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Tent Action

Inauguration Conference | Center for Intersectional Justice

Refugee strike in Berlin - Mon, 09/11/2017 - 23:17

Saturday 16 September 2017, 10 AM

Access: ICI Berlin Pfefferberg area

Christinenstr. 18/19, Haus 8 or Schönhauser Allee 176

U-2 Senefelder Platz

Tentative Program (subject to change):

MORNING

10:00 > Registration and Coffee

11:00 – 11:30 > Opening Address – Emilia Roig (Founder & Executive Director)

11:30 – 12:15 > Keynote Speech – Kimberlé Williams Crenshaw (President)

12:15 – 13:30 > “Striving for equality vs. Embracing Difference: Intersectional politics in practice” with :
*Angéla Koczé (Assistant Professor at Wake Forest University and CEU, Hungary)
*Kübra Gümüsay (Journalist and Activist)
*Jennifer Kamau (Spokesperson of International Women’s Space, Germany)
*Amandine Gay (Filmmaker, activist, journalist)

> Moderation: Sumi Cho (Professor at DePaul University)

13:30 – 14:30 > Lunch break

AFTERNOON

14:30 – 16:00 > World Cafés
*W1: Legal and policy frameworks: What needs to change?
wIth Najwa Magot (Network Coordinator at CIJ)
*W2: Movement coalitions: Why? How?
with Henna Zemurd-Butt (CEO at Media Diversified)
*W3: Elections in Germany and elsewhere: How to bring intersectionality on the political agenda?
with Akim Giroux (Community Building Officer of Transgender Europe – TGEU)
*W4: Academia and Policy: How to bridge the gap?
with Farah Merdabi (Activiste at MWASI, Afro-feminist Collective)

16:00 – 16:30 > Coffee break

16:30 – 17:30 > “Towards intersectional justice: Articulating demands and interests in an inclusive way” with :
*Clémence Zamora-Cruz (Steering Committee of Transgender Europe – TGEU)
*Jamie Schaerer (Anti-racism Consultant, Political Scientist & Community Organiser)
*Nikita Dhawan (Professor at University of Innsbruck, Austria)
*Daniel Gyamerah (Project Manager at Vielfalt Entscheidet) – tbc

> Moderation: Emilia Roig (Founder & Executive Director)

17:30 – 18:00 > Closing Remarks

18:00 – 20:00 > Reception

*******

Venue accessible for wheelchair users
If you need ASL language, please contact us!
The event will take place in English. Whisper translation will be available in Arabic, Turkish, French and German.

This event is organized by the Center for Intersectional Justice, in cooperation with ICI Berlin, and generously funded by the Hertie Foundation.

The Center for Intersectional Justice (CIJ) is a newly founded non-profit organisation based in Berlin. Its mission is to make anti-discrimination and equality policy more inclusive and effective in Europe. CIJ tackles intersecting forms of structural inequality and discrimination through legal and policy advocacy, policy research and trainings.

The aim of the conference is to celebrate the launch of the Center for Intersectional Justice, recall the story behind this initiative and to provide an opportunity for social justice advocates and activists across Europe to connect.

We will discuss opportunities, challenges and steps ahead: Around what issues will our advocacy efforts be centered? How can the political obstacles and practical dilemmas be overcome? How can synergies, cooperation and common goal setting be promoted with other organisations active in the field of anti-discrimination?

Keynote address: Kimberlé Williams Crenshaw

Opening address: Emilia Roig

Speakers: Nikita Dhawan, Kübra Gümüsay, Amandine Gay and many others!

 

Links:

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Eventbrite

Download:

Conference Programme

 

Categories: Tent Action

Kundgebung gegen die Abschiebeflüge in den Kosovo, nach Albanien, Serbien und Afghanistan

Refugee strike in Berlin - Mon, 09/11/2017 - 22:20
Am Dienstag, den 12.9. um 17 Uhr am Flughafen Düsseldorf – Terminal B

facebook.com/events

Wir fordern die NRW-Landesregierung alle Abschiebeflüge abzusagen. Am 12. und 13. September 2017 sollen neben der Sammelabschiebung nach Afghanistan am Dienstag. auch Abschiebeflüge in die Balkanländer vom Flughafen Düsseldorf stattfinden.Wir rufen dazu auf, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und gegen diese Abschiebungen zu protestieren. Nicht selten sind Menschen, die aus diesen Ländern nach Deutschland fliehen Angehörige der Minderheit der Roma, weil gerade sie in diesen Ländern betroffen sind von Gewalt, Stigmatisierung und rassistische Ausgrenzung aus allen gesellschaftlichen Bereichen: es fehlt an Systemen der sozialen Sicherung wie Krankenversicherung, gehen die Kinder der Roma in die Schule werden sie dort meist ausgegrenzt, der Gang zur Schule wird eine Qual, der sich viele nach einiger Zeit nicht mehr gewachsen sehen, es fehlt an Unterstützung durch solidarische LehrerInnen etc…..ein Teufelskreislauf aus Armut, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit beginnt. Hier in Deutschland gehen laut einer Studie alle Roma zur Schule, im Kosovo z.Bsp. nur noch 25%. Dazu kommt die rassistische Ausgrenzung der Erwachsenen aus dem Erwerbsleben aufgrund der Zugehörigkeit zur Gruppe der Roma. Haben Roma in diesen Ländern Arbeit, so ist sie meist unterbezahlt und prekär. So sind viele Roma dazu verdammt, informellen Beschäftigungen nach zu gehen, die aber keinen Lebensunterhalt sichern. Studien belegen, dass viele der in den Kosovo abgeschobenen Roma diesen Ort wieder verlassen, weil sie keine Lebensgrundlage dort haben: der Erhalt von Sozialleistungen ist an schwierige Bedingungen geknüpft, so muss z.Bsp. ein Kind im Haushalt leben, das jünger ist als 4 Jahre. Erhalten sie Sozialleistungen, sind auch diese so gering, dass sie nicht ausreichen. Selbstredend ist daher auch der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert bis unmöglich, Roma leben meist in slumartigen Siedlungen, die jederzeit geräumt werden können und sie zum Ziel von rassistischen Anschlägen werden lässt. Sie sind schutzlos. Es ist ein offenes Geheimnis (einmal googlen: „Roma Balkan“), es ist so offen, dass es schon gar kein Geheimnis mehr ist, sondern eine Tatsache: Roma wurden und werden diskriminiert und das nicht nur von einzelnen Bevölkerungsgruppen sondern auch vom Staat, in dem sie leben. Diese „systematische und kumulative“ (also sich anhäufend, weil es viele/ alle Bereiche des Lebens betrifft) Verfolgung könnte durchaus als Verfolgungsgrund gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention und somit als Asylberechtigung identifiziert werden. Warum dies nicht passiert, ist uns schleierhaft, deswegen fordern wir den sofortigen Stopp aller Abschiebungen in den Balkan und die Ermöglichung eines normalen Lebens! Neben all diesem sehen wir besonders Deutschland in einer historischen Verantwortung, fielen doch geschätzte 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der deutschen Nationalsozialisten und dem an ihnen geplanten Völkermord zum Opfer. Deshalb: ABSCHIEBUNGEN VON ROMA STOPPEN!!! ALLE ROMA BLEIBEN HIER!!! Protestkundgebung: Dienstag 12.9.2017 um 17 Uhr – Große Halle – Terminal B – Flughafen Düsseldorf

 

Categories: Tent Action

Heutiger Protest in Gedenken an die Opfer des sudanesischen Regimes

Refugee strike in Berlin - Fri, 09/08/2017 - 22:09

Die sudanesischen politischen Aktivist*innen in der Bundesrepublik Deutschland protestieren vor der sudanesischen Botschaft in Berlin, um die zahlreichen Opfer des Regimes zu gedenken.

الوقفة الاحتجاحية أمام سفارة النظام ببرلين/ألماني

يهيب النشطاء السياسيون بالمانيا بجميع الكوادر والقوي السياسية بالمانيا للمشاركة في الوقفة الاحتجاجية أمام سفارة النظام ببرلين/ألمانيا ، وذلك لإحياء ذكري شهداء الثورة السودانية  وللتنديد بجرائم النظام التي ظل 28 عامأ يرتكبها في حق المواطن والوطن.

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Posted by ‎لالا‎ on Freitag, 8. September 2017

 

Categories: Tent Action

Women* breaking borders Konferenz!

Refugee strike in Berlin - Tue, 09/05/2017 - 15:13

Download Flyer

Als Frauen* sind wir mit sexistischen und rassistischen Grenzen konfrontiert und allen möglichen Vorurteilen ausgesetzt, nachdem wir gefährlichste Routen nach Europa überlebt haben. Als geflüchtete Frauen* stehen wir vor, während und nach der Flucht vor vielen inneren und äußeren Grenzen. Wir brauchen unsere gegenseitige Solidarität, um innere und äußere Grenzen/Barrieren zu überwinden.
Lasst uns zusammen klarstellen, dass keine Grenze zu hoch, zu tief oder zu massiv ist, wenn Frauen* sich zusammenschließen!

A conference organized by Women in Exile, Friends and sisters!!

As women* we are faced with sexism and racist borders which expose us to all types of
prejudice. As refugee women we are confronted by multiple, inner and outer borders during and after the flight. We need each other’s solidarity to break inner and outer borders/boundaries. Join us in declaring no borders are high, low, wide or solid enough when women unite!

Anmeldung / Registration OPEN

Die Anmeldung zur Konferenz beginnt! Unsere Konferenz wird in Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, nahe Ostbahnhof stattfinden. Wir beginnen am 22.9. um 11:00 mit dem Check-in und enden am 24.9. gegen 14:00. Für Frauen, die eine weite Anreise haben, gibt es die Möglichkeit, schon am Donnerstag anzureisen und abends noch bei einer Kundgebung von uns mitzumachen! Wer Probleme mit der Online-Anmeldung hat, kann eine Mail schreiben an conference[at]women-in-exile.net oder anrufen: 015213361284

Da selbstverständlich geflüchtete Frauen* Vorrang haben, behalten wir uns vor, Unterstützer*innen auf eine Warteliste zu setzen.

Register now for our conference! The Conference will take place in Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, near Ostbahnhof station. We will start registration on September 22nd at 11:00 a.m. and close on September 24th at 14:00. If you are coming from far, you might come to Berlin on September 21st and join us for a demonstration in the evening! If you have problems filling the form, you can register through conference[at]women-in-exile.net or by telephone: 015213361284

As of course the priority to participate is given to refugee women*, it may be that we have to put supporters on a waiting list.

Categories: Tent Action

Corasol: Manifestation 7.9. – Contre la tyrannie der Ausländerbehörde

Refugee strike in Berlin - Fri, 09/01/2017 - 17:01

Les lois d‘asile rendent difficiles les conditions de vie des
réfugié*es.

Le Ausländerbehörde de Königs Wusterhausen particulièrement traîte très mal les réfugié*es, voir même, bafoue leurs dignités. Face á cette injustice, nous vous invitons massivement á venir manifester avec nous le 7 Septembre á 12 heures. Le point de rencontre est devant la gare de Königs Wusterhausen.

Départ groupé possible à partir du Ostbahnhof. Point de rencontre: 11:20h à quai 3

Pourquoi nous organisons cette manifestation: nous faisons cette manifestation en semaine, car nous voulons atteindre les gens qui travaillent aux Behörde, leur faire prendre conscience qu’ils traient de la vie de personnes et non de simples bouts de papier. A Königs Wusterhausen, quand nous venons renouveller nos documents, la police est présente dans les bureaux, prète à tout instant à arrêter et mettre en prison ou dans le prochain avion quiconque dont le temps sur le territoire allemand est “écoulé”. De nombreuses personnes sont soumises
à des fouilles, des visites soudaines au Heim et à des déportations non annoncées. Pour cela, nous voulons dire eux personnes qui viennent “juste faire leur job”, que non, ca ne se passe pas comme ca! Émmigrer n’est pas un crime!

__________________________________________________________

The German asylum law creates harsh living conditions for refugees.

In Königs Wusterhausen in particular, the Ausländerbehörde applies
practices that strip away refugee`s dignity.
We invite everyone to join in with our protest against these injust
practices on September 7th, 12 a.m. starting from the train station
Königs Wusterhausen.
Meeting point in Berlin:

Why we are doing this manifestation: We choose to go during the week to
this Ausländerbehörde, because we want to confront the workers of the
Behörde with their responsability in dealing with human lifes and not
mair papers. In Königs Wusterhausen, when you come to renew your
documents, police is constantly waiting in the office, ready to arrest
you and put you in jail or in the next flight, if they decided your time
in Germany “has ended”. Lots of persons noticed their rooms have been
searched while they were out, or they get visit from state workers, and
there is many non announced deportations. This is the reason why we want
to tell the people who are “just doing their job” that, no, this is not
the way it has to be! Emigration is not a crime!

____________________________________________________________

Das Asylgesetz macht Geflüchteten das Leben schwer.
Besonders in Königs Wusterhausen behandelt die Ausländerbehörde die
Geflüchteten willkürlich und entwürdigend.
Um gegen ihre ungerechten Praktiken zu demonstrieren, laden wir euch
ein, mit uns am 7.September um 12 Uhr zu demonstrieren. Startpunkt ist
der Bahnhof Königs Wusterhausen.
Gemeinsame Anreise ist vom Ostbahnhof aus möglich. Treffpunkt ist um
11:20 Uhr auf Gleis 3.

Warum machen wir diese Demo: Wir haben diese Demo unter der Woche
organisiert, weil wir die Beamt*innen der Ausländerbehörde mit ihrer
Verantwortung konfrontieren wollen. Sie entscheiden über das Leben von
Menschen, handeln nicht nur bloßen Papierkram ab. In Königs
Wusterhausen, wartet ständig Polizei im Büro, wenn wir unsere Dokumente
erneuern. Jede Person, für die entschieden wurde, ihre Zeit in
Deutschland sei nun “um”, kann direkt festgehalten, in den Knast oder
ins nächste Flugzeug gesteckt werden. Viele Menschen bemerken, dass ihre
Zimmer im Heim durchsucht werden, kriegen Besuch von den Behörden und
die nicht angekündigte Abschiebungen vermehren sich. Deswegen machen wir
diese Demo, um den Meschen, die “bloß ihren Job machen” zu sagen, nee,
das geht so nicht! Migration ist kein Verbrechen!

Categories: Tent Action

Deportation is like dying (Video)

Refugee strike in Berlin - Sun, 08/27/2017 - 22:03

On the 7th of September, 2016, around 4 o’clock in the morning, in a Heim in Hennigsdorf, Doris was again compelled out of her room, violently pushed in to a police car and taken to the airport in one more forced deportation attempt. They didn’t succeed because the pilot refused to take in a woman in such a distress. They came as they do: in many, violently pushing, humiliating, handcuffing as if the woman was a dangerous criminal.

A conversation between Doris and Jennifer about being a refugee woman, resisting deportation and everyday racism.

Source: International Woman Space

Categories: Tent Action

Naturfreundejugend Berlin excludes Bundnis Gegen Rasismus from TagX2 demo

Refugee strike in Berlin - Sat, 08/26/2017 - 10:02

The old story happens again. An anti deutsch group tries to enter the Antira activities and then excludes the long running activist groups from the demo. Shamefull.

Eventhough the Bundnis gegen rasismus declared many times their stand against antisemitism, again they are being pushed to this corner. because for antideautsch people of the Naturfreundejugend Berlin , being critical on the aparteid state of israel, means you are against jewish people. it’s just reasonless power games…

here is the statement by Bündnis gegen Rassismus:

Das Bündnis gegen Rassismus hat sich nach dem Bekanntwerden des NSU im November 2011 gegründet. Seitdem stellt das Bündnis die Perspektiven von Menschen, die Rassismus erfahren, in den Vordergrund seiner Arbeit und hat kontinuierlich zum NSU-Skandal und zu Rassismus in Staat und Gesellschaft Veranstaltungen organisiert. So hat es z.B. zu jährlichen Gedenkdemonstrationen für die Opfer der NSU Mordserie aufgerufen, Wandbilder gestaltet, das Festival gegen Rassismus, Diskussionsveranstaltungen und im letzten Jahr eine Aktionswoche organisiert, an der u.a. auch Angehörige und Betroffene des NSU-Terrors teilgenommen haben. Deswegen waren wir sehr überrascht, dass wir von demob (Deutschland demobilisieren; eine Kampagne von Naturfreundejugend Berlin) zum Vorbereitungstreffen für die Demo zum TagX2 – dem NSU-Prozessende – nicht eingeladen wurden, begründet mit unserem „antizionistischen Selbstverständnis“ und dem sogenannten Abtun von „Hisbollah-Unterstützung“. (Diese Unterstellungen beziehen sich womöglich auf unser Unterstützungsschreiben für eine selbstorganisierte Theater-Gruppe von Geflüchteten. Hier nachzulesen: http://buendnisgegenrassismus.org/2016/04/pressemitteilung-des-buendnis-gegen-rassismus-bezueglich-der-streichung-der-finanzierung-fuer-den-refugee-club-impulse/ )

Wir fragen: Mit welchem Recht maßt ihr euch an zu bestimmen, wer antirassistische und vor allem NSU-spezifische Veranstaltungen mitorganisieren darf?

Wenn eine Gruppe, die mehrheitlich nicht selbst von Rassismus und Antisemitismus betroffen ist, eine antirassistische Aktion plant, ohne ein mehrheitlich FLTI* of Color-Bündnis einzuladen, das seit Jahren aktiv zu dieser Thematik ist, haben wir es mit Rassismus zu tun. Wir verstehen diese Nichteinladungspolitik von demob als Spaltungsversuch. Solche Machtspiele schaden antirassistischer Arbeit, die eigentlich von einer Fülle an Gruppen in der Gesellschaft getragen werden muss. Was ist denn der Punkt so eines Aufrufs? Wenn wichtige MSOs (Migrant_innenselbstorganisationen) ausgeladen werden, die gerade zu diesem Thema die meisten Menschen mobilisiert haben, was für eine Demonstration sollen wir da erwarten? Wer soll kommen? Wessen Perspektiven, Forderungen und Analysen sollen dort sichtbar gemacht werden? Die Frage ist: für wen ist das Ganze dann eigentlich und wozu?

Es geht uns nicht um Identitätspolitik, sondern darum, Menschen zu empowern, die Rassismus erfahren. Genau diese Menschen müssen Raum für politische Arbeit bekommen.

Unsere Kritik gegenüber Israels Regierung stellt keinen Widerspruch zu Antirassismus dar. Im Gegenteil, Antizionismus ist ein Teil unseres antinationalen, antiimperialistischen und somit antirassistischen Selbstverständnisses. Es geht einher mit einem grundlegenden Verständnis von Menschenrechten, Ungerechtigkeit und kolonialer Unterdrückung, so wie für andere Linke, vor allem außerhalb Deutschlands. Es ist uns wichtig als People of Color, die in einem der imperialistischsten Staaten der Welt leben, dass wir die Unterdrückung der Palästinenser_innen in Palästina, Israel und auch in Deutschland nicht ausblenden.

Deutschland demobilisieren scheint jedoch andere Interpretationen zu haben und fühlt sich von einer nicht-weißen Gruppe, die anders denkt, belästigt.

Es scheint an euch vorbei gegangen zu sein, dass mehrheitlich aus Weißen bestehende Gruppen wie ihr schon längst nicht mehr in der Lage sind, ihre Kontrollansprüche umzusetzen. Das Dominanzgebahren, trotz eines vermeintlich ‘antirassistischen’ Anspruches, weiterhin People of Color, Schwarzen und jüdischen Menschen zu erklären, was Antisemitismus, Sexismus und Homophobie ist, läuft nicht erst seit eurer Mail an uns ins Leere. Nicht-weiße Gruppen und Individuen in Deutschland sind nicht auf ‘Einladungen’ zum Mitmachen und Sprechen von weiß-deutschen ‚Linken‘ angewiesen, auch wenn das überraschend für euch sein mag.
Mit einem etwas weniger von der eigenen Suppe vereinnahmten Blick hättet ihr eine Bewegung sich selbstbewusst artikulierender und Raum zurücknehmender Schwarzer, Rom_nja und anderer People of Color wahrscheinlich schon lange wahrnehmen können.

Wir weigern uns, weiterhin Energie auf deutschzentristische Diskurse zu verschwenden, und wünschen euch gutes Gelingen in der persönlichen Selbstreflektionsarbeit.

Das Bündnis gegen Rassismus wird in jedem Fall – wie von den Betroffenen des NSU und Angehörigen der NSU-Opfer gefordert – zum Prozessende nach München mobilisieren.

Wir behalten uns vor, Inhalte des E-Mailverkehrs zu veröffentlichen.

Das Bündnis gegen Rassismus

Zum Ende noch ein Zusatz von einer* Genossin* aus dem Bündnis gegen Rassismus:

The Palestinian cause and their liberation movement are very central to
my understanding of the resistance toward colonial and white supremacist
hegemonic power. Your white tears are there to maintain the military
industrial complex globally and continue the colonization of soles.
Therefore, your tears for victims of racism seem to be timeless in the
eras of NS and NSU that your identity politics is complicit in both. By
colonization of victims, you keep your narration dominant. The
exclusion of the Bündnis Gegen Rassismus from the organization of a
memorial demonstration for Tag X2 on the ground of anti-Zionist
self-understanding and groundless sectarian reasoning show clearly that
blood of victims is instrumentalized to cover the ugly face of white
supremacy.

At this occasion, I dare to unplug you from your colonial occupation
before pouring tears for victims of racism both in NS and NSU eras.

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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