zu vernetzen und auszutauschen.

Solidarität mit den Opfern von Polizeigewalt und den Hinterbliebenen! 
Überall ist Polizeigewalt, überall ist Widerstand! 
Gerechtigkeit für Hussam Fadl!

Hintergrund über die Tötung von Hussam Fadl

Am 27. September 2016 schoss die Polizei Hussam Fadl im Verlauf eines Polizeieinsatzes bei einer Geflüchtetenunterkunft in der Kruppstraße in Moabit in den Rücken. Am selben Tag starb Hussam Fadl an seinen Verletzungen im Krankenhaus. Die genauen Umstände, die zu den Schüssen führten, sind unklar. Hussam Fadl war laut Zeug*innen unbewaffnet; ein Messer, das die Polizisten bei ihm gesehen haben wollte, trägt nicht seine Fingerabdrücke.
Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen die betreffenden Polizeibeamten endgültig im September 2017 ein  – mit dem Verweis auf Notwehr und Nothilfe. Dies kommt einem Freispruch gleich. Nur dem Kampf von Hussam Fadls Witwe, Zaman Gate, und ihren Unterstützer*innen ist es zu verdanken, dass das Berliner Kammergericht diese Einstellungsbescheide aufhob; die Ermittlungen wurden wieder aufgenommen.
Hussam Fadl war mit seiner Familie 2014 aus dem Irak geflüchtet. Er war zu seinem Todeszeitpunkt 29 Jahre alt und hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

Information zum Tag gegen rassistische Polizeigewalt

Der internationale Tag gegen Polizeigewalt wird seit 1997 am 15. März begangen. Die anarchistische Gruppe Black Flag aus der Schweiz organisierte ihn erstmalig und als Reaktion darauf, dass die Schweizer Polizei an diesem Tag zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren zu Tode schlug. Bei der Organisation und Verbreitung erhielten sie Unterstützung von der Initiative C.O.P.B. aus Montréal (Kanada). 
Seitdem gehen am 15. März weltweit Menschen auf die Straße, um gegen  Polizeibrutalität zu protestieren und der Getöteten zu gedenken.

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March 15th is the International Day Against Police Brutality. Police violence and racist police violence is a major problem in Germany that is not taken seriously enough – by state, police departments, media, and civil society. We want this situation changed. This is why this year again, the Campaign for Victims of Police Violence calls for protest and rememberence on that day.

On March 15th, we want to commemorate Hussam Fadl who was shot by the police and got killed from behind in September 2016 during a police operation. The killing of Hussam Fadl is no exception. Oury Jalloh,
Christy Schwundeck, Halim Dener, N’deye Mareame Sarr, Laye-Alama Condé, Slieman Hamade, Dominique Koumadio, Zdravko Nikolov Dimitrov, Matiullah Jabarkhil and Bekir B. are only a few of the people who the police killed in the past years in Germany.
Police brutality in Germany is everyday condition. People are concerned by police violence, their friends, and the bereaved of the killed persons usually do not find justice. On the contrary: they are not heard, are intimidated and criminalized. The perpetrators, on the other hand, remain unperpursued.The investigations are manipulated and discontinued.

On March 15th, we want to inaugurate a commemorative plaque with you on the place Hussam Fadl was killed, and speak about his family‘s struggle for justice. Subsequently, there will be a rally with live music.

Let us remember Hussam Fadl and all other victims of racist police violence and show that we resist the system of police brutality, cover-ups, and the courts‘ non-guilty verdicts.

Let‘s take March 15th as a cause to connect and interchange.

Solidarity with the victims of police violence and the bereaved!
Everywhere is police violence – everywhere is resistance!

Justice for Hussam Fadl!

Background Information Regarding the Killing of Hussam Fadl

On September 27th, 2016, police shot Hussam Fadl in the back during a police fielding at a refugee accomodation in Kruppstraße, Moabit. He died on the same day in the hospital, succumbing to his injuries. The exact circumstances that led to the shots are obscure. According to witnesses, Hussam Fadl was unarmed; a knive that police said to have seen on him did not reveal his fingerprints. In September 2017, the attorney-generalship of Berlin conclusively discontinued the investigation against the police officers concerned – with the reference to self-defense and defense of another person. This equals a verdict of not guilty. Only due to the struggle of Hussam Fadl‘s wife Zaman Gate and her supporters, it came about that the Kammergericht of Berlin repealed the discontinuing notice (Einstellungsbescheide?); the investigation was taken up again.
Hussam Fadl and his family fled in 2014 from Iraq. He was 29 years old and leaves behind his wife and three children.

Information Regarding the International Day Against Police Brutality

The International Day Against Police Brutality on March 15th is marked since 1997. It was first organized by the Anarchist group Black Flag in Switzerland, and subsequently to Swiss police beating two children of 11 and 12 years to their deaths on this date. During their organizing and spreading, they gained support from the initiative C.O.P.B. from Montréal (Canada). Ever after and worldwide, people   take to the streets on March 15th to protest against police violence and commemorate the persons killed.

Categories: Tent Action

Fatous Prozess am 8. März: Rassistische Gewalt gegen geflüchtete Frauen durch Wachdienste und Polizei beenden!

Refugee strike in Berlin - Sun, 03/10/2019 - 17:58

Der Prozess wird fortgesetzt 15.3. 10 Uhr Amtsgericht
Bamberg
Synagogenplz 1

von Justizwatch

english below

Am 8. Juni 2018 wurde Fatou, eine geflüchtete senegalesische Frau, von einem Wachmann als einzige schwarze Person in einem Netto-Supermarkt in Bamberg kontrolliert. Sofort kritisierte sie die Kontrolle als rassistisch. Der Vorfall löste eine Reihe von Ereignissen aus, die bis zum nächsten Tag andauerten, in denen sie sowohl von privaten Wachleuten als auch später von der Bamberger Polizei misshandelt und eingeschüchtert wurde. Strafrechtliche Konsequenzen richten sich jedoch bislang ausschließlich gegen sie. Am 8. März 2019 muss sich Fatou um 12 Uhr vor dem Amtsgericht Bamberg gegen Vorwürfe wegen Hausfriedensbruchs und versuchter gefährlicher Körperverletzung während der Ereignisse im Netto-Supermarkt verteidigen. Gegen die Wachleute wird bislang trotz Fatous Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft nur halbherzig ermittelt. Die Ermittlungen gegen die Polizist*innen wurden bereits eingestellt.

Kommt am 8. März, am internationalen Frauenkampftag, um 12 Uhr zum Amtsgericht Bamberg, um Fatous Kampf zu unterstützen und die strafrechtliche Verfolgung einer schwarzen geflüchteten Frau kritisch zu beobachten. Rassistische Wachdienst- und Polizeigewalt gegen geflüchtete Frauen beenden!

Adresse: Synagogenplatz 1, 96047 Bamberg

Spendenkonto für Anwaltskosten:
Bayerischer Flüchtlingsrat
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE89 7002 0500 0008 8326 02
BIC: BFSWDE33MUE (München)
Verwendungszweck „Bamberg Security“

Fatous Erklärung zu den Ereignissen vom 8. Juni 2018:
„Als einzige schwarze Frau im Supermarkt wurde ich von einem Mitarbeiter des Wachdienstes kontrolliert. Ich weigerte mich, meine Tasche zu öffnen. Daraufhin rief er die Polizei, die mich durchsuchte, ohne etwas zu finden und mich zurück ins Lager brachte. Dort bemerkte ich, dass ich die Butter, die ich bei Netto gekauft hatte, zurückgelassen hatte und kehrte zurück, um sie zu holen. Als ich dort ankam, kamen sofort zwei Wachmänner auf mich zu und schrien: „Raus hier!“ Einer von ihnen ging hinter mir, der andere zog gewaltsam meine Hände nach hinten, so dass es wehtat. Sie brachten mich in einen Bereich hinter dem Laden. Der eine Wachmann drückte mich gegen eine Eisentreppe und verletzte mich am Hals. Als ich meinen Kopf hob, drückte er mich wieder gegen das Geländer. Der andere verletzte mich am Arm. Dann warfen sie mich mit auf den Rücken gefesselten Händen auf den Boden. Schließlich kam die Polizei und nahm mich mit.

Die Polizisten brachten mich zu einem vergitterten Polizeiwagen. Sie fesselten meine Hände und Füße und schoben mich auf den Boden des Autos, dann fuhr das Auto los. Der Polizist hinter mir drückte sein Knie gegen mein Gesicht. Ich schrie und sprach auf Französisch. Er sagte, ich solle Deutsch oder Englisch sprechen, dann schlug er mich ins Gesicht. Als wir bei der Polizeiwache ankamen, brachten sie mich in den Keller. Sie sagten mir, ich solle meinen BH ausziehen. Ich trug ein T-Shirt und eine Jacke. Die Jacke zog ich aus. Dann wurde ich in ein Zimmer mit einem kleinen Bett und einer Toilette geführt. Zwei Frauen kamen, um meinen Körper abzutasten. Vor der Tür standen zwei männliche Polizisten, von denen einer mich schon zuvor verletzt hatte. Er sagte mir, ich solle meine Strumpfhose ausziehen. Die Frauen sagten, es sei alles in Ordnung. Der Polizist antwortete, dass ich meine Strumpfhose trotzdem ausziehen solle. Ich weigerte mich und sagte ihnen, dass Ramadan sei, und wenn ich meine Strumpfhose ausziehen würde, könnte ich nicht mehr beten, und ich hätte das Recht zu beten. Die Frauen sagten, wenn ich mich nicht selbst ausziehe, würden die Männer mich ausziehen.

Kurz darauf warf mich ein Polizist auf das Bett. Er trat mit seinem Fuß auf mein Schulterblatt. Dann zogen sie mich aus. Ich verlor das Bewusstsein, entweder weil sie mir etwas injiziert haben oder weil ich wegen des Ramadans den ganzen Tag nichts gegessen oder getrunken hatte. Als ich aufwachte, hatte ich nur ein Höschen an, und der Raum war voll von männlichen Polizisten und Ärzten. Ein Arzt sagte, dass es mir nicht gut gehe und ich ins Krankenhaus gebracht werden solle. Sie verabreichten mir gegen meinen Willen ein Medikament. Dann wurde ich ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde mir ohne meine Zustimmung Blut abgenommen. Dann holte mich die Polizei wieder ab und brachte mich in Handschellen zum Bahnhof. Sie wollten, dass ich etwas unterschreibe. Weil ich mich weigerte, gaben sie mir meine Kleidung nicht zurück. Dann setzte die Polizei mich nur mit einem Handtuch bekleidet, das mir der Arzt gegeben hatte, vor dem Lager ab.“

englisch

On 8th June 2018 Fatou, a Senegalese refugee woman, was controlled by a security guard as the only black person in a Netto supermarket in Bamberg, an action she immediately denounced as racist. This triggered a sequence of events, lasting until the next day during which she was abused and intimidated both by security guards and later by the Bamberg police. Yet the legal consequences are so far targeting her. On 8th March, 2019 at 12 o’clock she has to defend herself at the Bamberg local court against charges on breaking the house peace (Hausfriedensbruch) and attempt of grievous bodily injury (versuchte gefährliche Körperverletzung) during the events in the Netto. Despite Fatou’s report to the prosecutor the guards have only been half-heartedly investigated so far. The investigation against the police officers has already been suspended.

Come to court on Women’s Day, 8th of March 2019 at 12 PM to support of Fatou’s fight and to monitor the legal persecution of a Black refugee woman. Stop racist security guard and police violence and intimidation of refugee women!
Address: Synagogenplatz 1, 96047 Bamberg

Donations for lawyer costs with the message (Verwendungszweck) “Bamberg Security”:
Bayerischer Flüchtlingsrat
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE89 7002 0500 0008 8326 02
BIC: BFSWDE33MUE (München)

Fatou’s statement on the events of 8th June, 2018:
“As the only black woman in the supermarket I was controlled by a guard. I defended myself against it and he called the police who searched me and brought me to the camp without finding anything. There I noticed that I had left an item which I had bought at the Netto (butter), and returned to get it. When I arrived there and wanted to talk to the employees about my butter, two securities came up to me and yelled at me ‚Get out!‘ One of them walked behind me and the other one forcibly pulled my hands back so that it hurt. They then forced me into an area behind the store. One of them pressed me against an iron staircase and injured my neck. When I raised my head the security pushed me against the railing again. The other one hurt my arm. Then they threw me on the floor with my hands back and handcuffs on. Then the police came and took me away.

After the police found me in the back room of Netto, they took me to a police car with a lattice. They tied my hands and my feet together and pushed me to the floor of the car and the car started. The policeman behind me pressed his knee against my face. I screamed and spoke in French. He said I should speak German or English and then slapped me in the face. When we arrived at the police station, they took me to the basement. They told me to take off my bra. I was wearing a T-shirt and a small jacket und took off the jacket. I was led in a room with a small bed and a toilet. Two women came to feel my body. In front of the door stood two male policemen, one of whom had injured me before. He told me to take off my tights. The women said it was all right. The policeman replied that I should take off my tights anyway. I refused and told them that it was Ramadan, and if I took off my tights, I could not pray anymore, and I have the right to pray. The women said that if I don’t undress myself, the men will undress me.

Shortly afterwards a male policeman threw me on the bed. The policeman kicked me with his foot on my shoulder blade. Then they undressed me. From there on I lost conscience, either because they injected something in me, or just because of not having eaten or drunk anything the whole day, as it was Ramadan. When I woke up, I had only panties on, and the room was full of male police officers and doctors. A doctor said that I was not doing well and should be taken to the hospital. They gave me some medicine against my will. Then I was taken to the hospital. They took my blood without my consent. Then the police picked me up again and brought me handcuffed to the station. They wanted me to sign something. I refused. Because I refused to sign, they did not return my clothes. Then the police dropped me in front of the camp without my clothes. I was covered only with a towel which the doctor had given me.”

Categories: Tent Action

Aufruf von Women in Exile zum Flüchtlingsfrauen* Streik am 08.03.2019 “ gleich, gleich aber unterschiedlich. – Sind wir Feministinnen?”

Refugee strike in Berlin - Tue, 03/05/2019 - 20:05

Die meisten von uns kämpfen schon ihr Leben lang aufgrund unserer patriarchalen kulturellen und religiösen Hintergründe, die uns, unseren Körpern und Geist Gewalt aufdrängen.

Wir arbeiteten doppelt so hart wie unsere männlichen Geschwister doch unsere Bemühungen wurden immer noch nicht als gut genug angesehen. Gleichzeitig mussten wir Dinge wie FGM, sexuelle Belästigung und Übergriffe, sowie Gewalt von unseren Familien oder Ehemännern aushalten. Wir kämpften gegen den Hang zu Diskriminierung innerhalb unserer Familien und in der Gesellschaft, sodass wir gleichberechtigte Möglichkeiten bekommen unser Leben zu gestalten.

Wir kämpften verschiedene soziale und politische Kämpfe um unsere Würde als Frauen zu aufrecht zu erhalten.

Wir waren nicht froh oder zufrieden über das wenige was wir hatten, deshalb haben wir uns entschieden für unsere Rechte zu kämpfen.

Diese Kämpfe und Anstrengungen in unseren Herkunftsländern hatten Folgen, die uns dazu brachten das Land zu verlassen und eine gefährliche Reise anzutreten. Eine Reise auf deren Weg manche ihr Leben verloren, während andere vergewaltigt und versklavt wurden.

Die meisten, die diese Reise überstanden leben mit Traumata und Albträumen.

Sie werden dazu gezwungen in beengten, isolierten Gemeinschaftsunterkünften zu leben, denen es an Privatsphäre mangelt und in denen sie alltäglich sexualisierte Angriffe und Ausbeutung erleben.

Am 8 März, dem Internationalen Frauen*kampftag wird global an die historischen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen* erinnert. Wir feiern 100 Jahre Frauen*kämpfe, denn wir sind die Mütter, wir sind die, die sich um die Familie kümmern, die im Haushalt arbeiten, Babysitter*innen, Reinigungskräfte.

Wir Flüchtlingsfrauen*, wir sind Lehrer*innen, Krankenpfleger*innen, Geschäftsfrauen*, Ingenieur*innen, aber dies und alle anderen Fähigkeiten werden nicht berücksicht, da wir isoliert sind und diskriminiert werden.

2019 folgen wir dem Ruf des globalen Frauen*streiks und wir kommen vereint, um gemeinsam die Arbeit von Frauen* in allen Bereichen des Lebens sichtbar zu machen, innerhalb und außerhalb des Hauses, in urbanen und ländlichen Regionen, bezahlt oder unbezahlt, unabhängig von unseren Hautfarben und unseren Herkünften.

Die Zeit ist Jetzt einen Feminismus aufzubauen, der inklusiv und intersektional ist, einen Feminismus, der allen Frauen* zuhört und rassistische, sexistische und diskriminierende Strukturen beendet.

Wir können nicht erfolgreich sein, wenn ein Teil von uns zurückgehalten wird. Als geflüchtete Frauen* werden wir mehrfach diskriminiert. Wir werden weiterhin rassistische Gesetze sowie die Existenz von Lagern und die Abschiebepolitik verurteilen. Wir werden nicht aufhören Grenzen aufzubrechen, indem wir ein Bewusstsein für Kolonialismus schaffen und dafür, dass es nicht ignoriert werden darf, dass wir ein Recht auf Frieden, soziale Inklusion und geteilten Wohlstand haben.

Unser Ziel ist es Geflüchteten, die sich als Frauen* identifizieren zu ermächtigen für ihre Rechte als Frauen*, die in dieser Gesellschaft leben einzutreten. Und wir erwarten von nicht geflüchteten Frauen* Solidarität um Diskriminierungen, Missbrauch und Gewalt anzuprangern.

Es ist Zeit, dass wir unsere Kämpfe als gleich, gleich aber unterschiedlichansehen.

Am 8. März, dem Internationalen Frauen*kampftag wird global an die historischen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen* erinnert. Wir feiern 100 Jahre Frauen*kämpfe, denn wir sind die Mütter, wir sind die, die sich um die Familie kümmern, die im Haushalt arbeiten, Babysitter*innen, Reinigungskräfte.

Wir Flüchtlingsfrauen*, wir sind Lehrer*innen, Krankenpfleger*innen, Geschäftsfrauen*, Ingenieur*innen, aber dies und alle anderen Fähigkeiten werden nicht berücksicht, da wir isoliert sind und diskriminiert werden.

2019 folgen wir dem Ruf des globalen Frauen*streiks und wir kommen vereint, um gemeinsam die Arbeit von Frauen* in allen Bereichen des Lebens sichtbar zu machen, innerhalb und außerhalb des Hauses, in urbanen und ländlichen Regionen, bezahlt oder unbezahlt, unabhängig von unseren Hautfarben und unseren Herkünften.

Die Zeit ist Jetzt einen Feminismus aufzubauen, der inklusiv und intersektional ist, einen Feminismus, der allen Frauen* zuhört und rassistische, sexistische und diskriminierende Strukturen beendet.

Wir können nicht erfolgreich sein, wenn ein Teil von uns zurückgehalten wird. Als geflüchtete Frauen* werden wir mehrfach diskriminiert. Wir werden weiterhin rassistische Gesetze sowie die Existenz von Lagern und die Abschiebepolitik verurteilen. Wir werden nicht aufhören Grenzen aufzubrechen, indem wir ein Bewusstsein für Kolonialismus schaffen und dafür, dass es nicht ignoriert werden darf, dass wir ein Recht auf Frieden, soziale Inklusion und geteilten Wohlstand haben.

Unser Ziel ist es Geflüchteten, die sich als Frauen* identifizieren zu ermächtigen für ihre Rechte als Frauen*, die in dieser Gesellschaft leben einzutreten. Und wir erwarten von nicht geflüchteten Frauen* Solidarität um Diskriminierungen, Missbrauch und Gewalt anzuprangern.

Wir, Flüchtlingsfrauen* repräsentieren die Kräfte der Veränderung, zusammen mit der Zivilgesellschaft werden wir den Lauf der Geschichte verändern. Wir sind Frauen*, die in dieser Gesellschaft leben und ein Teil des Kampfes für eine gerechte, inklusive Gesellschaft.

Wir laden alle Flüchtlingsfrauen* herzlich zu einem Workshop mit der Frage “wie definieren wir Feminismus als geflüchtete Frauen*”, ein.

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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