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Tent Action

Romnja* Power Month 2017

Refugee strike in Berlin - Mon, 03/13/2017 - 21:58

Liebe Freund*innen, liebe Schwestern* und liebe Interessierte*,
unser Programm zum alljährlichen Rom*nja Power Month ist da! Wie auch im vorigen Jahr erwarten Sie interessante, empowernde und vielseitige Veranstaltungen!
Der Romnja* Power Month findet vom 8. März bis zum 8. April 2017 statt und wird somit vom Internationalen Tag der Frauen* und dem Internationalen Tag der Rom*nja eingerahmt.

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Internationaler Tag der Rom*nja

Refugee strike in Berlin - Mon, 03/13/2017 - 21:46

Liebe Leute!
Dieses tolle, riesige Wandplakat wird die Demo zum Internationalen Tag der Rom*nja, 8. April, an einer Häuserwand in Berlin-Kreuzberg hängend bewerben! Möchtest du beim Ausmalen (unter professioneller Anleitung) mithelfen? Dann komm diesen Freitag oder Samstag ins RomaniPhen Archiv! Anmeldung unter: Plakatmalen@web.de
Sa 11. und So 12. März jeweils von 11 – 18 h. Wer mag, kann zb für 1 oder 2 Stunden mithelfen
Wir freuen uns!
Danke an das Bündnis gegen Rassismus für diese tolle Aktion!
#RomnjaPowerMonth #MalenNachZahlenWarGesternKommZuRomaniPhen

Romnja Power Month 2017 Programm

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Take back the future 8. april 2017 International Roma Day

Refugee strike in Berlin - Mon, 03/13/2017 - 21:30

Samstag, 8. April 14:00 – 17:00
paul-löbe-haus bundestag (bundestag und bundeskanZleramt) u-bhf.bundestag

Während manche planen können, wie ihre Leben verlaufen sollen und darüber nachdenken dürfen, welchen Beruf sie wählen, wo und wie sie leben möchten, können andere nur hoffen, eines Tages diese Freiheiten zu haben. 

Für genau diese Hoffnung kämpfen diese meist in unwürdiger Unterbringung einen bürokratischen Kleinkrieg. Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse, gezielte Desintegration und un die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung sind bundesdeutsche Realität.

Nach Zahlen des Flüchtlingsrates wurden im ersten Halbjahr 2016 dreizehntausend-sieben-hundert-drei-undvierzig Menschen abgeschoben, davon fünftausend-s-ieben-hundertsechsundsiebzig in angeblich »sichere Herkunfts-staaten«. Dreizehntausendsieben-hundert-drei-und-vierzig, das sind nicht numerisch, sondern menschlich gesehen eins + eins + eins + eins + eins .. und so weiter. Menschen, unterschiedlich in Alter und Geschichte. Gleich in der Hoffnung, dem Zustand der Rechtlosigkeit zu entfliehen. Von einem Tag zum nächsten leeren sich Schul-bänke, Kolleg*innen und Nachbar*innen sind nicht mehr aufzufinden. Menschen, die sich nicht »freiwillig« in die angeblich »sicheren« Herkunftsstaaten des West-balkans abschieben lassen, werden mit einem mehrjährigen Einreiseverbot belegt: Familien, deren Kinder hier-zulande geboren sind, die niemals etwas anderes sahen als dieses Land, werden in den Kosovo, nach Mazedonien, nach Serbien oder nach Bosnien und Herzegowina verbracht.

Dabei ist der Begriff des »Wirt-schafts-flüchtling« nur ein rheto-risches Mittel, um ihre Verfolgung und damit reale Fluchtgründe zu ignorieren, schlimmer noch: sie zu verun-glimpfen. Das Recht auf Asyl sollte ideen-geschichtlich Menschen-leben schützen, aber heute bewertet und hierarchisiert es Leid.

Berichte der Bewohnenden belegen die Verletzung der Menschen-würde und -rechte in den Lagern in Deutsch-land. Auch Studien weisen die fort-gesetzten Verletzungen von Menschen- und Kinder-rechten nach. Ebenso sind die unwürdigen Situationen in den Herkunfts-staaten nachgewiesen. Dort, wo es angeblich sicher sein soll, ist zumindest für Minderheitenangehörige wie zum Beispiel Rom*nja die Situation abso-lut lebensgefährlich. Auch mittel-losen Angehörigen der Bevöl-ke-rungsmehrheiten fällt das Überleben schwerer, politisch Aktive oder von Gewalt bedrohte Frauen und Kinder oder nicht normativen Konzepten Folgende oder oder… finden viel weniger Zufluchten, als hier. »Sicher« ist daher nur, dass wir die Sicher-heits-vorstellungen der Bundes-regierung nicht hinnehmen können.

Mit den Bestrebungen, ebenfalls Gebiete in Afghanistan und dem Irak als »sicher« einzustufen, sind auch 2017 viele Ab-schiebungen und verkürzte Asyl-ver-fahren zu erwarten. Auch andere Länder werden folgen und ebenfalls auf der Liste der »sicheren Herkunftsstaaten« landen. Der Begriff ist ein migrationspolitisches Instrument, das die Wirklichkeit auf den Kopf stellt, um die Flüchtenden pauschal abzuweisen. Folgen sollen zum Beispiel Tunesien, Marokko und Algerien. Mit zahlreichen Staaten wird über sogenannte Rücknahmeabkommen verhandelt, unter eindeutigen Drohungen, im Verweigerungsfall die Entwicklungshilfe zu kürzen und Wirtschaftsbeziehungen zu beenden. Diese [neo]kolonialen Verhältnisse kritisieren wir scharf. Nicht die Menschen sind die Probleme, die beseitigt werden müssen, es sind die Fluchtursachen. Die allermeisten Menschen kommen nicht freiwillig, sondern weil ihre Lebensgrundlagen zerstört werden. Der Deal mit der Türkei und die Abschottung Europas an den Außengrenzen forderten 2016 mehr Menschenleben als zuvor, und auch in 2017 wird diese humanitäre Katastrophe weiterbetrieben.

Seit dem ersten internationalen Tag der Rom*nja 1971 erhebt sich der Widerstand gegen Angriffe auf romani Leben und Identitäten und der Internationale Tag der Rom*nja wird gefeiert. Auch in diesem Jahr nehmen wir diesen Tag zum Anlaß, um für eine selbstbestimmte, menschenwürdige Zukunft zu streiten. In Solidarität mit allen Geflüchteten* fordern wir: Take Back the Future!

 

Categories: Tent Action

IF YOU ARE REFUGESS

Refugee strike in Berlin - Sun, 03/12/2017 - 21:58

I’m pretty know all of refugess camp has many problem. I live in one of them. Its call Halberstadt refugess camp. This camp is really fareway from the centre. I know that usually all of camp has same main problem. Food are not good. (First week ı had a stomach problem from food. You cannot get insurance just emergency thing. Even you have big problem.For example I know some of people need to go hospital. But they can not go. You must wait your transfer. Because that camp is temporary. You must contract with angel to not gonna die. İts forbidden to go outside. You cant leave Halberstadt. If you are lucky you must share with four person in room. This room has only couch and gardlop. Toliet and bathroom doors doesnt have lock in outside. Only smal and double rooms have door lock. If you need internet you must go one spot in outside to have wifi. It is really open air prison. How can possible to improve yourself and connect to others. We know its isolation. They always try to deportation us. Last week ı have talked one Syrian friend. His wife lost 30 kilogram during the camp. She doesnt have posibilty to talk with someone. She is always alone. She doesnt want to do anything also go to outside right now. She has psychological report from doctor. He says ı show social worker to go better places but they say you must wait fucking transfer. People are going to depressive.

There is only way to break all of shit thing. We have to struggle this system where we live.  We dont need to wait magic thing. We should know that all of state wont help us. Capitalist system produces all of shit thing. They like to make wars. They earn money from worker class. They try to kill mother earth.  They sell gun, bombs that kind of stuff each other. These days Turkey has ‘’problem’’ with German state but Germany still sells tanks for Turkish army same days. We know how is it going politic stuff. We will see how is going life after the referandum in Turkey. They manage this fucking world. They want that nobody realize it. Their one of target is try to teach us that we are enemy each other. But we are not. Doesnt matter where are you from. How more than one million people living hunger while why they need to make money. We know that who creatives this world. We are front of them with ourbody. We against all of these shit thing. We have to organise each other. We have to be front of them to say no border no national stop deportation. We know their aim to make problem with us. We dont agree this. We know mother earth has enough everthing for life but without capitalism. Dont give up just Rise up. We are refugess we know that who are you.

 

10.03.2017

Greenwar.

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18.03. Aktionstag: Berlin Abschiebefrei – Grenzenlos Solidarisch

Refugee strike in Berlin - Sun, 03/12/2017 - 12:20
***please see english, french, arabic and farsi translation below***

BERLIN ABSCHIEBEFREI – GRENZENLOS SOLIDARISCH
Internationaler Aktionstag gegen das europäische Grenzregime
18.03.2017 + 12 Uhr + Flughafen Schönefeld

Der Flughafen Berlin-Schönfeld ist nicht nur ein wichtiges Verkehrskreuz der Hauptstadt, sondern auch ein Knotenpunkt des europäischen Grenzregimes. Aktuell werden zwei Mal pro Monat Maschinen gechartert, um Menschen in die West-Balkan-Staaten abzuschieben, die vor gut einem Jahr zu so genannten sicheren Drittstaaten erklärt wurden. In den kommenden Monaten droht eine massive Zunahme der Abschiebepraxis: Tausende Afghanen sollen in ein vom Krieg zerstörtes und immer noch von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägtes Land zurückgeschickt werden. Und Angela Merkel ruft mit ihrem „16-Punkte-Plan“ zu einer „nationalen Kraftanstrengung“ für mehr Abschiebungen auf und plant, zentrale „Ausreisezentren“, bei denen es sich letztlich um Gefängnisse handelt, in der Nähe von Flughäfen einzurichten.

Wir stellen uns gegen diese Abschottungspolitik: Wir wollen nicht, dass Menschen wie Schwerverbrecher behandelt werden, indem sie von der Polizei abgeführt, aus ihren Familien und Freundeskreisen gerissen und in Flughäfen gesammelt werden – um sie dann, wenige Stunden später, zum Beispiel in Afghanistan, an einem der gefährlichsten Orte der Welt, einfach abzuladen. Statt Geflüchtete anhand von „guter“ und „schlechter“ Bleibeperspektive, anhand von Nationalitäten, Fluchtgründen oder ökonomischer Verwertbarkeit zu unterteilen, brauchen wir einen gemeinsamen Kampf gegen die rassistische Spaltung! Statt Angst und Hass zu schüren brauchen wir eine Politik der Solidarität, die das Recht auf ein gutes Leben für alle einfordert!

Am 18. März werden wir am Flughafen Schönefeld für unsere Vision eines Berlins demonstrieren, in dem Migration keine Bedrohung ist, in dem „Willkommen“ keine Frage der politischen Konjunktur ist, sondern die Möglichkeit zu bleiben mit einschließt. Ein Berlin, in dem kein Mensch Angst haben muss, am nächsten Tag abgeschoben zu werden. Wir demonstrieren für ein Berlin als Solidarity City. Solidarische Stadt heißt für uns auch, dass alle Menschen Zugang zu Bildung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung haben – und zwar unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus! In diesem Sinne appellieren wir an die neue Berliner Landesregierung, die in ihrem Koalitionsvertrag einen „Paradigmenwechsel“ in Bezug auf das Aufenthalts- und Asylrecht ankündigt, diesen auch wirklich einzuläuten. In dem Koalitionsvertrag wird nämlich auch erklärt, dass Abschiebungen durch die verstärkte Förderung der sogenannten „unterstützten Rückkehr“ ersetzt werden sollen, durch eine Politik also, die Anreize für Flüchtlinge zur sogenannten freiwilligen Ausreise schaffen will. Bei diesem Vorhaben handelt es sich keineswegs um einen Paradigmenwechsel, sondern lediglich um den Versuch, der Abschiebepraxis einen vermeintlich humanen Anstrich zu verpassen.

Indem wir am Flughafen demonstrieren, schließen wir auch an die Flughafenproteste der letzten Wochen an: In Frankfurt und München versammelten sich viele Menschen, um sich den bereits erfolgten Abschiebungen nach Afghanistan zu widersetzen. Und in den USA wehrten sich Tausende gegen den von Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Geflüchtete und viele Muslime. Sie blockierten die Zufahrtswege zu Terminals, forderten die Einreiseerlaubnis für ihre Familien, ihre Nachbar_innen, ihre Freund_innen und erklärten ihre Städte unter dem Slogan #heretostay zu „Sanctuary Cities“ – „Orten der Zuflucht“ –, in denen Migrant_innen ohne Papiere vor Abschiebungen geschützt sind.

Auch am 18. März sind wir mit unserem Protest nicht allein: Das Hotel City Plaza in Athen, das 2016 besetzt wurde und seitdem als selbstverwaltetes Zuhause für Geflüchtete zu einem Ort des Antirassismus und der Solidarität geworden ist, hat zu einem internationalen Tag des Widerstands aufgerufen. Der 18. März wurde deshalb ausgewählt, weil genau vor einem Jahr das EU-Türkei-Abkommen unterzeichnet wurde – ein schmutziger Deal mit dem autoritären Erdogan-Regime, der die Türkei zu einem „sicheren Drittstaat“ für Geflüchtete erklärte und damit Abschiebungen und Abschottung erleichterte. Dieses Abkommen reiht sich ein in weitere bereits existierende und geplante milliardenschwere Deals mit diktatorischen Staaten, die dafür sorgen sollen, dass Geflüchtete wieder zurückgeschickt bzw. vor den Toren Europas gestoppt werden können. Um gegen diese Politik zu demonstrieren, gehen heute viele Menschen in verschiedenen deutschen Städten sowie in Griechenland, Italien, Spanien, der Schweiz und Österreich auf die Straße. Gemeinsam kämpfen wir gegen das brutale Grenzregime und für Bewegungsfreiheit.

FÜR DAS RECHT ZU KOMMEN, ZU BLEIBEN UND ZU GEHEN!
GLEICHE SOZIALE RECHTE FÜR ALLE!

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

++++++++++++++ english +++++++++++++++++++++++

BERLIN, FREE OF DEPORTATIONS – SOLIDARITY WITHOUT BORDERS
International Day of Action against the European Border Regime
18.03.2017 + 12 o’clock + Airport Schönefeld

The Berlin-Schönfeld airport is not only an important transport junction of the capital, but also a hub of the European border regime. Currently planes are being chartered twice a month to deport people and send them back to the Western Balkan countries, which were declared as safe countries of origin a year ago. A massive increase of deportations is looming in the coming months: thousands of Afghans are to be sent back to a country still ravaged by war and shaped by wartime disputes. Angela Merkel is calling for a „national effort“ for increased deportations with her „16-points-plan“ and is further planning the implementation of centralized „exit centers“, which are de facto prisons, near airports.
We oppose this policy of isolation: We do not want people to be treated like dangerous criminals by being arrested detained by the police, torn from families and friends and cordoned off at airports – only to then simply unload them a few hours later in one of the most dangerous places in the world. Instead of separating refugees along “good” and “bad” perspectives of stay, categorizing people by nationality, reason for flight, or potential economic utility, we need a joint fight against racist division! Instead of inciting fear and hatred, we need a policy of solidarity that demands the right to a good life for all!
On March 18, we will protest to show our vision of Berlin at Schönefeld Airport, a Berlin in which migration is not a threat, in which “welcome” is not a question of the political climate, but includes the real possibility to stay. A Berlin in which no one has to be afraid to be deported the next day. We are demonstrating for Berlin as a city of solidarity. For us, a city of solidarity also means that all people have access to education, housing and health care – regardless of their residence status! In this sense, we call upon the new Berlin government, which announced a “paradigm shift” with regard to the right of residence and asylum in its coalition agreement, to actually get this shift under way. The coalition agreement also states that deportations are to be replaced by the increased support of so-called “supported returns”, a policy which aims to create incentives for refugees for a so-called voluntary leave. This project is by no means a paradigm shift, but merely an attempt to whitewash an inhumane deportation practice.
By protesting at the airport, we are also joining the airport protests of the last weeks. Many people gathered in Frankfurt and Munich to resist the deportations to Afghanistan already taking place. And in the US, thousands fought against President Trump`s imposed entry ban for refugees and many muslims. They blocked the access routes to terminals, demanded permitted entry for their families, neighbors and friends and declared their cities as „Sanctuary CIties” under the slogan #heretostay, where migrants without papers are protected against deportations.

On March 18 we are also not alone with our protest: The Hotel City Plaza in Athens, which was occupied in 2016 and since then has served as a self-organised home for refugees and a place of antiracism and solidarity, called for an international day of resistance. March 18 was selected because exactly one year ago, the EU-Turkey agreement was signed – a dirty deal with the authoritarian Erdogan regime, which declared Turkey a “safe third country” for refugees and facilitated deportations and foreclosure. This agreement is part of other already existing and planned deals worth billions with dictatorial states, which ensure that refugees can be sent back or stopped at the gates of Europe. In order to protest against this policy, today many people will take to the streets in different German cities and in Greece, Italy, Switzerland and Austria. Together we are fighting against the brutal border regime and for freedom of movement.

FOR THE RIGHT TO COME, TO GO AND TO STAY!
EQUAL SOCIAL RIGHTS FOR ALL!

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

+++++++++++++++ français ++++++++++++++++++++++

Berlin sans déportations – solidarité sans frontières
Journée internationale d’actions contre le régime européen des frontières
18.03.2017 + 12 h+ aéroport Schönefeld

L’aéroport de Berlin-Schönefeld n’est pas seulement un carrefour important de la capitale, mais aussi un lieu central du régime européen des frontières.
Actuellement, deux fois par mois, des vols charter partent pour expulser les gens aux pays des Balkans occidentaux, qui étaient déclarés des états tiers sûrs. Dans les mois prochains une augmentation massive des déportations est à venir : des milliers d’Afghans seront renvoyés aux pays détruits par la guerre et encore marqués par un conflit armé. En effet, avec son «plan à 16 points», Angela Merkel appelle à des « efforts nationaux » pour plus d’expulsions et prévoit d’établir des centres de départs groupés à proximité des aéroports.

Nous nous opposons à cette politique de cloisonnement : Nous ne voulons pas que de personnes soient traitées comme des criminels, accompagnées par la police, arrachées à leur famille et à leurs ami_e_s et regroupées dans des aéroports avant d’être simplement abandonnées quelques heures plus tard dans l’un des lieux les plus dangereux au monde. Au lieu de classer les réfugié_e_s en fonction d’une perspective de séjour « positive » ou « négative », en fonction de nationalités, de motifs de fuite ou d’utilité économique, nous avons besoin d’une lutte commune contre la division raciste ! Au lieu d’attiser la peur et la haine et de polluer encore le climat politique en Allemagne, nous avons besoin d’une -politique de la solidarité qui demande une bonne vie pour tous!

Le 18 Mars, nous manifestons à l’aéroport de Schönefeld pour notre vision de Berlin, où la migration n’est pas une menace, où le “Bienvenu” n’est pas une question de conjoncture politique, mais compris comme la possibilité de rester. Berlin, où personne ne doit avoir peur d’être expulsé le lendemain. Nous manifestons pour un Berlin comme Ville de Solidarité. Ville de Solidarité pour nous signifie que tous ont accès à l’éducation, au logement et aux soins de santé – indépendamment de leur statut de résidence !
En ce sens, nous demandons au nouveau gouvernement de Land de Berlin, qui annonce un «changement conceptuel» en rapport avec le droit de séjour et le droit d’asile dans son accord de coalition, de vraiment le réaliser. Car l’accord annonce aussi remplacer les expulsions par le soutien renforcé au „financement des retours“, par une politique qui veut créer des invites pour des départ volontaires. Ce projet est en aucun cas un changement conceptuel, mais simplement une tentative de donner aux déportations une apparence soi-disant humaine.

Avec la manifestation à l’aéroport, nous suivons aussi les manifestations des dernières semaines: A Francfort et Munich, de nombreuses personnes se sont rassemblées pour lutter contre les déportations déjà faites vers l’Afghanistan.
Des milliers de personnes ont protesté aux États-Unis contre l’interdiction pour les réfugiés et de nombreux musulmans d’entrer sur le territoire, décrétée par le président Donald Trump. Ces personnes ont bloqué les voies d’accès aux terminaux, demandé l’autorisation d’entrer sur le territoire pour leur famille, leurs voisin_e_s, leurs ami_e_s et ont fait de leurs villes, avec le slogan #heretostay, des «villes sanctuaires» ou «lieux de refuge » dans lesquels elles s’opposent à l’expulsion de migrant_e_s sans papiers.

Nous ne serons pas les seuls à manifester: l’Hôtel City Plaza à Athènes, qui a été occupé en avril 2016 et qui sert depuis de foyer autogéré pour les réfugié_e_s et de lieu de lutte contre le racisme et pour la solidarité, a déclaré une journée internationale de solidarité. Le 18 mars a été choisi car à ce jour est la date anniversaire de la signature de l’accord entre l’UE et la Turquie – un accord honteux avec le régime d’Erdoğan qui fait de la Turquie un « État tiers sûr » pour les réfugiés et facilite ainsi les expulsions et le cloisonnement. Il ne représente qu’un seul des nombreux accords existants déjà ou prévus avec des États dictatoriaux qui visent à empêcher la migration ou le retour des réfugiés. Des manifestations auront lieu en Grèce, en Allemagne, en Italie, en Espagne, en Suisse et en Autriche. Nous rejoignons à cette date un mouvement de protestation européen contre le régime brutal des frontières et pour la liberté de circulation.

POUR LE DROIT DE VENIR
DE RESTER ET DE PARTIR
DROITS EGAUX POUR TOUS

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

+++++++++++++++++++ العربية ++++++++++++++++++++++++++

برلين بلا ترحيلات – التضامن بلا حدود
يوم الأنشطة السياسية الدولي ضد نظام الحدود الأوروبية
18.03.2017 + 12 Uhr + Flughafen Schönefeld المطار شونيفيلد

ليس المطار برلين – شونيفيلد مركز المرور للعاصمة فحسب بل مركز نظام الحدود الأوروبية أيضا. وحاليا تُحجز طائرات مرتين بالشهر لترحيل الناس إلى دول البلقان الغربي التي سُمّيت بلدان آمنة في العام الماضي. ويبدو أن نهدَّد بمزيد من تطبيق الترحيلات: سيجبر هذا آلاف من الأفغان إلى العودة إلى بلد مدمّر من الحرب وما زال إلى اليوم يدمَّر من قبل اشتباكات حربية. وتدعو المستشارة الألمانية أنغيلا ميركيل بخطتها “النقط الستة عشر” إلى “اجتهاد الوطن” لمزيد من الترحيلات ويخطط “مراكز المغادرة” قرب المطارات التي في الحقيقة سجون.
نقف أمام سياسة الانحباس هذه: لسنا نريد أن يكون ناس معامَلين مثل المجرمين بأن تعتقلوهم الشرطة وتقلعوهم من بين عائلاتهم وأصدقائهم وتجمعوهم بالمطارات – لكي ساعات بعد ذلك تنزلهم بمن أخطر أماكن العالم. وبدل أن يصنف لاجئين طبقا لأملهم في الإقامة فباحتمال كبير أو صغير وطبقا لجنسياتهم ولأسباب للجوء و لإمكانية استغللالهم فنفتقر إلى نضال مشترك ضد التمباعدة العنصرية! وبدل بذر بذور الخوف والحقد فنحتاج إلى سياسة التضامن التي تطالب بالحق بحياة طيبة!
سنتظاهر يوم الثمانية عشر مارس\ آذار في المطار شونيفيلد في برلين لصالح حلمنا لمدينة هذه الذي به الهجرة لسيت خطرا وبه الاستقبال ليس قضية الوضع السياسي الحالي بل يشمل الامكانية بالإقامة. وهي برلين فيها لا خوف من الترحيل باليوم التالي. نتظاهر لأجل مدينة برلين كمدينة متضامنة. وبرأينا يحمل اللقب مدينة متضامنة كذلك المعنى أن تكون التعليم والسكن والرعاية الصحية في متناول كل شخص – بغض التظر عن إقامته! ولذلك ندعو حكومة برلين الجديدة التي تعِد في اتفاق ائتلافها تغيير سياسة الإقامة والهجرة إلى أنها حقيقةً تقوم به. يذكر اتفاق الائتلاف أنه ستكون الترحيلات متبدّلة بـ”العودات المدعومة” فبسياسة تهدف إلى ترغيب الناس إلى “المغادرة الإختيارية” أيضا. وليست الخطة هذه تغيير السياسة السابقة بل محاولة أن تُصبغ صورة تطبيق الترحيل أكثر بالإنسانية.
وبأن نتظاهر بالمطار ننضط إلى التظاهرات في المطارات من الأسابيع الأخيرة: تجمعت كثرة الناس في فرانكفورت وميونيخ ليعارضوا الترحيلات إلى أفغانستان. وفي الولايت المتحدة عارضت الألاف توقيف الدخول من المسلنين واللاجئين الذي يعلنه رئيس الولايات االمتحدة دونالد ترامب. وكانوا يسددون مداخل المطارات ويطالبوا بمنح دخول لعائلاتهم أو جيرانهم أو أصدقائهم وسمموا مدنهم تحت الشعار #هنالكيأبقي “مدن المأوى” بها المهاجرون بلا أوراق محميون.
إن بذلك لن نكون لوحدنا في الثامن عشر من شهر مارس\ آذار: الفندق اسمه “سيتي بلازا” في أثينا الذي اُعتصم به في العام ألفين وستة عشر ومنذئذ أصبح مستخدما كسكن منظم الذات للاجئين ومكان مناضه للعنصرية والتضامن يدعو إلى يوم المعارضة الدولي. واختير اليوم هذا لأنه وُقّعت الاتفاقية بين المانيا وتركيا – اتفاقية مزرية مع حكومة أيردوغان المستبدة التي سمّيت تركيا بلد آمن للاجئين وسهّلت به الترحيلات والانحباس. وهذه الاتفاقية واحدة من عدة الاتفاقيات قيمها ملايير يورو مع حكومات مستبدة أخرى التي أهدافها أن توقف اللاجئين قبل ما يصلون أوروبا وتسهل ترجيعهم. ولتظاهر ضد السياسة هذه سيتجمع عدد كبير من الناس بالشوارع في مدن مختلفة في ألمانيا وإطاليا وإسبانيا والنمسا وسويسرا. إن معا نكافح نظام الحدود القاسية ولأجل حرية التحرك!

لصالح الحق بالمجيء وبالبقاء وبالذهاب!
نفس الحقوق الاجتماعية لكل شخص!

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

++++++++++ فارسی +++++++++++++++++++++++

برلینِ بدون اخراج اجباری – همبستگی نامحدود
روز بین‌المللی اقدام علیه رژیم مرزی اروپا
ساعت 12 ظهر روز شنبه 18/3/2017 – فرودگاه شونیفلد
فرودگاه شونیفلد برلین یک مرکز رهبری رژیم مرزی اروپا نیز می‌باشد. در حال حاضر در این فرودگاه هر ماه دو هواپیما به کرایه گرفته می‌شوند تا توسط این پروازها مهاجرین کشورهای غرب بالکان، اخراج گردند. این خطر وجود دارد که روند اخراج‌های اجباری در ماه‌های آینده افزایش یابد: می‌خواهند هزارها افغان را به یک کشور جنگ‌زده و کاملاً متاثر از جنگ بازپس بفرستند. انگلا مرکل با طرح یک برنامه 16 نقطه‌یی، تقاضای یک بسیج ملی برای افزایش اخراج‌های اجباری را کرده است و برنامه دارد تا در نزدیک فرودگاه‌ها مراکزِ اخراجِ اجباری “شبیه زندان‌ها” را ایجاد نماید.
ما در مقابل اين سياست ضد مهاجرتى مى ايستيم: به جاى اينكه پناهجويان را از نظر كمى و يا زيادى دورنماى اقامت، يا از روى مليت، دلايل فرار و يا از لحاظ بازدهى اقتصادى شان تقسيم نمايم، نيازمند مبارزه جمعى عليه نژادپرستى هستیم. به جاى شعله ور ساختن آتش نفرت و ترس از مهاجرين، نيازمند يك سياست همبستگى هستيم؛ سياستى كه خواستار حق زندگى خوب براى همه باشد.
در ١٨ مارچ همه با هم براى برلينى صداى اعتراض خود را بلند خواهيم كرد كه در آن با پناهجو و “خوش آمد به پناهجو” بازى سياسى نشود، بلكه امكان “ماندن” برای همه در آن باشد. در اين روز برای برلینی تظاهرات خواهيم كرد که در آن هیچ انسانی با این ترس زندگی نکند که فردا اخراج می‌شود. ما براى شهری همه‌پذير، شهرى كه در آن همه بدون وابستگی به وضعیت اقامتی شان به آموزش، محل زندگى و مراقبت های پزشكى دسترسى داشته باشند، تظاهرات مى كنيم.
از اینرو، ما از دولت جدید برلین می‌خواهیم که در قرارداد دولت ائتلافی‌اش در رابطه با قانون مهاجرت و قانون اقامت یک تغییر پارادایم (تغییر اساسی در تفکر و عملکرد) را اعلان نماید و به صورت حقیقی طلیعه‌دار این تغییر باشد. در قرارداد دولت ائتلافی برلین ذکر شده که با مشوق‌ها برای بازگشت داوطلبانه، پناهجویان ترغیب به بازگشت داوطلبانه گردند و این موضوع جایگزین اخراج اجباری گردد! این سیاست تشویق پناهجویان برای بازگشت داوطلبانه، هیچگاهی تغییر پارادایم نیست، بلکه حقیقتاً یک نقاشی ظاهراً انسانی است که با این نقاشی تلاش می‌شود عمل اخراج اجباری پوشیده گردد.
با تظاهرات در فرودگاه شونیفلد، ما نیز به آنهایی می‌پیوندیم که در هفته‌های گذشته در فرودگاه‌ها دست به تظاهرات زدند:
در فرانکفورت و مونشن انسان‌های زیادی گردهم جمع شدند تا علیه دیپورت پناهجویان افغان از طریق فرودگاه‌های شهرشان اعتراض کنند و به اخراج اجباری نه بگویند.
در آمریکا، هزارها تن در برابر فرمان رئیس جمهور ترامپ مبنی بر ممنوعیت سفرِ مسلمانان و پناهجویان به این کشور ایستاد شدند و اعتراض کردند. معترضین مسیرهای دسترسی به ترمینال‌های فرودگاه‌ها را مسدود کرده و با انسداد این راه‌ها از دولت خواستار صدور مجوز ورود به اعضای خانواده‌شان، دوستان و همسایه‌هایشان گردیدند و با ذکر شعار #HereToStay “اینجا برای ماندن”؛ شهرهای‌شان را پناهگاه‌‌هایی عنوان کردند که در آنها مهاجرین بودن اسناد نیز محفوظ هستند.

در 18 مارچ با تظاهرات خود تنها نیستیم! هوتل سیتی پلازا در شهر آتن یونان که از سال 2016 بدین‌سو به خانه‌یی خود مدیریتی پناهجویان و فعالان ضد نژادپرستی در این شهر تبدیل شده است، نیز در این روز فراخوان صادر کرده و خواستار روز بین‌المللی ایستادگی علیه اخراج اجباری گردیده است.
18 مارچ به این دلیل انتخاب شده است که دقیقاً یک سال قبل در همین روز، تفاهمنامه اتحادیه اروپا و ترکیه امضا شد و اتحادیه اروپا با رژیم خودکامه اردوغان معامله کثیفی را کرد که براساس آن ترکیه به عنوان کشور امن سومی بیان شد و بدین‌ترتیب زمینه اخراج اجباری به این کشور مهیا گردید. امضای چنین توافقنامه‌ها همراه با معاملات مالی میلیونی با کشورهای دیکتاتوری در حال گسترش است تا از طریق این معاملات با دیکتاتورها، آنها مانع فرار انسان‌ها از جبر به دروازهای اروپا شوند و یا پناهجویان وارد شده به اروپا دوباره به کشورهای جبر، ستم و دیکتاتوری بازپس فرستاده شوند.
در حال حاضر انسان‌های زیادی در شهرهای مختلف آلمان و همچنان در کشورهای یونان، ایتالیا، اسپانیا، سویس و اتریش به خیابان‌ها رفته‌اند و یا می‌روند تا علیه رژیم وحشیانه مرزی و همچنان برای آزادی تحرک، صدای اعتراض‌شان را بلند کنند.
ما اعتراض می‌کنیم:
برای حق آمدن، ماندن و رفتن
برای حقوق اجتماعی برابر برای همه

Categories: Tent Action

Speech held by IWS in the International Women*s Day Berlin #womanday #weltfrautag

Refugee strike in Berlin - Sat, 03/11/2017 - 13:08

Posted originally by www.wirmachendas.jetzt 

Photo: Inga Alice Lauenroth  We women of the world have united, and we shout: International Strike!

We see sexist shit all over the world. In Russia, domestic violence has been decriminalised. In many places, girls are forced to marry and bear children. We see a rise in antifeminism here and everywhere. At the same time, there are mass deportations from Germany – and now they even want the power to access refugees’ phones for surveillance. Deportation is racist violence against women.
But in resistance there is hope! Just last month we saw 160,000 people come together in Barcelona to demand human treatment for refugees. And in Berlin we continue to build strong networks fighting sexism and racism. Today we come together to define the world we want to live in!
We strike to denounce:

That the state controls and criminalizes our migration and movements – in Germany they now even talk about putting electronic trackers on refugees’ legs!
That state violence is backed up by racist and sexist police violence!
That capitalism exploits and profits from our informal and underpaid work!
That domestic work and care work are unpaid in the home and underpaid in the market!
That this economic violence increases our vulnerability to sexualized violence – and in extreme cases, feminicide!

We strike to reclaim our right to abortion so that nobody is forced to give birth.

We strike because care work must be the responsibility of society as a whole, not our obligation as women.

We strike because women of colour are doubly exploited under capitalism.

We strike to build networks of solidarity and to make the work we do visible – work that creates support networks and vital strategies in crisis contexts.

And we know we are not all here today. And we strike for those whose voices have been violently erased:

  • Absent are the migrants trying to reach Europe, drowned in the Mediterranean sea. Almost 6000 since 2016!
  • Absent are those deported by this inhumane migration system!
  • Absent are those dead due to unsafe abortions!
  • Absent are those in jail for self-defense against a violent husband!
  • Absent are the lesbians and the transgender people killed by hate crime.
  • Absent are the victims of racist killings.
  • Absent are the political prisoners and those persecuted, assassinated, because they dared to fight back against racist, sexist and capitalist systems. For example, Berta Caceres in Honduras!
  • Absent are those imprisoned for minor offenses that criminalize forms of survival, while capitalism’s crimes remain unpunished!

We organize to defend ourselves and take care of each other. Because domestic violence, rape within marriage and forced marriage are crimes! In the face of attempts to intimidate us, we transform our individual mourning into collective consolation and collective anger. We organize ourselves!

We organize together everywhere: in homes, in the streets, in the workplace, in schools, in our neighborhoods. The strength of our movement lies in the bonds we create between us.

We see the women’s movement emerging as an alternative to the rise of right-wing power. And we see that the new backlash against women and feminism is an attempt to neutralize our strength and divide us. We say no.

We want this demonstration to become a celebration where we will build our shared future!

Because we reclaim our time for ourselves and for each other – to come together, not just today but every day!

This speech was translated and adapted from the brasilian version of the call from the argentinian movement #NiUnaMenos. For more information click here.

Some impressions of the International Women*s Struggle Demo by photographer Inga Alice Lauenroth (8. März, 2017)

 

For more information on International Women Space, their activities and their book „In our own words“ (2015) click here.

Categories: Tent Action

Lager Osloerstr.: Ein Brief der gelagerten Menschen an die zuständigen Personen

Refugee strike in Berlin - Fri, 03/10/2017 - 00:41

 

— english below: Camp Osloerstr.: A letter from the stored people to the resposible person —

Erst vor ein drei Tagen [1] haben wir einige Aussagen der asylsuchenden Menschen aus dem Turnhallen-Lager an der Osloerstr. 23-26 in Berlin-Wedding, das von der Firma “BTB – Bildungszentrum” verwaltet und vor Ort von dem Heimleiter Mark Held schlecht betreut wird, gesammelt und sie an die zuständige Sozial-Sentorin Elke Breitenbach (Die Linke-Berlin) sowie das “LAF – Landesamt für Flüchtlingangelenheiten” adressiert. Da es nicht DIE asylsuchenden Menschen als eine homogene Menschen-Masse gibt, möchten wir auch diesen handgeschriebenen und von mehreren Perosonen, die dort wohnen müssen, unterzeichneten Brief weiterleiten – mit der alten und immer noch anhaltenden Forderung, dass das Lager so schnell wie möglich geschlossen werden sollte; aber auch mit dem Hinweis, dass die neuen MUFs und Container/Tempohome-Dörfer ebenfalls rassistische Mittel zur Segregation der asylsuchenden Menschen sind – aber dazu bald leider mehr schlechte Nachrichten.

— korrigierte Version nach verbaler Absprache; fürs Original siehe Foto. —

 

Die asylsuchenden Menschen aus dem Lager an der Osloerstr. 23-26 schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier schreiben Ihnen die Bewohner*innen der Unterkunft an der Osloerstr. 23-26 und möchten sich bei Ihnen beschweren.

– Wir haben eine Person hier bei uns, die die Krankheit Masern haben soll – deshalb steht wir bis zum 23. März unter Quarantäne; und niemand uns zu Besuch kommen darf – warum nehmt aber die Heimleitung die Person nicht raus, so dass die anderen einfach leben können?

– die Kinder können nicht mit niemandem spielen;

– wir haben Angst wegen der Krankenheit zu essen zu nehmen;
 
– warum sagt uns die Heimleitung nicht, wann die Turnhalle geschlossen sein wird?

– ist das unser Recht, dass wir seit !8 Monaten in der Turnhalle leben?

– die Heimleitung verhält sich uns gegenüber seit Tagen nicht gut.

Wir möchten euch drum bitten, uns zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen, die Bewohnende der Unterkunft“.

Berlin, 09. März 2017
 

aufgezeichnet:
Lager Mobilisation Berlin-Wedding
www.facebook.com/LagerMobiBerlin

Just a few days ago we have shared some of the statmens of the asylumseeking people from the gym-camp at Osloerstr. 23-26 which is administrated poorly by the company “BTB – Bildungszentrum” and its director inside the camp Mark Held; those statments were adressed to the resposible soial-senator Elke Breitenbach (party: Die Linke-The Left) and LAF (Federl-Office for Refugee-Matters). and because there is no such thing as THE aslyumseeking people as a homogenous human-mass, we want to share this handwritten and signed from some of the people who are forced to live in this camp to the same resposible persons and offices with the demand to “close this camp as possible” – and the warning that the new built MUFs and Container/tempohomes are nothing but just a rasict tool for segregation of the asylumseeking human-beeing  – on those new camps we will report soon with some sad news soon.

the people from the camp write:

Dear ladies and gentlemen, this are the people from the shelter in the Osloerstr. 23-25 writing for complaining.

– we have a person here with who suppose to have the sickness of Measles – therefor we will be under quratane until 23rd of march 2017; and nobody is allowed to visit us – why doesnt the camp-direction take that one person out from here so everybody can live again?

– the kids cant play with anybody;

– we are affraid to eat the food because of the sickness;

– why nodboy tells us, when the camp is going to close?

– is this our right ot live seit 16 months to live inside a sporthall?

– the camp directions behavouir is bad since some days.

we want to ask u to help us please.

with greetings, the people from the camp.

Berlin, 09. March 2017

recorded:
Lager Mobilisation Berlin-Wedding
www.facebook.com/LagerMobiBerlin

 

 

 

Categories: Tent Action

HALBERSTADT NERESİ ++++ WHERE IS HALBERSTADT

Refugee strike in Berlin - Tue, 03/07/2017 - 22:46

in english further below

Almanya nın birçok yerinde olduğu gibi Magdeburg kentine bağlı olan Halberstadt da da bir mülteci kampı var. Şehirden ve insanlardan uzakta, ormanın ötesinde bulunan bu kampta, kampta kalan mültecilerin anlatımına göre yaklaşık 2000 kişi yaşıyor. Halberstadt mülteci kampından şehire ulaşmak istenildiğinde insanlar 45 dakika yürümek zorunda. Bu kampa gitmek için taşıma aracı bulmak oldukça güç.

Halberstadt, eskiden Polonya askerlerinin kullanmış olduğu bir askeri kampmış. Almanya da bulunan bütün eski askeri kampların yapısı aynı. Dikdörtgen şeklinde binalar var. Halbestad da kapasitenin üstünde mülteci olduğu için bu binaların dışında, geniş boş araziye tahtadan, tek katlı barakalar yapılmış. Bu baraka odaların içinde aşağı yukarı altı kişi kalıyor. Odaların içinde hapishanelerde kullanılanlara benzer iki katli demir ranzalar var. Tuvalet ve mutfaklar gene ek olarak yapılmış barakaların içinde.

Halberstadt da giderken mülteci kampına giden yolun üerindeki bir tabela dikkatleri çekiyor. Ok şeklindeki tabelanın üzerine sadece Asyl Mülteci yazıyor, tabelada başka bir yazı yok. Kampa giden yolun üzerinde dolaşan mülteciler var. Kampa girerken demir parmaklıklardan geçiliyor. Parmaklığın hemen ardında çok sayıda güvenlik görevlisi var. Güvenlik görevlilerinin hemen yanında da polis araçları ve polisler dikiliyor.

Kamp binasının bir köşesinde toplanmış dalgın ve üzüntülü mülteciler görünüyor. İnternet erişimi binanın sadece bu köşesinde var, kış soğuğunde internete erişmek isteyen mülteciler bu köşede dikilmek zorundalar.

Halberstadt mülteci kampı içinde mahkeme, sağlık, yemek gibi tüm şeyler var yani mülteciler sürekli bu izolasyon kampının içinde beklemek zorunda. Zaten isteseler de kampın dışına çıkma şansları yok. Nereye gidecekler. Bir yerlere gitmek için gerekli paraları yok ve mültecilerin şehir içindeki mekanlara gitmeleri o kadar kolay değil.

Daily Resistance gazetesi olarak bu kamptaki mülteci arkadaşlarımızı ziyaret ettik. Gazetelerimizi verdik ve mültecilerle beraber yemek yeyip sohbetler ettik. İzolasyonu kırmanın tek yolu, bu sistemi bilerek inşa eden sistemlere karşı mücadele etmektir. Almanya sisteminin mülteci kamplarında yaptığı izolasyon sistemi bilinçli bir politikanın ürünüdür. Mülteciler izolasyon içinde ezilip geldikleri yere kendi istekleri ile gitsinler diye böylesi bir izolasyon sistemi izleniyor.

Başbakan Merkel geçtiğimiz günlerde oturumu olmayan mültecilerin ülkeyi hızla terketmesi gerektiğini söyledi. Tunusla da geri gönderme anlaşması imzalandı. Merkel, gerekirse mültecileri atmak için zor kullanacaklarını söyledi.

 

++++++++++

Like several cities in Germany, there is also a refugee camp in Halberstadt / Magdeburg. As it is reported at least 2000 refugees are living in this refugee camp which is pretty out of center and beyond the forest. Refugees have to walk at least 45 minutes when they want to reach the city center. Also it’s very difficult to find transportation to reach this camp.

Halberstadt had been a Polish military camp. The structure is quite similar to many other old military camps that are modified to refugee camps in Germany. The shape of the buildings are rectangular. A lot of single-storey, wooden buildings are seen on the wide hall in the camp because of over capacity. At least 6 people are living in each barracks. There are double tier bunks in these rooms that reminds people the prison. Some barracks are used as toilets and kitchen.

When we were driving throught the refugee camp of Halberstadt we saw an interesting traffic sign. “Asylum” was written on this arrow shaped sign and nothing else. On the way to the camp, we saw the refugees were walking. When we go inside the camp, we passed through gatings like the entrance of a prison. Right behind the gratings a lot of security officers and next to them police officers with their cars were standing. After we passed the entrance we walked through the refugee camp. It was not very hard to see sadness on the faces of refugees. Then we saw a group of refugees standing next to a building. We found out that there is Wi-fi access here and people have to stand there to use it. It was really sad to see those people standing there in this cold weather and trying to use it.

The essential services such as court, hospital, food… are provided in the borders of this camp in order to provide isolation of the refugees. Moreover they have no choice to go out even they have willing to. Where will they go? They don’t have enough money and also it’s not very easy to enter the places in Halberstadt that is a very small, surrounded by old buildings with mostly right-wing society.

We visited our friends in this refugee camp as Daily Resistence Newspaper. We gave our newspapers, we ate something and we spoke with the refugees. The only way to break this isolation out, is to struggle against to this isolation system. The isolation system is an outcome of a planned policy in Germany. This policy is to suppress refugees in order to show them that Germany is not a good place either and in order to make them decide to turn back to their home countries, which are full of clashes, conflicts and war.

Recently, Merkel has declared that the refugees who has no residence will be deported quickly and an agreement with Tunisia have been signed.

Categories: Tent Action

Das BTB-verwaltete Turnhallen-Lager steht unter Quarantäne – aber warum?!

Refugee strike in Berlin - Tue, 03/07/2017 - 11:34

— english below —

Das Turnhallenlager (Notunterkunft) an der Osloerstr. 23, betrieben von der Firma “BTB – Bildungszentrumin Berlin-Wedding steht unter Quarantäne – jedoch unter sehr merkwürdigen Umständen; wir von der “Lager Mobilisation Berlin-Wedding“, die seit Monaten gegen die Verwaltung des Lagers und im Speziellen gegen dessen Lager-Leiter Mark Held protestiert, waren vor Ort und haben paar Stimmen aufgezeichnet, die wir hiermit an die zuständige Sozial-Senatorin Elke Breitenbach (Die Linke-Berlin) und dem zuständigen Verwaltungsamt LAF (Landesamt Für Flüchtlingsangelegenheiten) weiterleiten – zusammen mit der Aufforderung dieses Lager auf der LAF-internen Schliessungsliste vorzuziehen, da die Zustände innerhalb des Lagers mehr als untragbar sind (und waren) bzw. seit der Ankündigung zur Schliessung aller Turnhallen-Lager immer schlimmer werden; zudem verlinken wir ein Paar Links aus den vergangen Problemen mit dem BTB-Bildungszentrum am Ende dieses Textes – zumal wir euch erst letzte Woche darauf aufmerksam gemacht haben. [1]

 

Und: wäre es mehr als unmenschlich, dass nach so vielen Negativ-Berichten und fast 1,5 Jahren unwürdig-gezwungener Massen-Lagerung in einer Turnhalle, die asylsuchenden Menschen innerhalb des Lagers sich gezwungen fühlen, jetzt noch einen Hungerstreik anzufangen.

Die asylsuchenden Menschen aus dem Lager sagen:

– “Am Donnerstag (02. März 2017) gab plötzlich es den Gerücht, dass hier “Masern” ausgebrochen sei – ausgerechnet bei der einen serbisch-sprechenden Familie, die kaum Übersetzung und somit Kommunikationsmöglichkeit mit anderen Menschen hat – wobei auch die angeblich-kranke Frau gar nicht kränklich aussieht“;

 

– “am Freitag (03. März 2017) wurden wir alle gegen Masern geimpft: schon wieder, obwohl wir (Redaktion: Leute, mit denen wir sprachen) diese Impfung bereits hatten – wir kommen uns vor wie Haustiere, die ungefragt und unnötig geimpft werden“;

 

– “seit dem stehen wir alle unter Quarantäne – aber in einer sehr merkwürdigen Form: Bis auf die serbische Frau L., die gar nicht rausgehen darf, dürfen ALLE das Lager verlassen und somit auch die Krankheit raustragen, aber niemand von aussen darf zu Besuch rein; ein paar Leute von uns waren auch sowohl am Wochenende draussen bei ihren Sportaktivitäten oder heute bei ihren Deutschkursen etc.“;

 

– “vermutlich[!] wollen BTB und/oder Mark Held eine Epidemie vortäuschen, weil sie wissen, dass das Lager eh bald geschlossen wird und sie es eventuell noch so lange wie möglich hinauszögern wollen, damit sie noch mehr Geld mit uns machen können, obwohl wir hier seit Monaten wie Sklav*innen behandelt werden“;

 

– “wir verstehen nicht, warum unser Lager noch immer nicht geschlossen wurde, obwohl wir so oft zusammen mit den Leuten aus der Nachbarschaft dagegen protestiert haben und alle zuständigen Ämter (Redaktion: LAFs Sascha Langenbach war auch mal vor Ort) und Leute aus der Politik es wissen sollten“;

 

– “vermutlich bleibt unsere letzte Chance, dass wir wieder öffentlich gegen diese unmenschliche Situation streiken müssen – eventuell werden einige sich in einen Hungerstreik begeben.

 

  1. März 2017

Lager Mobilisation Berlin-Wedding

www.facebook.com/LagerMobiBerlin

 

 

 

The BTB-adminstrated camp is under quarantine – but why?!  

 

The gym-camp (emergency-shelter; german: Lager=storage) in Osloerstr. 23 in Berlin-Wedding, which is administraded by the company “BTB – Bildunszentrum” is under quarantine – but the reasons are pretty confusing; we from the “Lager Mobilisation Berlin-Wedding“, are protesting against this administration and especially its camp-director Mark Held – so we went there to record some voices from the asylumseeking human-beings and present them on this way the responsible social-senator Elke Breitenbach (Die Linke/The Left Party-Berlin) and the administrative state-office LAF (State-office for Refguee-matters) – with the demand to rank this camp higher on the gym-camps that are going to be closed because since the annoucement of closing camps things are getting worse and are not bearable anymore; we will post linx from the past problems with BTB-Bildungszentrum at the end of this text – and just a week we tried to show you again how this are getting done in this camp.

 

And: it would be more than unhuman, after all these negative reporting and almost 1,5 years of living without dignity a mass-camp inside a gym, if people think about starting a hungerstike.

 

 

The asylumseeking People from the camp tell that…:

 

 

– “On thursday, 2nd March 2017, there was a sudden rumour of Measles – and somehow from on the family-members of people of the serbian-speaking family which is isolated to all the other people with almost no tranlation“;

 

– “on friday, 3th march 2017, there was an injection against measles – although everyone of us (reporter: people we talked to) already received this injection months ago – we feel like domestic animals which are get regular injection whiouth permission and asking“;

 

– “since then we are all under quarantine – but in a pretty confusing form: everybody, other that serbian woman L. is allowed to leave the camp and therfore walk out the sickness– but no visitors are allowed to come inside; some of us went during the weekend to their sport-activites and visited their german-classes“;

 

– “we guess[!] that BTB and/or Mark Held dont want to close the camp with a fake epidemy and because they know its going to close and trying every trick keep it still open to make money out of us even though we feel like slaves since months“;

 

– “we dont get it while our camp is still open, even did so oft protest against it; all the resposible offices (repoter: Sascha Langebach from LAF was already there the other day)” and politicans should know about our sitation;

 

– “it seems that our last chance is to make public protest against this unhuman situation which destroys our dignity – maybe we need to start a hungerstrike.”

 

 

 

  1. March 2017

Lager Mobilisation Berlin-Wedding

www.facebook.com/LagerMobiBerlin

 

 

[1]

An Senatorin Breitenbach und LAF: Bis wann wollt ihr die Menschen in den Lagern segregieren?

Wie BTB Bildungszentrum die Menschen im Lager Osloerstr. 23-26 segregiert #CloseTheCamp #LagerOsloer23

Reactions to the break out of the Lager at Osloerstr. 23

 

 

 

 

Categories: Tent Action

PRESSE-MITTEILUNG + PROTEST: Asylsuchende Menschen in Berlin-Wedding protestieren am 03. März 2017 gegen ihren Zwangsumzug nach Marzahn

Refugee strike in Berlin - Thu, 03/02/2017 - 17:30

 

 

 

 

 

 

— english below —

 

Asylsuchende Menschen, gelagert in der Unterkunft in der Pankstr. 70 in Berlin-Wedding, werden am kommenden Freitag, den 03. März 2017, gegen ihren Willen in ein MUF-Lager in Marzahn zwangsumgelagert. Deshalb wird es am Freitag, ab 9 Uhr, auch zu Protesten der asylsuchenden Menschen kommen.

 

Protestdaten:

wann:

Freitag, 03. März 2017

Start: 9 Uhr

wo:

AWO-Lager/Unterkunft

Pankstr. 70

13357 Berlin-Wedding

U8-Bhf Pankstr. + 5min Fussweg

 

Wir von der Lager-Mobilisation-Berlin-Wedding, eine lokal Gruppe, bestehend aus asylsuchenden Menschen und Menschen aus der Weddinger Nachbarschaft, die aktiv gegen die Berliner Lagerindustrie, die unter dem Deckmantel der “humanitären Hilfe” aus asylsuchenden Menschen Geschäft und Profit für deutsche Unternehmen und Staatsbürger*innen macht, kämpft, waren bei unseren Freund*innen im “AWO-Arbeiterwohlfahrt“-verwalteten Lager in der Pankstr. 70 und haben *folgende Sorgen und Forderungen aufgezeichnet:

* Die Zitate wurden von Menschen, die Dari/Farsi und Arabisch sprechen, aufgenommen; es gibt jedoch auch andere Sprachgruppen im Lager, deren Sprachen wir nicht sprechen und sicherlich auch Zusätzliches zu erzählen hätten.

 

 

  1. unsere Sorgen

 

  • “Wir wollen NICHT nach Marzahn umgelagert werden,…
  1. weil, wir schon wieder ungefragt fremdbestimmt werden bzw. wieder über unsere Köpfe hinweg für und über uns politsch-industriell, aber anti-sozial entschieden wird;
  1. …weil wir nicht noch mehr von der Gesellschaft segregiert werden wollen; das jetzige AWO-Lager tut an sich auch dasselbe, jedoch wird der neue entfernte Ort noch mehr dazu beitragen;
  1. unsere Integrationskurse, Deutsch-Kurse, Praktika- und Ausbildungsplätze ganz weit weg sein werden;
  1. …weil unsere Kinder erst jetzt sich langsam in der aktuellen Gegend zu Recht finden;
  1. …weil teils schwerkranke Personen, Kinder und Erwachsene, in der Gegend in der Behandlung sind;
  1. …einige von uns es geschafft haben, sich kleines soziales Netzwerk mit der Nachbarschaft und den Ehrenamtlichen aufzubauen;
  1. …einige von uns in der Gegend Sport machen und dadurch neue Leute kennengelernt haben;
  1. …am Stadtrand sich unser ziviles und soziales Umfeld stark verkleinern wird;
  1. …weil uns die jetzige AWO-Leitung, Herr Aarun Balarajah mit Hilfe eines Übersetzers, mündlich[!] mitgeteilt hat, dass wir, bis auf unsere Handy-Ladegräte, keine anderen elektronischen Geräte in das neue MUF-Lager mitnehmen dürfen; und, dass unsere Taschen bei der Ankunft durchsucht werden;
  1. …weil die Security des neuen MUF-Lagers in Marzahn uns, bei unserem Vorabbesuch des Ortes, gewarnt hat, dass in der dortigen Gegend ab 18 Uhr mit Neo-Nazis und ausländerfeindlichen Attacken zu rechnen sei – obwohl manche von uns breit jetzt Nachtschichten schieben und genau in der Zeit losgehen müssen;
  1. …weil Lager ausserhalb der zivilen Gesellschaft bereits jetzt ein öffentlich-negatives Image haben und bei jeder krimimellen Problematik alle dort gelagerten asylsuchenden Menschen über einen Kamm geschoren werden und kollektiv denunziert werden;
  1. …weil Segregation von der Gesellschaft in MUF/Container/Tempohome-Dörfer für Menschen erniedrigend ist und für psychischen Probleme sorgen wird, deren Folgen Depression, Aggression, Angstzustände, Stress, Drogenmissbrauch und Kriminalität sind;
  1. …weil auch in den neuen MUF-Lagern keine menschenwürdige Privatsphäre herrscht, und wir Tag und Nacht von Lohnarbeiter*innen der Lagerindustrie (Sozialarbeiter*innen, Security etc.) bevormundet und überwacht werden;
  1. …weil, wir auch in einem MUF-Lager keine Perspektive erkennen, eines Tages in eine eigene Wohnung zu ziehen, wo schon deutsche Staatsbürger*innen in Berlin kaum Wohnungen finden können.”

 

 

  1. unsere Forderungen
  • “Unsere Forderungen an Berliner Landespolitik im Speziellen an die zuständige Sozial-Senatorin Elke Breitenbach (Die Linke) und LAF (Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten) :
  1. Keine Zwangsumlagerung nach Marzahn – unsere Sorgen haben wir oben weiter oben geschildert, warum wie lieber in Berlin-Wedding bleiben möchten;
  1. Weiter-Offenhaltung des jetzigen Lagers in der Pankstr. 70 und unsere langsame und örtliche Einsiedlung im Wedding;
  1. Wohnungen für alle und eine Perspektive, dass wir eines Tages jede Form der unmenschlichen Lagerungen verlassen können und endlich Privatsphäre und Kontrolle über unsere eigenes Leben haben.
  1. Keine Schuldschiebung auf die alte Regierung, wenn die jetzige Regierung offensichtlich NICHT daran interessiert ist, alle Massen-Lager (MUF/Container/Tempohome) dauerhaft zu schliessen bzw. eigene neue mittel- bis langfristige Konzepte für Unterbringung der asylsuchenden Menschen in Wohnungen auszuarbeiten und vorzulegen.

 

 

die asylsuchenden Menschen im AWO-Lager in der Pankstr. 70 in Berlin-Wedding

  1. Februar 2017

 

aufgezeichnet und übersetzt:

Lager Mobilisation Berlin-Wedding

www.facebook.com/LagerMobiBerlin

veröffentlicht:

www.Oplatz.net

 

PRESS RELEASE + PROTEST: Asylum seeking People in Berlin-Wedding will protest against their forced relocaation to Marzahn

 

Asylumseeking People, forced to lived in the camp (Lager) in Pankstr. 70 in Berlin-Wedding, will be relocated on Friday, 03th March 2017, against their will to a MUF-Camp (Modular Housing) in Berlin-Marzahn. Therefor there will be a protest on  9 a.m. at Pankstr. 70.

 

Protestdata:

 

when:

Friday, 03th March 2017

Start: 9 Uhr

where:

AWO-Lager/Unterkunft

Pankstr. 70

13357 Berlin-Wedding

U8-Bhf Pankstr. + 5min walking

 

We, the Lager-Mobilisation-Berlin-Wedding, a lokal group with asylumseeking people and people from the neighbourhood in Berlin-Wedding are fighting activly against the Camp-Industry (Lagerindustrie) in Berlin, which is a industry, hidden under the label of “humanitary support”, to make buziness and prophit from asylumseeking human-beeing for the german companies and citizens. We met our friends inside the lager in Pankstr. 70, administrated by “AWO-Arbeiterwohlfahrt“, and recorded and translated the *followoing concerns and demands:

* These quotes are from poeple who speak Arabic und Dari/Farsi; there more people from different languges we couldnt communicate with who surley have more things to add.

 

  1. Our concerns
  • “We dont want to be relocated by force to Berlin-Marzahn…
  1. because, we were not asked again – ist an act of foreign control; the politcs and economic deceide for us but in an anti-social way;
  1. …because, we dont want to be even more segrageted from the society; even this current AWO-Lager is doing the same thing, but the far distance of the new place will add more to this situation;
  1. … our Integration-courses, german-courses, and technical schools will be far away from the new camp;
  1. …because our kids are right now connecting to the current area;
  1. …because very sick people, childern and adults are in medicals threatmend in this area;
  1. …because some us already managed to build up their own socials networks within the neighbourhood and the volunteries;
  1. … because some of us are doing sports here and found through their activities new people;
  1. …because the living on the edge of the city will reduce our civil and social netwerk;
  1. …because the current AWO-administration, mr. Aarum Balarajah with the help of a translater, told us verbally [!] told us, we are not allowed to take any electronic-equipment other than our phone chargers to the new MUF-camp – and that our bags will be searched as soon we arrive there because of this;
  1. …because the security of the new MUF-camp in Marzahn alreay warned us, as we tried to visit the place before moving in, that after 6pm there could be neo-nazi und xenophobic attacks – even though some of us are going to their nightshifts exactly on this time;
  1. …because the camps/lagers outside of the civil socity already have a negative public image and with every criminal problem all the stored people will be denounced at the same time;
  1. …beacause segregation from the society in MUF/containers/tempohome-villages is degrading and causes pschologic problems and their cosequences will be like depression, aggression, anxiety, stress, drug-misuse and crime;
  1. …because inside MUF-lagers we will not have a decent and human privacy, and we will be told how to behave and be controlled by people (socials workers and security) who earn their money inside the campindusty;
  1. because we also dont see a perpective inside this MUF-Lager to find one day an apartment for us, when even ist almost impossivle to find flats for german citizens;

 

B. Our demands

“Our demands to Berlins state policy and especially to the resposible senator for social Elke Breitenbach (Die Linke/The Left) and LAF (states office for refugee-matters)

  1. No forced relavation to Marzahn – we told you above our concerns and why want to stay in Berlin-Wedding;
  1. Keep the current camp at Pankstr. 70 open and help move us slowly into the area around the lager in Berlin-Wedding.
  1. flats for all and a perspective so we can move out the lager one day and have our privacy and control over own lives.
  1. dont blame the governement before you because we dont see any interesst from your side to close all the mass-lagers (MUF/Container/Tempohomes) permanantly nor your own ideads to bring up new ideas and concepts for building flats.”

 

die asylumseeking people in AWO-Lager Pankstr. 70 in Berlin-Wedding

  1. February 2017

 

 

 

Recorded and translated:

Lager Mobilisation Berlin-Wedding

www.facebook.com/LagerMobiBerlin

published:

www.Oplatz.net

 

 

Categories: Tent Action

To senator Breitenbach and LAF: Until when will you segregate the people of the Camps?

Refugee strike in Berlin - Tue, 02/28/2017 - 10:40

Deutsch

The strategy of receiving the asylum-seeking human being in Camps (Lagers) is being a complete failure: it segregates completely that people from the society, it forces them to live in inhuman conditions, it is really expensive for the state and very difficult to manage, it provokes tension and discomfort to everybody, etc.

The only beneficiaries of this situation are the companies that are administrating the camps, like BTB Bildungszentrum in Berlin-Wedding. Moreover, they enter in a suffering spiral where worse conditions in the camps (i.e. less workers, no psychologists, worse infrastructure) implies more benefit to the company, because the state is giving the same money and has no means to control all the Lagers of Berlin.

 

Therefore, we urge senator Elke Breitenbach (the head of the Senat for Integration, Labour and Social, from the political party DIE LINKE) and the whole LAF (Administrative office for Refugee-Matters) to take the following emergency measures:

  • Close now all the gym-camps! We have been listening since months that you are going to close them, and they are still open, week after week, while other camps in better conditions are being closed, like the one in Pankstr. 70 ran by AWO.
  • No more contracts with BTB – Bildunszentrum! We have been observing this company and its administration of the camps of Wiesenstr. (where there was a rat infestation, there was not a single professional social worker working, people were living with a lot of stress and it had finally to close on December) and of Osloerstr. (where the Heimleiter Mark Held keeps segregating the inhabitants from the society in a disrespectful and racist way) has been a disaster: if they administrate any MUF or Tempohome, there will only be more and more problems.
  • No modular housings, tempohomes, NUK or any other kind of segregation construction! They are human beings, and we don’t understand why they should be stored in special buildings separated from the rest of the society where there will be problems, discrimination and authority abuse from the administration of the different spaces.
  • Flats for all the inhabitants of the Lagers! The people have been stored, in a lot of cases, for more than one year in a NUK that is only supposed to take people for 3 months, and at the same time the city is full of empty buildings waiting for speculation instead of inhabitants: human rights are more important than businesses and profit!
We will not stop until this crazy situation is solved.

Lager Mobilisation Network Berlin (Wedding)

…..

An Senatorin Breitenbach und LAF: Bis wann wollt ihr die Menschen in den Lagern segregieren?

Die Strategie der Lagerung der asylsuchenden Menschen in Lagern (Unterkünften) war und ist ein vollendetes Versagen: Sie segregiert die asylsuchenden Menschen gänzlich von der Gesellschaft der Staatsbürger*innen, zwingt sie dazu in unmenschlichen Zuständen zu leben und ist zudem sehr teuer für den Staat und schwer zu koordinieren; ausserdem produziert sie Spannung und Schmerz für alle Beteiligten etc.

Einzig die Unternehmen und Organisationen, die jene Lager verwalten, sind die Profiteure dieser Situation – wie z.B. “BTB – Bildungszentrum” in Berlin-Wedding. Zudem gerät diese Situation immer mehr in einer Abwärtsspirale (weniger qualifizierte Arbeitnehmer*innen, keine Psycholog*innen, immer schlechtere Infrastruktur), je länger dieser Zustand anhält – während jene Unternehmen immer mehr daran verdienen, da sie weiterhin die gleiche Menge an Geld verdienen und der Staat nicht all diese Lager unter seiner Kontrolle halten kann.

Deshalb fordern wir von der verantwortliche Senatorin Elke Breitennach (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales von der Partei DIE LINKE) und das LAF (Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten) um endlich folgende Forderungen durchzusetzen:

  • Schliessen sie sofort alle Turnhalten-Lager! Seit Monaten wird uns erzählt, dass ihr solche Lager schliessen werdet, aber noch immer sind sie offen – während Lager mit besseren Lebensbedingungen geschlossen werden – zum Beispiel das AWO-verwaltete Lager in der Pankstr. 70 in Berlin-Wedding.
  • Keine Verträge mehr mit “BTB-Bildungszentrum”! Wir beobachten diese Firma und ihre Art der Lager-Verwaltung in den Lagern an der Wiesenstr. (wo es eine Rattenplage gab, zeitweise keine einzige Sozialarbeiter*in angestellt war, und die Menschen unter einem enormen Druck leben mussten bis es endlich im letzten Dezember geschlossen wurde), so wie an der Osloerstr. (noch immer offen, wo der Lager-Leiter Mark Held die dortigen Menschen auf eine sehr respektlose und rassistische Art von der Gesellschaft trennt) und halten sie für katastrophal: Falls BTB-Bildungszentrum weiterhin eine MUF oder ein Container-Dorf/Tempohome verwalten sollte, wird es zu noch mehr Problemen kommen.
  • Keine MUFs, Tempohomes, Container-Dörfer oder ähnlich- segregierende Konstruktionen! Es handelt sich hierbei um Menschen und es ist unverständlich für uns, warum sie fernab der Gesellschaft gelagert werden, wo es Probleme geben wird: Diskriminierung und Macht-Missbrauch waren und sind die Folgen solcher Verwaltungen.
  • Wohnungen für alle gelagerten Menschen! Einige Menschen sind über ein Jahr in sogenannte Notunterkünfte gelagert, die eigentlich nur für 3 Monate gedacht waren, während es in der Stadt immer noch Leerstand gibt, die eher für Marktspekulation zurückgehalten werden anstatt für asylsuchende Menschen: Menschenrechte sind jedoch wichtiger als Geschäft und Profit.

 

Wir werden nicht aufhören gegen diese dumme Situation zu kämpfen, solange sie nicht gelöst ist.

Lager Mobilisation Network Berlin (Wedding) – 28. Februar 2017

Categories: Tent Action

Call for open meeting to Oplatz media group

Refugee strike in Berlin - Sun, 02/26/2017 - 15:30

Net addict by Osmani Simanca

Dear people,

As media group from Oplatz we want to invite you to our open meeting

Next Sunday 5.03 from 15h to 18h at FAQ Jonasstraße 40 12053 Berlin U8-Leinestr. and S/U-Hermannstr

As you know we are focused on giving the news about refugee struggles,
situation in lagers, initiatives against racism, figths against
deportations, for the right to stay, to get education, work and be able
to start a new life.

Our main goal is that the protagonist involved in all those situations
take the word, express themselves and tell the world.

So in these open meetings we invite you to come and share your
information, pictures, audios, videos, so that we can publish them.
If you are part of a group you can come and share your work, events, etc.

If you want we can show you hands on how to publish you own news in Oplatz!!
No matter what skills you have we can teach you what is needed.

Come and join us!, It’s going to be fun!

Best,

oplatz.net

Categories: Tent Action

Die Unsichtbaren

Refugee strike in Berlin - Sat, 02/25/2017 - 23:21

Freundinnen und Freunde,
da die Zeiten härter werden, wird es Zeit sich zu organisieren, Zeit zu handeln, Zeit sich zusammenzuschließen. Aus diesem Grund schlagen wir vor, eine Partei zu gründen, die sich in diesem Jahr aktiv und öffentlich in den Wahlkampf einmischen wird. Eine Alternative zum herrschenden Politbetrieb, der alle einschließt, die hier leben, mit oder ohne Papiere, mit oder ohne festen Wohnsitz. Eine Organisation von allen. Ein Vorschlag.
Kommt deshalb alle und diskutiert mit. Zum Beispiel über diesen Text. (english below)

Besser Leben durch mehr Mitbestimmung
Mehr Mitbestimmung durch direkte Demokratie
Direkte Demokratie von Unten – Die Unsichtbaren

Ein Gespenst geht um in Europa. Ein Gespenst geht um in der Welt. Das Gespenst der Ohnmacht und der Hoffnungslosigkeit. Das Gespenst bedeutungslos zu sein und machtlos. Das Gespenst eines Wirtschaftssystems, dem wir ausgeliefert sind und das jeden von uns auffrisst, Tag für Tag. Das Gespenst einer Wirtschaftsordnung, das Gewalt, Armut und soziale Verwahrlosung produziert – hier und auf der ganzen Welt. Ein Gespenst, das unsere Gemeinschaften zerstört, unsere Leben und unsere Zukunft, weil es sich für den einzelnen Menschen gar nicht interessiert, sondern nur den Gewinn im Auge behält. Ein Gespenst der Arroganz und Macht gegenüber den Menschen, die dieses Gespenst füttern und ernähren, mit ihrer Lebenszeit und ihrer Arbeitskraft. Ein Gespenst, für das wir unsichtbar sind, mit unserem Leben unserer Arbeitskraft, die es braucht oder auch nicht, ganz wie es ihm gefällt. Ein Gespenst so hohl und leer, ohne Werte und doch mächtig, weil einige Wenige davon profitieren und die anderen mit größeren und kleineren Krümeln bei Laune halten, die von ihrem Tisch fallen. Ein Gespenst, das die echte Demokratie fürchtet und das wir nur dann in die Flucht schlagen können, wenn wir uns einmischen. Ein Gespenst, das wir vertreiben können. Wir, die wir hier leben. In diesem Viertel, in dieser Stadt, in dieser Welt. Wir, die Unsichtbaren.
Die Welt scheint aus den Fugen zu sein. Die Probleme des Alltags und der großen Politik scheinen uns zu erdrücken. Wohnungsnot und steigende Mieten. Steigende Arbeitsbelastung bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit. Wohnungslosigkeit neben leerstehenden Immobilien, eine aggressive globale Wirtschaftspolitik und Millionen Menschen, die sich auf der Flucht vor Krieg, Armut und Not befinden … und am Ende des Monats reicht das Geld nicht. Wohin mit all der Wut? Wohin mit all dem Frust? Wer hat uns eigentlich gefragt, ob wir das gut finden? Wer hat gefragt, ob wir so leben wollen? Wer hat gefragt, ob wir damit einverstanden sind, dass ein Großteil der Welt ausgebeutet wird? Wer kümmert sich eigentlich um uns und unsere Meinung? – Niemand! Niemand kümmert sich darum und so wie es aussieht wird auch niemand kommen, um das zu tun. Warum auch? Die Politikerinnen und Politiker kümmern sich um die Sachzwänge, die bewältigt werden müssen, damit alles einigermaßen so weiterlaufen kann, wie bisher. Die Unternehmerinnen und Unternehmer kümmern sich darum, dass die Politikerinnen und Politiker genug Sachzwänge zu erledigen haben, damit alles so läuft wie bisher, weil sie nämlich ganz gut daran verdienen. Die Rüstungsindustrie sorgt dafür, dass den Konfliktherden dieser Welt nicht der Nachschub an militärischem Gerät ausgeht und hat ebenfalls kein Interesse daran, nachzufragen, was wir davon halten, genauso wenig wie die Pharmaindustrie oder die Lebensmittelkonzerne, die einfach nur ihre Produkte verkaufen wollen.
Die einzigen, die sich darum kümmern könnten, was wir eigentlich wollen, sind wir selbst, die wir hier leben – in dieser Stadt, in diesem Viertel, in dieser Welt. Wir, die wir keine Stimme haben. Wir, die wir unsichtbar sind in diesem System und unsichtbar gemacht werden in diesem System.
Wir die wir hier arbeiten dürfen, wenn uns die Wirtschaft braucht oder eben arbeitslos sind, wenn uns die Wirtschaft wieder ausspuckt. Wir, die wir hier Miete bezahlen, solange wir sie bezahlen können und wir, die wir hier auf der Straße leben, wenn wir sie nicht mehr bezahlen können. Wir, die wir hier leben, mit oder ohne Papiere, als ob ein Stück Papier darüber entscheiden könnte, ob wir hier richtig sind oder nicht. Wir, die wir blonde, braune oder schwarze Haare haben und doch alle von hier stammen und wir, die wir hier eine neue Heimat suchen, weil wir unsere alte verlassen mussten. Wir, die wir nicht gefragt werden. Wir, die Unsichtbaren.
Wir Die Partei für Flüchtlinge, Unsichtbare, Arme, Arbeitende und Arbeitslose sind eine Partei von unten. Wir sind eine Partei der Basisdemokratie, in der jeder Mensch willkommen ist, der sich von der herrschenden Politik nicht vertreten fühlt, ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, des Standes, der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts und des religiösen Bekenntnisses. Wir heißen all jene bei uns willkommen, die beim Aufbau und Ausbau ¬eine basisdemokratischen Gesellschaftsordnung und einer modernen konföderalen Ordnung mitwirken wollen. Durch die Schaffung eigener Frauenorganisationen legen wir ein besonderes Gewicht auf die Bekämpfung patriarchaler Strukturen unter Einbeziehung der gesamten Gesellschaft. In dem wir öffentliche Anhörungen und Beratungen durchführen, laden wir alle Bürgerinnen und Bürger, alle Anwohner, alle ohne festen Wohnsitz, alle hier Lebenden dazu ein, die Grundlagen unserer Politik mit zu diskutieren und mit zu bestimmen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Sprache Du sprichst, aus welchem Land Du kommst, welches Geschlecht oder welche Religion du hast, ob du deutsche Papiere besitzt oder auch keine. Wer hier lebt, bestimmt.
Bestimme mit! – Die Unsichtbaren
********************************
Living a better life by participation
More participation by direct democracy
More direct democracy from the underground – The Invisibles.

A spectre is haunting Europe. A spectre is haunting the world. The spectre of impotence and desperation. The spectre of being irrelevant and weak. We are completely and utterly at the spectre of an economic system, that eats us up, day by day. The spectre of an economic order, that produces violence, poverty and social neglect – here and all over the world. A spectre, that destroys our communities, pur lifes and our future, because it is not interested in the human beings, it is not interested in humanity, but rather it is interested in the profit. A spectre of overbearing arrogance and power toward the people, who feed and nourish this spectre with their lifetime and their labour. We are invisible for thi

Categories: Tent Action

8th March International Women*s Struggle Demo Berlin 16:30, Warschauerstr.

Refugee strike in Berlin - Mon, 02/20/2017 - 19:39

القوة لجميع النساء***

ندعو جميع النساء* للمشاركة بالمظاهرة النسائية العالمية في تاريخ 8 مارس 2017

في تمام الساعة 16:30 في شارع Warschauer strasse في زاوية شارع Revaler strasse حتى الساعة 18:00 حيث سنكون في Oranienplatz

نحن نتمرد ضد النظام!

نحن نناضل ونرتب عملنا وحياتنا.

نحن ندافع عن أنفسنا ضد استغلال أجسادنا.

نحن نتحرك ونحشد أنفسنا من أجل العدالة الاجتماعية والسياسية

كما فعلنا دوماً!

نحن لن نقبل بأن نستعمل كأداة لإضفاء الشرعية على العنصرية من قبل الدولة والمجتمع. لقد شهدنا في ليلة رأس السنة هذه كيف في قلب أوروبا، في كاتدرائية كولونيا، كان هنالك نظام فصل عنصري – تحت ذريعة حماية النساء*. نحن نقاتل ضد هذا التلاعب، ولن نقبل أن يتم التلاعب بنا ضد أخواتنا* واخواننا*.

نحن نتظاهر ضد كل شكل من أشكال القمع الممارس من قبل هذا النظام الذكوري، والذي يتسبب بالاستغلال، الفقر، الحروب، الهروب، والعنف. نحن نتضامن ونتعاون ونناضل سويةً.

ان الرأسمالية تعتمد على الاعتماد الاقتصادي للنساء* وعلى أعمالهن الغير مدفوعة الأجر، الغير حرة والغير معترف بها. بغض النظر عن فرص العمل البائسة المتوفرة – القانونية أو غير القانونية – تجد النساء* دائماً في أسوأ الظروف. ليس هناك حرية للنساء* في هذا النظام. ان سيادة/التفوق الأبيض تغني نفسها من خلال العنصرية والامتيازات الطبقية. ان حركتنا النسوية* تنادي بالمساواة والعدالة بين جميع الأجناس والأعراق والطبقات!

نحن ننظم أنفسنا ضد الاستغلال الرأسمالي وضد النظام الامبريالي، الذي يهدف إلى الربح عن طريق اسكاتنا، وندعوكم الى التظاهر.

إن النساء* في الحرب، يهربون ويعبرون طرق الهرب، معرضون لاعتداءات إضافية كنساء*. في المخيمات، المعتقلات، في المحاكم وعند السلطات، تقع النساء* ضحية العنف الجنسي من قبل الشرطة والدولة. ان الاغتصاب يستخدم كسلاح في الحرب وكوسيلة للتعذيب. ان النساء* تحاربن في كل مكان، انهن يحاربن في أصغر وحدة سياسية ضمن الأسرة، وتقاومن بانتظام.

نحن ننظم أنفسنا ضد العنف الجنسي، الذي يمارس اما من قبل المجتمع الرأسمالي الاستغلالي أو من قبل الأنظمة الديكتاتورية.

ان جسد النساء* يختطف، يستعبد، يباع، يستغل ويستعمر. نحن ندعو بشكل عاجل لإنهاء حالات قتل النساء* وإنهاء جرائم الكراهية ضد النساء* المتحولين جنسياً.

ان النساء* تقاومن في جميع أنحاء العالم. ان غضبنا ومقاومتنا الجماعية، أحلامنا وأمانينا تعزز نضالنا العالمي النسوي*.

لنذهب سويةً في الطرقات في 8 مارس، في اليوم العالمي للنضال النسوي*، ولنتظاهر سويةً!
**عندما نكتب كلمة النساء* نحن نعني: النساء، المثليات، المتحولات جنسياً* والخنثى الأنثوية*

Cała władza w ręce kobiet*

Cała władza w ręce kobiet*

Wezwanie do udziału w demonstracji z okazji Międzynarodowego Dnia Kobiet*.

8 marca 2017, godz.16:30 Warschauer Str. (róg Revaler Str.) – 18:00 Oranienplatz

Buntujemy się przeciwko systemowi!

Organizujemy się w walce o naszą pracę i nasze życie.

Bronimy naszych ciał przed wyzyskiem.

Mobilizujemy się w imię społecznej i politycznej sprawiedliwości.

Tak jak to robiłyśmy zawsze?

Nie pozwalamy, aby pod pretekstem ochrony kobiet legitymizowany był państwowy i społeczny rasizm. W Sylwestra tego roku widziałyśmy, jak pod pretekstem ochrony kobiet w Katedrze w Kolonii, w samym sercu Europy, wprowadzono apartheid. Sprzeciwiamy się tego rodzaju manipulacji i nie damy się wykorzystywać przeciwko naszym siostrom* i braciom*.

Sprzymierzamy się przeciwko wszelkim formom opresji wynikającym z systemu patriarchalnego, ustanawianego przy pomocy wyzysku, biedy, przemocy i wojen, które zmuszają ludzi do uchodźstwa. Solidarnie podajemy sobie ręce i wspólnie walczymy.

Kapitalizm opiera się na ekonomicznej zależności kobiet, ich niezauważanej, nieopłacanej i przymusowej pracy. Niezależnie od tego, czy legalnie, czy nie, kobiety zawsze pracują na gorszych warunkach. W tym systemie wyzwolenie kobiet nie jest możliwe. Biała dominacja opiera się na rasizmie i przywilejach klasowych. Nasz feminizm bazuje na sprawiedliwości genderowej, rasowej i klasowej!

Organizujemy się przeciwko eksploatacji w ramach systemu kapitalistycznego i imperializmu, które usiłują zmusić nas do milczenia. Ich okupione krwią zyski powinny spotkać się z PROTESTEM.

Ze względu na swoją płeć, kobiety* są bardziej narażone na przemoc podczas wojny i w sytuacji ucieczki do innego kraju. Muszą mierzyć się z przemocą na tle seksualnym ze strony policji i organów władzy w obozach dla uchodźców, więzieniach, instytucjach porządku publicznego oraz sądach. Gwałt jest narzędziem tortur i bronią stosowaną podczas wojen. Kobiety* walczą wszędzie, począwszy od walki w obrębie własnych rodzin, na uczestnictwie w zorganizowanych ruchach oporu kończąc.

Organizujemy się wobec seksistowskiej przemocy, niezależnie od tego, czy jest ona narzędziem systemu kapitalistycznego, czy reżimów autorytarnych.

Kobiece ciało jest zawłaszczane, zniewalane, sprzedawane i kolonizowane. Domagamy się natychmiastowego wstrzymania zabójstw kobiet oraz przestępstw z nienawiści przeciwko trans*kobietom.
Kobiety* na całym świecie, buntujcie się! Nasz masowy sprzeciw, nasze marzenia oraz siła wzmacniają międzynarodowy protest kobiet*.

Wyjdźmy na ulice 8 marca w Międzynarodowym Dniu Kobiet*.

* Kiedy piszemy kobiety*, mamy na myśli: KLTI* KobietyLesbijkiTrans*Inter*

 

Todo Poder às Mulheres* **   Todo Poder às Mulheres* ** Chamada para a manifestação da Luta Internacional das Mulheres*, no dia 8 de março de 2017, às 16:30 na Warschauer Str. , equina com a Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz – Berlim Nós nos rebelamos contra o sistema! Nós lutamos e organizamos nosso trabalho e nossas vidas Nós nos defendemos contra a exploração dos nossos corpos. Nós nos mobilizamos por justiça social e política. Como sempre fizemos! Nós não seremos instrumentalizadas para legitimar o racismo social e de Estado. No último Ano Novo, testemunhamos a forma como, no coração da Europa, na Catedral de Colônia, um sistema de apartheid foi criado – sob o pretexto de proteger mulheres*. Nós lutamos contra essa manipulação e não aceitamos esse jogo que tenta nos jogar contra as nossas irmãs* e os nossos irmãos*. Nós somos contra todas as formas de opressão do sistema patriarcal, que provoca exploração, pobreza, guerra, fugas e violência. Nós nos unimos em solidariedade e lutamos juntas. Capitalismo se baseia na dependência econômica das mulheres* e no trabalho não remunerado, aprisionador e não reconhecido. Não importa quão precárias as oportunidades de trabalho – legais ou ilegais -, mulheres sempre estão sujeitas às piores condições. Não existe libertação para as mulheres nesse sistema. A supremacia branca se auto-fortalece através do racismo e privilégio de  classe. Nosso feminismo é sobre justiça de gênero, raça e classe! Nós nos organizamos contra a exploração do sistema capitalista e imperialista, cujos lucros sangrentos querem nos silenciar. Por isso  PROTESTAMOS!  Mulheres na guerra, a caminho de rotas de fuga, são expostas a ataques adicionais por serem mulheres. Nos campos, prisões, tribunais e outras instituições governamentais, mulheres convivem com violência sexual da polícia e outros agentes do Estado. O estupro é usado como uma arma de guerra e um instrumento de tortura. Mulheres* lutam em todo lugar. Lutam desde a menor unidade política da família, lutam na resistência organizada. Nós nos organizamos contra a violência sexista, seja ela praticada por uma sociedade capitalista exploradora ou por regimes ditatoriais. O corpo da mulher  é aprisionado, escravizado, vendido, explorado e colonizado. Nós exigimos com toda urgência pelo fim dos feminicídios e crimes de ódio contra mulheres Trans*. Em todas as partes do mundo, mulheres resistem. Nossa raiva e nossa resistência coletiva, nossos sonhos e nossas esperanças fortalecem a luta internacional das mulheres. Vamos às ruas no 8 de março, dia Internacional da Luta das Mulheres, para protestarmos juntas! ** Quando escrevemos “mulheres”, nos referimos a Mulheres, Lésbicas, Trans e Inter.

CALLING FOR THE INTERNATIONAL WOMEN*S STRUGGLE DEMO
8TH MARCH 2017
DEMO BEGIN: 16:30 WARSCHAUER STR. CORNER REVALER STR.(Demo will pass through Skalitzer Strasse and end in Oranienplatz)
KUNDGEBUNG: 18:00 ORANIENPLATZ

All Power to the Women* **

Calling for the International Women*s Struggle demo, on 8 of March 2017,

16:30 Warschauer Str. corner Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

We rebel against the system!

We struggle and organize our work and our lives.

We defend ourselves against the exploitation of our bodies.

We mobilize for social and political justice.

As we always did!

We will not be instrumentalized to legitimize state and social racism. This Silvester we witnessed how in the heart of Europe, at the Cologne Cathedral, an apartheid system was created – under the pretext of protecting women*. We fight against this manipulation and we will not be played against our sisters* and brothers*.

We against every form of oppression of the patriarchal system, that inflicts exploitation, poverty, war, flight, and violence. We join hands in solidarity and we struggle together.

Capitalism relies on the economic dependence of women* and their unpaid, unfree and unrecognized labor. No matter how wretched work opportunities – legal or illegalized – are, women* always get the worse conditions. There is no liberation for women* in this system. White supremacy enriches itself through racism and class privilege. Our feminism is about justice on gender, race and class!

We organize against the exploitation of the capitalist and imperialist system, whose bloody profits aim to silence us, and call for PROTEST.

Women* in war, on the run and on escape routes, are exposed to additional attacks as women*. In the camps, prisons, authorities and courts, women must cope with sexual violence from police and state powers. Rape is used as a weapon of war and as a means of torture. Women* fight everywhere, they fight in the smallest political unit of the family, they fight in the organized resistance.

We organize against sexist violence, whether it is exercised by an exploitative capitalist society or by dictatorial regimes.

A woman*’s body is abducted, enslaved, sold, exploited, and colonized. We are urgently calling for the end of femicides and hate crimes against Trans*women.

Worldwide women* resist. Our rage and our collective resistance, our dreams and our hopes strengthen our international women*’s struggle.

Let’s go out to the streets on the 8th of March, the International Day of Women*‘s Struggle, and protest together!

** When we write women* we mean:WLTI* WomenLesbianTrans*Inter*

ORGANIZERS: Ezidischer FrauenRat Berlin
Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017

קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017

16:30 Warschauer Str. / Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

אנחנו מורדות נגד המערכת!

אנחנו נאבקות ומחליטות על החיים שלנו.

אנחנו מגינות על עצמנו נגד הניצול של הגוף שלנו.

אנחנו מתארגנות למען צדק חברתי ופוליטי.

כפי שעשינו מאז ומעולם.

לא נאפשר לעשות בנו שימוש להצדקת גזענות בחברה ובממסד. בסילבסטר ראינו כיצד בלב אירופה, בקתדרלת קלן, נוצרה מערכת אפרטהייד על רקע אתני ולאומי, תחת אצטלת הגנה על נשים*. אנו יוצאות נגד המניפולציה הזו ולא נתן שיפנו אותנו נגד אחיותינו* ואחינו*.

אנו מתארגנות נגד כל צורת דיכוי של המערכת הפטריארכלית, שמביאה עמה ניצול, עוני,מלחמות, פליטות ואלימות. אנחנו משלבות ידיים בסולידריות, ונאבקות יחד.  

הקפיטליזם נשען על עבודת נשים* שלא זוכה לתגמול והכרה, ואיננה חופשית. לא משנה כמה גרועות יהיו אפשרויות התעסוקה, בין אם חוקית או בלתי חוקית, נשים* תמיד מקבלות את התנאים הגרועים ביותר. בתוך המערכת הזו אין ולא יתכן שחרור לנשים. גזענות ופריבלגיה מעמדית מחזקות את ההיררכיה החברתית ובראשה הגבר הלבן. הפמיניזם שלנו דורש צדק מגדרי, אתני ומעמדי.

אנו מתארגנות נגד הניצול של הקפיטליזם והאימפריאליזם, השואפים להשתיק אותנו באמצעות רווחים מדממים, וקוראות למחאה.

נשים* במלחמה ובמסלולי מילוט חשופות לאלימות נוספת בהיותן נשים*. במחנות, בתי כלא, בתי משפט ומוסדות, נשים* נאלצות להתמודד עם אלימות מינית מצד המשטרה והרשויות. אונס משמש כלי מלחמה ואמצעי עינויים. נשים* נאבקות בכל מקום, בתוך המשפחה, בתוך התנגדות מאורגנת.

אנחנו מתארגנות נגד אלימות סקסיסטית, בין אם בחברה קפיטליסטית או בדיקטטורה.

גוף האשה* נחטף, משועבד, נמכר, מנוצל ונתון לקולוניזציה. אנחנו קוראות בדחיפות להפסקה של רצח נשים ופשעי שנאה כנגד נשים* טרנסיות.

ברחבי העלם, נשים* מתנגדות. הזעם שלנו וההתנגדות המשותפת שלנו, החלמות שלנו והתקוות שלנו, מחזקים את מאבק הנשים* הבינלאומי.

בואו נצא לרחובות ב 8 במרץ, יום מאבק הנשים* הבינלאומי, למחאה משותפת!

**כשאנחנו כותבות נשים* אנחנו מתכוונות: נשים, לסביות, טרנסג’נדריות/ים ואינטרסקס.

Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017 Moć ženama* Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017 16:30 Warschauer Str. ugao Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz Borimo se protiv sistema! Borimo se i organiujemo svoj rad i svoje živote. Branimo se protiv eksplotacije naših tela. Angažujemo se za socijalnu i političku pravdu. Kao što smo uvek radile!  Nećemo biti instrumentalizovane zarad legitimizacije državnog i društvenog racizma. Ovog dočeka Nove Godine prisustvovali smo činjenici da je u srcu Evrope, pred katedralom u Kelnu, došlo do političke rasne diskriminacije – pod izgovorom želje da se zaštite žene*. Borimo se protiv ovakve manipulacije i nećemo dozvoliti da nas okrenu protiv naših braća* i sestara*. Organizujemo se protiv svakog vida potčinjenosti patrijarhalnom sistemu koji nanosi eksploataciju, siromaštvo, rat, sukob i nasilje. Držimo se za ruke u znaku solidarnosti i borimo se zajedno. Kapitalizam se oslanja na ekonomsku zavisnost žena i njihovog neplaćenog i nepriznatog rada. Bez obzira na to koliko jadni bili uslovi za rad, legalni ili ilegalni, žene uvek rade u najgorim uslovima. Oslobođenje žena ne postoji unutar ovakvog sistema. Bela nadmoć se obogaćuje kroz racizam i klasne privilegije. Naš feminizam se bori za pravdu bez obzira na pol, rasu i klasu! Organizujemo se protiv eksploatacije od strane kapitalističkog i imperijalističkog sistema, čiji krvavi profiti žele da nas ućutkaju, i pozivamo na PROTEST. Žene u ratu i bekstvu izložene su dodatnim napadima zato što su žene. U kampovima, zatvorima, državnim organima i sudovima, žene moraju da se nose sa seksualnim nasiljem od strane policije i državnih vlasti. Silovanje je korišćeno kao oružje rata i sredstvo mučenja. Žene svuda se bore, bore se u najmanjoj političkoj jedinici – unutar porodice, kao i u organizovanju otpora. Organizujemo se protiv seksističkog nasilja, bez obzira na to da li se vrši u vidu eksploatacije kapitalističkog društva ili u sklopu diktatorskih režima.  Žensko telo je oteto, porobljeno, protdato, eksploatisano i kolonizirano. Hitno pozivamo na kraj ženocidu i zločinima mržnje protiv Trans žena. Žene širom sveta – suprotstavite se! Naš bes i kolektivan otpor, naši snovi i nade ojačavaju našu međunarodnu borbu žena. Izađimo na ulice 8-og marta, na međunarodni dan borbe žena, i protestujmo zajedno! * Kada pišemo “Žena”, mislimo na ŽLTI: ŽeneLezbejkeTrans*Inter*. Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*

Tout le pouvoir aux femmes* // All Power to the Women*

Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*, le 8 Mars 2017-02-09

16h30 : Croisement Warschauer Str./Revaler Str. – 18h00 : Oranienplatz

Nous nous insurgeons contre le système !

Nous luttons et organisons notre travail et notre vie.

Nous nous défendons contre l’exploitation de nos corps.

Nous nous mobilisons pour la justice sociale et politique.

Depuis toujours.

Nous ne les laisserons pas légitimer le racisme d’Etat ni aucun racisme dans la société en notre nom. Après la Saint-Sylvestre, nous avons assisté à la fondation d’un système d’apartheid public au cœur de l’Europe, partant de la cathédrale de Cologne, sous le prétexte de protéger les femmes. Nous refusons cette récupération et ne nous laissons pas monter contre nos sœurs* et nos frères*.

Nous nous organisons contre toute forme d’oppression patriarcale. Ce système ne produit qu’exploitation, pauvreté, guerre, exile et violence. Nous luttons ensemble et sommes en solidarité les unes avec les autres.

Le capitalisme s’appuie sur la dépendance économique des femmes et sur leur travail non payé, non libre et non reconnu. Quelles qu’en soient les possibilités de travail légal et illégal, les femmes continuent d’hériter des pires conditions. Il n’y a aucune égalité possible dans ce système. Le capitalisme reproduit ses hiérarchies, sa classe dominante blanche s’enrichit en s’appuyant sur le racisme et les privilèges de classe. Notre féminisme revendique l’abolition commune du sexisme, du racisme et du capitalisme.

Nous nous organisons contre la violence sexiste, qu’elle soit le fait d’une société capitaliste ou d’un régime dictatorial.

Le corps des femmes est soumis à l’esclavage, au déplacement forcé ; vendu, exploité et colonisé. Nous exigeons l’arrêt immédiat des féminicides et des meurtres de haine contre les femmes transes.

Partout dans le monde, les femmes* résistent. Notre colère et notre résistance communes, nos rêves et nos espoirs nous unissent dans ce combat international des femmes*!

Le 8 mars, journée international des luttes des femmes*, descendons ensemble dans la rue et luttons!

* Par femmes*, nous voulons dire femmes, lesbiennes, personnes transes et intersexe.

Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017

All Power to the Women*

Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017,

16:30 Warschauer Str./Ecke Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

Wir rebellieren gegen das System!

Wir kämpfen und organisieren unsere Arbeit und unsere Leben.

Wir verteidigen uns selbst gegen die Ausbeutung unserer Körper.

Wir mobilisieren uns für soziale und politische Gerechtigkeit.

Schon immer.

Wir lassen uns nicht instrumentalisieren um staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus zu legitimieren. Dieses Silvester wurden wir Zeug*innen wie mitten in Europa am Kölner Dom öffentlich ein Apartheitssystem errichtet wurde – unter dem Vorwand Frauen* beschützen zu wollen. Wir wehren uns gegen diese Vereinnahmung und lassen uns nicht gegen unsere Schwestern* und Brüder* ausspielen.

Wir organisieren uns gegen jegliche Unterdrückung des patriarchalen Systems, das nur Ausbeutung, Armut, Krieg, Flucht und Gewalt produziert. Wir kämpfen gemeinsam und sind miteinander solidarisch.

Der Kapitalismus stützt sich auf die wirtschaftliche Abhängigkeit von Frauen* und deren unbezahlter, unfreier und nicht anerkannter Arbeit. Wie mies legale und illegalisierte Arbeitsmöglichkeiten auch sein mögen, haben Frauen* die immer noch schlechteren Bedingungen. Es gibt keine Gleichberechtigung innerhalb dieses Systems. Der Kapitalismus reproduziert seine Hierarchien, weiße Vorherrschaft bereichert sich mit Hilfe von Rassismus und Klassenprivilegien. Unser Feminismus fordert die gemeinsame Überwindung von Sexismus, Rassismus und Kapitalismus.

Wir organisieren uns gegen die Ausbeutung des kapitalistischen und imperialistischen Systems, das uns mit blutigen Profiten zum Schweigen bringen will und rufen zum Protest auf.

Frauen* im Krieg, auf der Flucht sind immer noch zusätzlichen Angriffen als Frauen* ausgesetzt. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe und als Folter eingesetzt. In den Lagern, in Gefängnissen, auf Behörden und Gerichten müssen Frauen* sich gegen sexualisierte Gewalt durch Polizei und Staatsgewalt zur Wehr setzen. Frauen* kämpfen überall, sie kämpfen im kleinsten politischen System der Familie, sie kämpfen im organisierten Widerstand.

Wir organisieren uns gegen sexistische Gewalt, egal ob sie durch eine kapitalistische Verwertungsgesellschaft oder durch diktatorische Regime ausgeübt wird.

Der Körper der Frau* wird verschleppt, versklavt, verkauft, ausgebeutet und kolonialisiert. Wir fordern ein sofortiges Ende von Feminziden und von Hassmorden gegen Trans* Frauen.

Weltweit gibt es Frauen*-Widerstand. Unsere Wut und unser gemeinsamer Widerstand, unsere Träume und Hoffnungen stärken unseren internationalen Frauen*kampf!

Lasst uns am 8. März, dem Internationalen Tag des Frauen*kampfes, auf die Straße gehen und gemeinsam protestieren!

*Mit Frauen* meinen wir: FLT*I* Frauen; Lesben, Trans*, Inter*

Organizers: Ezidischer FrauenRat Berlin

Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

همه‌ی قدرت از آنِ زنان همه‌ی قدرت از آنِ زنان فراخوان برای راهپیمایی «مبارزه جهانی زنانِ»، هشت مارس 2017 آغاز مسیر تظاهرات: ساعت چهار و نیم عصر، تقاطع  Warschauer Str. و Revaler Str. پایان مسیر و تجمع: ساعت شش بعد از ظهر در میدان Oranienplatz (تظاهرات فقط مختص ما زنان* است و مردان می توانند در تجمع پایانی به ما بپیوندند.) ما زنان* علیه سیستم طغیان می‌کنیم! ما مبارزه می‌کنیم و کار و زندگی‌مان را سازماندهی می‌کنیم. ما در برابر استثمار بدن‌هایمان از خود دفاع می‌کنیم. ما مثل همیشه برای عدالت اجتماعی و سیاسی هم گام می‌شویم. ما به ابزاری برای مشروعیت‌بخشی به نژادپرستی دولتی و اجتماعی بدل نمی‌شویم. شب سال نو شاهد بودیم که چگونه در قلب اروپا، روبروی کلیسای جامع کلن، یک سیستم آپارتاید به بهانه‌ی محافظت از زنان به راه افتاد. ما علیه این فریب‌کاری می‌جنگیم و علیه برادرها و خواهران‌مان بازی نخواهیم خورد. ما علیه تمام اشکال ستم نظام پدرسالار که استثمار و فقر و جنگ و فرار و خشونت به همراه می‌آورد، می‌ایستیم. ما دست در دست یکدیگر و همراه یکدیگر مبارزه می‌کنیم. کاپیتالیسم به وابستگی اقتصادی زنان* و کار بی‌مزد، غیراختیاری و به‌رسمیت‌شناخته‌نشده‌ی آنها تکیه دارد. فرصت‌های کاری ــ قانونی یا غیرقانونی‌شده ــ هرچقدر هم نامطلوب باشند، بازهم سهم زنان* بدترین در میان آنها است. رهایی‌ای برای زنان* در این سیستم در کار نیست. برتری‌طلبی سفید از خلال نژادپرستی و امتیازهای طبقاتی به تقویت خود می‌پردازد. فمینیسم ما اما درباره عدالت بر سر جنسیت، نژاد و طبقه است. ما علیه استثمار سیستم کاپیتالیستی و امپریالیستی مبارزه می‌کنیم؛ علیه سیستم‌هایی که سودجویانِ بی‌رحم‌شان به فکر خاموش‌کردن ما هستند. ما تمامِ زنان* را به اعتراض فرامی‌خوانیم. زنانِ* جنگ‌زده، زنان* در مسیر‌های پناهجویی و زنانِ* پناهنده در معرض حمله‌های بیشتر قرار دارند. زنان* باید در اردوگاه‌ها، زندان‌ها، نهادهای دولتی و دادگاه‌ها با خشونت جنسی از سوی پلیس و مقام‌های دولتی رویارو شوند. از تجاوز به عنوان سلاحِ جنگی و ابزارِ شکنجه استفاده می‌شود. زنان* همه‌جا در حال نبرد هستند؛ از خانواده به‌مثابه‌ی کوچکترین نهاد سیاسی گرفته تا جنبش‌های مقاومت سازمان‌یافته. ما علیه خشونت سکسیستی، چه در جامعه‌ی استثمارگر کاپیتالیستی و چه در رژیم‌های دیکتاتوری، مبارزه می‌کنیم. بدن زن* ربوده می‌شود، به بردگی کشیده می‌شود، به فروش می‌رسد، و تحت استثمار و استعمار قرار می‌گیرد. ما فوراً خواستار پایان فمیساید (زن‌کشی) و جنایت‌های نفرت‌محور علیه زنانِ ترَنس هستیم. زنان* در تمام جهان مقاومت می‌کنند. خشم و مقاومت جمعی ما، رویاها و امیدهای ما، مبارزه جهانی زنان* را تقویت می‌کنند. بیایید هشت مارس، روز جهانی مبارزه زنان* به خیابان‌ها برویم و همراه یکدیگر فریاد اعتراض سر بکشیم! ***** وقتی می نویسیم “زنان*” منظورمان زنان، لزبین ها، ترنس ها و اینتر ها است.***** Kadınların* Enternasyonalist Mücadelesi için Yürüyüşe Çağrı Güç Kadınlara* / Kadınlar* güçlenmek için sokakta / Kadınlar* Güç Kazanıyor Çağrımız 8 Mart 2017’de Kadınların Enternasyonalist Mücadelesi için yürüyüşe 16:30 Warschauer Str. ve Revaler Str. köşesi -18:00 Oranienplatz

 

Sisteme karşı isyandayız! Emeğimiz ve yaşamlarımız için örgütleniyor, mücadele ediyoruz. Bedenlerimizin sömürülmesine karşı kendimizi savunuyoruz. Hem toplumsal hem de siyasi adalet için harekete geçiyoruz. Geçmişte hep yaptığımız gibi!

Devletin ve toplumun bizi ırkçılığı meşrulaştırma çabalarına alet etmelerini reddediyoruz. Geçtiğimiz yılbaşı gecesi Avrupa’nın kalbi Köln Katedrali önünde kadınları* koruma bahanesi ile ırkçı bir düzenleme yaratıldı. Bizler bu manipülasyona karşı savaşıyoruz, bu yüzden kardeşlerimize karşı bizleri kullanmanıza izin vermeyeceğiz.

Erkek egemen sistemin sömürü, yoksulluk, savaş, zorunlu göç ve şiddet üreten tüm baskı biçimlerine karşıyız. Dayanışma içinde el ele veriyor ve birlikte mücadele ediyoruz.

Kapitalizm kadınların* ekonomik bağımlılığı ile onların ücretlendirilmeyen, zoraki ve görünmeyen emeğinden güç alıyor. İster legal ister illegalize edilmiş işlerde koşullar ne kadar berbat olursa olsun kadınlara* hep daha da kötü çalışma koşulları sunuluyor. Bu sistemde kadınlara bir kurtuluş yok. Beyaz üstünlüğü ırkçılık ve sınıfsal imtiyazlarla kendini besliyor. Bizim feminizmimiz toplumsal cinsiyet, ırk ve sınıf konusunda adalete dayanır.

Kanlı çıkarlarıyla bizi susturma amacı güden kapitalist ve emperyalist sistemin sömürüsüne karşı örgütleniyor ve buna karşı çıkmaya çağırıyoruz.

Savaş bölgelerinde kadınlar, kaçarken ve kaçış yollarında kadın oldukları için de ayrıca saldırıya maruz kalıyorlar. Kamplarda, cezaevlerinde, resmi makamlarda ve mahkemelerde kadınlar polis ve devlet güçlerince uygulanan cinsel şiddetle de mücadele etmek durumunda kalıyorlar. Tecavüze hem bir savaş aygıtı, bir silah olarak hem de bir işkence metodu olarak kullanılıyor. Kadınlarsa her yerde savaşıyor, en küçük politik birim olan ailede de örgütlü direniş içinde de savaşmaktalar.

Bizler ister sömürücü kapitalist bir toplum ister diktatoryal rejimler tarafından uygulanıyor olsun cinsel şiddete karşı örgütleniyoruz.

Kadın bedeni ele geçirilmiş, köleleştirilmiş, satılmış, istismar edilmiş ve sömürülmüştür. Kadın cinayetlerinin ve Trans kadınlarına yönelik nefret suçlarının son bulması için acilen…

Kadınlar* tüm dünyada direniyorlar. Öfkemiz ve kolektif direnişimiz, düşlerimiz ve umutlarımız enternasyonal kadın mücadelemize güç veriyor.

8 Mart’ta sokaklara çıkalım ve Kadınların Uluslararası Mücadele gününde isyanımızı birlikte haykıralım!
*** Kadınlar yazdığımızda: LBTI (LezbiyenBiseksüelTransInterseks kadınları da kastediyoruz.

Çağırıcılar: Ezidischer FrauenRat Berlin
Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
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Categories: Tent Action

Grenzregime 3: Der lange Sommer der Migration

Refugee strike in Berlin - Mon, 02/20/2017 - 19:12

Buchvorstellung – Grenzregime 3 in Berlin

Dienstag, 28.02.2017 – 19.30 – k-fetisch (Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin)

Buchvorstellung und Diskussion Grenzregime 3: Der lange Sommer der Migration

Im Jahr 2015 spitzten sich jene Verhältnisse zu, die bereits zuvor das europäische Grenzregime gekennzeichnet hatten: Die Risse des Dublin-und Schengensystems, die Widersprüche zwischen europäischen Abschottungsversuchen, erstarkendem Nationalismus und auf der anderen Seite lokalen Solidaritätspraxen und der Bewegung der Migration.

Der Sammelband Grenzregime 3 hat zeitnah aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf die Verschiebungen im Grenzregime an den verschiedenen Orten in und außerhalb Europas entwickelt und gebündelt. Auf der Buchvorstellung haben wir Gelegenheit Einblicke in die Perspektiven der Autor*innen Chandra-Milena Danielzik und Lina Ewert sowie Mathias Rodatz und Stefanie Kron als Mitherausgeber*innen zu nehmen und zu diskutieren: Welche Entwicklungen des Grenzregimes können wir rekapitulieren? Wie können diese Widersprüche zugespitzt werden? Welche alternativen Visionen von Europa werden in diesen Kämpfen sichtbar?

Stefanie Kron und Mathias Rodatz rekapitulieren den langen Sommer der Migration und die Krise, Rekonstitution und ungewisse Zukunft des europäischen Grenzregimes.

Lina Ewert erörtert Chancen und Grenzen zivilgesellschaftlicher Seenotrettung am Beispiel der Organisation Seawatch.

Chandra-Milena Danielzik blickt auf die Willkommenskultur, die Geflüchteten-Bewegung und die Suche nach Gemeinsamkeiten der Kämpfe um Rechte.

Eine Veranstaltung des Berlin-Knotens von kritnet (Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Categories: Tent Action

KOMMT AM 8.MÄRZ MIT NACH EISENHÜTTENSTADT!

Refugee strike in Berlin - Sun, 02/19/2017 - 20:24

text in english

Kundgebung am 8. März 2017 von 12.30 – 15.00 Uhr vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST) Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Wer als Geflüchtete nach Brandenburg kommt, wird zuerst nach Eisenhüttenstadt ins Erstaufnahme- lager gebracht. Hier wird entschieden, ob Du überhaupt eine Chance hast, einen Asylantrag zu stellen. Hier wird über Leben und Tod entschieden. Hier leben Menschen in Angst schon am nächsten Tag auf der anderen Seite des Zauns zu landen, im Abschiebegefängnis auf dem gleichen Gelände. Geflüchtete Menschen werden hier festgehalten, mit der Ungewissheit – wann und wohin es als nächstes geht.

Statt geflüchteten Menschen Asyl zu gewähren werden sie wie Kriminelle behandelt. Beamte nehmen Fingerabdrücke…. Immer wieder kommt es zu Übergriffen. Besonders hart trifft es Frauen und Kinder. Es gibt keine Privatsphäre. Missbrauchsfälle seitens des deutschen roten Kreuzes (DRK) Mitarbeiter in der ZAST waren nur die Spitze des Eisbergs.

Daher sagen wir:

Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen! Weg mit den (neuen) Asylgesetzen! Abschiebung stoppen!

Zum Download und Ausdrucken auf Deutsch und Englisch

 

Ralley on 8th of March 2017 from 12:30 – 15:00 in front of the Central Reception Center (ZAST)
Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Who comes to Brandenburg as a refugee, is first put into the  central reception center in Eisenhüttenstadt. Here, it will be  decided whether you get a chance to apply for asylum at all.
This decision is a matter of life and death. People are living in constant fear to end up on the other side of the fence the next  day. In the deportation prison which is located in the same
compound.
Refugees are kept here in Eisenhüttenstadt without a clue about  when and where they will be transferred next. Instead of granting  them asylum they are treated like criminals. The officers take  fingerprints… Again and again, violent assaults happen, especially against women and children. There is no privacy.
Cases of sexual abuse by the employees of the German Red Cross (DRK) that were made public are only the tip of the iceberg.

This is why we say:

No Lager for Women and Children! Abolish all Lagers!
No to the (new) asylum laws! Stop Deportation!

COME & JOIN US ON 8th OF MARCH IN EISEN!

Categories: Tent Action

Aktionswochen gegen Abschiebelager in Ingolstadt 04.03.2017

Refugee strike in Berlin - Sun, 02/19/2017 - 19:55

Liebe Interessierte,
wir möchten Euch heute auf die Aktionswochen gegen Abschiebelager in Ingolstadt aufmerksam machen. Es ist uns gelungen, ein vielfältiges und interessantes Programm aus Vorträgen, Konzerten und politischen Aktionen zusammenzustellen. Am Samstag, den 04.03. wird es im Rahmen der Veranstaltungen einen Aktionstag mit Demonstration geben. An diesem Tag lohnt es sich also auch für alle von nah und fern nach Ingolstadt zu reisen und ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Entrechtung und Abschiebelager zu setzen!
hier findet ihr unseren Flyer zu den Aktionswochen mit Informationen zum Programm..

Teilt die Veranstaltung und kommt alle zahlreich nach Ingolstadt!

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Mit den Aktionswochen vom 2. – 15. März 2017 möchten wir über das System der Abschiebelager und die Situation der Menschen Vorort informieren und mit euch in Austausch treten.

Seit Herbst 2015 gibt es in Manching/Ingolstadt und Bamberg sogenannte Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen (ARE). Bei diesen Einrichtungen handelt es sich um Abschiebelager. Anfangswurden dort nur Menschen aus den Westbalkanstaaten eingewiesen, da ihre Länder zu sicheren Herkunftsstaaten deklariert wurden und ihnen deswegen eine schlechte Bleibeperspektive unterstellt wurde. Viele haben zuvor über Monate bis zu mehreren Jahren in Bayern gelebt. Mit der Begründung der schlechten Bleibeperspektive werden dort seit einiger Zeit auch Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht.

Ziel der bayerischen Regierung ist es diese Geflüchteten in Asylschnellverfahren abzulehnen und abzuschieben oder zur „freiwilligen“ ausreise zu drängen.

Erniedrigende und menschenunwürdige Bedingungen sollen die Betroffenen zermürben und ihnen zeigen, dass sie hier nicht erwünscht sind. Bewohner*innen unterliegen einer verschärften Residenzpflicht, werden isoliert, haben kaum Zugang zu Sozial- und Rechtsberatung und sind aufgrund fehlender Öffentlichkeit schutzlos den Behörden ausgeliefert. Kinder dürfen weder eine öffentliche Schule besuchen, noch in den Kindergarten gehen.

Mit den Aktionswochen wollen wir unseren Protest gegen die Isolierung und Entrechtung in den Abschiebelagern auf die Straße tragen. Wir verlangen faire, individuelle Asylverfahren für alle Menschen, egal woher sie kommen! Wir sind für eine konsequente Bekämpfung von Fluchtursachen und gegen die systematische Diskriminierung von Minderheiten und gegen Waffenlieferungen in Krisengebiete, wie zum Beispiel die Ukraine!

Wir verurteilen die zermürbende Abschreckungs- und Abschiebepolitik der Bundesregierung aufs schärfste. Abschiebelager abschaffen! Jetzt!

PROGRAMMÜBERSICHT

Donnerstag 02.03.17 – Mittwoch 14.03.17

Ausstellung: „Inside Abschiebelager“

Eröffnung am Donnerstag 02.03.17 um 19.00 Uhr Taschenturmstr. 4

Samstag 04.03.17

AKTIONSTAG:

DISKUSSION: „BUT THIS IS HELL“

13:00 Uhr | Neuburger Kasten, Fechtgasse 6

DEMO: „ABSCHIEBELAGER ABSCHAFFEN!“

15:00 Uhr | Paradeplatz

FILM & DISKUSSION: „THE AWAKENING“ von und mit Kenan Emini (Alle bleiben)

19:00 Uhr | Neuburger Kasten, Fechtgasse 6

Dienstag 07.03.17

VORTRAG: „OFFENSICHTLICH UNBEGRÜNDET“

Zur Situation der Roma mit Nadia Wehrle (Madhouse)

19:00 Uhr | Vronis Ratschhaus, Donaustr. 1

Samstag 11.03.17

INNENSTADTAKTION: „Ingolstadt dreht auf“

Open Air Ausstellung und Live-HipHop von K.A.G.E.

11:00-15:00 Uhr | Fußgängerzone vor Modehaus Xaver Mayr

*Bei allen Veranstaltungen besteht ein Einlassvorbehalt.

Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an:

InfObus Bayerischer Flüchtlingsrat:

Tel: 089 – 76 22 34 | infobus@fluechtlingsrat-bayern.de

Facebookveranstaltungen:

Aktionswochen 02.-14. März: https://www.facebook.com/events/1806482142926399/

Demonstration, Samstag 04.03.: https://www.facebook.com/events/171590316673030/

 

Unterstützer:

AKS Arbeitskreis kritische Sozialarbeit München |Aktionsbündnis gegen Abschiebehaft Eichstätt | Alle bleiben | Bayerische Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte | Bayerischer Flüchtlingsrat | DFG-VK Ingolstadt | Die Grünen Bezirksverband Bayern und Kreisverband Ingolstadt |Jane Addams Zentrum München e.V. | Die Linke Region Ingolstadt | GEW Stadtverband München | Karawane München | Kultur- und Arbeitskreis Sinti und Roma e.V. | Madhouse gemeinnützige GmbH München | Roma Antidiscrimination Network |

 

Bayerischer Flüchtlingsrat Geschäftsstelle München Büro Nordbayern Augsburger Str. 13 Gugelstr. 83 80337 München 90459 Nürnberg tel 089 76 22 34 tel 0911 – 99 44 59 46 fax 089 76 22 36 fax 0911 – 99 44 59 48

www.fluechtlingsrat-bayern.de

www.hinterland-magazin.de

www.facebook.com/Bayerischer.Fluechtlingsrat

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Anti-Sicherheitskonferenz-Demo 18ter Februar 2017

Refugee strike in Berlin - Sun, 02/19/2017 - 19:17
Eine unserer Mitstreiterinnen hält auf der Demonstration gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz, am 18.02 2017 eine Rede: Die Zeit der Willkommenskultur ist schon längst vorbei. Deutschland ist zum Abschiebeland geworden. Die Geflüchtetenpolitik der Europäischen Union hat eine tödliche Form bekommen. Allein im Jahr 2016 sind 5022 Geflüchtete bei der Flucht über das Mittelmeer gestorben. Die Zahl der Toten steigt und unsere Geschwister, die die Flucht überlebt haben, werden trotzdem in den Tod abgeschoben. Deutscher Staat paktiert mit diktatorischen Regimen, um die Fluchtwege zu sperren und die Abschiebungen umzusetzen. Während die Politiker*innen im Westen sich über Donald Trump und seine Mauer an den Grenzen zu Mexiko ärgern, haben alle Länder der Balkanroute ihre Grenzen komplett mit Zäunen geschlossen. In München Neuparlach wurde eine vier Mete hohe und 50 Meter lange Mauer gezogen, um ein Wohngebiet von der Geflüchtetenunterkunft zu trennen.  In der Nähe des Geflüchtetencamps im nordfranzösischen Calais wurde eine Mauer gebaut, nachdem das Camp brutal geräumt wurde. Europa hat schon längst die Mauer von Trump gebaut. Wir werden zum Opfer des rechten Terrors in Deutschland. Massenhaft werden wir zurück in die Kriegsländer abgeschoben. Als ob das nicht genug wäre, werden wir  in den heuchlerischen Medien und Polizeiakten als Kriminelle dargestellt. Das heißt, unser Leben und unsere Gesundheit sind in den Augen des deutschen Staates keinen Cent wert. In diesem Sinne bleibt uns nichts anderes übrig als für unsere demokratischen Rechte einen existenziellen Kampf zu führen. Heute sind wir auf die Straße gegangen, um gegen die NATO-Sicherheitskonferenz zu protestieren, weil wir die Konsequenzen ihrer verbrecherischen Kriegspolitik sind. Sie sind verantwortlich für alle Fluchtursachen und Tode und profitieren davon. Wir sehen uns gezwungen, die selbstverständlichen Dinge immer wieder zu erklären, warum wir zum Beispiel nach Deutschland gekommen sind. Unser Alltag spiegelt die imperialistische Barbarei wider. Während wir für westliche Firmen für Sklavenlohn arbeiten, unsere Häuser zerbombt werden, wir in die Flucht gedrängt werden,  wird das Leben im Westen für einige Wenige zum Paradies. Wir sind Non-Citizens, das heißt; die Ausgeschlossenen und Entrechteten. Wir sehen uns gezwungen, für die selbstverständlichen humanitären Forderungen unser Leben ins Spiel zu setzen, weil die rassistische Ignoranz in Deutschland tief verankert ist. Wir müssen Widerstand leisten, um beispielsweise die Lager zu verlassen, weil wir sonst eingesperrt bleiben. Wir organisieren uns selbst, damit unsere Stimme nicht mehr ungehört bleibt, obwohl unsere Lage die Schlagzeilen füllt. Selbst die Aktivist*innen, die „Refugees Welcome“ sagen, werden kriminalisiert. Der deutsche Staat nutzt jegliches Mittel, um uns in die Isolation zu drängen. Der deutsche Staat spaltet die Unterdrückten und Ausgebeuteten, und teilt die Menschen ein in Ausländliche und Einheimische, in „Legale“ und „Illegale“, in „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „politische Flüchtlinge“. Wir versuchen dagegen mit unserem Widerstand die Isolation zu durchbrechen und dabei die rassistischen Zustände zu überwinden. Weltweit sind die Rechten Parteien und Bewegungen auf dem  Vormarsch. Die neoliberale Ordnung ist in der Krise. Als Verantwortliche für ihre kapitalistische Krise erklären sie die Geflüchteten, die Arbeiter*innen, Frauen und Jugendlichen verantwortlich. Das bedeutet, wenn heute Geflüchtete abgeschoben werden, dann werden morgen die Arbeiter*innen zur Zielscheibe.  Mit Angriffen auf unsere demokratischen Rechte wollen die kapitalistischen Staaten aus der Krise rauskommen. Wir wissen aber, dass sie niemals eine produktive Lösung finden können. Denn ihre Ordnung ist auf Sand gebaut. Diese Demonstration sollte uns die Möglichkeit eröffnen, den Protest gegen die Angriffe auf die demokratischen Rechte, die Abschiebungen, den Krieg, den Rassismus, den Sexismus, die Ausbeutung und Unterdrückung zu vereinen. Wir fordern; Sofortigen Stopp aller Abschiebungen! Anerkennung aller Asylanträge! Abschaffung des Lagersystems und der Residenzpflicht! Das Recht auf Arbeit, dezentrales Wohnen und Bildung! Rücknahme aller Abkommen, die auf Kosten der Geflüchteten vereinbart wurden! Sofortigen Stopp der Kriegsforschung an den Hochschulen!
Categories: Tent Action

Demonstration against 20th European Police Congres/Demonstration against 20th European Police Congress

Refugee strike in Berlin - Sun, 02/19/2017 - 16:10
  1. Demonstration against 20th European Police Congress

 

21-22 Şubat 2017 tarihinde düzenlenecek olan 20. Avrupa Polis Kongresi protesto edildi. Düzenlenecek olan Polis kongresinin ana gündemi Avrupa’da genel olarak alınacak güvenlik önlemleri olarak belirlenmiştir. Bu kongre ile Avrupa’daki mülteci, göçmen ve diğer sistem karşıtı hareketlere karşı yeni sınırların ve baskı yasalarının çıkarılması hedeflenmektedir. Kapitalist merkezlerden ihraç edilen silahlarla Avrupa dışındaki bölgelerde sürekli savaş ve çatışmalar devam etmektedir. Bu sebeplerden ötürü Avrupa’ya sığınmak zorunda kalmış mülteci ve göçmenlere karşı bu yasalar üzerinden bir çeşit baskı ve savaş yürütülmektedir.

 

Almanya’nın bir çok şehrinde Avrupa Polis Kongresi’ne karşı çeşitli protesto eylemleri gerçekleştirildi. Berlin de bu eylemlere sahne olan çeşitli kentlerden biriydi. 18 Şubat tarihinde gerçekleştirilen Berlin’deki eyleme çeşitli sol, anti-faşist ve mülteci gruplarından oluşan yaklaşık 500 kişi katıldı. Berlin- Kreuzberg’ten başlayan ve mültecilere, göçmenlere karşı sürdürülen baskı ve sınırdışı politikalarını kınayan sloganlarla devam eden yürüyüş Postdamer Platz’da yapılan basın açıklamasının ardından sona erdi.

 

Özcan Candemir

Berlin

 

 

Demonstration against 20th European Police Congress

 

20th European Police Congress that takes place on 21-22 February 2017 has been protested. Main topic of this congress is determined as “General Security Issues in Europe”. With this congress, new repression laws and borders against to refugees, immigrants and anti-system movements are aimed. War and conflicts which is promoted by capitalist centers are still going on in other countries. Over those laws and restrictions, another version of war and conflict is being sustained against to the refugees and migrants who had to leave their countries.

 

Several protests have taken place in many cities of Germany. Berlin was also one of those cities. On February 18th at least 500 people consisting of several anti-fascist, refugee and migrant groups participated to the protest. The protest march started at Berlin-Kreuzberg and continued with slogans against repression and restriction to the refugees and migrants till Postdamer Square. The protest has ended after press brief in Postdamer Square.

 

Özcan Candemir

Berlin

Categories: Tent Action

#VolemAcollir Hundreds of Thousands Chanted “Open The Borders!” in #Barcelona

Refugee strike in Berlin - Sun, 02/19/2017 - 15:13

Written by Riot Turtle

Up to 300.000 people (according to organisers) took the streets of Barcelona yesterday. Police authorities estimated that about 160.000 people joined the protests. The huge demonstration demanded from the government in Madrid to immediately meet its pledge to take in thousands of refugees. People were mobilised with the slogan volem acollir (“We want to welcome them” in Catalan).

Marchers were carrying placards and banners- many in the Catalan language – accussing the Madrid government of dragging its feet over the issue. Protesters say it has not honoured its pledge made in 2015 to allow more than 17,000 refugees into Spain within two years. Over that time, the Spanish state has accepted only about 1,100 refugees.

The rally, organised by a group calling itself Casa Nostra Casa Vostra (Our home is your home), finished at the Mediterranean coast in Barcelona – a symbolic location given the more than 5,000 refugees who lost their lives trying to cross the sea last year alone.

Many protesters chanted “Open the borders!” and oppose European border closures that left thousands of refugees trapped in Greece, Serbia and Italy. Another demand of the protesters are equal rights for refugees and migrants.

As a part of the Enough is Enough team supported refugees in Greece and Serbia earlier this month, we already noticed that many of the activists who are supporting refugees on the so-called Balkan route were, apart from other countries, coming from Catalunya, Basque country and other parts of Spain. Some Basque and Catalonian activists even challenged EU border closures by acts of civil disobedience and were arrested in Greece.

Yesterdays mass demonstration for the rights of refugees can be seen as an encouraging sign that more and more people are opposing European border closures and willing to join protests against the inhumane and racist policies against refugees of many EU governments. Earlier this month several German states decided to stop deportations of Afghan refugees to the war torn country after massive protests in airports and in front of state parliaments.

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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