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Tent Action

24.3. Food & Trial prep: Solidarity with activists from “March for Freedom”

Refugee strike in Berlin - Tue, 03/14/2017 - 10:00

Information and preparation for the Trial in Luxemburg – Repression against „March for Freedom

March 23rd at 7pm at Waldemarstraße 46, 10999 Berlin

Info and preparation for the trial, organize travel, show solidarity and eat excellent food.

Two and a half years after the internationally organized March for Freedom, six activists are going to trial. During the day of action on May 5, 2014 there were thirteen brutal arrests at a demonstration on the Kirchberg in Luxemburg. The demonstration was a protest against a meeting of European Union Ministers of Interior entitled “Fight Against Illegal Immigration”.

Now six of those who were arrested in Luxemburg are being summoned to court on April 5 & 6, 2016. They are accused of collectively violating Article 269 of the Luxembourg Criminal Code (armed rebellion). In addition there are individual counts of bodily injury, damage to property, insulting the police and resisting arrest.

Come and show your solidarity with the activists facing repression!

Categories: Tent Action

Der Lager-Zwangsumzug von Berlin-Wedding nach Marzahn: Eine Ehrentamtliche berichtet.

Refugee strike in Berlin - Mon, 03/13/2017 - 22:20

 

Erst vor kurzem wurde auf dieser Plattform ein Text gegen den Zwangsumzug der asylsuchenden Menschen, die in Berlin-Wedding in der Pankstr. 70 gelagert waren und nicht nach Marzahn wollten, veröffentlicht [1]; der folgende Text beschreibt jenen kalten Zwangsumzug – verwaltet von der deutschen Lagerindustrie: Asylsuchende Menschen sind die Gegenstände der Arbeit deutscher Politik, Behörden und Unternehmen, die sie hin- und herlagern, wie es der kurzsichtig-rassistischen Tagespolitik und entmenschlichend-profitorientierten Wirtschaft (“Soziale Träger”, Security-Unternehmen, Hygiene- und Cateringfirmen etc.) passt.

Es sind zwar einige Tage seit dem Zwangsumzug vergangen, aber schon bald werden wir uns mit noch mehr schlechten News aus diesen modern-unmenschlichen MUF-Lagern zurückmelden – es ist ein langer Weg bis wenigstens die zuständigen Personen wie zum Beispiel die Sozial-Senatorin Elke Breitenbach (Die Linke-Berlin) [2] und ihre Rot-Rot-Grüne-Landesregierung von ihrer humanitären Scheinheiligkeit weichen, um tatsächlich menschenwürdige Lösungsansatze auszuarbeiten und sie wenigstens für Berlin umzusetzen.

Die Gruppe “Lager Mobilisation Berlin-Wedding” bedankt sich bei der Ehrenamtlichen des Untersützungsnetzwerk  “Wedding.Hilft”, die den gesamten Zwangsumzug dokumentierte und Oplatz.net zur Verfügung stellte.

Abkürzungen:

  • LAF Berlin: Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (ehemals LAGeSo) und der Senatsverwaltung “Integration, Arbeit und Soziales” untergordnet à zuständige Senatorin Elke Breitenbach (Die Linke-Berlin)
  • MUF: Modulare Unterkunft für Flüchtlinge à immer noch ein Massen-Lager
  • AWO – Arbeiterwohlfahrt: www.AWO.org

 

[1] http://oplatz.net/presse-mitteilung-protest-asylsuchende-menschen-in-berlin-wedding-protestieren-am-03-marz-2017-gegen-ihren-zwangsumzug-nach-marzahn/

[2] http://oplatz.net/to-senator-breitenbach-and-laf-until-when-will-you-segregate-the-people-of-the-camps/

 

 

Der Blick aus dem Fenster des AWO-Lagers an der Pankstr. 70: Ein öffentlich zur Schau gestelltes Beispiel der deutschen Lagerindustrie: 1. Politik schreibt es vor: Asylsuchende Menschen werden in einem Massen-Lager gelagert; 2. Verwaltung: dort werden sie von Firmen der “Sozialen” Arbeit, wie hier AWO, bevormundet und von Securtiy-Unternehmen überwacht; 3. …und wieder zwangsgelagert, wenn “nötig” – und wieder verdienen Firmen wie BVB.NET (im Auftrag der #BVG) und PLISCHKA-UMZÜGE mit ihnen ihr Geld. Willkommen in der deutschen Lagerindustrie – der zeitgenössichen Form der Sklaverei.

-Originaltext der Ehrentamtlichen-

Bericht zum Umzug der Bewohner*innen aus der Pankstraße 70, Wedding in die neue Unterkunft in Marzahn (MUF) Wittenberger Str. 16, 12689 Berlin

(Beobachtungen und Erfahrungen einer Ehrenamtlichen von Wedding.hilft)

 

  1. März 2017

 

Busfahrt

Abfahrt Pankstraße ca. 10.15 Uhr. Im Bus sitzen Familien, Frauen und einige alleinstehende Männer, ca. 40 Personen. Vorne im Bus (durch Gurt abgetrennt – aus „Sicherheitsgründen“) zwei LAF-Mitarbeiterinnen, eine zuständig für die Logistik beim Umzug, eine für „Soziale Belange“.

Ankunft mit dem Bus in der Wittenberger Straße gegen 11 Uhr.

 

Gelände

Das Gelände ist noch eine Baustelle und von (von außen bemalten) Bauzäunen umgeben. Auf dem Gelände steht ein Bagger, Erdarbeiten sind noch im Gange. Im Zentrum des Gebäudekomplexes ist ein Spielplatz vorgesehen, Spielgeräte stehen schon, aber der Spielplatz ist abgezäunt und umringt von Erdhaufen.

Es gibt noch keine Telefonanschlüsse, die Bediensteten arbeiten z.T. mit Laptops in sehr kleinen, schlecht ausgestatteten Büros. Computer sind noch nicht ausgepackt.

 

Ankommen vor Ort

Die Gruppe der ca. 40 Geflüchteten wird von einer Security-Person in einen Raum gebracht, in dem etwa 20 Stühle in 2 Reihen stehen. Dann holen die Geflüchteten ihr Gepäck aus dem Gepäckwagen und stellen es auch in den Raum – es herrscht Chaos.
Es gibt keine Begrüßung (weder durch die Leitung, noch durch Sozialarbeiter*innen), keine Infos, was jetzt passieren wird…

 

Verwaltungstrakt
Im Flur nebenan ist die Verwaltung und auch der Raum der Sozialarbeiter und -betreuer
(6-7 Personen, alles Männer, soweit ich das einschätzen konnte). Sie sprechen Arabisch, Farsi, Urdu und Englisch. Sie sind aber die überwiegende Zeit nur im Verwaltungstrakt und nicht bei den Geflüchteten.

Außerdem ist dort das Büro der neuen Leiterin.

Ich gehe kurz zu ihr, um mich vorzustellen und nachzufragen, wie es weitergeht.
Sie ist kurz ab. Chaos auch in den Fluren der Verwaltung.

Im Gegensatz zu den Geflüchteten habe ich einfachen Zugang zum Verwaltungstrakt. Ich spreche mit einem*einer Mitarbeiter*in, der*die sich beklagt, dass alles so chaotisch sei, dass heute nichts mehr geklärt werden könne – z.B. in Fragen von Zimmerwechsel oder Anfrage für ein Einzelzimmer. Vielleicht könne nächste Woche was geregelt werden. Sie wären hier gar nicht genügend vorbereitet und ausgestattet, noch nicht einmal mit Telefon. Er*Sie wirkt auf mich sehr gestresst und unzufrieden.

Zwischendurch im Chaos möchte ein*eine Mitarbeiter*in herausfinden, ob es unter den Geflüchteten Kranke gibt, ruft aber einfach nur kurz in eine Menschentraube vor der Tür zum Verwaltungstrakt, wenige hören die Frage. Ich finde diese Frage äußerst wichtig und sorge dafür, dass alle (die zu diesem Zeitpunkt noch im Raum sind – das sind nicht alle!) es mitbekommen. Es gibt durchaus einige Kranke (z.B. ein krankes Kind, eine Frau, die nächste Woche ins Krankenhaus muss, etc.). Der*Die Mitarbeiter*in sammelt Papiere als „Belege“ dazu ein, soweit vorhanden. Die Frau, die ins Krankenhaus muss, hat keine Papiere zu ihrem Krankenhausaufenthalt zur Hand, nur die CDs mit den Befunden. Das reicht der*dem Mitarbeiter*in nicht. Er*Sie schreibt ihren Namen nicht auf.

Ich spreche eine*n weitere*n Mitarbeiter*in an. Diese*Dieser Mitarbeiter*in hält die Zustände vor Ort für untragbar und möchte bald den Job in dieser Unterkunft beenden, will mir im Flur aber nichts Weiteres erzählen. Ich frage nach, ob es eine Unterstützungsinitiative vor Ort gibt. Nein, gibt es nicht. Dann fragt mich ein*e weitere*r Mitarbeiter*in, ob wir (Wedding.hilft) behilflich sein könnten mit einer Frau, die große Probleme mit ihrem Zimmer bzw. ihrer Wohnsituation hat. Eine Bewohnerin (vielleicht war es diese Frau) taucht später im Verwaltungstrakt auf, weint und ist verzweifelt, wird von der Leiterin und einer*einem anderen Mitarbeiter*in schroff abgewehrt.

Insgesamt finde ich es äußerst heikel, dass der Umzug an einem Freitag stattfindet. Das Wochenende folgt… mit eingeschränkter personeller Besetzung.

Die Zuständige für Kinderbetreuung der AWO (Betreiber der Unterkunft in der Pankstraße, Wedding) war auch mit dem Bus mitgefahren. Sie ist nach Ankommen in Marzahn noch etwa 1 Stunde vor Ort und fragt sich, ob es dort wohl auch Kinderbetreuung gibt. Ich frage bei der Leitung nach: „Nein – noch nicht“, ist die knappe Antwort.

 

Registrierung und Raumverteilung
Zuerst werden die Familien in ihre Räume verteilt. Einzeln wird der jeweilige Vater aufgerufen zwecks Registrierung bei der Leitung und Übergabe von Chips für die Schlösser der Wohneinheiten. Das Gepäck wird von der Security durchsucht nach Waffen und Elektrogeräten, die den Leuten abgenommen werden (darunter Bügeleisen, Wasserkocher, etc.). Sie können die Dinge bei Auszug wiederhaben, heißt es. Solche Infos gibt es aber nur auf Nachfrage. Elektrogeräte sind in den Wohneinheiten prinzipiell nicht geduldet. Ebenso wenig das Aufhängen von Bildern an den Wänden. Jede einzelne Prozedur bis zum Einzug in die Wohneinheiten dauert ihre Zeit. Um 13.30 Uhr (als ich ging) warteten immer noch ca. 15 Leute auf die Registrierung und den Einzug.

Ich gehe bei Einzugsaktionen von Familien mit. Die Security lässt immer nur die Leute mit einem Chip zur Türöffnung durch, mich lassen sie aber bereitwillig mitgehen.

Die Familien erhalten kleine Wohnungen im Erdgeschoss, die durch einen Flur/Vorraum miteinander verbunden sind. Alle Eingänge, Flure, Wohnungen und Zimmer sind nur mit einem solchen Chip zugänglich – auch die Kinder bekommen solche Chips (die Türen sind sehr schwer, und die Aufdrehknäufe funktionieren nur schwergängig, ich kriege die Türen kaum auf).

Die Wohnungen für die Familien sehen auf den ersten Blick ganz ok aus, 2 kleine Zimmer mit jeweils 2 Betten, im Eingangsbereich eine Küchenzeile, in einer Nische ein Klo und eine Dusche (voneinander getrennt). Alles sehr neu, aber auch steril.

 

Einzug einer 7-köpfigen Familie

Alle Wohnungen sind nur für 4 Personen vorgesehen, daher auch nur 2 Betten pro Zimmer (die etwa 1/3 des jeweiligen Raumes einnehmen). Ein*e Mitarbeiter*in bringt Bettbezüge, Laken gibt es allerdings keine, die sind ausgegangen. Schränke und Regale werden noch aufgebaut. Es gibt kein Geschirr, kein Besteck, keine Töpfe, keinen Tisch, keine Stühle. Laut einem*einer Mitarbeiter*in sollen nächste Woche noch mehr Betten reingestellt werden, aber die nächsten Tage muss die Familie so klarkommen.

 

Das Personal

Das gesamte Personal, mit dem ich gesprochen habe, beschwert sich über die Zustände vor Ort. Sie verstehen nicht, warum mit den Einzügen nicht noch gewartet wurde, bis alles fertig gebaut und die Ausstattung für alle gewährleistet ist. Auch die Tatsache, dass es nur Wohnungen für 4 Personen gibt, finden sie absurd, da bekannt sei, dass Familien häufig mehr als 4 Mitglieder haben. Alles sei schlecht geplant und organisiert.

Ein*e Mitarbeiter*in beschwert sich über fehlende Klobürsten (die Bewohner*innen können noch nicht einmal die Klos säubern, werden dann aber für unsaubere Toiletten gerügt). Auch findet er*sie es unmöglich, dass die Leute private Dinge abgeben müssen (Elektrogeräte, auch Staubsauger etc.) und dass sie keine Bilder aufhängen dürfen, dass ihnen ein Teil ihres Privatlebens genommen würde.

Für die Wäsche gibt es Wäschepersonal. Die Bewohner*innen dürfen ihre Wäsche nicht selbst waschen, sondern müssen sie abgeben.

 

Die Zimmer für Einzelpersonen

liegen im 1. bis 5. Stock, der Fahrstuhl kann/darf nicht genutzt werden. In den jeweiligen Stockwerken sind die Leute zu zweit, manchmal auch zu dritt in einem Raum untergebracht, insgesamt 16 Personen auf einem Flur. Pro Flur gibt es jeweils ein Gemeinschaftsbad für Männer und Frauen mit je 2 Toiletten und 1 Dusche. Es gibt keine Duschvorhänge, keine Aufhängungen für Handtücher, keine Ablagemöglichkeiten für Waschzeug, keine Aufhängungen für Klopapier, geschweige denn Klopapier und wie gesagt keine Klobürsten. Der*Die Mitarbeiter*in regt sich sehr über diese Mängel auf.

Jeder dieser Flure hat eine Gemeinschaftsküche (ca. 8 qm) mit zwei Herden. Dort können maximal 2-3 Personen gleichzeitig kochen. Neben der Gemeinschaftsküche ist ein kleiner Raum (auch ca. 8 qm), der komplett leer steht – keine Stühle oder Tische.

Der Wohnkomplex ist in Teilen seit ca. 2 Wochen bewohnt. In einer Gemeinschaftsküche, die ich gesehen habe, war bereits der Wasseranschluss kaputt.

 

Besuche durch Freunde/Unterstützer*innen

Am Haupteingang geht es zur „Rezeption“ mit Security.
Alle Besucher*innen müssen sich dort registrieren lassen und ihren Ausweis zeigen/abgeben. Niemand darf selbstständig auf das Gelände. Die Bewohner*innen müssen ihre Gäste an der „Rezeption“ abholen. Einen anderen Zugang gibt es nicht.

 

Wohngegend

Die Unterkunft liegt in einer Wohngegend in Plattenbauweise. In der Nähe gibt es ein Geschäft (Supermarkt „Norma“) in ca. 10 Minuten Fußweg-Entfernung. Weitere Geschäfte bzw. ein wenig Infrastruktur gibt es in ca. 1 km Entfernung (Nähe S Ahrensfelde).
Schule/Kita

Es gibt in direkter Nachbarschaft eine Schule und eine Kita, was für die Kinder und Eltern vielleicht sogar ganz nett wäre. Nur wird es lange dauern, bis mögliche Umschulungen bürokratisch organisiert sind. Die Familien müssen in den kommenden Wochen und vermutlich Monaten lange Reisen in den Wedding auf sich nehmen. Ganz abgesehen davon, dass Schul- und Kita-Wechsel prinzipiell problematisch sind.

 

ÖPNV
Die S 7 ab S-Bahnhof Ahrensfelde ist die Verbindung nach Wedding/Mitte und 870 Meter von der Unterkunft entfernt. Dorthin müssen alle, die zur Kita, Schule, zu Ärzten o.ä. wollen.

Herr Langenbach (Pressesprecher des LAF) hatte beim Gespräch in der Pankstraße auf die Straßenbahn, die angeblich ca. 3 min. Fußweg entfernt sei, hingewiesen.

Die Straßenbahnhaltestelle ist tatsächlich ca. 600 Meter entfernt. Von dort fährt die M8 südlich nach Marzahn rein und nördlich an die Stadtgrenze nach Ahrensfelde. Bis zum Hauptbahnhof dauert die Fahrt ca. 1 Stunde.

 

LAF à nötiger Protest

Die LAF-Mitarbeiterin für Soziale Belange ist noch vor Ort, als ich gegen 13.30 Uhr die Unterkunft verlasse. Zuvor habe ich sie mehrfach auf die Mängel und Missstände angesprochen. Sie hat jedes Mal abwiegelnd und verharmlosend auf meine Beschreibungen reagiert. Sie meinte, sie hätte eine der Wohnungen für die Familien gesehen. Sie könnte sich auch vorstellen, dort zu wohnen.

Sie hat nicht mit Geflüchteten gesprochen, sie hat sich nichts notiert, sie saß nur einfach da (zumindest habe ich sie nur so gesehen). Dabei ging es eindeutig um Soziale Belange!!!

Vor Abfahrt des Busses aus der Pankstraße hatte ich ein Gespräch mit Herrn Langenbach, (Pressesprecher LAF). Er hatte von der Unterkunft geschwärmt: „die beste, die ich kenne“.

Da das LAF für die Qualität der Unterkünfte und deren Ausstattung sowie das (auch zeitliche) Organisieren und Abwickeln von Umzügen zuständig ist, muss das LAF hier einschreiten bzw. zum Einschreiten bewegt werden!

 

Liste mit Mängeln und Missständen:

  • Keine Willkommenskultur/fehlende Informationen bei Ankunft
  • Keine Kinderbetreuung vor Ort. Spielplatz nicht nutzbar.
  • Bauarbeiten vor Ort (inkl. Baulärm)
  • Keine Telefonanschlüsse (keine Kontaktaufnahme mit Leitung, Verwaltung und Sozialarbeit von außen möglich)
  • Hohe Unzufriedenheit des Personals wegen Chaos und Ausstattungsmängeln („Die Unterkunft hätte erst fertiggestellt werden müssen. Der Einzug ist verfrüht!“)
  • Wohnungen für Familien sind nur für 4 Personen vorgesehen, dementsprechend klein und nur mit 4 Betten ausgestattet, obwohl es 6- und 7-köpfige Familien gibt. (Für Betten, die möglicherweise nächste Woche beigestellt werden, ist kaum Platz.)*
  • In den Familien-Wohnungen fehlen Tische und Stühle, es gibt kein Koch-, Ess- und Trinkgeschirr.
  • In allen Bädern und Toiletten fehlen: Duschvorhänge, Ablageflächen, Haken an der Wand, Klopapierhalterungen, Klobürsten
  • Fehlende Bettwäsche
  • Elektrogeräte sind verboten und müssen abgegeben werden (auch Bügeleisen, Radio, Wasserkocher, Staubsauger etc.)
  • Die schlechte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr bzw. der weite Weg in den Wedding zu Schulen, Kitas, Ärzten ist insbesondere für Familien mit kleinen Kindern und kranke Personen eine Zumutung.
  • Der Wunsch von Geflüchteten, gemeinsam mit Freunden oder Bekannten im Zweibettzimmer untergebracht zu werden, wird einsilbig verwehrt.

 

* Dies ist insbesondere absurd, da bei der Wohnungssuche bzw. Genehmigung durch die Ämter darauf bestanden wird, dass 7-köpfige Familien keine 4-Zimmer-Wohnungen anmieten dürfen, sondern eine 5-Zimmer-Wohnung suchen müssen (die noch schwerer zu finden ist).

 

Webseiten:

 

www.wedding-hilft.de

www.facebook.com/LagerMobiBerlin

www.oplatz.net

 

Berlin, 13. März 2017

 

 

 

 

 

 

Categories: Tent Action

Romnja* Power Month 2017

Refugee strike in Berlin - Mon, 03/13/2017 - 21:58

Liebe Freund*innen, liebe Schwestern* und liebe Interessierte*,
unser Programm zum alljährlichen Rom*nja Power Month ist da! Wie auch im vorigen Jahr erwarten Sie interessante, empowernde und vielseitige Veranstaltungen!
Der Romnja* Power Month findet vom 8. März bis zum 8. April 2017 statt und wird somit vom Internationalen Tag der Frauen* und dem Internationalen Tag der Rom*nja eingerahmt.

Categories: Tent Action

Internationaler Tag der Rom*nja

Refugee strike in Berlin - Mon, 03/13/2017 - 21:46

Liebe Leute!
Dieses tolle, riesige Wandplakat wird die Demo zum Internationalen Tag der Rom*nja, 8. April, an einer Häuserwand in Berlin-Kreuzberg hängend bewerben! Möchtest du beim Ausmalen (unter professioneller Anleitung) mithelfen? Dann komm diesen Freitag oder Samstag ins RomaniPhen Archiv! Anmeldung unter: Plakatmalen@web.de
Sa 11. und So 12. März jeweils von 11 – 18 h. Wer mag, kann zb für 1 oder 2 Stunden mithelfen
Wir freuen uns!
Danke an das Bündnis gegen Rassismus für diese tolle Aktion!
#RomnjaPowerMonth #MalenNachZahlenWarGesternKommZuRomaniPhen

Romnja Power Month 2017 Programm

Categories: Tent Action

Take back the future 8. april 2017 International Roma Day

Refugee strike in Berlin - Mon, 03/13/2017 - 21:30

Samstag, 8. April 14:00 – 17:00
paul-löbe-haus bundestag (bundestag und bundeskanZleramt) u-bhf.bundestag

Während manche planen können, wie ihre Leben verlaufen sollen und darüber nachdenken dürfen, welchen Beruf sie wählen, wo und wie sie leben möchten, können andere nur hoffen, eines Tages diese Freiheiten zu haben. 

Für genau diese Hoffnung kämpfen diese meist in unwürdiger Unterbringung einen bürokratischen Kleinkrieg. Kettenduldungen oder kalte, überfüllte, provisorische Zelte als Wohnorte, unfaire verkürzte juristische Prozesse, gezielte Desintegration und un die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung sind bundesdeutsche Realität.

Nach Zahlen des Flüchtlingsrates wurden im ersten Halbjahr 2016 dreizehntausend-sieben-hundert-drei-undvierzig Menschen abgeschoben, davon fünftausend-s-ieben-hundertsechsundsiebzig in angeblich »sichere Herkunfts-staaten«. Dreizehntausendsieben-hundert-drei-und-vierzig, das sind nicht numerisch, sondern menschlich gesehen eins + eins + eins + eins + eins .. und so weiter. Menschen, unterschiedlich in Alter und Geschichte. Gleich in der Hoffnung, dem Zustand der Rechtlosigkeit zu entfliehen. Von einem Tag zum nächsten leeren sich Schul-bänke, Kolleg*innen und Nachbar*innen sind nicht mehr aufzufinden. Menschen, die sich nicht »freiwillig« in die angeblich »sicheren« Herkunftsstaaten des West-balkans abschieben lassen, werden mit einem mehrjährigen Einreiseverbot belegt: Familien, deren Kinder hier-zulande geboren sind, die niemals etwas anderes sahen als dieses Land, werden in den Kosovo, nach Mazedonien, nach Serbien oder nach Bosnien und Herzegowina verbracht.

Dabei ist der Begriff des »Wirt-schafts-flüchtling« nur ein rheto-risches Mittel, um ihre Verfolgung und damit reale Fluchtgründe zu ignorieren, schlimmer noch: sie zu verun-glimpfen. Das Recht auf Asyl sollte ideen-geschichtlich Menschen-leben schützen, aber heute bewertet und hierarchisiert es Leid.

Berichte der Bewohnenden belegen die Verletzung der Menschen-würde und -rechte in den Lagern in Deutsch-land. Auch Studien weisen die fort-gesetzten Verletzungen von Menschen- und Kinder-rechten nach. Ebenso sind die unwürdigen Situationen in den Herkunfts-staaten nachgewiesen. Dort, wo es angeblich sicher sein soll, ist zumindest für Minderheitenangehörige wie zum Beispiel Rom*nja die Situation abso-lut lebensgefährlich. Auch mittel-losen Angehörigen der Bevöl-ke-rungsmehrheiten fällt das Überleben schwerer, politisch Aktive oder von Gewalt bedrohte Frauen und Kinder oder nicht normativen Konzepten Folgende oder oder… finden viel weniger Zufluchten, als hier. »Sicher« ist daher nur, dass wir die Sicher-heits-vorstellungen der Bundes-regierung nicht hinnehmen können.

Mit den Bestrebungen, ebenfalls Gebiete in Afghanistan und dem Irak als »sicher« einzustufen, sind auch 2017 viele Ab-schiebungen und verkürzte Asyl-ver-fahren zu erwarten. Auch andere Länder werden folgen und ebenfalls auf der Liste der »sicheren Herkunftsstaaten« landen. Der Begriff ist ein migrationspolitisches Instrument, das die Wirklichkeit auf den Kopf stellt, um die Flüchtenden pauschal abzuweisen. Folgen sollen zum Beispiel Tunesien, Marokko und Algerien. Mit zahlreichen Staaten wird über sogenannte Rücknahmeabkommen verhandelt, unter eindeutigen Drohungen, im Verweigerungsfall die Entwicklungshilfe zu kürzen und Wirtschaftsbeziehungen zu beenden. Diese [neo]kolonialen Verhältnisse kritisieren wir scharf. Nicht die Menschen sind die Probleme, die beseitigt werden müssen, es sind die Fluchtursachen. Die allermeisten Menschen kommen nicht freiwillig, sondern weil ihre Lebensgrundlagen zerstört werden. Der Deal mit der Türkei und die Abschottung Europas an den Außengrenzen forderten 2016 mehr Menschenleben als zuvor, und auch in 2017 wird diese humanitäre Katastrophe weiterbetrieben.

Seit dem ersten internationalen Tag der Rom*nja 1971 erhebt sich der Widerstand gegen Angriffe auf romani Leben und Identitäten und der Internationale Tag der Rom*nja wird gefeiert. Auch in diesem Jahr nehmen wir diesen Tag zum Anlaß, um für eine selbstbestimmte, menschenwürdige Zukunft zu streiten. In Solidarität mit allen Geflüchteten* fordern wir: Take Back the Future!

 

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IF YOU ARE REFUGESS

Refugee strike in Berlin - Sun, 03/12/2017 - 21:58

I’m pretty know all of refugess camp has many problem. I live in one of them. Its call Halberstadt refugess camp. This camp is really fareway from the centre. I know that usually all of camp has same main problem. Food are not good. (First week ı had a stomach problem from food. You cannot get insurance just emergency thing. Even you have big problem.For example I know some of people need to go hospital. But they can not go. You must wait your transfer. Because that camp is temporary. You must contract with angel to not gonna die. İts forbidden to go outside. You cant leave Halberstadt. If you are lucky you must share with four person in room. This room has only couch and gardlop. Toliet and bathroom doors doesnt have lock in outside. Only smal and double rooms have door lock. If you need internet you must go one spot in outside to have wifi. It is really open air prison. How can possible to improve yourself and connect to others. We know its isolation. They always try to deportation us. Last week ı have talked one Syrian friend. His wife lost 30 kilogram during the camp. She doesnt have posibilty to talk with someone. She is always alone. She doesnt want to do anything also go to outside right now. She has psychological report from doctor. He says ı show social worker to go better places but they say you must wait fucking transfer. People are going to depressive.

There is only way to break all of shit thing. We have to struggle this system where we live.  We dont need to wait magic thing. We should know that all of state wont help us. Capitalist system produces all of shit thing. They like to make wars. They earn money from worker class. They try to kill mother earth.  They sell gun, bombs that kind of stuff each other. These days Turkey has ‘’problem’’ with German state but Germany still sells tanks for Turkish army same days. We know how is it going politic stuff. We will see how is going life after the referandum in Turkey. They manage this fucking world. They want that nobody realize it. Their one of target is try to teach us that we are enemy each other. But we are not. Doesnt matter where are you from. How more than one million people living hunger while why they need to make money. We know that who creatives this world. We are front of them with ourbody. We against all of these shit thing. We have to organise each other. We have to be front of them to say no border no national stop deportation. We know their aim to make problem with us. We dont agree this. We know mother earth has enough everthing for life but without capitalism. Dont give up just Rise up. We are refugess we know that who are you.

 

10.03.2017

Greenwar.

Categories: Tent Action

18.03. Aktionstag: Berlin Abschiebefrei – Grenzenlos Solidarisch

Refugee strike in Berlin - Sun, 03/12/2017 - 12:20
***please see english, french, arabic and farsi translation below***

BERLIN ABSCHIEBEFREI – GRENZENLOS SOLIDARISCH
Internationaler Aktionstag gegen das europäische Grenzregime
18.03.2017 + 12 Uhr + Flughafen Schönefeld

Der Flughafen Berlin-Schönfeld ist nicht nur ein wichtiges Verkehrskreuz der Hauptstadt, sondern auch ein Knotenpunkt des europäischen Grenzregimes. Aktuell werden zwei Mal pro Monat Maschinen gechartert, um Menschen in die West-Balkan-Staaten abzuschieben, die vor gut einem Jahr zu so genannten sicheren Drittstaaten erklärt wurden. In den kommenden Monaten droht eine massive Zunahme der Abschiebepraxis: Tausende Afghanen sollen in ein vom Krieg zerstörtes und immer noch von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägtes Land zurückgeschickt werden. Und Angela Merkel ruft mit ihrem „16-Punkte-Plan“ zu einer „nationalen Kraftanstrengung“ für mehr Abschiebungen auf und plant, zentrale „Ausreisezentren“, bei denen es sich letztlich um Gefängnisse handelt, in der Nähe von Flughäfen einzurichten.

Wir stellen uns gegen diese Abschottungspolitik: Wir wollen nicht, dass Menschen wie Schwerverbrecher behandelt werden, indem sie von der Polizei abgeführt, aus ihren Familien und Freundeskreisen gerissen und in Flughäfen gesammelt werden – um sie dann, wenige Stunden später, zum Beispiel in Afghanistan, an einem der gefährlichsten Orte der Welt, einfach abzuladen. Statt Geflüchtete anhand von „guter“ und „schlechter“ Bleibeperspektive, anhand von Nationalitäten, Fluchtgründen oder ökonomischer Verwertbarkeit zu unterteilen, brauchen wir einen gemeinsamen Kampf gegen die rassistische Spaltung! Statt Angst und Hass zu schüren brauchen wir eine Politik der Solidarität, die das Recht auf ein gutes Leben für alle einfordert!

Am 18. März werden wir am Flughafen Schönefeld für unsere Vision eines Berlins demonstrieren, in dem Migration keine Bedrohung ist, in dem „Willkommen“ keine Frage der politischen Konjunktur ist, sondern die Möglichkeit zu bleiben mit einschließt. Ein Berlin, in dem kein Mensch Angst haben muss, am nächsten Tag abgeschoben zu werden. Wir demonstrieren für ein Berlin als Solidarity City. Solidarische Stadt heißt für uns auch, dass alle Menschen Zugang zu Bildung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung haben – und zwar unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus! In diesem Sinne appellieren wir an die neue Berliner Landesregierung, die in ihrem Koalitionsvertrag einen „Paradigmenwechsel“ in Bezug auf das Aufenthalts- und Asylrecht ankündigt, diesen auch wirklich einzuläuten. In dem Koalitionsvertrag wird nämlich auch erklärt, dass Abschiebungen durch die verstärkte Förderung der sogenannten „unterstützten Rückkehr“ ersetzt werden sollen, durch eine Politik also, die Anreize für Flüchtlinge zur sogenannten freiwilligen Ausreise schaffen will. Bei diesem Vorhaben handelt es sich keineswegs um einen Paradigmenwechsel, sondern lediglich um den Versuch, der Abschiebepraxis einen vermeintlich humanen Anstrich zu verpassen.

Indem wir am Flughafen demonstrieren, schließen wir auch an die Flughafenproteste der letzten Wochen an: In Frankfurt und München versammelten sich viele Menschen, um sich den bereits erfolgten Abschiebungen nach Afghanistan zu widersetzen. Und in den USA wehrten sich Tausende gegen den von Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Geflüchtete und viele Muslime. Sie blockierten die Zufahrtswege zu Terminals, forderten die Einreiseerlaubnis für ihre Familien, ihre Nachbar_innen, ihre Freund_innen und erklärten ihre Städte unter dem Slogan #heretostay zu „Sanctuary Cities“ – „Orten der Zuflucht“ –, in denen Migrant_innen ohne Papiere vor Abschiebungen geschützt sind.

Auch am 18. März sind wir mit unserem Protest nicht allein: Das Hotel City Plaza in Athen, das 2016 besetzt wurde und seitdem als selbstverwaltetes Zuhause für Geflüchtete zu einem Ort des Antirassismus und der Solidarität geworden ist, hat zu einem internationalen Tag des Widerstands aufgerufen. Der 18. März wurde deshalb ausgewählt, weil genau vor einem Jahr das EU-Türkei-Abkommen unterzeichnet wurde – ein schmutziger Deal mit dem autoritären Erdogan-Regime, der die Türkei zu einem „sicheren Drittstaat“ für Geflüchtete erklärte und damit Abschiebungen und Abschottung erleichterte. Dieses Abkommen reiht sich ein in weitere bereits existierende und geplante milliardenschwere Deals mit diktatorischen Staaten, die dafür sorgen sollen, dass Geflüchtete wieder zurückgeschickt bzw. vor den Toren Europas gestoppt werden können. Um gegen diese Politik zu demonstrieren, gehen heute viele Menschen in verschiedenen deutschen Städten sowie in Griechenland, Italien, Spanien, der Schweiz und Österreich auf die Straße. Gemeinsam kämpfen wir gegen das brutale Grenzregime und für Bewegungsfreiheit.

FÜR DAS RECHT ZU KOMMEN, ZU BLEIBEN UND ZU GEHEN!
GLEICHE SOZIALE RECHTE FÜR ALLE!

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

++++++++++++++ english +++++++++++++++++++++++

BERLIN, FREE OF DEPORTATIONS – SOLIDARITY WITHOUT BORDERS
International Day of Action against the European Border Regime
18.03.2017 + 12 o’clock + Airport Schönefeld

The Berlin-Schönfeld airport is not only an important transport junction of the capital, but also a hub of the European border regime. Currently planes are being chartered twice a month to deport people and send them back to the Western Balkan countries, which were declared as safe countries of origin a year ago. A massive increase of deportations is looming in the coming months: thousands of Afghans are to be sent back to a country still ravaged by war and shaped by wartime disputes. Angela Merkel is calling for a „national effort“ for increased deportations with her „16-points-plan“ and is further planning the implementation of centralized „exit centers“, which are de facto prisons, near airports.
We oppose this policy of isolation: We do not want people to be treated like dangerous criminals by being arrested detained by the police, torn from families and friends and cordoned off at airports – only to then simply unload them a few hours later in one of the most dangerous places in the world. Instead of separating refugees along “good” and “bad” perspectives of stay, categorizing people by nationality, reason for flight, or potential economic utility, we need a joint fight against racist division! Instead of inciting fear and hatred, we need a policy of solidarity that demands the right to a good life for all!
On March 18, we will protest to show our vision of Berlin at Schönefeld Airport, a Berlin in which migration is not a threat, in which “welcome” is not a question of the political climate, but includes the real possibility to stay. A Berlin in which no one has to be afraid to be deported the next day. We are demonstrating for Berlin as a city of solidarity. For us, a city of solidarity also means that all people have access to education, housing and health care – regardless of their residence status! In this sense, we call upon the new Berlin government, which announced a “paradigm shift” with regard to the right of residence and asylum in its coalition agreement, to actually get this shift under way. The coalition agreement also states that deportations are to be replaced by the increased support of so-called “supported returns”, a policy which aims to create incentives for refugees for a so-called voluntary leave. This project is by no means a paradigm shift, but merely an attempt to whitewash an inhumane deportation practice.
By protesting at the airport, we are also joining the airport protests of the last weeks. Many people gathered in Frankfurt and Munich to resist the deportations to Afghanistan already taking place. And in the US, thousands fought against President Trump`s imposed entry ban for refugees and many muslims. They blocked the access routes to terminals, demanded permitted entry for their families, neighbors and friends and declared their cities as „Sanctuary CIties” under the slogan #heretostay, where migrants without papers are protected against deportations.

On March 18 we are also not alone with our protest: The Hotel City Plaza in Athens, which was occupied in 2016 and since then has served as a self-organised home for refugees and a place of antiracism and solidarity, called for an international day of resistance. March 18 was selected because exactly one year ago, the EU-Turkey agreement was signed – a dirty deal with the authoritarian Erdogan regime, which declared Turkey a “safe third country” for refugees and facilitated deportations and foreclosure. This agreement is part of other already existing and planned deals worth billions with dictatorial states, which ensure that refugees can be sent back or stopped at the gates of Europe. In order to protest against this policy, today many people will take to the streets in different German cities and in Greece, Italy, Switzerland and Austria. Together we are fighting against the brutal border regime and for freedom of movement.

FOR THE RIGHT TO COME, TO GO AND TO STAY!
EQUAL SOCIAL RIGHTS FOR ALL!

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

+++++++++++++++ français ++++++++++++++++++++++

Berlin sans déportations – solidarité sans frontières
Journée internationale d’actions contre le régime européen des frontières
18.03.2017 + 12 h+ aéroport Schönefeld

L’aéroport de Berlin-Schönefeld n’est pas seulement un carrefour important de la capitale, mais aussi un lieu central du régime européen des frontières.
Actuellement, deux fois par mois, des vols charter partent pour expulser les gens aux pays des Balkans occidentaux, qui étaient déclarés des états tiers sûrs. Dans les mois prochains une augmentation massive des déportations est à venir : des milliers d’Afghans seront renvoyés aux pays détruits par la guerre et encore marqués par un conflit armé. En effet, avec son «plan à 16 points», Angela Merkel appelle à des « efforts nationaux » pour plus d’expulsions et prévoit d’établir des centres de départs groupés à proximité des aéroports.

Nous nous opposons à cette politique de cloisonnement : Nous ne voulons pas que de personnes soient traitées comme des criminels, accompagnées par la police, arrachées à leur famille et à leurs ami_e_s et regroupées dans des aéroports avant d’être simplement abandonnées quelques heures plus tard dans l’un des lieux les plus dangereux au monde. Au lieu de classer les réfugié_e_s en fonction d’une perspective de séjour « positive » ou « négative », en fonction de nationalités, de motifs de fuite ou d’utilité économique, nous avons besoin d’une lutte commune contre la division raciste ! Au lieu d’attiser la peur et la haine et de polluer encore le climat politique en Allemagne, nous avons besoin d’une -politique de la solidarité qui demande une bonne vie pour tous!

Le 18 Mars, nous manifestons à l’aéroport de Schönefeld pour notre vision de Berlin, où la migration n’est pas une menace, où le “Bienvenu” n’est pas une question de conjoncture politique, mais compris comme la possibilité de rester. Berlin, où personne ne doit avoir peur d’être expulsé le lendemain. Nous manifestons pour un Berlin comme Ville de Solidarité. Ville de Solidarité pour nous signifie que tous ont accès à l’éducation, au logement et aux soins de santé – indépendamment de leur statut de résidence !
En ce sens, nous demandons au nouveau gouvernement de Land de Berlin, qui annonce un «changement conceptuel» en rapport avec le droit de séjour et le droit d’asile dans son accord de coalition, de vraiment le réaliser. Car l’accord annonce aussi remplacer les expulsions par le soutien renforcé au „financement des retours“, par une politique qui veut créer des invites pour des départ volontaires. Ce projet est en aucun cas un changement conceptuel, mais simplement une tentative de donner aux déportations une apparence soi-disant humaine.

Avec la manifestation à l’aéroport, nous suivons aussi les manifestations des dernières semaines: A Francfort et Munich, de nombreuses personnes se sont rassemblées pour lutter contre les déportations déjà faites vers l’Afghanistan.
Des milliers de personnes ont protesté aux États-Unis contre l’interdiction pour les réfugiés et de nombreux musulmans d’entrer sur le territoire, décrétée par le président Donald Trump. Ces personnes ont bloqué les voies d’accès aux terminaux, demandé l’autorisation d’entrer sur le territoire pour leur famille, leurs voisin_e_s, leurs ami_e_s et ont fait de leurs villes, avec le slogan #heretostay, des «villes sanctuaires» ou «lieux de refuge » dans lesquels elles s’opposent à l’expulsion de migrant_e_s sans papiers.

Nous ne serons pas les seuls à manifester: l’Hôtel City Plaza à Athènes, qui a été occupé en avril 2016 et qui sert depuis de foyer autogéré pour les réfugié_e_s et de lieu de lutte contre le racisme et pour la solidarité, a déclaré une journée internationale de solidarité. Le 18 mars a été choisi car à ce jour est la date anniversaire de la signature de l’accord entre l’UE et la Turquie – un accord honteux avec le régime d’Erdoğan qui fait de la Turquie un « État tiers sûr » pour les réfugiés et facilite ainsi les expulsions et le cloisonnement. Il ne représente qu’un seul des nombreux accords existants déjà ou prévus avec des États dictatoriaux qui visent à empêcher la migration ou le retour des réfugiés. Des manifestations auront lieu en Grèce, en Allemagne, en Italie, en Espagne, en Suisse et en Autriche. Nous rejoignons à cette date un mouvement de protestation européen contre le régime brutal des frontières et pour la liberté de circulation.

POUR LE DROIT DE VENIR
DE RESTER ET DE PARTIR
DROITS EGAUX POUR TOUS

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

+++++++++++++++++++ العربية ++++++++++++++++++++++++++

برلين بلا ترحيلات – التضامن بلا حدود
يوم الأنشطة السياسية الدولي ضد نظام الحدود الأوروبية
18.03.2017 + 12 Uhr + Flughafen Schönefeld المطار شونيفيلد

ليس المطار برلين – شونيفيلد مركز المرور للعاصمة فحسب بل مركز نظام الحدود الأوروبية أيضا. وحاليا تُحجز طائرات مرتين بالشهر لترحيل الناس إلى دول البلقان الغربي التي سُمّيت بلدان آمنة في العام الماضي. ويبدو أن نهدَّد بمزيد من تطبيق الترحيلات: سيجبر هذا آلاف من الأفغان إلى العودة إلى بلد مدمّر من الحرب وما زال إلى اليوم يدمَّر من قبل اشتباكات حربية. وتدعو المستشارة الألمانية أنغيلا ميركيل بخطتها “النقط الستة عشر” إلى “اجتهاد الوطن” لمزيد من الترحيلات ويخطط “مراكز المغادرة” قرب المطارات التي في الحقيقة سجون.
نقف أمام سياسة الانحباس هذه: لسنا نريد أن يكون ناس معامَلين مثل المجرمين بأن تعتقلوهم الشرطة وتقلعوهم من بين عائلاتهم وأصدقائهم وتجمعوهم بالمطارات – لكي ساعات بعد ذلك تنزلهم بمن أخطر أماكن العالم. وبدل أن يصنف لاجئين طبقا لأملهم في الإقامة فباحتمال كبير أو صغير وطبقا لجنسياتهم ولأسباب للجوء و لإمكانية استغللالهم فنفتقر إلى نضال مشترك ضد التمباعدة العنصرية! وبدل بذر بذور الخوف والحقد فنحتاج إلى سياسة التضامن التي تطالب بالحق بحياة طيبة!
سنتظاهر يوم الثمانية عشر مارس\ آذار في المطار شونيفيلد في برلين لصالح حلمنا لمدينة هذه الذي به الهجرة لسيت خطرا وبه الاستقبال ليس قضية الوضع السياسي الحالي بل يشمل الامكانية بالإقامة. وهي برلين فيها لا خوف من الترحيل باليوم التالي. نتظاهر لأجل مدينة برلين كمدينة متضامنة. وبرأينا يحمل اللقب مدينة متضامنة كذلك المعنى أن تكون التعليم والسكن والرعاية الصحية في متناول كل شخص – بغض التظر عن إقامته! ولذلك ندعو حكومة برلين الجديدة التي تعِد في اتفاق ائتلافها تغيير سياسة الإقامة والهجرة إلى أنها حقيقةً تقوم به. يذكر اتفاق الائتلاف أنه ستكون الترحيلات متبدّلة بـ”العودات المدعومة” فبسياسة تهدف إلى ترغيب الناس إلى “المغادرة الإختيارية” أيضا. وليست الخطة هذه تغيير السياسة السابقة بل محاولة أن تُصبغ صورة تطبيق الترحيل أكثر بالإنسانية.
وبأن نتظاهر بالمطار ننضط إلى التظاهرات في المطارات من الأسابيع الأخيرة: تجمعت كثرة الناس في فرانكفورت وميونيخ ليعارضوا الترحيلات إلى أفغانستان. وفي الولايت المتحدة عارضت الألاف توقيف الدخول من المسلنين واللاجئين الذي يعلنه رئيس الولايات االمتحدة دونالد ترامب. وكانوا يسددون مداخل المطارات ويطالبوا بمنح دخول لعائلاتهم أو جيرانهم أو أصدقائهم وسمموا مدنهم تحت الشعار #هنالكيأبقي “مدن المأوى” بها المهاجرون بلا أوراق محميون.
إن بذلك لن نكون لوحدنا في الثامن عشر من شهر مارس\ آذار: الفندق اسمه “سيتي بلازا” في أثينا الذي اُعتصم به في العام ألفين وستة عشر ومنذئذ أصبح مستخدما كسكن منظم الذات للاجئين ومكان مناضه للعنصرية والتضامن يدعو إلى يوم المعارضة الدولي. واختير اليوم هذا لأنه وُقّعت الاتفاقية بين المانيا وتركيا – اتفاقية مزرية مع حكومة أيردوغان المستبدة التي سمّيت تركيا بلد آمن للاجئين وسهّلت به الترحيلات والانحباس. وهذه الاتفاقية واحدة من عدة الاتفاقيات قيمها ملايير يورو مع حكومات مستبدة أخرى التي أهدافها أن توقف اللاجئين قبل ما يصلون أوروبا وتسهل ترجيعهم. ولتظاهر ضد السياسة هذه سيتجمع عدد كبير من الناس بالشوارع في مدن مختلفة في ألمانيا وإطاليا وإسبانيا والنمسا وسويسرا. إن معا نكافح نظام الحدود القاسية ولأجل حرية التحرك!

لصالح الحق بالمجيء وبالبقاء وبالذهاب!
نفس الحقوق الاجتماعية لكل شخص!

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++++++++++ فارسی +++++++++++++++++++++++

برلینِ بدون اخراج اجباری – همبستگی نامحدود
روز بین‌المللی اقدام علیه رژیم مرزی اروپا
ساعت 12 ظهر روز شنبه 18/3/2017 – فرودگاه شونیفلد
فرودگاه شونیفلد برلین یک مرکز رهبری رژیم مرزی اروپا نیز می‌باشد. در حال حاضر در این فرودگاه هر ماه دو هواپیما به کرایه گرفته می‌شوند تا توسط این پروازها مهاجرین کشورهای غرب بالکان، اخراج گردند. این خطر وجود دارد که روند اخراج‌های اجباری در ماه‌های آینده افزایش یابد: می‌خواهند هزارها افغان را به یک کشور جنگ‌زده و کاملاً متاثر از جنگ بازپس بفرستند. انگلا مرکل با طرح یک برنامه 16 نقطه‌یی، تقاضای یک بسیج ملی برای افزایش اخراج‌های اجباری را کرده است و برنامه دارد تا در نزدیک فرودگاه‌ها مراکزِ اخراجِ اجباری “شبیه زندان‌ها” را ایجاد نماید.
ما در مقابل اين سياست ضد مهاجرتى مى ايستيم: به جاى اينكه پناهجويان را از نظر كمى و يا زيادى دورنماى اقامت، يا از روى مليت، دلايل فرار و يا از لحاظ بازدهى اقتصادى شان تقسيم نمايم، نيازمند مبارزه جمعى عليه نژادپرستى هستیم. به جاى شعله ور ساختن آتش نفرت و ترس از مهاجرين، نيازمند يك سياست همبستگى هستيم؛ سياستى كه خواستار حق زندگى خوب براى همه باشد.
در ١٨ مارچ همه با هم براى برلينى صداى اعتراض خود را بلند خواهيم كرد كه در آن با پناهجو و “خوش آمد به پناهجو” بازى سياسى نشود، بلكه امكان “ماندن” برای همه در آن باشد. در اين روز برای برلینی تظاهرات خواهيم كرد که در آن هیچ انسانی با این ترس زندگی نکند که فردا اخراج می‌شود. ما براى شهری همه‌پذير، شهرى كه در آن همه بدون وابستگی به وضعیت اقامتی شان به آموزش، محل زندگى و مراقبت های پزشكى دسترسى داشته باشند، تظاهرات مى كنيم.
از اینرو، ما از دولت جدید برلین می‌خواهیم که در قرارداد دولت ائتلافی‌اش در رابطه با قانون مهاجرت و قانون اقامت یک تغییر پارادایم (تغییر اساسی در تفکر و عملکرد) را اعلان نماید و به صورت حقیقی طلیعه‌دار این تغییر باشد. در قرارداد دولت ائتلافی برلین ذکر شده که با مشوق‌ها برای بازگشت داوطلبانه، پناهجویان ترغیب به بازگشت داوطلبانه گردند و این موضوع جایگزین اخراج اجباری گردد! این سیاست تشویق پناهجویان برای بازگشت داوطلبانه، هیچگاهی تغییر پارادایم نیست، بلکه حقیقتاً یک نقاشی ظاهراً انسانی است که با این نقاشی تلاش می‌شود عمل اخراج اجباری پوشیده گردد.
با تظاهرات در فرودگاه شونیفلد، ما نیز به آنهایی می‌پیوندیم که در هفته‌های گذشته در فرودگاه‌ها دست به تظاهرات زدند:
در فرانکفورت و مونشن انسان‌های زیادی گردهم جمع شدند تا علیه دیپورت پناهجویان افغان از طریق فرودگاه‌های شهرشان اعتراض کنند و به اخراج اجباری نه بگویند.
در آمریکا، هزارها تن در برابر فرمان رئیس جمهور ترامپ مبنی بر ممنوعیت سفرِ مسلمانان و پناهجویان به این کشور ایستاد شدند و اعتراض کردند. معترضین مسیرهای دسترسی به ترمینال‌های فرودگاه‌ها را مسدود کرده و با انسداد این راه‌ها از دولت خواستار صدور مجوز ورود به اعضای خانواده‌شان، دوستان و همسایه‌هایشان گردیدند و با ذکر شعار #HereToStay “اینجا برای ماندن”؛ شهرهای‌شان را پناهگاه‌‌هایی عنوان کردند که در آنها مهاجرین بودن اسناد نیز محفوظ هستند.

در 18 مارچ با تظاهرات خود تنها نیستیم! هوتل سیتی پلازا در شهر آتن یونان که از سال 2016 بدین‌سو به خانه‌یی خود مدیریتی پناهجویان و فعالان ضد نژادپرستی در این شهر تبدیل شده است، نیز در این روز فراخوان صادر کرده و خواستار روز بین‌المللی ایستادگی علیه اخراج اجباری گردیده است.
18 مارچ به این دلیل انتخاب شده است که دقیقاً یک سال قبل در همین روز، تفاهمنامه اتحادیه اروپا و ترکیه امضا شد و اتحادیه اروپا با رژیم خودکامه اردوغان معامله کثیفی را کرد که براساس آن ترکیه به عنوان کشور امن سومی بیان شد و بدین‌ترتیب زمینه اخراج اجباری به این کشور مهیا گردید. امضای چنین توافقنامه‌ها همراه با معاملات مالی میلیونی با کشورهای دیکتاتوری در حال گسترش است تا از طریق این معاملات با دیکتاتورها، آنها مانع فرار انسان‌ها از جبر به دروازهای اروپا شوند و یا پناهجویان وارد شده به اروپا دوباره به کشورهای جبر، ستم و دیکتاتوری بازپس فرستاده شوند.
در حال حاضر انسان‌های زیادی در شهرهای مختلف آلمان و همچنان در کشورهای یونان، ایتالیا، اسپانیا، سویس و اتریش به خیابان‌ها رفته‌اند و یا می‌روند تا علیه رژیم وحشیانه مرزی و همچنان برای آزادی تحرک، صدای اعتراض‌شان را بلند کنند.
ما اعتراض می‌کنیم:
برای حق آمدن، ماندن و رفتن
برای حقوق اجتماعی برابر برای همه

Categories: Tent Action

Speech held by IWS in the International Women*s Day Berlin #womanday #weltfrautag

Refugee strike in Berlin - Sat, 03/11/2017 - 13:08

Posted originally by www.wirmachendas.jetzt 

Photo: Inga Alice Lauenroth  We women of the world have united, and we shout: International Strike!

We see sexist shit all over the world. In Russia, domestic violence has been decriminalised. In many places, girls are forced to marry and bear children. We see a rise in antifeminism here and everywhere. At the same time, there are mass deportations from Germany – and now they even want the power to access refugees’ phones for surveillance. Deportation is racist violence against women.
But in resistance there is hope! Just last month we saw 160,000 people come together in Barcelona to demand human treatment for refugees. And in Berlin we continue to build strong networks fighting sexism and racism. Today we come together to define the world we want to live in!
We strike to denounce:

That the state controls and criminalizes our migration and movements – in Germany they now even talk about putting electronic trackers on refugees’ legs!
That state violence is backed up by racist and sexist police violence!
That capitalism exploits and profits from our informal and underpaid work!
That domestic work and care work are unpaid in the home and underpaid in the market!
That this economic violence increases our vulnerability to sexualized violence – and in extreme cases, feminicide!

We strike to reclaim our right to abortion so that nobody is forced to give birth.

We strike because care work must be the responsibility of society as a whole, not our obligation as women.

We strike because women of colour are doubly exploited under capitalism.

We strike to build networks of solidarity and to make the work we do visible – work that creates support networks and vital strategies in crisis contexts.

And we know we are not all here today. And we strike for those whose voices have been violently erased:

  • Absent are the migrants trying to reach Europe, drowned in the Mediterranean sea. Almost 6000 since 2016!
  • Absent are those deported by this inhumane migration system!
  • Absent are those dead due to unsafe abortions!
  • Absent are those in jail for self-defense against a violent husband!
  • Absent are the lesbians and the transgender people killed by hate crime.
  • Absent are the victims of racist killings.
  • Absent are the political prisoners and those persecuted, assassinated, because they dared to fight back against racist, sexist and capitalist systems. For example, Berta Caceres in Honduras!
  • Absent are those imprisoned for minor offenses that criminalize forms of survival, while capitalism’s crimes remain unpunished!

We organize to defend ourselves and take care of each other. Because domestic violence, rape within marriage and forced marriage are crimes! In the face of attempts to intimidate us, we transform our individual mourning into collective consolation and collective anger. We organize ourselves!

We organize together everywhere: in homes, in the streets, in the workplace, in schools, in our neighborhoods. The strength of our movement lies in the bonds we create between us.

We see the women’s movement emerging as an alternative to the rise of right-wing power. And we see that the new backlash against women and feminism is an attempt to neutralize our strength and divide us. We say no.

We want this demonstration to become a celebration where we will build our shared future!

Because we reclaim our time for ourselves and for each other – to come together, not just today but every day!

This speech was translated and adapted from the brasilian version of the call from the argentinian movement #NiUnaMenos. For more information click here.

Some impressions of the International Women*s Struggle Demo by photographer Inga Alice Lauenroth (8. März, 2017)

 

For more information on International Women Space, their activities and their book „In our own words“ (2015) click here.

Categories: Tent Action

Lager Osloerstr.: Ein Brief der gelagerten Menschen an die zuständigen Personen

Refugee strike in Berlin - Fri, 03/10/2017 - 00:41

 

— english below: Camp Osloerstr.: A letter from the stored people to the resposible person —

Erst vor ein drei Tagen [1] haben wir einige Aussagen der asylsuchenden Menschen aus dem Turnhallen-Lager an der Osloerstr. 23-26 in Berlin-Wedding, das von der Firma “BTB – Bildungszentrum” verwaltet und vor Ort von dem Heimleiter Mark Held schlecht betreut wird, gesammelt und sie an die zuständige Sozial-Sentorin Elke Breitenbach (Die Linke-Berlin) sowie das “LAF – Landesamt für Flüchtlingangelenheiten” adressiert. Da es nicht DIE asylsuchenden Menschen als eine homogene Menschen-Masse gibt, möchten wir auch diesen handgeschriebenen und von mehreren Perosonen, die dort wohnen müssen, unterzeichneten Brief weiterleiten – mit der alten und immer noch anhaltenden Forderung, dass das Lager so schnell wie möglich geschlossen werden sollte; aber auch mit dem Hinweis, dass die neuen MUFs und Container/Tempohome-Dörfer ebenfalls rassistische Mittel zur Segregation der asylsuchenden Menschen sind – aber dazu bald leider mehr schlechte Nachrichten.

— korrigierte Version nach verbaler Absprache; fürs Original siehe Foto. —

 

Die asylsuchenden Menschen aus dem Lager an der Osloerstr. 23-26 schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier schreiben Ihnen die Bewohner*innen der Unterkunft an der Osloerstr. 23-26 und möchten sich bei Ihnen beschweren.

– Wir haben eine Person hier bei uns, die die Krankheit Masern haben soll – deshalb steht wir bis zum 23. März unter Quarantäne; und niemand uns zu Besuch kommen darf – warum nehmt aber die Heimleitung die Person nicht raus, so dass die anderen einfach leben können?

– die Kinder können nicht mit niemandem spielen;

– wir haben Angst wegen der Krankenheit zu essen zu nehmen;
 
– warum sagt uns die Heimleitung nicht, wann die Turnhalle geschlossen sein wird?

– ist das unser Recht, dass wir seit !8 Monaten in der Turnhalle leben?

– die Heimleitung verhält sich uns gegenüber seit Tagen nicht gut.

Wir möchten euch drum bitten, uns zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen, die Bewohnende der Unterkunft“.

Berlin, 09. März 2017
 

aufgezeichnet:
Lager Mobilisation Berlin-Wedding
www.facebook.com/LagerMobiBerlin

Just a few days ago we have shared some of the statmens of the asylumseeking people from the gym-camp at Osloerstr. 23-26 which is administrated poorly by the company “BTB – Bildungszentrum” and its director inside the camp Mark Held; those statments were adressed to the resposible soial-senator Elke Breitenbach (party: Die Linke-The Left) and LAF (Federl-Office for Refugee-Matters). and because there is no such thing as THE aslyumseeking people as a homogenous human-mass, we want to share this handwritten and signed from some of the people who are forced to live in this camp to the same resposible persons and offices with the demand to “close this camp as possible” – and the warning that the new built MUFs and Container/tempohomes are nothing but just a rasict tool for segregation of the asylumseeking human-beeing  – on those new camps we will report soon with some sad news soon.

the people from the camp write:

Dear ladies and gentlemen, this are the people from the shelter in the Osloerstr. 23-25 writing for complaining.

– we have a person here with who suppose to have the sickness of Measles – therefor we will be under quratane until 23rd of march 2017; and nobody is allowed to visit us – why doesnt the camp-direction take that one person out from here so everybody can live again?

– the kids cant play with anybody;

– we are affraid to eat the food because of the sickness;

– why nodboy tells us, when the camp is going to close?

– is this our right ot live seit 16 months to live inside a sporthall?

– the camp directions behavouir is bad since some days.

we want to ask u to help us please.

with greetings, the people from the camp.

Berlin, 09. March 2017

recorded:
Lager Mobilisation Berlin-Wedding
www.facebook.com/LagerMobiBerlin

 

 

 

Categories: Tent Action

HALBERSTADT NERESİ ++++ WHERE IS HALBERSTADT

Refugee strike in Berlin - Tue, 03/07/2017 - 22:46

in english further below

Almanya nın birçok yerinde olduğu gibi Magdeburg kentine bağlı olan Halberstadt da da bir mülteci kampı var. Şehirden ve insanlardan uzakta, ormanın ötesinde bulunan bu kampta, kampta kalan mültecilerin anlatımına göre yaklaşık 2000 kişi yaşıyor. Halberstadt mülteci kampından şehire ulaşmak istenildiğinde insanlar 45 dakika yürümek zorunda. Bu kampa gitmek için taşıma aracı bulmak oldukça güç.

Halberstadt, eskiden Polonya askerlerinin kullanmış olduğu bir askeri kampmış. Almanya da bulunan bütün eski askeri kampların yapısı aynı. Dikdörtgen şeklinde binalar var. Halbestad da kapasitenin üstünde mülteci olduğu için bu binaların dışında, geniş boş araziye tahtadan, tek katlı barakalar yapılmış. Bu baraka odaların içinde aşağı yukarı altı kişi kalıyor. Odaların içinde hapishanelerde kullanılanlara benzer iki katli demir ranzalar var. Tuvalet ve mutfaklar gene ek olarak yapılmış barakaların içinde.

Halberstadt da giderken mülteci kampına giden yolun üerindeki bir tabela dikkatleri çekiyor. Ok şeklindeki tabelanın üzerine sadece Asyl Mülteci yazıyor, tabelada başka bir yazı yok. Kampa giden yolun üzerinde dolaşan mülteciler var. Kampa girerken demir parmaklıklardan geçiliyor. Parmaklığın hemen ardında çok sayıda güvenlik görevlisi var. Güvenlik görevlilerinin hemen yanında da polis araçları ve polisler dikiliyor.

Kamp binasının bir köşesinde toplanmış dalgın ve üzüntülü mülteciler görünüyor. İnternet erişimi binanın sadece bu köşesinde var, kış soğuğunde internete erişmek isteyen mülteciler bu köşede dikilmek zorundalar.

Halberstadt mülteci kampı içinde mahkeme, sağlık, yemek gibi tüm şeyler var yani mülteciler sürekli bu izolasyon kampının içinde beklemek zorunda. Zaten isteseler de kampın dışına çıkma şansları yok. Nereye gidecekler. Bir yerlere gitmek için gerekli paraları yok ve mültecilerin şehir içindeki mekanlara gitmeleri o kadar kolay değil.

Daily Resistance gazetesi olarak bu kamptaki mülteci arkadaşlarımızı ziyaret ettik. Gazetelerimizi verdik ve mültecilerle beraber yemek yeyip sohbetler ettik. İzolasyonu kırmanın tek yolu, bu sistemi bilerek inşa eden sistemlere karşı mücadele etmektir. Almanya sisteminin mülteci kamplarında yaptığı izolasyon sistemi bilinçli bir politikanın ürünüdür. Mülteciler izolasyon içinde ezilip geldikleri yere kendi istekleri ile gitsinler diye böylesi bir izolasyon sistemi izleniyor.

Başbakan Merkel geçtiğimiz günlerde oturumu olmayan mültecilerin ülkeyi hızla terketmesi gerektiğini söyledi. Tunusla da geri gönderme anlaşması imzalandı. Merkel, gerekirse mültecileri atmak için zor kullanacaklarını söyledi.

 

++++++++++

Like several cities in Germany, there is also a refugee camp in Halberstadt / Magdeburg. As it is reported at least 2000 refugees are living in this refugee camp which is pretty out of center and beyond the forest. Refugees have to walk at least 45 minutes when they want to reach the city center. Also it’s very difficult to find transportation to reach this camp.

Halberstadt had been a Polish military camp. The structure is quite similar to many other old military camps that are modified to refugee camps in Germany. The shape of the buildings are rectangular. A lot of single-storey, wooden buildings are seen on the wide hall in the camp because of over capacity. At least 6 people are living in each barracks. There are double tier bunks in these rooms that reminds people the prison. Some barracks are used as toilets and kitchen.

When we were driving throught the refugee camp of Halberstadt we saw an interesting traffic sign. “Asylum” was written on this arrow shaped sign and nothing else. On the way to the camp, we saw the refugees were walking. When we go inside the camp, we passed through gatings like the entrance of a prison. Right behind the gratings a lot of security officers and next to them police officers with their cars were standing. After we passed the entrance we walked through the refugee camp. It was not very hard to see sadness on the faces of refugees. Then we saw a group of refugees standing next to a building. We found out that there is Wi-fi access here and people have to stand there to use it. It was really sad to see those people standing there in this cold weather and trying to use it.

The essential services such as court, hospital, food… are provided in the borders of this camp in order to provide isolation of the refugees. Moreover they have no choice to go out even they have willing to. Where will they go? They don’t have enough money and also it’s not very easy to enter the places in Halberstadt that is a very small, surrounded by old buildings with mostly right-wing society.

We visited our friends in this refugee camp as Daily Resistence Newspaper. We gave our newspapers, we ate something and we spoke with the refugees. The only way to break this isolation out, is to struggle against to this isolation system. The isolation system is an outcome of a planned policy in Germany. This policy is to suppress refugees in order to show them that Germany is not a good place either and in order to make them decide to turn back to their home countries, which are full of clashes, conflicts and war.

Recently, Merkel has declared that the refugees who has no residence will be deported quickly and an agreement with Tunisia have been signed.

Categories: Tent Action

Das BTB-verwaltete Turnhallen-Lager steht unter Quarantäne – aber warum?!

Refugee strike in Berlin - Tue, 03/07/2017 - 11:34

— english below —

Das Turnhallenlager (Notunterkunft) an der Osloerstr. 23, betrieben von der Firma “BTB – Bildungszentrumin Berlin-Wedding steht unter Quarantäne – jedoch unter sehr merkwürdigen Umständen; wir von der “Lager Mobilisation Berlin-Wedding“, die seit Monaten gegen die Verwaltung des Lagers und im Speziellen gegen dessen Lager-Leiter Mark Held protestiert, waren vor Ort und haben paar Stimmen aufgezeichnet, die wir hiermit an die zuständige Sozial-Senatorin Elke Breitenbach (Die Linke-Berlin) und dem zuständigen Verwaltungsamt LAF (Landesamt Für Flüchtlingsangelegenheiten) weiterleiten – zusammen mit der Aufforderung dieses Lager auf der LAF-internen Schliessungsliste vorzuziehen, da die Zustände innerhalb des Lagers mehr als untragbar sind (und waren) bzw. seit der Ankündigung zur Schliessung aller Turnhallen-Lager immer schlimmer werden; zudem verlinken wir ein Paar Links aus den vergangen Problemen mit dem BTB-Bildungszentrum am Ende dieses Textes – zumal wir euch erst letzte Woche darauf aufmerksam gemacht haben. [1]

 

Und: wäre es mehr als unmenschlich, dass nach so vielen Negativ-Berichten und fast 1,5 Jahren unwürdig-gezwungener Massen-Lagerung in einer Turnhalle, die asylsuchenden Menschen innerhalb des Lagers sich gezwungen fühlen, jetzt noch einen Hungerstreik anzufangen.

Die asylsuchenden Menschen aus dem Lager sagen:

– “Am Donnerstag (02. März 2017) gab plötzlich es den Gerücht, dass hier “Masern” ausgebrochen sei – ausgerechnet bei der einen serbisch-sprechenden Familie, die kaum Übersetzung und somit Kommunikationsmöglichkeit mit anderen Menschen hat – wobei auch die angeblich-kranke Frau gar nicht kränklich aussieht“;

 

– “am Freitag (03. März 2017) wurden wir alle gegen Masern geimpft: schon wieder, obwohl wir (Redaktion: Leute, mit denen wir sprachen) diese Impfung bereits hatten – wir kommen uns vor wie Haustiere, die ungefragt und unnötig geimpft werden“;

 

– “seit dem stehen wir alle unter Quarantäne – aber in einer sehr merkwürdigen Form: Bis auf die serbische Frau L., die gar nicht rausgehen darf, dürfen ALLE das Lager verlassen und somit auch die Krankheit raustragen, aber niemand von aussen darf zu Besuch rein; ein paar Leute von uns waren auch sowohl am Wochenende draussen bei ihren Sportaktivitäten oder heute bei ihren Deutschkursen etc.“;

 

– “vermutlich[!] wollen BTB und/oder Mark Held eine Epidemie vortäuschen, weil sie wissen, dass das Lager eh bald geschlossen wird und sie es eventuell noch so lange wie möglich hinauszögern wollen, damit sie noch mehr Geld mit uns machen können, obwohl wir hier seit Monaten wie Sklav*innen behandelt werden“;

 

– “wir verstehen nicht, warum unser Lager noch immer nicht geschlossen wurde, obwohl wir so oft zusammen mit den Leuten aus der Nachbarschaft dagegen protestiert haben und alle zuständigen Ämter (Redaktion: LAFs Sascha Langenbach war auch mal vor Ort) und Leute aus der Politik es wissen sollten“;

 

– “vermutlich bleibt unsere letzte Chance, dass wir wieder öffentlich gegen diese unmenschliche Situation streiken müssen – eventuell werden einige sich in einen Hungerstreik begeben.

 

  1. März 2017

Lager Mobilisation Berlin-Wedding

www.facebook.com/LagerMobiBerlin

 

 

 

The BTB-adminstrated camp is under quarantine – but why?!  

 

The gym-camp (emergency-shelter; german: Lager=storage) in Osloerstr. 23 in Berlin-Wedding, which is administraded by the company “BTB – Bildunszentrum” is under quarantine – but the reasons are pretty confusing; we from the “Lager Mobilisation Berlin-Wedding“, are protesting against this administration and especially its camp-director Mark Held – so we went there to record some voices from the asylumseeking human-beings and present them on this way the responsible social-senator Elke Breitenbach (Die Linke/The Left Party-Berlin) and the administrative state-office LAF (State-office for Refguee-matters) – with the demand to rank this camp higher on the gym-camps that are going to be closed because since the annoucement of closing camps things are getting worse and are not bearable anymore; we will post linx from the past problems with BTB-Bildungszentrum at the end of this text – and just a week we tried to show you again how this are getting done in this camp.

 

And: it would be more than unhuman, after all these negative reporting and almost 1,5 years of living without dignity a mass-camp inside a gym, if people think about starting a hungerstike.

 

 

The asylumseeking People from the camp tell that…:

 

 

– “On thursday, 2nd March 2017, there was a sudden rumour of Measles – and somehow from on the family-members of people of the serbian-speaking family which is isolated to all the other people with almost no tranlation“;

 

– “on friday, 3th march 2017, there was an injection against measles – although everyone of us (reporter: people we talked to) already received this injection months ago – we feel like domestic animals which are get regular injection whiouth permission and asking“;

 

– “since then we are all under quarantine – but in a pretty confusing form: everybody, other that serbian woman L. is allowed to leave the camp and therfore walk out the sickness– but no visitors are allowed to come inside; some of us went during the weekend to their sport-activites and visited their german-classes“;

 

– “we guess[!] that BTB and/or Mark Held dont want to close the camp with a fake epidemy and because they know its going to close and trying every trick keep it still open to make money out of us even though we feel like slaves since months“;

 

– “we dont get it while our camp is still open, even did so oft protest against it; all the resposible offices (repoter: Sascha Langebach from LAF was already there the other day)” and politicans should know about our sitation;

 

– “it seems that our last chance is to make public protest against this unhuman situation which destroys our dignity – maybe we need to start a hungerstrike.”

 

 

 

  1. March 2017

Lager Mobilisation Berlin-Wedding

www.facebook.com/LagerMobiBerlin

 

 

[1]

An Senatorin Breitenbach und LAF: Bis wann wollt ihr die Menschen in den Lagern segregieren?

Wie BTB Bildungszentrum die Menschen im Lager Osloerstr. 23-26 segregiert #CloseTheCamp #LagerOsloer23

Reactions to the break out of the Lager at Osloerstr. 23

 

 

 

 

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