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Refugee strike in Berlin

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Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!
Updated: 24 min 9 sec ago

Inauguration Conference | Center for Intersectional Justice

Mon, 09/11/2017 - 23:17

Saturday 16 September 2017, 10 AM

Access: ICI Berlin Pfefferberg area

Christinenstr. 18/19, Haus 8 or Schönhauser Allee 176

U-2 Senefelder Platz

Tentative Program (subject to change):

MORNING

10:00 > Registration and Coffee

11:00 – 11:30 > Opening Address – Emilia Roig (Founder & Executive Director)

11:30 – 12:15 > Keynote Speech – Kimberlé Williams Crenshaw (President)

12:15 – 13:30 > “Striving for equality vs. Embracing Difference: Intersectional politics in practice” with :
*Angéla Koczé (Assistant Professor at Wake Forest University and CEU, Hungary)
*Kübra Gümüsay (Journalist and Activist)
*Jennifer Kamau (Spokesperson of International Women’s Space, Germany)
*Amandine Gay (Filmmaker, activist, journalist)

> Moderation: Sumi Cho (Professor at DePaul University)

13:30 – 14:30 > Lunch break

AFTERNOON

14:30 – 16:00 > World Cafés
*W1: Legal and policy frameworks: What needs to change?
wIth Najwa Magot (Network Coordinator at CIJ)
*W2: Movement coalitions: Why? How?
with Henna Zemurd-Butt (CEO at Media Diversified)
*W3: Elections in Germany and elsewhere: How to bring intersectionality on the political agenda?
with Akim Giroux (Community Building Officer of Transgender Europe – TGEU)
*W4: Academia and Policy: How to bridge the gap?
with Farah Merdabi (Activiste at MWASI, Afro-feminist Collective)

16:00 – 16:30 > Coffee break

16:30 – 17:30 > “Towards intersectional justice: Articulating demands and interests in an inclusive way” with :
*Clémence Zamora-Cruz (Steering Committee of Transgender Europe – TGEU)
*Jamie Schaerer (Anti-racism Consultant, Political Scientist & Community Organiser)
*Nikita Dhawan (Professor at University of Innsbruck, Austria)
*Daniel Gyamerah (Project Manager at Vielfalt Entscheidet) – tbc

> Moderation: Emilia Roig (Founder & Executive Director)

17:30 – 18:00 > Closing Remarks

18:00 – 20:00 > Reception

*******

Venue accessible for wheelchair users
If you need ASL language, please contact us!
The event will take place in English. Whisper translation will be available in Arabic, Turkish, French and German.

This event is organized by the Center for Intersectional Justice, in cooperation with ICI Berlin, and generously funded by the Hertie Foundation.

The Center for Intersectional Justice (CIJ) is a newly founded non-profit organisation based in Berlin. Its mission is to make anti-discrimination and equality policy more inclusive and effective in Europe. CIJ tackles intersecting forms of structural inequality and discrimination through legal and policy advocacy, policy research and trainings.

The aim of the conference is to celebrate the launch of the Center for Intersectional Justice, recall the story behind this initiative and to provide an opportunity for social justice advocates and activists across Europe to connect.

We will discuss opportunities, challenges and steps ahead: Around what issues will our advocacy efforts be centered? How can the political obstacles and practical dilemmas be overcome? How can synergies, cooperation and common goal setting be promoted with other organisations active in the field of anti-discrimination?

Keynote address: Kimberlé Williams Crenshaw

Opening address: Emilia Roig

Speakers: Nikita Dhawan, Kübra Gümüsay, Amandine Gay and many others!

 

Links:

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Eventbrite

Download:

Conference Programme

 

Categories: Tent Action

Kundgebung gegen die Abschiebeflüge in den Kosovo, nach Albanien, Serbien und Afghanistan

Mon, 09/11/2017 - 22:20
Am Dienstag, den 12.9. um 17 Uhr am Flughafen Düsseldorf – Terminal B

facebook.com/events

Wir fordern die NRW-Landesregierung alle Abschiebeflüge abzusagen. Am 12. und 13. September 2017 sollen neben der Sammelabschiebung nach Afghanistan am Dienstag. auch Abschiebeflüge in die Balkanländer vom Flughafen Düsseldorf stattfinden.Wir rufen dazu auf, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und gegen diese Abschiebungen zu protestieren. Nicht selten sind Menschen, die aus diesen Ländern nach Deutschland fliehen Angehörige der Minderheit der Roma, weil gerade sie in diesen Ländern betroffen sind von Gewalt, Stigmatisierung und rassistische Ausgrenzung aus allen gesellschaftlichen Bereichen: es fehlt an Systemen der sozialen Sicherung wie Krankenversicherung, gehen die Kinder der Roma in die Schule werden sie dort meist ausgegrenzt, der Gang zur Schule wird eine Qual, der sich viele nach einiger Zeit nicht mehr gewachsen sehen, es fehlt an Unterstützung durch solidarische LehrerInnen etc…..ein Teufelskreislauf aus Armut, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit beginnt. Hier in Deutschland gehen laut einer Studie alle Roma zur Schule, im Kosovo z.Bsp. nur noch 25%. Dazu kommt die rassistische Ausgrenzung der Erwachsenen aus dem Erwerbsleben aufgrund der Zugehörigkeit zur Gruppe der Roma. Haben Roma in diesen Ländern Arbeit, so ist sie meist unterbezahlt und prekär. So sind viele Roma dazu verdammt, informellen Beschäftigungen nach zu gehen, die aber keinen Lebensunterhalt sichern. Studien belegen, dass viele der in den Kosovo abgeschobenen Roma diesen Ort wieder verlassen, weil sie keine Lebensgrundlage dort haben: der Erhalt von Sozialleistungen ist an schwierige Bedingungen geknüpft, so muss z.Bsp. ein Kind im Haushalt leben, das jünger ist als 4 Jahre. Erhalten sie Sozialleistungen, sind auch diese so gering, dass sie nicht ausreichen. Selbstredend ist daher auch der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert bis unmöglich, Roma leben meist in slumartigen Siedlungen, die jederzeit geräumt werden können und sie zum Ziel von rassistischen Anschlägen werden lässt. Sie sind schutzlos. Es ist ein offenes Geheimnis (einmal googlen: „Roma Balkan“), es ist so offen, dass es schon gar kein Geheimnis mehr ist, sondern eine Tatsache: Roma wurden und werden diskriminiert und das nicht nur von einzelnen Bevölkerungsgruppen sondern auch vom Staat, in dem sie leben. Diese „systematische und kumulative“ (also sich anhäufend, weil es viele/ alle Bereiche des Lebens betrifft) Verfolgung könnte durchaus als Verfolgungsgrund gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention und somit als Asylberechtigung identifiziert werden. Warum dies nicht passiert, ist uns schleierhaft, deswegen fordern wir den sofortigen Stopp aller Abschiebungen in den Balkan und die Ermöglichung eines normalen Lebens! Neben all diesem sehen wir besonders Deutschland in einer historischen Verantwortung, fielen doch geschätzte 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der deutschen Nationalsozialisten und dem an ihnen geplanten Völkermord zum Opfer. Deshalb: ABSCHIEBUNGEN VON ROMA STOPPEN!!! ALLE ROMA BLEIBEN HIER!!! Protestkundgebung: Dienstag 12.9.2017 um 17 Uhr – Große Halle – Terminal B – Flughafen Düsseldorf

 

Categories: Tent Action

Heutiger Protest in Gedenken an die Opfer des sudanesischen Regimes

Fri, 09/08/2017 - 22:09

Die sudanesischen politischen Aktivist*innen in der Bundesrepublik Deutschland protestieren vor der sudanesischen Botschaft in Berlin, um die zahlreichen Opfer des Regimes zu gedenken.

الوقفة الاحتجاحية أمام سفارة النظام ببرلين/ألماني

يهيب النشطاء السياسيون بالمانيا بجميع الكوادر والقوي السياسية بالمانيا للمشاركة في الوقفة الاحتجاجية أمام سفارة النظام ببرلين/ألمانيا ، وذلك لإحياء ذكري شهداء الثورة السودانية  وللتنديد بجرائم النظام التي ظل 28 عامأ يرتكبها في حق المواطن والوطن.

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Posted by ‎لالا‎ on Freitag, 8. September 2017

 

Categories: Tent Action

Women* breaking borders Konferenz!

Tue, 09/05/2017 - 15:13

Download Flyer

Als Frauen* sind wir mit sexistischen und rassistischen Grenzen konfrontiert und allen möglichen Vorurteilen ausgesetzt, nachdem wir gefährlichste Routen nach Europa überlebt haben. Als geflüchtete Frauen* stehen wir vor, während und nach der Flucht vor vielen inneren und äußeren Grenzen. Wir brauchen unsere gegenseitige Solidarität, um innere und äußere Grenzen/Barrieren zu überwinden.
Lasst uns zusammen klarstellen, dass keine Grenze zu hoch, zu tief oder zu massiv ist, wenn Frauen* sich zusammenschließen!

A conference organized by Women in Exile, Friends and sisters!!

As women* we are faced with sexism and racist borders which expose us to all types of
prejudice. As refugee women we are confronted by multiple, inner and outer borders during and after the flight. We need each other’s solidarity to break inner and outer borders/boundaries. Join us in declaring no borders are high, low, wide or solid enough when women unite!

Anmeldung / Registration OPEN

Die Anmeldung zur Konferenz beginnt! Unsere Konferenz wird in Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, nahe Ostbahnhof stattfinden. Wir beginnen am 22.9. um 11:00 mit dem Check-in und enden am 24.9. gegen 14:00. Für Frauen, die eine weite Anreise haben, gibt es die Möglichkeit, schon am Donnerstag anzureisen und abends noch bei einer Kundgebung von uns mitzumachen! Wer Probleme mit der Online-Anmeldung hat, kann eine Mail schreiben an conference[at]women-in-exile.net oder anrufen: 015213361284

Da selbstverständlich geflüchtete Frauen* Vorrang haben, behalten wir uns vor, Unterstützer*innen auf eine Warteliste zu setzen.

Register now for our conference! The Conference will take place in Berlin, Franz-Mehring-Platz 1, near Ostbahnhof station. We will start registration on September 22nd at 11:00 a.m. and close on September 24th at 14:00. If you are coming from far, you might come to Berlin on September 21st and join us for a demonstration in the evening! If you have problems filling the form, you can register through conference[at]women-in-exile.net or by telephone: 015213361284

As of course the priority to participate is given to refugee women*, it may be that we have to put supporters on a waiting list.

Categories: Tent Action

Corasol: Manifestation 7.9. – Contre la tyrannie der Ausländerbehörde

Fri, 09/01/2017 - 17:01

Les lois d‘asile rendent difficiles les conditions de vie des
réfugié*es.

Le Ausländerbehörde de Königs Wusterhausen particulièrement traîte très mal les réfugié*es, voir même, bafoue leurs dignités. Face á cette injustice, nous vous invitons massivement á venir manifester avec nous le 7 Septembre á 12 heures. Le point de rencontre est devant la gare de Königs Wusterhausen.

Départ groupé possible à partir du Ostbahnhof. Point de rencontre: 11:20h à quai 3

Pourquoi nous organisons cette manifestation: nous faisons cette manifestation en semaine, car nous voulons atteindre les gens qui travaillent aux Behörde, leur faire prendre conscience qu’ils traient de la vie de personnes et non de simples bouts de papier. A Königs Wusterhausen, quand nous venons renouveller nos documents, la police est présente dans les bureaux, prète à tout instant à arrêter et mettre en prison ou dans le prochain avion quiconque dont le temps sur le territoire allemand est “écoulé”. De nombreuses personnes sont soumises
à des fouilles, des visites soudaines au Heim et à des déportations non annoncées. Pour cela, nous voulons dire eux personnes qui viennent “juste faire leur job”, que non, ca ne se passe pas comme ca! Émmigrer n’est pas un crime!

__________________________________________________________

The German asylum law creates harsh living conditions for refugees.

In Königs Wusterhausen in particular, the Ausländerbehörde applies
practices that strip away refugee`s dignity.
We invite everyone to join in with our protest against these injust
practices on September 7th, 12 a.m. starting from the train station
Königs Wusterhausen.
Meeting point in Berlin:

Why we are doing this manifestation: We choose to go during the week to
this Ausländerbehörde, because we want to confront the workers of the
Behörde with their responsability in dealing with human lifes and not
mair papers. In Königs Wusterhausen, when you come to renew your
documents, police is constantly waiting in the office, ready to arrest
you and put you in jail or in the next flight, if they decided your time
in Germany “has ended”. Lots of persons noticed their rooms have been
searched while they were out, or they get visit from state workers, and
there is many non announced deportations. This is the reason why we want
to tell the people who are “just doing their job” that, no, this is not
the way it has to be! Emigration is not a crime!

____________________________________________________________

Das Asylgesetz macht Geflüchteten das Leben schwer.
Besonders in Königs Wusterhausen behandelt die Ausländerbehörde die
Geflüchteten willkürlich und entwürdigend.
Um gegen ihre ungerechten Praktiken zu demonstrieren, laden wir euch
ein, mit uns am 7.September um 12 Uhr zu demonstrieren. Startpunkt ist
der Bahnhof Königs Wusterhausen.
Gemeinsame Anreise ist vom Ostbahnhof aus möglich. Treffpunkt ist um
11:20 Uhr auf Gleis 3.

Warum machen wir diese Demo: Wir haben diese Demo unter der Woche
organisiert, weil wir die Beamt*innen der Ausländerbehörde mit ihrer
Verantwortung konfrontieren wollen. Sie entscheiden über das Leben von
Menschen, handeln nicht nur bloßen Papierkram ab. In Königs
Wusterhausen, wartet ständig Polizei im Büro, wenn wir unsere Dokumente
erneuern. Jede Person, für die entschieden wurde, ihre Zeit in
Deutschland sei nun “um”, kann direkt festgehalten, in den Knast oder
ins nächste Flugzeug gesteckt werden. Viele Menschen bemerken, dass ihre
Zimmer im Heim durchsucht werden, kriegen Besuch von den Behörden und
die nicht angekündigte Abschiebungen vermehren sich. Deswegen machen wir
diese Demo, um den Meschen, die “bloß ihren Job machen” zu sagen, nee,
das geht so nicht! Migration ist kein Verbrechen!

Categories: Tent Action

Deportation is like dying (Video)

Sun, 08/27/2017 - 22:03

On the 7th of September, 2016, around 4 o’clock in the morning, in a Heim in Hennigsdorf, Doris was again compelled out of her room, violently pushed in to a police car and taken to the airport in one more forced deportation attempt. They didn’t succeed because the pilot refused to take in a woman in such a distress. They came as they do: in many, violently pushing, humiliating, handcuffing as if the woman was a dangerous criminal.

A conversation between Doris and Jennifer about being a refugee woman, resisting deportation and everyday racism.

Source: International Woman Space

Categories: Tent Action

Naturfreundejugend Berlin excludes Bundnis Gegen Rasismus from TagX2 demo

Sat, 08/26/2017 - 10:02

The old story happens again. An anti deutsch group tries to enter the Antira activities and then excludes the long running activist groups from the demo. Shamefull.

Eventhough the Bundnis gegen rasismus declared many times their stand against antisemitism, again they are being pushed to this corner. because for antideautsch people of the Naturfreundejugend Berlin , being critical on the aparteid state of israel, means you are against jewish people. it’s just reasonless power games…

here is the statement by Bündnis gegen Rassismus:

Das Bündnis gegen Rassismus hat sich nach dem Bekanntwerden des NSU im November 2011 gegründet. Seitdem stellt das Bündnis die Perspektiven von Menschen, die Rassismus erfahren, in den Vordergrund seiner Arbeit und hat kontinuierlich zum NSU-Skandal und zu Rassismus in Staat und Gesellschaft Veranstaltungen organisiert. So hat es z.B. zu jährlichen Gedenkdemonstrationen für die Opfer der NSU Mordserie aufgerufen, Wandbilder gestaltet, das Festival gegen Rassismus, Diskussionsveranstaltungen und im letzten Jahr eine Aktionswoche organisiert, an der u.a. auch Angehörige und Betroffene des NSU-Terrors teilgenommen haben. Deswegen waren wir sehr überrascht, dass wir von demob (Deutschland demobilisieren; eine Kampagne von Naturfreundejugend Berlin) zum Vorbereitungstreffen für die Demo zum TagX2 – dem NSU-Prozessende – nicht eingeladen wurden, begründet mit unserem „antizionistischen Selbstverständnis“ und dem sogenannten Abtun von „Hisbollah-Unterstützung“. (Diese Unterstellungen beziehen sich womöglich auf unser Unterstützungsschreiben für eine selbstorganisierte Theater-Gruppe von Geflüchteten. Hier nachzulesen: http://buendnisgegenrassismus.org/2016/04/pressemitteilung-des-buendnis-gegen-rassismus-bezueglich-der-streichung-der-finanzierung-fuer-den-refugee-club-impulse/ )

Wir fragen: Mit welchem Recht maßt ihr euch an zu bestimmen, wer antirassistische und vor allem NSU-spezifische Veranstaltungen mitorganisieren darf?

Wenn eine Gruppe, die mehrheitlich nicht selbst von Rassismus und Antisemitismus betroffen ist, eine antirassistische Aktion plant, ohne ein mehrheitlich FLTI* of Color-Bündnis einzuladen, das seit Jahren aktiv zu dieser Thematik ist, haben wir es mit Rassismus zu tun. Wir verstehen diese Nichteinladungspolitik von demob als Spaltungsversuch. Solche Machtspiele schaden antirassistischer Arbeit, die eigentlich von einer Fülle an Gruppen in der Gesellschaft getragen werden muss. Was ist denn der Punkt so eines Aufrufs? Wenn wichtige MSOs (Migrant_innenselbstorganisationen) ausgeladen werden, die gerade zu diesem Thema die meisten Menschen mobilisiert haben, was für eine Demonstration sollen wir da erwarten? Wer soll kommen? Wessen Perspektiven, Forderungen und Analysen sollen dort sichtbar gemacht werden? Die Frage ist: für wen ist das Ganze dann eigentlich und wozu?

Es geht uns nicht um Identitätspolitik, sondern darum, Menschen zu empowern, die Rassismus erfahren. Genau diese Menschen müssen Raum für politische Arbeit bekommen.

Unsere Kritik gegenüber Israels Regierung stellt keinen Widerspruch zu Antirassismus dar. Im Gegenteil, Antizionismus ist ein Teil unseres antinationalen, antiimperialistischen und somit antirassistischen Selbstverständnisses. Es geht einher mit einem grundlegenden Verständnis von Menschenrechten, Ungerechtigkeit und kolonialer Unterdrückung, so wie für andere Linke, vor allem außerhalb Deutschlands. Es ist uns wichtig als People of Color, die in einem der imperialistischsten Staaten der Welt leben, dass wir die Unterdrückung der Palästinenser_innen in Palästina, Israel und auch in Deutschland nicht ausblenden.

Deutschland demobilisieren scheint jedoch andere Interpretationen zu haben und fühlt sich von einer nicht-weißen Gruppe, die anders denkt, belästigt.

Es scheint an euch vorbei gegangen zu sein, dass mehrheitlich aus Weißen bestehende Gruppen wie ihr schon längst nicht mehr in der Lage sind, ihre Kontrollansprüche umzusetzen. Das Dominanzgebahren, trotz eines vermeintlich ‘antirassistischen’ Anspruches, weiterhin People of Color, Schwarzen und jüdischen Menschen zu erklären, was Antisemitismus, Sexismus und Homophobie ist, läuft nicht erst seit eurer Mail an uns ins Leere. Nicht-weiße Gruppen und Individuen in Deutschland sind nicht auf ‘Einladungen’ zum Mitmachen und Sprechen von weiß-deutschen ‚Linken‘ angewiesen, auch wenn das überraschend für euch sein mag.
Mit einem etwas weniger von der eigenen Suppe vereinnahmten Blick hättet ihr eine Bewegung sich selbstbewusst artikulierender und Raum zurücknehmender Schwarzer, Rom_nja und anderer People of Color wahrscheinlich schon lange wahrnehmen können.

Wir weigern uns, weiterhin Energie auf deutschzentristische Diskurse zu verschwenden, und wünschen euch gutes Gelingen in der persönlichen Selbstreflektionsarbeit.

Das Bündnis gegen Rassismus wird in jedem Fall – wie von den Betroffenen des NSU und Angehörigen der NSU-Opfer gefordert – zum Prozessende nach München mobilisieren.

Wir behalten uns vor, Inhalte des E-Mailverkehrs zu veröffentlichen.

Das Bündnis gegen Rassismus

Zum Ende noch ein Zusatz von einer* Genossin* aus dem Bündnis gegen Rassismus:

The Palestinian cause and their liberation movement are very central to
my understanding of the resistance toward colonial and white supremacist
hegemonic power. Your white tears are there to maintain the military
industrial complex globally and continue the colonization of soles.
Therefore, your tears for victims of racism seem to be timeless in the
eras of NS and NSU that your identity politics is complicit in both. By
colonization of victims, you keep your narration dominant. The
exclusion of the Bündnis Gegen Rassismus from the organization of a
memorial demonstration for Tag X2 on the ground of anti-Zionist
self-understanding and groundless sectarian reasoning show clearly that
blood of victims is instrumentalized to cover the ugly face of white
supremacy.

At this occasion, I dare to unplug you from your colonial occupation
before pouring tears for victims of racism both in NS and NSU eras.

Categories: Tent Action

Next Public Oplatz Meeting: Tuesday, 22nd August, 18:00

Mon, 08/21/2017 - 00:09
Reclaim Oplatz!

Next Public Oplatz Meeting: Action instead of Bureaucracy!

Wednesday 16th of August, 18:00 on Oplatz

Let’s make more plans for action and visible resistance. bring a tent if you have one!
Looking forward to seeing you,

Napuli and other Oplatz activists — Oplatz wieder zurückholen!
Nächstes öffentliches Oplatz-Treffen: Aktion anstatt Bürokratie! Mittwoch 16.8., 18:00 auf dem OplatzLasst uns noch mehr Pläne für Aktionen machen und anderen sichtbaren Widerstand. Bringt ein Zelt mit, wenn Ihr eins habt!
Wir freuen uns darauf Euch zu sehen Napuli und andere Oplatz-Aktivist*innen
Categories: Tent Action

Kundgebung 21.8.: Solidarität mit afghanischen Geflüchteten in Schweden!

Fri, 08/18/2017 - 14:59

 

Das Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan solidarisiert sich mit allen afghanischen Geflüchteten die derzeit in Schweden gegen die grausame Abschiebepolitik Schwedens protestieren.
Seit Anfang August finden in Schweden massive und komplett selbstorganisierte Proteste von Jugendlichen aus Afghanistan statt. Hunderte von Jugendlichen demonstrieren Tag und Nacht auf einem der größten Plätze in Stockholm. Sie fordern die Schwedische Regierung und die schwedische Migrationsbehörde auf, sofort alle Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen. Die Proteste haben sich mittlerweile auch auf andere Städte in Schweden ausgeweitet. Auch in Göteborg hat ein Sitzstreik auf einem der größten Plätze begonnen. Immer mehr Städte kommen hinzu.

Das Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan solidarisiert sich mit den Protestierenden in Schweden.

Die Forderungen des Bündnisses lauten:
Keine Abschiebungen afghanischer Geflüchteter in andere EU-Staaten!
Keine Abschiebung von nirgendwo nach Afghanistan!

Kommt zur Kundgebung!

Montag 21. August 2017 | 16 – 18 Uhr
Schwedische Botschaft, Rauchstraße 1, 10781 Berlin
BUS 200 “Nordische Botschaften/ Adenauer-Stiftung”
nähe Tiergarten

Facebook-Event

Veranstalter:
Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Informationen zu den Protesten in Schweden von dem Netzwerk “Ung i Sverige” (Young in Schweden): https://www.facebook.com/ungisverige.nu/?fref=mentions

 

گردهمایی و تظاهرات برای ابراز همبستگی با پناهجویان افغانستانی در سویدن
توقف کامل اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی از تمامی کشورهای اروپایی به افغانستان

گروه برلین علیه اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی در ادامه فعالیت های اعتراضیاش علیه اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی، این بار با برگزاری یک گردهمایی، با پناهجویان افغانستانی مقیم سویدن که در حال حاضر علیه سیاست بیرحمانه مهاجرتی دولت سویدن دست به اعتراض و تحصن زده اند، همبستگی اش را اعلام می دارد.
از نخستین روزهای ماه اگست جوانان پناهجوی افغانستانی در شهرهای مختلف سویدن از جمله استکهلم و گوتنبرگ در اعتراض به سیاست مهاجرتی سویدن دست به اعتراض گسترده زده و صدها تن از این جوانان شب و روز را در یکی از میدانهای بزرگ شهر استکهلم به تحصن نشستهاند. این جوانان از دولت و نهادهای مدافع پناهجویان سویدن می خواهند تا اخراج اجباری پناهجویان را به افغانستان سریعاً متوقف کنند.

گروه برلین علیه اخراج اجباری به افغانستان با برگزاری یک گردهمایی اعتراضی در مقابل سفارت سویدن در برلین ضمن اعلام همبستگی با پناهجویان معترض در سویدن، خواهان :

· توقف کامل اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی به کشورهای دیگر اروپایی

· توقف کامل اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی از تمامی کشورهای اروپایی به افغانستان

می باشد.
برای همصدا شدن با هموطنان ما در سویدن و نه گفتن به اخراج اجباری به افغانستان به این گردهمایی اعتراضی بپیوندید:

زمان: دوشنبه 21 اگست 2017- ساعت 16 الی 18
مکان: مقابل سفارت سویدن در برلین
Rauchstraße 1, 10781 Berlin

اتوبوس شماره 200 ایستگاه
“Nordische Botschaften/ Adenauer-Stiftung”

Categories: Tent Action

The show must go on: BTBs Elendsverwaltung mit neuem Vertrag belohnt.

Fri, 08/18/2017 - 13:15

 

Menschlich skandalös, jedoch wirtschalich günstig: Die Firma “BTB – Bildungszetrum Berlin“, dass in ihrer Zeit beim Betrieb der Turnhallen-Lager in Berlin-Wedding an der Osloerstr. 26 sowie Wiesenstr. so negativ auffiel –siehe unten die Links, die BTBs Machenschaften dokumentieren– darf wieder ein Lager betreiben; diesmal an der Hohenschönhauser Str. 76 in
10369 Berlin-Lichtenberg. Wir lassen das nicht auf uns sitzen und werden heute bei ihrer Tag-der-offenen-Tür vorbeischauen und die neue Nachbarschaft des Lager über die Geschichte dieses Unternehmens sowie das politische Versagen der zuständigen Sozial-Senatorin Elke Breitenbach (DIE LINKE-Berlin) und katasptrophale Managment des LAFs zu informieren.

 

 

Humanly shocking but economically cheap: The company “BTB – Bildungszentrum Berlin” that was recognized negativly -look at the links belwo for BTB reports- during its time in Berlin-Wedding managing the Gym-Emergency-Camps (Lagers) at Osloerstr. 26 and Wiesenstr. got a new managment-deal for the Lager at Hohenschönhauser Str. 76 in 10369 Berlin-Lichtenberg; we did not forget the past and today will visit their “open-doors-day” and talk to neighbours of the Lager and inform them about BTB’s history and and the poltical failure of the responsible senator Elke Breitenbach (DIE LINKE / THE LEFT PARTY, Berlin) and catastrophic management of LAF.

 

 

Alte Berichte über BTB / Old reports about BTB:

Lager Osloerstr.: Ein Brief der gelagerten Menschen an die zuständigen Personen

http://lmnb.oplatz.net/wie-btb-bildungszentrum-die-menschen-im-lager-osloerstr-23-26-segregiert-closethecamp-lagerosloer23/

 

http://lmnb.oplatz.net/reactions-to-the-break-out-of-the-lager-at-osloerstr-23-closethecamp-lagerosloer23/

 

http://lmnb.oplatz.net/the-break-out-from-the-lager-at-osloerstr-23-closethecamp-lagerosloerstr23/

 

http://lmnb.oplatz.net/presse-mitteilung-ausbruch-aus-der-notunterkunft/

 

Video: Emergency shelter in Wiesenstraße throws out Syrian refugee woman at night

 

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Categories: Tent Action

test 2

Sun, 08/13/2017 - 13:29

test 2

Categories: Tent Action

test post

Sun, 08/13/2017 - 13:12

test

Categories: Tent Action

Das Lager in der Niedstraße ist kein sicherer Ort für Frauen! Von einer Überlebensexpertin aus Berlin, Name geändert.

Sat, 08/12/2017 - 20:59

English

Es ist Dienstagnachmittag und ich treffe Nira, um mit ihr über ihre Zeit im Lager in der Niedstraße zu sprechen. Im Rathaus Friedenau werden seit Februar 2016 Frauen und Kinder mit besonderem Schutzbedarf untergebracht. Viele geflüchtete Frauen haben Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt gemacht – im Herkunftsland, auf der Flucht oder in Aufnahmeeinrichtungen in Berlin. Die Unterbringung in der Niedstraße soll daher einen sicheren Raum für die Frauen schaffen. Rund 320 Frauen und 80 Kinder leben nun in dem früheren Dienstgebäude am Breslauer Platz. Betreiber ist die Soziale Initiatiave Niederlausitz (SIN) aus Cottbus. Viele Frauen sind gezwungen viel länger dort zu bleiben, als die gesetzlich vorgeschriebenen 6 Monate.

Ganze 10 Monate hat Nira in der Unterkunft gewohnt, „viel zu lange“ wie sie selbst sagt. Bei dem Gedanken an die Frauen und Kinder, ihre Freunde, die dort weiterhin ausharren müssen, verzerrt sich ihr Gesicht. An die „tägliche Folter“, wie sie es beschreibt, erinnert sie sich mit Schrecken. Aber Nira hatte Glück. Da sie sich aktiv für bessere Lebensbedingungen für die Frauen einsetzte, sich immer wieder gegen die Betreiber des Lagers, die Sozialarbeiter*innen und das Sicherheitspersonal auflehnte, schmiss der Betreiber sie raus. Nun wohnt sie an einem anderen Ort. Einem besseren, einem sichereren Ort. Doch auch dort kann sie nicht bleiben, weil es ihr der Aufenthaltstitel verwehrt.

Wir treffen uns an einer S-Bahn-Station im Südwesten Berlins und entscheiden uns, in einem kleinen Café um die Ecke Platz zu nehmen. Auf meine Frage, wie es ihr geht, antwortet sie, dass sie sich heute sehr gestresst fühlt, da ihre Sozialarbeiterin ihr mitteilte, dass sie höchstwahrscheinlich wieder in einem Lager wohnen muss. Nach allem was sie durchgemacht hat, ist das ihr schlimmster Albtraum.

Als Nira im September 2016 in Berlin ankam, wurde sie zuerst wie so viele Geflüchtete in einem Lager auf dem Tempelhofer Feld untergebracht. Es gibt zahlreiche Berichte über sexuelle Übergriffe und Gewalt und auch einige Studien belegen, dass geflüchtete Frauen dort überproportional von Gewalt betroffen sind. Viele Frauen die im Lager auf dem Tempelhofer Feld lebten, berichteten anschließend, in ständiger Angst gewesen zu sein. Sexuelle Belästigung wäre Alltag. Eine Situation, die natürlich besonders traumatisierend ist für Frauen, die schon Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt haben.

Als eine Sozialarbeiterin ihr dann vier Tage später mitteilte, dass sie nach Friedenau umziehen dürfe, war Nira erst froh. „Aber sie wussten nicht“, sagt sie, „dass dort 15 männliche Sicherheitsbeamte arbeiten. Stell dir vor du bist eine Frau, die Erfahrung mit sexualisierter Gewalt hat und du möchtest dir morgens nach dem Aufwachen das Gesicht waschen und da ist ein Mann im Bad. Stell dir vor, wenn du duschen möchtest, musst du dich immer beeilen und währenddessen ständig aufschauen, um sicher zu sein, dass niemand schaut.“

Stoppt die täglichen Belästigungen!

Alle Frauen der Niedstraße haben schon sexualisierte Gewalt, Bedrohungen und Übergriffe erlebt. Das ist der Grund, wieso sie in dieses Lager verlegt wurden, das ein sichere Raum für die Frauen sein soll. Aber anstatt geschützt zu sein, erleben sie (all-)täglich Belästigungen.

Es sind immer 15 Sicherheitsbeamte da, erzählt Nira, wobei es insgesamt etwa 70 sind, mit dem Auftrag, die Frauen und Kinder zu schützen. Obwohl das Lager eingerichtet wurde als Schutzraum für Frauen, die sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt erlitten haben, sind 90 Prozent der Sicherheitsbeamten Männer. In den meisten Lagern in Deutschland werden die Securities (private Firmen) per Sub-Kontrakt engagiert, wobei die tiefstbietende Firma gewinnt, selbst bei Lagern, die von NGOs geführt werden.

Die Sicherheitsbeamten sind überall, sagt sie. Sie sind an verschiedenen Orten stationiert, aber sie machen stündlich Rundgänge durchs Gebäude, so dass man sie überall antreffen kann. “Alle Frauen hier haben Angst, sind verängstigt…einmal ist etwas passiert mit einem männlichen Sicherheitsbeamten und einige Frauen wurden hysterisch, haben geschrien und geweint. Manche haben probiert sich umzubringen. Es ist unzumutbar. Man kann hier nicht leben.” Es ist klar, dass das kein Schutzraum ist für Frauen, vor allem für Frauen, die traumatische Erlebnisse erleiden mussten. Wieso brauchen wir Sicherheitspersonal, hat sie mich des Öfteren gefragt. Du hast doch auch keine Sicherheitsbeamten bei dir zu Hause, oder? “In normalen Häusern gibt es keine Security. Nur in Gefängnissen.”

“In der Nacht haben die Frauen am meisten Angst”, berichtet mir Nira. Sogar mitten in der Nacht geht das Sicherheitspersonal durchs Gebäude. “Man kann sie lachen und vorbeigehen hören, du kannst ihre Stimmen hören und du kriegst wirklich Angst. Deine Zimmertür ist immer offen; sie kann nicht mit einem Schlüssel abgeschlossen werden, deswegen ist es umso beängstigender in der Nacht. Am Tag kannst du wenigstens raus, auf die Straße, und Sozialarbeiter*innen sind da. Obwohl die nicht helfen. Aber in der Nacht ist es schlimmer.” Wie soll man da schlafen können? Eine Frau hat probiert, mit einem Holzstock die Tür von innen zu blockieren.

Und am Tag starren dich die männlichen Sicherheitsbeamten an von Kopf bis Fuss. “Es ist unmöglich. Vor allem für viele Monate. An diesem Ort für eine sehr lange Zeit zu leben, ist sehr traumatisierend, es ist sehr hart. Tagtägliche Qual.”

Sie erzählt mir, dass die Sicherheitsmitarbeitenden oft in einem sehr aggressiven Ton mit ihnen sprechen. “Sie schreien dich oft an. Sie wollen, dass du ihnen dauernd deinen Ausweis zeigst. Jedes Mal wenn sie dich anschauen fixieren sie dich regelrecht mit ihren Augen, so dass du weisst, sie beobachten dich die ganze Zeit. Sie probieren dir die ganze Zeit zu sagen “Tu dies, tu das” und zwar auf sehr aggressive Art und Weise”.

Aber die Belästigung umfasst nicht nur die Kontrolle und das aggressive Verhalten. Nira berichtet, dass männliche Sicherheitsbeamte, die sich in Machtpositionen gegenüber den Frauen befinden, ihnen sexuelle Angebote und Avancen machen: “Manchmal will einer der Typen von der Security eine Beziehung mit einer Frau haben und fängt an zu dir hinzukommen, mit dir zu sprechen und du fühlst dich unter Druck, eine Beziehung mit dem haben zu müssen, weil sie… du weisst schon… dich kontrollieren. Sie haben Macht über dich. Und manchmal wenn die Frau nein, ich will keine Beziehung mit dir, sagt, gehen sie zum Zimmer und öffnen die Türe und versuchen sie zu belästigen. Manchmal schläfst du, manchmal ziehst du dich um. Und du machst dir immer Sorgen, weil du dich nicht mal umziehen kannst, ohne zu denken, dass jemand die Türe öffnen könnte in dem Augenblick. Ich konnte nicht schlafen, weil jemand die Türe mitten in der Nacht öffnen könnte. Ich stellte mir immer meinen Schrank hinter die Türe damit ich schlafen konnte. Also es ist wirklich unmöglich, so zu leben. Es ist kein sicherer Ort.“

Wie gehen die Frauen damit um, frage ich Nira. Sie erzählt mir, dass die Frauen oft wütend sind, aber nicht wissen, wohin sie ihre Wut richten sollen. Eine syrische Frau, berichtet sie, ist zur Kantine gegangen und hat den Mitarbeiter angeschrien „Was für eine Scheiße gebt ihr uns?“. Daraufhin schmiss sie den vollen Teller auf den Boden und er zerbrach. Eine andere Frau aus Afghanistan brüllte einen Mann an, der sich weigerte,ihr ihr Mittagessen zu geben „Warum tust du das? Warum tust du das? Das Essen ist scheiße, wir essen es nur weil wir Hunger haben. Warum behandelst du uns so schlecht?“. Andere Frauen gehen zu den Sozialarbeiter*innen und schreien nur, sagt Nira. „Sie machen das, weil sie die deutsche Sprache nicht kennen. Andere Frauen sprechen Gebete, da sie nicht wissen, wie sie Veränderungen herbeibringen können. Viele können nicht mal in ihrer eigenen Sprache schreiben und lesen. Sie haben keine Lebenserfahrung, sagt Nira, weil patriarchalische Strukturen sie als Hausfrauen gefangen hielten, ihre eigenen Familien sie gefangen hielten. Es ist besonders schwierig für diese Frauen“.

Neben der alltäglichen Belästigung durch das Wachpersonal drohen die Sozialarbeiter*innen den Frauen damit, sie rauszuschmeißen. „Sie erzählen dir, dass sie dich in ein anderes Lager nach Spandau senden werden. Ein Lager das noch viel schlimmer ist. Es ist eine Sporthalle oder alte Fabrik und du musst auf Feldbetten schlafen, im Bett nebenan ein Mann. Das ist wie von einem Raum der Folter zum nächsten. Wenn wir auf den Straßen Berlins schlafen müssten, das wäre in Ordnung, kein Problem, aber sie drohen dir damit, dich in Lager zu schicken wo die Bedingungen noch schlechter sind.“

Alltäglicher Grenzschutz: Wessen Tätigkeitsbereich?

Nira erzählt mir im Weiteren, dass Sicherheitspersonal und Sozialarbeiter*innen auch oft als untrainierte asylrechtliche Strafverfolgungsbehörden fungieren. Das Outsourcing von Grenzschutz- und Einwanderungsgesetzgebung auf Privatunternehmen ist ein Phänomen, das sich in ganz Europa und weltweit ausbreitet. “Sie wissen, wo du bist. Da war eine Frau aus Moldawien und als die Polizei kam, um sie abzuschieben, hatte sich ihre Tochter in einem anderen Zimmer versteckt. Die Polizei konnte sie nicht finden. Und wenn das Sicherheitspersonal der Polizei nicht mitgeteilt hätte, wo sie sich aufhält, hätten sie sie nicht abschieben können”. Eine andere Frau wurde von einer Sozialarbeiterin gefragt “Warum schläfst du nicht im Lager?”, Die Frau antwortete, dass sie täglich zum Lager käme. Die Sozialarbeiterin teilte ihr dann mit, dass das Sicherheitspersonal eine genaue Liste führe und laut dieser Liste habe sie schon vier oder fünf Nächte nicht mehr im Lager geschlafen. „Die Arbeit des Sicherheitspersonals und der Sozialarbeiter*innen hat nichts mit unserer Sicherheit zu tun, es geht um Überwachung und Kontrolle. Die Frauen fühlen sich unwohl – wie Verbrecherinnen – und das traumatisiert sie nur noch weiter. Wir sind keine Verbrecherinnen; Wir sind keine Gefangenen, keine Insassen. Vor allem an diesem Ort – wo Frauen leben, die traumatisiert sind, große Probleme haben, die Hilfe brauchen – sollte es kein Sicherheitspersonal geben. Jede Frau sollte einen Zimmer- und Gebäudeschlüssel haben. Und einige weibliche Sozialarbeiterinnen sollten den Frauen zur Verfügung stehen. Mehr nicht.“

Diese Art von “sicheren Räumen” replizieren lediglich häusliche Gewalt – die männlichen Sicherheitsbeamten, die in diesem Lager Frauen kontrollieren, belästigen und missbrauchen, unterscheiden sich nicht von Tätern häuslicher Gewalt. Keine Frau sollte jemals solch invasiver Brutalität ausgesetzt sein.

Warum diese Diskriminierung, fragt Nira. “Warum sind wir nicht alle gleich? Und so kann es nicht bleiben … “. “Es gibt keine privaten Räume innerhalb von Lagern. Keine sicheren Orte, keine Privatsphäre. Deshalb sollten alle Lager geschlossen werden. Wir müssen in Wohnungen leben. Dann sind die Menschen auch sehr gut in die Gesellschaft integriert. Wenn deine Nachbarn Deutsche sind, kannst du von ihnen lernen und sie können von dir lernen. Wir können interagieren. Auch wenn du nur kurzzeitig in Deutschland bist, lernst du so wenigstens die Gesellschaft kennen. Wovor haben sie Angst? Wir sind auch Menschen. Wir sind keine Verbrecher*innen; Wir sind keine Terrorist*innen. Warum diese Diskriminierung?”

Als wir das Café verlassen, erzählt mir Nira, dass ihre Psychologin zu ihr gesagt hat, “wenn all dies vorbei ist, wirst du eine Überlebensexpertin sein”. Nira sagt: “Wenn ich es überleben werde, jede Minute habe ich das Gefühl, ich kann nicht atmen, ich werde ersticken. Ich kann das nicht mehr aushalten … Und dann geht der Moment vorbei und nach dem Moment denkst du, ok, es kann noch mehr kommen”.


 

The lager at Niedstraße is not a safe place! From an expert of survival, name changed.

It is Tuesday afternoon and I’m on my way to meet Nira to talk to her about her experience of living in the lager at Niedstraße, a lager for women and children in Friedenau. The municipal hall became a lager in Feburary 2016 to provide separate accommodation, a safe space, for women and children who came to Germany on their own and need special protection because of the many traumatising experiences they have had. The lager is run by the social initiative Niederlausitz (SIN – Soziale Inititative Niederlausitz). Around 320 women and 80 children live in the old municipal building, many of them are forced to stay longer than the statutory 6 months.

Nira lived at Niedstraße for about 10 months and is still in contact with many women who are still forced to live there. She feels for them as they being stuck in what she calls “everyday torture”. Nira was lucky to be thrown out and thus able to move to another place, a better place, a safer place. Safe for now as she can´t stay there permanently because of her status.

We meet at a S-Bahn-station somewhere in south-west Berlin and decide to sit down in a little café. I ask her how she feels and she says that she is feeling stressed today because her social worker was letting her know that she might has to live in a lager again. Her worst nightmare after everything she has been through.

When Nira came to Germany in September last year, she first lived at Tempfelhof lager. A lager that is very unsafe for women and children, as many other lagers in Germany. A lot of women living there reported experiences with sexual harassment, as well as constantly living in fear of being assaulted and not receiving support. A situation that is particularly traumatising for women who experienced sexualised violence before.

She was then moved to the lager in Friedenau, a women and children´s lager in south-west Berlin. So far so good, she thought. But they didn’t know, she says, “there are 15 security men… imagine you are a woman who has experiences with sexualised violence and then you go to wash your face in the morning and there is a man inside of the toilet. Imagine when you shower, you need to shower very quickly and always look up to make sure that no one is looking.”.

Stop the everyday harassment!

The tells me that all women at Niedstraße have experienced sexualised violence and assault before. That’s why they have been moved to this lager that’s supposed to function as a safe space. Instead of a “safe space”, what they experience is everyday harassment.

There are always 15 security guards around, Nira says, out of a crew of around 70 who are there to “protect” the women and children. Even though the lager is supposed to create a safe space for women, 90% of the security staff are men. Security at most lagers in Germany is sub-contracted to private security companies – the lowest bidder wins. Even at lagers run by NGOs.

The security staff is everywhere, she says. They are located in different places but they go around the building every hour so you can find them everywhere. “All the women in this place are afraid, they are lost… sometimes something happened with a guy from the security and some women got hysterical, creamed, cried. Some tried to kill themselves. It´s impossible. You can´t live in this place”. It´s clearly not a place of protection for women, especially for women who have had traumatic experiences. Why do we need security, she asked me repeatedly. You don’t have security at home? “In normal houses you don’t find security. Only in prisons”.

“Women are most afraid at night”, Nira tells me. Even in the middle of the night the security staff walks around the building. “You can hear them laughing and walking by, you can hear their voices and you get really scared. Your room door is always open. It cannot be closed with a key so it´s even more scary in the middle of the night. Because during the day you can at least go out on the streets, and there are social workers. Although they don’t help. But at night its more horrible”. How can you sleep? One women tried to put a wooden stick behind the door to lock the door from inside.

And during the day, the security guys check you out from head to toe, she reports. “It´s impossible. Especially for many months. To live in that place for a very long time is very traumatising, it´s very hard. Everyday torture”.

She tells me that the security staff often speaks in a very aggressive tone to them, “they often shout at you. They want you all the time to show your ID. Every time they look at you they fix their eyes on, so you know they are watching you all the time. They try to tell you all the time – You should to this, you should do that – in a very aggressive way”.

But the harassment doesn´t stop at controlling and aggressive behaviour. Nira shares that male guards in positions of power over the women propositioning them sexually: “Sometimes some of the security guys want to have a relationship with a woman and they start to come, start to talk to you and you feel under pressure that you have to have a relationship with them because they.. you know.. they are controlling you. They have power over you. And sometimes when the woman says no I don’t want to, they go and open the door in her room, trying to harass her. Sometimes you are sleeping, and sometimes you are changing your clothes. And you are afraid all the time because you can´t change your clothes because someone can open the door. I could not sleep because someone could open the door in the middle of the night. I always put my locker behind the door so I could sleep. So it´s impossible to live like that. It´s not a safe place.”

How do they cope, I ask Nira. She tells me that women get angry, but don’t know what to do. “One Syrian woman – she went to the canteen and said what shit you give to us and she went to the dish and broke it. And another Afghani women was shouting and telling a guy who refused to give her lunch: Why do you do this? Why do you do this? This food is shit; we take it only because we are hungry. Why are you treading us like that? Some women go to the social workers and scream”, Nira says, “because they can’t talk, they don’t know the language. Other people speak prayer because they don’t know how to think about a solution so they pray. Some women can’t even write and read in their own language. They have no life experience because they were kept inside the houses by the patriarchal structures, by their families in their countries. It´s especially hard for them.”

Next to the everyday harassment by security, the social workers threaten the women to move them to another place. “All the time”, Nira says, “they tell you they will send you to a lager ins Spandau, a lager that’s worse. A sport hall or factory where you only have a field bed, and a man is sleeping in the bed right next to you. It´s like from torture to torture. If you would have to sleep on the streets, its ok, no problem, but they threaten to take you to places where its worse”.

Everyday bordering: Not your job!

Nira tells me that security staff and social workers also often functions as untrained asylum law enforcement guards. The out-sourcing of border-guarding and immigration law enforcement to private companies is a phenomenon which is spreading all over Europe and globally. “They know where you are. There was this one woman from Moldovia and the police came to deport her and her daughter was hiding in another room. The police didn’t know. And if they don’t know they can´t deport her. But the security was telling them where she was hiding”. To another woman, a social worker was saying “why don’t you sleep in the lager?” the women replied saying that she would come to the lager every day. The social worker then let her know that the security staff has been tracking her and according to their report she hasn’t slept in the lager for 4 or 5 nights. Nira says, “their work is not for your safety, there work is for surveillance and control. Its making people feel uncomfortable – like a criminal – it will only traumatise you more. We are not criminals; we are not prisoners. Especially in that place – we are women that are traumatised, that have big problems in our life’s, who need help and there should not be any security. What we need is that every woman has her room key and a key to the building. And that’s it. And some social worker that are not men”.

These kind of “safe spaces” only replicate the torturous, coercive powers of domestic violence – male guards that control and abuse women trapped at this lager are no different to the perpetrators of domestic violence who abuse women trapped in their own homes. No woman should ever have to face such invasive brutality.
Why this discrimination, Nira asks. “Why is everyone not the same? And it cannot stay like this…”. “There are no private spaces inside lagers. So safe spaces, no privacy. That’s why all lagers should be closed. We have to live in flats. Then people are very good integrated in society. If your neighbours are German, you can learn from them – they can learn from you. You can interact. Even if you have to stay in Germany for a short time but at least you know the society. Why are they afraid? We are human also. We are no criminals; we are no terrorists. Why this discrimination?”

When we are about to leave the café, Nira tells me that her psychologist told her “when all of this ends you will be an expert of survival”. She says “If I´m going to survive this, because you know, every minute I feel I can´t breathe, I will suffocate. I cannot do this… And then that moment passes and after that moment you think it´s ok, there can be more”.

 

Categories: Tent Action

Next Public Oplatz Meeting: Wednesday, 16 August, 18:00

Thu, 08/10/2017 - 23:05
Reclaim Oplatz!

Next Public Oplatz Meeting: Action instead of Bureaucracy!

Wednesday 16th of August, 18:00 on Oplatz

Let’s make more plans for action and visible resistance.
Looking forward to seeing you,

Napuli and other Oplatz activists — Oplatz wieder zurückholen!
Nächstes öffentliches Oplatz-Treffen: Aktion anstatt Bürokratie! Mittwoch 16.8., 18:00 auf dem OplatzLasst uns noch mehr Pläne für Aktionen machen und anderen sichtbaren Widerstand.
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Napuli und andere Oplatz-Aktivist*innen
Categories: Tent Action

Räumung oder Nachbarschaft? Die Bewohner der Gerhart-Hauptmann-Schule und die Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Strasse nehmen Stellung zur Situation im Kiez und Urteil des Berliner Landgerichts vom 12.07.2017 über eine mögliche Räumung der Gerhart...

Fri, 08/04/2017 - 16:08

 

some texts in english further below!

Der Bezirk gibt 100.000 Euro/ Monat für Wachdienst aus, die Bewohner der Gerhart-Hauptmann-Schule haben Besuchsverbot, viele der Leute in der Schule bekommen kein Geld und dürfen nicht arbeiten. Trotzdem haben sie starke Verbindungen aufgebaut und leben seit Jahren zusammen mit den Menschen im Kiez.

Obwohl ‘Integration’ in Deutschland ein großes Wort ist, wird politisch und in der Presse weiter dagegen gearbeitet.

Die Pressekonferenz fand statt, am Dienstag den 01.08.2017, um 11:00 Uhr, im Theater DESI, Ohlauer Strasse 41, 10999 Berlin.
Es sprachen Kim Archipova für die Nachbarschaftsinitiave Ohlauer Straße (NIO) und Younous Abou Bakar für die Bewohner der Gerhart-Hauptmann-Schule.

Das Urteil des Berliner Landgerichts vom 12.07.2017 über eine mögliche Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule ist die Konsequenz aus der politischen Haltung des Bezirksamts. Dieses versucht systematisch die gemeinsame Arbeit der Anwohner*innen (NIO) und verschiedener Vereine und Initiativen mit den Bewohnern der Schule kleinzureden. In den vergangenen Jahren wurden dem Bezirksamt bisher vergeblich gemeinsame Konzepte vorgeschlagen.

Dieser Bezirk lebt davon, dass unterschiedlichste Menschen alternative Freiräume durchgesetzt haben und weiter durchsetzen wollen.

Zum Hintergrund:

Nach dem Selbstmord eines Geflüchteten in einem Lager in Würzburg organisierten sich 2012 Menschen und marschierten geschlossen nach Berlin. Sie protestierten gegen zwangsweise Unterbringung in Lagern, Entmündigung und Abschiebung. Auf dem Oranienplatz in Kreuzberg haben sie ein Protestcamp errichtet. Ein anderer Ort, der damals von den Menschen als selbstorganisiertes Zentrum erkämpft wurde, war die leerstehende Gerhart-Hauptmann-Schule.

Während Politik und Verwaltung damit beschäftigt sind Geflüchtete für diverse Missstände verantwortlich zu machen und der Bezirk Prozesse führt, suchten die Bewohner der Schule den Kontakt zu den Menschen im Kiez: Sie organisierten Deutschkurse, unterstützten sich und andere bei Behördengängen, Arztbesuchen und leisteten Übersetzungsarbeit, halfen anderen Geflüchteten Beratungsstellen zu finden. Sie organisieren Essensstände auf Straßenfesten und mit der Initiative Willkommen konkret. Sie arbeiten an der Gründung eines Vereins zur Beschaffung von Mitteln für Geflüchtete, dokumentieren Fluchtgeschichten und leisteten ehrenamtliche Arbeit in der Technik beim Community Theater Expedition Metropolis e.V. oder in der Unterstützung kultureller Angebote für Kinder und Jugendliche bei Koduku e.V. und in einer Unterkunft in Reinickendorf. Sie absolvierten verschiedene Praktika bei z.B. Vattenfall, einer Landschaftsgärtnerei, bei Kotti e.V. und einer Dachdeckerfirma. Sie verhandelten mit der Ausländerbehörde um die Erlaubnis eine Ausbildung zu beginnen, sammelten Spenden für Fahrtkosten, Anwaltskosten, Medikamente und Essen und planten das International Refugee Center, um die Schule als öffentlichen Ort zu nutzen.

Die Bewohner der Schule sind Teil des Kiezes trotz Absperrungen, Aufenthaltsbeschränkungen, Arbeitsverboten und fehlender Existenzsicherung. Es geht darum diese Nachbarschaft zu verbessern, anstatt sie zu zerstören.

Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Strasse

Bewohner der Gerhart-Hauptmann-Schule

 

Videos von der Pressekonferenz (leider ging unsere Kamera nicht und wir konnten nur Anfang und Ende aufnehmen – wenn Ihr Aufnahmen habt, schickt sie uns bitte …)

Videos from the press conference (unfortunately our camera didn’t work and we only recorded beginning and end of the conference – if you got any recordings please send them to us ….)

 

Pressemitteilungen der Bewohner der Gerhart-Hauptmann-Schule und der Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Strasse dt./engl.

 

 

 

 

Medienberichte:

Abendschau vom 01.08.2017 (ab Minute 11:00 Bericht über die Pressekonferenz)

»Ohlauer lebt!« : Artikel in der Jungen Welt vom 02.08.2017

Bezirksbürgermeisterin bleibt hart : Artikel in der taz vom 01.08.2017

Initiative gegen Räumung der besetzten Hauptmann-Schule : Artikel in der Berliner Morgenpost vom 02.08.2017

Flüchtlingsaktivisten werfen Bezirk “Zeitschinderei” vor : Artikel im ‘Tagesspiegel’ vom 02.08.2017

Besetzte Schule steht vor dem Ende : Artikel im neues deutschland vom 02.08.2017

Categories: Tent Action

03.08. Soli Crêpes against repressioncrap!

Wed, 08/02/2017 - 11:15

Vegan Crêpes against repressioncrap

Wann: Donnerstag, 03.08.2017 ab 19:30 Uhr

Wo: B-Lage, Mareschstraße 1, 12055 Berlin (S Sonnenallee)

 

Bei einer gemeinsamen Aktion werden manchmal nur einige verurteilt. Was nicht heissen muss, dass sie es alleine durchstehen müssen.

2014 während des March for Freedom in Luxemburg, gab es 13 brutale Festnahmen. Die Gefangenen wurden am gleichen Tag wieder freigelassen.

Nach mehr als zwei Jahren erhob die Luxemburger Behörde Klage gegen einige Gefangene. Ende Mai diesen Jahres wurden vier Aktivisten_Innen aufgrund der Anklage “bewaffneter und geplanter Rebellion” verurteilt. Keine der angeklagten Personen konnten konkrete Tatvorwürfe gemacht werden.

Sie kriegen den ganzen Stress ab. Denn sowas kostet Energie, Zeit aber auch oft viel Geld wie Anwalt-, Prozess- und Strafkosten. Darum bitten wir euch: Geniesst die Crêpes und unterstützt, wenn ihr könnt, finanziell die Leute, die es am meisten trifft. Danke.

Mehr infos über das Urteil:

Fazit der Pressekonferenz zum Gerichtsprozess gegen Teilnehmer des March for Freedom in Luxemburg


Über den March:
https://freedomnotfrontex.noblogs.org/

Categories: Tent Action

“Women Breaking Borders” Women* Conference organized by Women in Exile

Tue, 08/01/2017 - 21:15

This year refugee women are getting loud by organizing a national wide meeting on “Breaking Borders”. This was a decision reached during the evaluation meeting of the 2016 national wide summer bus tour of „women in Exile & Friends” and the network of refugee women and groups working with refugee women national wide.
As women* we are faced with sexism and racist borders which expose us to all types of prejudice. As refugee women we confront multiple inner and outer borders during and after the flight.

The aim of this conference is:

  • To reinforce / weave networks beyond borders
  • To empower women to break borders of sexism and racism
  • To find strategies together on how to dismantle all borders eg. deportations,lagers etc.
  • To bring the refugees political perspective to the causes of migration
  • To create space for refugee women to break borders and build community by expressing their talents

We need each other’s solidarity to break inner and outer borders/boundaries. Join us in declaring no borders are high, low, wide or solid enough when women unite.

To have a successful Conference for everybody we need some financial support, please support us on the betterplace campaign! Thanks!

Categories: Tent Action

Next Public Oplatz Meeting: Wednesday, 2 August, 18:00

Tue, 08/01/2017 - 18:47
Reclaim Oplatz!

Next Public Oplatz Meeting: Action instead of Bureaucracy!

Wednesday 2nd of August, 18:00 on Oplatz

Let’s make more plans for action and visible resistance.
Looking forward to seeing you,

Napuli and other Oplatz activists — Oplatz wieder zurückholen!
Nächstes öffentliches Oplatz-Treffen: Aktion anstatt Bürokratie!Mittwoch 2.8., 18:00 auf dem Oplatz

Lasst uns noch mehr Pläne für Aktionen machen und anderen sichtbaren Widerstand.
Wir freuen uns darauf Euch zu sehen

Napuli und andere Oplatz-Aktivist*innen
Categories: Tent Action

Demo in Munich on Aug. 19th: Stop deportation – Abolish the Dublin System! Freedom of movement for all!

Mon, 07/31/2017 - 12:24

Saturday: 19.08.2017 at 1pm
at Munich Central Train Station, Germany

Sierra Leone United Association in Germany:
“We want to protest together against deportations and the Dublin-system.
They destroy human dignity. In the German asylum system and the Dublin-System there is no freedom of movement. People are prisoners without freedom. This life destroys the mental health of the people and leads them into prostitution and criminal act.”

Demonstration: „Stop deportations! Abolish the Dublin system! Freedom of movement for all!“

Start: 1 pm at Central Train Station in München

Workshops: 7 pm (place will be communicated later)

How to prepare my own interview? (Arrival Aid)
Informations about the Asylum system in Bavaria

Gettogether Party:

Start: 10 pm (Arabellapark, address will be communicated later)

Mixed-Music from Turn Tables: Bigger Rizer DJ&Musics-Performance / Music-Performance by Maligie Kappay / DJ Tims / DJ Salman / Sierra Leone cultural dance

Sprache des Events: English / German translation possible / more translations has to be requested before // Englisch / Deutsch ist möglich / andere Sprachen müssen vorher angefragt werden

http://thevoiceforum.org/node/4381

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Stoppt Abschiebungen! Schafft das Dublin-System ab! Bewegungsfreiheit für alle!

Wann?
Samstag – 19.08.2017, 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Wo?
München, Hauptbahnhof

Organisatoren: Sierra Leone United Association in Germany (Sierra Leone – Vereinigung in Deutschland)

Wir wollen zusammen gegen Abschiebung und das Dublin-System protestieren.

Sie zerstören unsere Menschenwürde. Im deutschen Asylsystem und im “Dublin-System” gibt es keine Bewegungsfreiheit. Die Menschen sind Gefangene ohne Freiheit. Dieses Leben zerstört die psychische Gesundheit der Menschen und führt sie zu Prostitution und Kriminalität.

Demonstration

Beginn: 13.00 Hauptbahnhof München

Anschließend: Workshops

Beginn: 19.00 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben)

Wie bereite ich mein Interview vor (Ankunftshilfe)
Informationen über das Asylsystem in Bayern

Anschließend: Party

Beginn: 22.00 Uhr (Arabellapark, Adresse wird noch bekanntgegeben)

Mixed-Music vom Drehteller: Bigger Rizer DJ&Musics-Performance / Music-Performance by Maligie Kappay / DJ Tims / DJ Salman / Sierra Leone cultural dance

Sprache des Events: Englisch / Deutsch ist möglich / Andere Sprachen müssen vorher angefragt werden

 

http:thevoiceforum.org
https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/
Solidarity#ReefugeeBlackBlock
#RefugeeBlackBox

Categories: Tent Action

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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