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Refugee strike in Berlin

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Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!
Updated: 21 min 45 sec ago

‘Daily Resistance’ #5 is in print!

Wed, 09/19/2018 - 11:09

The new issue coming with articles in many languages by Women in Exile & Friends, Justizwatch, Lager Mobilisation Network Berlin, Moving Europe, Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan, Roma Center, and many more. Grab them at the We’ll come united demo in Hamburg or get hold of your copies by sending a mail to dailyresistance@systemli.org!

Soon, you will be able to download the issue as a PDF via dailyresistance.oplatz.net, as well. Subsequently, we will publish all the missing articles (this time in French, English, Arabic, Turkish, and German) on oplatz.net.

Categories: Tent Action

Informationen zum Familiennachzug für Menschen mit subsidiärem Schutz

Sun, 08/26/2018 - 11:00

Die Kampagne “Familienleben für alle!” hat ein nützliches Informationsblatt zum Familiennachzug von Menschen mit subsidiären Schutz veröffentlicht:

Infobrief-zu-Familiennachzug-für-Menschen-mit-subsidiärem-Schutz (PDF)

 

Liebe Leute mit subsidiärem Schutz,

اعزائي اصحاب الحماية الفرعية

wir haben in den letzten Wochen viele Informationen über die Visumverfahren von Familienangehörigen von subsidiär geschützte Flüchtlingen gesammelt. Diese Informationen möchten wir hier mit euch teilen – und ein paar Tipps geben.
Unsere Informationen sind zur Situation in Beirut, Erbil, Amman und Istanbul. Über die Situation an anderen Botschaften haben wir keine Informationen.

لقد جمعنا الكثير من المعلومات في الاسابيع الماضية حول لم الشمل لأسر اللاجئين الحاصلين على الحماية الثانوية , ونود مشاركة هذه المعلومات معكم واعطائكم بعض المعلومات
هذه المعلومات متعلقة بالحالة في السفارات الالمانية في بيروت , عمان , اربيل و اسطنبول اما بخصوص بقية السفارات فليس لدينا معلومات للاسف

Ablauf des Verfahrens:

طريقة سير الاجراء:

1. Die IOM verschickt an alle, die schon einen Termin gebucht haben eine E-Mail mit Informationen, welche Unterlagen man für den Visumsantrag braucht. Später ruft sie an und fragt, ob man alle Dokumente hat.

1. المنظمة الدولية للهجرة ترسل بريد الكتروني يحتوي معلومات حول الوثائق المطلوبة لاجل طلب الفيزا لجميع من قام بحجز موعد ويقومون لاحقا بالاتصال للسؤال اذا ما كان الشخص لديه جميع الوثائق

 

2. Wenn man sagt, dass man alle Dokumente fertig vorbereitet hat, kann es sein, dass man sehr kurzfristig einen Termin bekommt.

2. عندما يقول الشخص لهم ان لديه جميع الوثائق فمن الممكن ان يحصل على موعد بعد فترة وجيزة

! Tipp: Wenn man noch nicht alles fertig hat, ist es besser noch ein bisschen länger auf den Termin zu warten. Denkt auch daran, dass der Pass unterschrieben sein muss und syrische Beamte eine Erlaubnis für den Grenzübertritt brauchen.

نصيحة: اذا لم تكن لديك جميع الوثائق فمن الافضل الانتظار اطول قليلا . ولا تنسو ان جوازات السفر يجب ان تكون موقعة وانكم تحتاجون لتصريح سفر من المؤسسات السورية للخروج من القطر

 

3. Beim Termin überprüft die IOM, ob man alle Dokumente hat. Wenn etwas fehlt, wird man wieder weg geschickt. Nur wenn alle Dokumente vollständig und korrekt sind, kommt man zum nächsten Schritt: Eine Anhörung.

3. خلال الموعد تتحقق منظمة الهجرة الدولية اذا ما كانت جميع الوثائق لديكم , في حال نقصان شيء يتم تأجيل الموعد , اما في حال وجود جميع الوثائق يكنكم متابعة الاجراء : الحصول على جلسة استماع

 

4. Die IOM macht eine Anhörung, eine Art Interview. Das kann ein sehr langes Gespräch sein. Wir wissen von einem Fall, in dem das Gespräch drei Stunden gedauert hat. In diesem Gespräch müssen eure Ehemänner oder Ehefrauen alles! erzählen, was Gründe für eine „Humanitären Fall sein können:

4. جلسة الاستماع لدى منظمة الهجرة الدولية هي مثل المقابلة. وقد تطول جدا حيث نعرف حالة استمرت فيها المقابلة لثلاث ساعات . في هذه المقابلة يجب على زوجك او زوجتك حكي كل ما قد يعتبر اسباب لحالة انسانية

Ist eure Familie schon sehr lange getrennt? Warum, kann die Person, die in Deutschland ist, nicht zurück kommen? Gibt es die Möglichkeit in einem anderen Land zusammen zu leben?

امثلة: هل عائلتكم منفصلة منذ مدة طويلة ؟ ولماذا لايستطيع الشخص في المانيا العودة الى سوريا ؟ وهل من الممكن ان تعيشوا سويا في بلد اخر؟

Ist jemand in der Familie sehr krank? Kann diese Krankheit in Syrien nicht behandelt werden? Braucht die kranke Person Pflege, die nur ein Familienmitglied geben kann? Das müsst ihr mit einem ärztlichen Attest beweisen.

هل احد افراد العائلة مريض ؟ وهل هذا المرض لايمكن علاجه في سوريا ؟ هل يحتاج الى رعاية خاصة لايمكن ان يقدمها له سوى احد افراد العائلة ؟ كل هذا يجب اثبات صحته بتقارير طبية .

Leiden die Kinder unter der Familientrennung und haben psychische Probleme? Weinen sie oft, sind sie aggressiv, essen sie nicht genug oder zu viel? Haben sie schlechte Träume und das Bett ist morgens nass? Das alles sind Zeichen für seelische Probleme von Kindern – sprecht darüber! Werden die Kinder in der Schule oder in der Nachbarschaft beschimpft oder isoliert, weil ihr Vater/ ihre Mutter im Ausland ist? Müssen sie Angst haben? Können die Kinder in eine gute Schule gehen? Das alles sind wichtige Argumente dafür, dass das „Kindeswohl“ in Gefahr ist.

هل يعانون الاطفال من مشاكل نفسية بسبب تفرق العائلة؟ يبكون كثيرا, يتعاملون بعدوانية, هل ياكلون كفاية؟ هل تراودهم كوابيس مزعجة ويبللون السرير؟ هذه كلها علامات للمشاكل النفسية لدى الاطفال , هل يتم ذمهم او مضايقتهم لان والدهم او والدتهم خارج البلاد ؟ هل يحصلون على تعليم جيد؟ هذه كلها تعد حججا جيدة وتدل على ان حالة الاطفال بخطر.

Sind eure Familienmitglieder in Gefahr? Gibt es Probleme mit syrischen Behörden? Gibt es Drohungen von Nachbarn? Leben sie in einem Gebiet, in dem Kämpfe sind?

هل افراد عائلتكم بخطر؟ هل لديهم مشاكل مع المؤسسات الحكومية؟ هل يتم تهديدهم من قبل احد الجيران؟ هل يعيشون في مناطق في نزاعات مسلحة؟

Außerdem überprüft die IOM, ob ihr schon eine Familie wart, bevor die Person, die jetzt in Deutschland ist, geflohen ist.

غير ذلك فتقوم المنظمة الدولية للهجرة بالتحقق اذا ماكنتم عائلة قبل خروج الشخص الذي في المانيا من سوريا

! Tipp: Am besten bringt ihr Hochzeitsfotos oder Familienfotos mit.

نصيحة احضروا معكم صور قديمة معا او صور حفل الزفاف

! Wichtig: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben alles auf, was ihr sagt. Die Informationen gehen nur zur Botschaft und zu deutschen Behörden – nicht zu syrischen Behörden oder den Behörden in Jordanien, dem Irak oder der Türkei.

مهم: الموظفين سيكتبون كل ما سوف تقولونه ولكن هذه المعلومات تقدم فقط للسفارة الالمانية والمؤسسات الالمانية ولن يتم ارسالها لاي مؤسسة سورية او لبنانية, عراقية , اردنية ….الخ

! Tipp: Wir empfehlen, alles was eure Ehefrauen / Ehemänner erzählen werden, auch vorher auf zu schreiben (auf Deutsch) und einen schriftlichen Antrag mit zu bringen. Der Antrag kommt dann zu der Akte des Visumsantrags. Wenn eure Familie kein Visum bekommt und ihr klagen wollt, ist das ein wichtiges Dokument.

نصيحة: اكتبوا مسبقا كل ما سيقوله افراد عائلتكم بالالمانية وقدموه كطلب رسمي في المقابلة حيث سيكون هذا الطلب مهم جدا في حال تم رفض طلب الفيزا واردتم الطعن في هذا القرار.

5. Die IOM leitet das Protokoll der Anhörung, euren Antrag und alle Dokumente an die Botschaft weiter.

Wenn die Botschaft akzeptiert, dass es Humanitäre Gründe für den Familiennachzug gibt, leitet sie den Antrag weiter an die zuständige Ausländerbehörde, das ist die Ausländerbehörde am Wohnort der Person, die schon in Deutschland ist.

5. مكتب الهجرة سيرسل اقوالكم في المقابلة والوثائق المقدمة للسفارة في حال وافقت السفارة واعتبرت ان يوجد اسباب انسانية للم الشمل سترسل السفارة طلبكم لمكتب الاجانب المسؤول ( هو مكتب الاجانب الموجود في مكان سكن الشخص في المانيا)

! Wichtig: Leider ist bisher nicht geplant, dass die Botschaft darüber informiert, ob sie humanitäre Gründe sieht. Das bedeutet, man weiß nicht, ob man eine Chance hat.

 ! مهم: للاسف لحد الان لم يتم التخطيط اذا ما كانت السفارة ستخبركم ان كانت ترى الاسباب مقنعة او لا هذا يعني انه لايمكن المعرفة اذا ما كانت لديكم فرصة او لا

 

6. Die Ausländerbehörde schreibt eine Stellungnahme und beschreibt, wie gut die Person, die schon in Deutschland ist, integriert ist. Kriterien dafür sind: Nachweise über Deutschkenntnisse (Prüfungen), Nachweise über Ehrenamtliches Engagement, eine Wohnung, Arbeit / Ausbildung / Studium.

Für gute Integration gibt es Pluspunkte für den Visumsantrag.

6. مكتب الاجانب سيكتب تعليقه ويشرح مدى حسن اندماج الشخص في المانيا , المعاير للاندماج الجيد هي اثباتات بمعرفة اللغة الالمانية (شهادات الامتحان) , اثباتات ان الشخص قام بعمل طوعي, اذا كان لديه شقة سكنية, يقوم بعمل تدريب مهني او يدرس بالجامعة.

الاندماج الجيد يحسن من فرص الموافقة على طلب لم الشمل.

Mache Ausländerbehörden schreiben eine Brief, und fragen nach Nachweisen – andere Ausländerbehörden entscheiden nachdem, was sie in den Akten haben. Das ist an jedem Ort anders.

بعض مكاتب الاجانب ترسل لكم بريدا وتطلب اثباتات وبعضهم يعتمد على مالديهم في ملفاتكم

Außerdem überprüft die Ausländerbehörde, die Atteste oder Nachweise, wenn ein Familienmitglied in Deutschland krank oder behindert ist.

بالاضافة الى ذلك يفحص مكتب الاجانب التقارير الطبية والاثباتات عندما يكون الشخص في المانيا مريض او لديه اعاقة

! Tipp: Wenn ihr Dokumente habt, die eure gute Integration beweisen, gebt sie am Besten schon zum Visumsantrag mit ab. Wenn ihr später noch neue Dokumente bekommt, schickt sie an die Ausländerbehörde und schreibt die Nummer des Visumsantrags, euren Namen und den Namen eurer Familienmitglieder dazu. Genauso macht ihr das mit aktuellen Attesten.

نصيحة: اذا كانت لديكم وثائق تثبت اندماجكم الجيد فمن الافضل تقديمها مع بقية الوثائق في المقابلة بالسفارة , وعندما تحصلون على وثائق جديدة او تقارير طبية جديدة ارسلوها الى مكتب الاجانب مع رقم طلب الفيزا الخاص بكم واسمك واسماء افراد عائلتك

7. Am Ende entscheidet das Bundesverwaltungsamt:

Das Bundesverwaltungsamt sucht unter allen Visumsanträgen, bei denen es Humanitäre Gründe gibt, 1000 Menschen pro Monat aus. Diese Menschen bekommen dann ein Visum von der Botschaft.

7. في النهاية يقرر المكتب الاتحادي الاداري :

المكتب الاتحادي الاداري يختار من بين جميع طلبات الفيزا التي لديها اسباب انسانية 1000 شخص شهريا, هؤلاء الاشخاص يحصلون بالنهاية على فيزا من السفارة

Menschen, die nicht ausgewählt werden bekommen keine Absage. Sie haben im nächsten Monat eine neue Chance ausgewählt zu werden , und dann im nächsten Monat, und dann im nächsten Monat… aber die Konkurrenz wird mit jedem Monat größer, denn es kommen jeden Monat neue „Humanitäre Fälle“ dazu.

الاشخاص الذين لا يتم اختيارهم في اول شهر لا يتم رفض طلباتهم بل يحصلون على فرصة اخرى في الشهر التالي واذا لم يتم اختيارهم هذا الشهر فيحصلون على فرصة اخرى في الشهر الذي يليه ….الخ

ولكن المنافسة تصبح كل شهر اصعب لانه كل شهر سكون هناك حالات انسانية جديدة .

Categories: Tent Action

Die Suchenden: Lesung der Neuerscheinung von Rodrigue Péguy Takou Ndie

Fri, 08/24/2018 - 10:38

Inspiriert durch eigene Erfahrungen thematisiert Romanautor und Dichter Rodrigue Péguy Takou Ndie in dem Roman “Die Suchenden” die traumatisierenden Auswirkungen von Neokolonialismus, europäischem Grenzregime, deutschem Asylsystem und alltäglichem Rassismus. Es ist bereits die zweite Veröffentlichung von Afrique-Europe-Interact (AEI) nach dem 2014 erschienen Titel “Mein Weg vom Kongo nach Europa. Zwischen Widerstand, Flucht und Exil” von Emmanuel Mbolela. Rodrigue Péguy Takou Ndie ist auch bei AEI aktiv.

 

Buchvorstellung am 29.08.2018 in Berlin

Mittwoch, den 29.8.2018 um 20:00 Uhr

Buchladen Schwarze Risse

Gneisenaustr. 2a

Metro-Station Mehringdamm

Eintritt: Frei !

 

Vor ihm Ungewissheit, hinter ihm Leiden, in ihm Verzweiflung. Ein Zurück gibt es für den Suchenden nicht, denn »wer als Verlierer zurückkehrt, legt sich eine Kreuzotter um den Hals«. Aber er will auch nicht als ›Leidender‹ enden wie sein Onkel Djo Ngo’o: zerrieben zwischen den eigenen Idealen und einem Umfeld, das Idealisten nicht duldet.

Inspiriert durch eigene Erfahrungen stellt Péguy Takou Ndie in seinem dritten Roman existentielle Fragen: Wie lassen sich Menschlichkeit und Hoffnung bewahren, wenn ›Überleben‹ bedeutet, nicht zurückblicken und mitfühlen zu dürfen – mit denen, die von Schleppern in der Wüste ausgesetzt verdursteten oder erschlagen wurden von marokkanischen Polizisten? Wenn hinter jedem Hindernis ein weiterer Traum zerplatzt, hinter den messerscharfen Zäunen von Melilla immer nur weitere Zäune warten? Wenn der einzige Freund und Ratgeber seit bald zwei Jahrzehnten in einem Lager irgendwo in Deutschland dahinvegetiert und auf seine Abschiebung wartet?

»Die Suchenden« ist ein schonungsloser Roman. Schonungslos gegenüber zerstörten Herkunftsgesellschaften, brutalen Verhältnissen in Nordafrika und Europa, Profiteuren und Ignoranten – schonungslos aber auch gegen den Suchenden selbst.

Die scharfe Analyse der traumatisierenden Auswirkungen von Neokolonialismus, europäischem Grenzregime, deutschem Asylsystem und alltäglichem Rassismus geht einher mit einer bildreichen Sprache, mit eindringlich dichten Beschreibungen und einem wunderbaren Sinn fürs Absurde.

 

Zum Autor

Rodrigue Péguy Takou Ndie wurde im Dezember 1981 in Bafoussam / Kamerun geboren und verbrachte hier seine Kindheit und Jugend. An der Universität Yaoundé studierte er Wirtschaftswissenschaften, arbeitete dann aber als Autor und Schriftsteller. Aus politischen Gründen musste Péguy Takou Ndie im Jahr 2013 aus Kamerun fliehen. Mittlerweile lebt er in Deutschland, wo er sich u.a. bei dem Netzwerk Afrique-Europe-Interact engagiert.

In Frankreich sind bereits zwei Romane (»Les Retrouvailles« und »Le Fardeau de nos pères«) von Péguy Takou Ndie erschienen, außerdem ein Gedichtband (»Les complaintes de l’exilé«) und eine Sammlung von Liebesgedichten (»Les 90 Graines de l’Amour«).

 

Categories: Tent Action

Anti-Deportation Café on Aug. 23rd

Sat, 08/18/2018 - 18:24
ANTI-DEPORTATION CAFÉ Soli-küfa + Musik Donnerstag 23.8 // New Yorck im Bethanien (Mariannenplatz 2a)
20:00 Vegane Soli-Küfa  21:00 Live Musik – Birds and Coughs (psychedelic pop)  In Berlin finden ständig Abschiebungen statt. Allabendlich droht Menschen ohne deutschen Pass, die dem System nicht in den Kram passen, die Gefahr von Polizeirazzien. Menschen werden aus ihren Betten geholt und in Abschiebeflugzeuge gezwungen. Das passiert überall: in Flüchtlingsunterkünften, in unserer Nachbarschaft, in Wohnungen um die Ecke. Während die meisten Menschen in Berlin schlafen, verübt das deutsche Grenzsystem seine rücksichtslose Praxis der Ausweisung. Wenn der Staat diese Art von Gewalt entfesselt, müssen wir uns ihnen in den Weg stellen. Unsere kollektive Stärke kann Netzwerke praktischer Solidarität schaffen. Unser Engagement kann eine Umgebung schaffen, in der Menschen sich sicherer fühlen. Lasst uns nicht ihre Abschieberazzien durchschlafen, sondern organisieren wir uns selbst, um Widerstand zu leisten und zu kämpfen, für das Recht zu bleiben für alle! Das Anti-Deportation-Café steht nicht nur für Essen, Trinken und Musik: Lasst es einen Ort sein, an dem wir kollektiv unseren Widerstand organisieren! Es wird leckeres pakistanisches Essen geben, die Einnahmen sind für den Kämpf für Bleiberecht. *******ENGLISH************ In Berlin, deportations happen all the time. Every night, the danger of police raids looms for people without German passports, who the system wants to get rid of. People are taken out of their beds and forced on deportation planes. This takes place all around Berlin, in refugee accommodation centers in our neighbourhoods and in apartments around the corner. While most of Berlin sleeps, the German border system enacts its ruthless practice of expulsion. When the state unleashes this kind of violence, it is up to us to stand in their way. It is our collective strength that can create underground networks of practical solidarity. It is our involvement that can create environments where people can feel safer. Let us not sleep through their deportation raids, but instead organise ourselves to resist and fight for the right to stay for everyone! The Anti-Deportation Café will not just be for food and drinks, but let it be a space where we collectively organise our resistance! We will have nice Pakistani food, donations will go to the struggle for the right to stay. *********FRANCAIS*********** Des déportations ont lieu constamment à Berlin. Tous les soirs, les personnes sans passeport allemand qui n’entrent pas dans le système sont menacées de perquisitions policières et sont sorties de leurs lits et forcées de prendre l’avion de déportation. Cela se produit partout: dans les camps pour réfugiés, dans notre quartier, dans les appartements au coin de la rue. Alors que la plupart des habitants de Berlin dorment, le système de frontière allemand applique sa pratique impitoyable de l’expulsion. Si l’État déclenche ce genre de violence, nous devons les en empêcher. Notre force collective peut créer des réseaux de solidarité pratique. Notre engagement peut créer un environnement dans lequel les gens se sentent plus en sécurité. Ne dormons pas pendant leurs opérations d’expulsion, organisons nous, pour résister et se battre, pour rester pour le droit de tous! Le Café Anti-Déportation ne se limite pas à la nourriture, aux boissons et à la musique : qu’il soit un lieu où nous organisons collectivement notre résistance! Il y aura de la nourriture pakistanaise délicieuse, les revenus seront utilisés pour la lutte pour le droit de rester.
Categories: Tent Action

KUFA et discussion. AnKER centres 21 August at 7pm at Zielona Gora

Fri, 08/10/2018 - 23:50

FR en bas

AnKER-Centres: a trip into the new closed centres for refugees

In March this year the German government included the idea of establishing a new model of shelters, the so called AnKER-centres, in its plans. These centres are also mentioned in the migration Master Plan published by Minister Seehofer a few weeks ago.

These centres will not simply be reception centres for people claiming asylum. AnKER stands for Reception, Decisions and Returns (Aufnhame, Entscheidungs und Rückfürungs). These centres will be huge establishments, similar to prisons, which will serve difference functions; namely, the reception of asylum seekers but also the deportations of those whose asylum claim is rejected.

What are the consequences for refugees? They will be requested to stay in these centres until a decision on their asylum application is taken. They will have to live in these prisons up to 18 months. Authorities, such as the BAMF and the Ausländebehörde, will dispatch representatives in these centres. That means that people will have less opportunities to leave these centres to attend appointments for example; refugees will face even a further degree of isolation than nowadays. These centres are an instrument to enhance the control and surveillance of refugees and to cut their ties with the external world. Refugees will live in segregation and with no privacy.

We invite you all to join the activists of Corasol on 21 August at 7pm at Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, Berlin) for a presentation and discussion about the AnKER-centres.

Les centres AnKER: un voyage dans les nouveaux centres fermés pour les réfugiés

En mars de cette année, le gouvernement allemand a inclut l’idée d’établir un nouveau modèle de centres d’accueil, les centres AnKER, dans ses plans. Ces centres ont été aussi mentionnés dans le nouveau Plan General pour la migration qui a été publié par le Ministre Seehofer il y a quelques semaines.

Ces centres ne seront pas juste des nouveaux centres d’accueil pour les demandeurs d’asile. AnKER veut dire Accueil, Décisions et Retours (Aufnhame, Entscheidungs und Rückfürungs). Ces centres seront des grands établissements, semblable à des prisons, qui auront plusieurs fonctions, plus précisément l’accueil des demandeurs d’asile mais aussi les expulsions de ceux dont la demande d’asile aura été rejetée.

Quelles sont les conséquences pour les réfugiés ? Ils devront rester dans ces centres jusqu’au moment où une décision concernant leur demande d’asile sera prise. Ils devront vivre dans ces prisons pendant une période qui peut aller jusqu’à 18 mois. Les autorités, comme par exemple le BAMF et les Ausländebehörde, enverront leurs représentants dans ces centres ainsi que les gens auront moins d’opportunités de les quitter pour se rendre à des rendez-vous par exemple. Les réfugiés seront soumis à un isolement encore pire qu’aujourd’hui. Ces centres constituent un instrument pour renforcer le contrôle et la surveillance des réfugiés et pour couper leurs liens avec l’extérieur. Les refugies y vivront ségrégés et sans intimité.

On vous invite tou.s.tes à rejoindre les activistes de Corasol le 21 août à 19 h à Zielona Gora (Grünbergerstr. 73, Berlin) pour une présentation et une discussion concernant les centres AnKER.

 

 

Categories: Tent Action

1. August 2018: Demo vor dem Auswärtigen Amt

Wed, 07/25/2018 - 22:23

هل حصلت على الحماية الفرعية وتريد أخيراً أن تحضر عائلتك لعندك في شهر آب ؟؟
هل أنت غاضب من قِلة المعلومات الدقيقة الموجودة في الإنترنت ؟؟
هل قمت بزيارة مراكز إستشارية وسمعت هناك بأنهم لا يستطيعون الإجابة على الكثير من الأسئلة حول القانون الجديد ؟؟
هل أنت غاضب لأنك تريد الآن أن تعرف، متى ستحصل عائلتك على الموعد ؟؟

!! إذاً شارك معنا بالمظاهرة أمام وزارة الخارجية الألمانية في برلين
! سنطالب بمعلومات فورية وواضحة عن لم الشمل

!! إذاً شارك معنا بالمظاهرة أمام وزارة الخارجية الألمانية في برلين

Du hast den subsidiären Schutz und willst ab August endlich deine Familie zu dir holen?
Ärgerst du dich, weil du zu wenig sichere Informationen im Internet findest?
Hast du Beratungsstellen besucht und dort gehört, dass sie viele Fragen zum neuen Gesetz noch nicht beantworten können?
Bist du wütend, weil du endlich wissen willst, wann deine Familie einen Termin hat?


Dann mach mit uns eine Demo vor dem Bundesaußenministerium in Berlin! Wir fordern sofortige klare Informationen über Familiennachzug!

Mittwoch 01.08.2018, 10:00 Uhr
vor dem Auswärtigen Amt
Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Online:

1. August 2018: Demo vor dem Auswärtigen Amt

Willkommen أهلاً بكم

Categories: Tent Action

Ein kurzer Bericht von KARAWANE – A short report by KARAWANE

Sun, 07/22/2018 - 12:50

-ENGLISH BELOW-

Offenes Treffen der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Am 23. und 24. Juni 2018 fand ein offenes und bundesweites Treffen der KARAWANE der Flüchtlinge und MigrantInnen in Berlin statt. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Berlin und Umgebung waren weitere aus Jena, Magdeburg und Wuppertal angereist. Die größte Gruppe bildeten die alleinstehenden oder alleinerziehenden afghanischen oder iranischen Frauen aus Magdeburg da.

Nach der Begrüßung und Vorstellung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens ihre Anliegen und Sorgen und vor allem ihre Erwartungen an dem Treffen miteinander teilen. Bereits hier zu Beginn wurde schnell deutlich, wie sehr die aktuellen öffentlich geführten politischen Diskussionen und die Verschärfungen der Gesetze die Flüchtlinge verunsichern. Im Zentrum all dieser Sorgen stehen Abschiebungen in sogenannten „sicheren Drittstatten“ sowie in die Herkunftsländer.

­Bundesdeutsche Asylpraxis versus Menschenrechte und Genfer Flüchtlingskonvention

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die aus ihrer Sicht willkürliche Unterscheidung und Kategorisierung der Flüchtlinge nach ihrer Herkunft, Geschlecht oder Familienstand unverständlich und rassistisch. Sie fragten sich, warum zwischen Flüchtlingen aus Afghanistan oder Syrien unterschieden werde, obwohl in beiden Ländern seit Jahren der Krieg wüte. Sie wunderten sich auch darüber, dass keiner über den afrikanischen Kontinent spricht, obwohl dieser ebenfalls von kriegerischen Auseinandersetzungen gekennzeichnet ist und politische Verfolgung in vielen Ländern an der Tagesordnung ist. Ob denn die universellen Menschenrechte und die Genfer Flüchtlingskonvention nicht gleichermaßen für alle gelten, wollten einige wissen, denen durch die Diskussion mit anderen, vor allem in den für sie verständlichen Sprachen, die Unterschiede erst bewusst und klar wurden.

Isolation in Lagern und Einschränkung der Gesundheitsversorgung

Frauen erzählten von den schweren Lebensbedingungen in den Isolationslagern für Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt. Vor allem die alleinerziehenden Frauen mit kranken Kindern erzählten von den Erniedrigungen durch die Behörden und der Vorenthaltung von medizinischen Leistungen, welche durch das Asylbewerberleistungsgesetz vorgegeben werden. Andere erzählten vom Leben in den Isolationslagern in Brandenburg und den nächtlich im dunklen vollzogenen Abschiebungen. Die Angst vor schlimmeren Abschiebelagern ausgelöst durch populistischen Diskussionen innerhalb der Regierungsparteien und den Parlamentariern setzen zahlreichen Flüchtlingen zu.

Tagtäglicher Rassismus und Diskriminierung

Einige berichteten über ihre Erfahrungen bei der Job- oder Wohnungssuche. Es ist anscheinend so viel Angst vor den Flüchtlingen in den letzten Jahren geschürt worden, dass viele immer wieder bei den Versuchen einen Job oder Wohnung zu finden scheitern. Entweder ist das Kopftuch oder die andere Hautfarbe das Problem. Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass Schulabschlüsse oder akademische Grade aus anderen Ländern kaum anerkannt oder degradiert werden.

Zunahme der Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Rechte

Im Angesicht der juristischen Entrechtung der Flüchtlinge seit Beginn 2016 nach der sogenannten Willkommenskultur im Oktober 2015, den im Anschluss geführten Hetzkampagnen zur Kriminalisierung einzelner Gruppen und der öffentlichen allgemeinen Hetze erwarten die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Intensivierung der Abschiebungen und noch mehr Tote an den blutigen Mauern der Festung Europa. Ferner beobachten sie bereits eine Entsolidarisierung nicht nur zwischen den einzelnen Flüchtlingsgruppen sondern auch aufgrund der unterschiedlichen Kriminalisierungskampagnen und der rassistischen Hetze eine immer größer werdende Kluft zwischen den Flüchtlingen und den Menschen in dieser Gesellschaft.

Solidarität, Selbstbestimmung und Organisierung

In der Diskussion wurde allen klar, dass der Schlüssel für die Verteidigung ihrer Rechte die Selbstorganisierung sei. „Dort wo wir sind, in den Isolationslagern, in den Gemeinden und Städten müssen wir für uns definieren, was mit uns geschieht und uns für unsere Rechte einsetzen. Diese müssen wir öffentlich anprangern und die tagtäglich verbreiteten Lügen entlarven. Die Organisierung bedeutet, dass wir das erfahrene Unrecht benennen und uns mit denjenigen, die ebenfalls ausgeschlossen und betroffen sind, zusammenschließen. Dabei müssen wir die uns aufgesetzten Spaltungen überwinden. Erst wenn wir für uns klar haben, was unsere gemeinsamen Forderungen und Ziele sind, dann können wir auch mit anderen in der Gesellschaft Allianzen eingehen.“ In der Diskussion wurde auch ausgiebig über die Rollen der Nichtregierungsorganisationen oder karitativen Einrichtungen gesprochen. Diese können alle im Rahmen der Gesetze handeln und arbeiten entsprechend ihres Auftrages von den Eigentümern. Wenn aber die Gesetze die universalen Menschenrechte oder die Genfer Flüchtlingskonventionen verletzen, wenn die Regierungen, bei denen Flüchtlinge Schutz suchen, mit verantwortlich sind für das Elend, aus dem sie geflohen sind, wenn alle Parteien nach rechts rücken, bleibt auch keine andere Alternative, als sich selbst zu organisieren. Eine Aktivistin fasste zusammen: „Das sind die Lehren aus über 20 Jahre Kampf von THE VOICE Refugee Forum und der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen. Die menschlichen Grundrechte auf Leben, Bewegungsfreiheit und Würde sind unantastbar, müssen aber tagtäglich erkämpft werden. Sie können in einzelnen Kampagnen von Einzelpersonen oder Gruppen für die Verteidigung unseres Lebens geführt werden, helfen aber gleichzeitig vielen anderen betroffenen und geben Kraft für den weiteren Kampf.“

Kommende Aktivitäten und Zusammenkünfte

Am 14. und 15. Juli 2018 findet wieder ein offenes Treffen der KARAWANE Flüchtlingsfrauenbewegung in Hamburg statt. Dort werden unter anderem über mögliche Kampagnen zur Verteidigung von in Berlin anwesenden Flüchtlingsfrauen gesprochen.

Am 8. September 2018 organisiert die KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in Wuppertal ein Fest der Solidarität anlässlich des 20-jährigen Bestehens des KARAWANE-Netzwerks. Das Fest wird einerseits die Lehren der letzten 20 Jahre im Kampf gegen Ausbeutung, Abschiebung und Internierung in Isolationslager der neueren Generation von Flüchtlingen und Interessierten präsentieren und andrerseits eine Demonstration der Solidarität und des Zusammenhalts zwischen Unterdrückten und Ausgeschlossenen sein, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder Geburtsort.

Vom 4. Bis 7. Oktober schließlich wird anlässlich des 24. Geburtstages von THE VOICE Refugee Forum in Jena ein weiterer Akt des Refugee Black Box aufgeschlagen. Mit Installationen und andere kreative Ideen werden Flüchtlinge ihre Erfahrungen und Schmerzen dokumentieren. Das Refugee Black Box ist wie das Black Box eines Flugzeuges und dokumentiert die Erfahrungen der Flüchtlings Community.

Bei Interesse oder Fragen könnt ihr euch an die folgenden E-Mail-Adressen wenden:

  • und 15. Juli – Treffen der KARAWANE Flüchtlingsfrauenbewegung in Hamburg (???)
  • September 2018 – Fest der Solidarität in Wuppertal – 20 Jahre Kampf gegen Ausbeutung, Abschiebung und Internierung in Isolationslager
    Kontakt: Araz Ardehali, wuppkarawane at yahoo.de, Telefon 01788530701 (ab 19:00 Uhr)
  • bis 7. Oktober 2018 Refugee Black Box in Jena (http://thevoiceforum.org/node/4541)

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ENGLISH

 

KARAWANE for the rights of refugees and migrants                                             Berlin, June 23 and 24, 2018

On 23th and 24th June 2018 an open and nationwide meeting of the KARAWANE of refugees and migrants took place in Berlin. In addition to the participants from Berlin and the surrounding area, people from Jena, Magdeburg and Wuppertal came, too. The largest group were single Afghan and Iranian women from Magdeburg.

After the welcome and the presentation, the participants of the meeting were able to share their concerns and their expectations of the meeting. Soon it became clear how much the current public political discussions and the tightening of the laws effected, agitated and worried the refugees. At the centre of all these concerns were the deportations to so-called “safe third countries” and to the countries of origin.

German asylum practice vs. human rights and the Geneva Refugee Convention

For the participants, the arbitrary differentiation and categorization of the refugees according to their origin, gender or marital status was incomprehensible and racist in their point of view. They wondered why a difference is made between refugees from Afghanistan or Syria, although the war has been raging in both countries for years. They were also surprised that nobody talks about the African continent, although it is also marked by armed conflicts and daily political persecution in many countries. Whether universal human rights and the Geneva Convention on Refugees do not apply equally to everyone was something that some people wanted to know when they discussed the differences with others, especially in the languages they understood.

 

Isolation in camps and restriction of health care

Women talked about the difficult living conditions in the isolation camps for refugees in Sachsen-Anhalt. Especially the single women with sick children told of the humiliations by the authorities and the withholding of medical services, which are prescribed by the Asylum Seeker Benefits Act. Others told about life in the isolation camps in Brandenburg and the deportations at night in the dark. The fear of worse deportation camps triggered by populist discussions within the ruling parties and parliamentarians is afflicting numerous refugees.

Daily racism and discrimination

Some reported on their experience in finding a job or a place to live. It seems that the German society has been built so much fear against refugees in recent years that many of them fail again and again in their attempts to find a job or an apartment. Either the headscarf or skin colour is the problem. In addition, there is the difficulty that school degrees or academic degrees from other countries are hardly recognised or degraded.

Increase in attacks on refugees and on their rights

In the face of the legal deprivation of the rights of refugees since the beginning of 2016 following the so-called welcome culture in October 2015, the subsequent smear campaigns to criminalise individual groups and the public general agitation, most participants expect an intensification of deportations and even more deaths at the bloody walls of Fortress Europe. Furthermore, they are already seeing an ever-widening gap between refugees and the people in this society, not only between the individual refugee groups but also because of the different criminalisation campaigns and the racist agitation.

 

Solidarity, self-determination and organisation

In the discussion it became clear to everybody that the key to defending their rights was self-organization. “Wherever we are, in the isolation camps, in the communities and cities, we must define for ourselves what happens to us and stand up for our rights. We must publicly denounce them and expose the lies spread on a daily basis. The organization means that we call the experienced injustice and join forces with those who are also excluded and affected. In doing so, we must overcome our divisions. Only when we know what our common demands and goals are can we enter into alliances with others in society”. The roles of non-governmental organisations or charitable organisations were also discussed extensively in the discussion. They can all act within the framework of the law and work according to their mandate from the owners. But if the laws violate universal human rights or the Geneva Refugee Conventions, if the governments with which refugees seek protection are partly responsible for the misery from which they have fled, if all parties move to the right, there is no alternative but to organise themselves. One activist summed up: “These are the lessons of more than 20 years of struggle between THE VOICE Refugee Forum and KARAWANE for the rights of refugees and migrants. The fundamental human rights to life, freedom of movement and dignity are inviolable, but they must be fought for every day. They can be led in individual campaigns by individuals or groups for the defense of our lives, but at the same time it would help many others concerned and give strength for the further fight.

Upcoming activities and meetings

On July 14 and 15, 2018, another open meeting of the KARAWANE refugee women’s movement will take place in Hamburg. Among other things, possible campaigns to defend refugee women present in Berlin will be discussed there.

On 8 September 2018, KARAWANE for the rights of refugees and migrants in Wuppertal is organising a festival of solidarity to mark the 20th anniversary of the KARAWANE network. On the one hand, the festival will present the teachings of the last 20 years in the fight against exploitation, deportation and internment in isolation camps of the newer generation of refugees and interested parties, and on the other hand, it will be a demonstration of solidarity and cohesion between the oppressed and excluded, regardless of skin colour, gender, religion or place of birth.

Finally, on the occasion of the 24th birthday of THE VOICE Refugee Forum in Jena, another act of the Refugee Black Box will be opened from October 4 to 7. With installations and other creative ideas, refugees will document their experiences and pains. The Refugee Black Box is like the black box of an airplane and documents the experiences of the refugee community.

If you are interested or have any questions, please contact the following e-mail addresses:

  • 14 and 15 July – Meeting of the KARAWANE refugee women’s movement in Hamburg
  • September 8, 2018 – Solidarity Festival in Wuppertal – 20 years of struggle against exploitation, deportation and internment in isolation camps
  • Contact: Araz Ardehali, wuppkarawane at yahoo.de, phone 01788530701 (from 19:00 h)
  • October 4 to 7, 2018 Refugee Black Box in Jena (http://thevoiceforum.org/node/4541
Categories: Tent Action

Keine Schlupflöcher für Menschenrechtsverletzungen! Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan (12.07.2018)

Thu, 07/12/2018 - 17:02

Unbehelligt von der Öffentlichkeit schiebt die rot-rot-grüne Berliner Regierung am 3. Juli einen Mann nach Afghanistan ab und beteiligt sich so erstmals an einer Sammelabschiebung nach Afghanistan. Die Unmenschlichkeit und politische Verantwortungslosigkeit einer jeden Abschiebung nach Afghanistan lässt sich jedoch weder durch eine Haftstrafe, noch als eine Einzelentscheidung rechtfertigen oder schönreden.

Abschiebungen und die Entziehung des Menschenrechts auf ein Leben in Sicherheit dürfen nicht zum Werkzeug des Strafrechts oder gar als eine Doppelbestrafung eingesetzt werden. Eine solche Politik etabliert rechtliche Doppelstandards, vermischt aus gutem Grund getrennte Rechtsgebiete und untergräbt damit in einschneidender Weise rechtliche
Grundprinzipien der Demokratie.

Selbst  wenn – wie von Innensenator Geisel bestätigt – die Berliner Linie beibehalten wird, trägt diese Abschiebung nach Afghanistan doch dazu bei, diese aufzulösen und setzt die Vorstellung um, dass das Leben von afghanischen Menschen es nicht wert ist geschützt zu werden. Angesichts der weiterhin praktizierten Dublin-Abschiebungen in EU-Länder, wo Menschen eine Abschiebung nach Afghanistan droht, ist ohnehin fraglich, ob von einer Berliner Linie die Rede sein kann.

Dass der Berliner Innensenator sich in diesen Zeiten dazu hinreißen lässt, gemeinsame Sache mit eben jener CSU zu machen, deren aktuelle nationalistische und durch Rassismus legitimierte Forderungen vor 10 Jahren inhaltlich noch der NPD zugeordnet worden wären, ist erschreckend.

Der Stolz, mit dem die Bayerische CSU-Regierung die Zahl von 69 Afghanen präsentiert, die von der Sammelabschiebung betroffen waren, ist in Anbetracht der Lage des Landes schlicht abscheulich. Die zynische Aussage des Innenministers Horst Seehofer, der seinen 69. Geburtstag flapsig mit den 69 abgeschobene Menschen nach Afghanistan in Verbindung bringt, ist zutiefst zu verurteilen und zeigt einmal mehr seine Unmenschlichkeit. Jamal Nasser M., einer der 69 abgeschobenen Menschen, hat sich erhängt. Dies ist traurig, schrecklich und darf sich nicht wiederholen. Die rassistische Stimmungsmache, das Spielen mit Leben und Tod, das unmenschliche Handeln muss endlich ein Ende finde.

Afghanistan versinkt in ökonomischer Krise, Krieg, Terror und Gewalt. Behauptungen, der letzte Lagebericht des Auswärtigen Amtes belege das Gegenteil, beweisen nur erneut, wie sehr die Realität für politische Zwecke umgekehrt wird.

12.000 Berliner*innen haben am Samstag auf der Straße klar gemacht, dass sie die unmenschliche und mörderische Migrationspolitik, die von rechten Kräften in Deutschland und der EU gefordert und Schritt für Schritt durchgesetzt wird, nicht hinnehmen und dass jedes Menschenleben zählt. Die Berliner*innen möchten keine weiteren durch die Politik und die
Regierungsparteien zu verantwortenden Toten, weder durch Verhinderung von Seenotrettung im Mittelmeer, noch durch zwangsweise Abschiebung in den Krieg!

Gestern zeigten sich erneut viele Berliner*innen bei der Demonstration “Kein Schlussstrich” solidarisch mit den Familien, Betroffenen und Hinterbliebenen von rassistischen Morden. Rassismus muss benannt werden. Abschiebungen sind ein starker Ausdruck von Rassismus. Rassismus ist das Problem und dem muss entschlossen entgegengetreten werden.

Abschiebungen nach Afghanistan, wo eine Gefahr für Leib und Leben droht, dürfen nicht zum Mittel des Strafrechts ernannt werden!

Eine Berliner Linie darf keine Schlupflöcher für Menschenrechtsverletzungen haben.

Wir fordern die Berliner Regierung dazu auf, klar Stellung für eine menschliche Migrationspolitik zu beziehen und sofort einen allgemeinen Abschiebestopp nach Afghanistan zu erlassen!

Rückfragen schriftlich unter: bleibistan.berlin@posteo.de

Categories: Tent Action

Daily Resistance picnic on Sunday, July 15th, from 15:30

Tue, 07/10/2018 - 10:50

Dear supporter,

it is about two and a half years ago now that we have published the first edition of Daily Resistance. To celebrate that this newspaper still exists, we would like to invite all of you who were involved in Daily Resistance and made it possible as it is!

So to thank you all for your contributions, to socialize, exchange and simply to meet personally and not always only via e-mail, we invite you to a cosy PICNIC on July 15th from 15:30 at Tempelhofer Feld

On the east side of the small gardens, close to entrance Herrfurthstraße: https://goo.gl/maps/CK4zPaZE4rP2
If the weather should be bad, we will meet in Café Karanfil, Mahlower Straße 7.

We would be very happy to see you there and are looking forward to meet you soon!
In case the date is inconvenient for you but you want to join, please let us know!

Your Daily Resistance Editorial Group

Categories: Tent Action

Aufruf: Demonstrieren für sichere Häfen am 07.07. in Berlin!

Thu, 07/05/2018 - 21:57

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.

Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.

Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.

Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.

In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können.

Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr!

Mehr Informationen unter seebruecke.org

Categories: Tent Action

Sprachcafe und Informationstreffen Lager Mobilisation Network Berlin

Mon, 06/25/2018 - 23:43

lmnb-flyer-einladung deutsch/farsi/franzosisch/englisch

Liebe Menschen,
In unserem neuen Sprachcafé und Informationstreffen versuchen wir Menschen zusammenzubringen, die…

• Deutsch lernen möchten
• oder sich über ihre Rechte informieren
• sowie zu Problemen austauschen wollen.

Wir laden Euch wöchentlich ein und Ihr könnt dabei kostenlosen Tee, Kaffee oder Kuchen genießen und gemütlich über Themen sprechen, die Euch bewegen. Wir organisieren auch Veranstaltungen, bei denen wir Probleme in Lagern besprechen und nach kollektiven Lösungsansätzen suchen.

Unser Informations- und Sprachcafétreffen findet immer Samstag, den 30.06.2018 und 07.07.2018 von 14-18 Uhr in der Friesenstraße 6. statt. Die Räume sind
kinderfreundlich und barrierearm.

Lager Mobilisation Network Berlin – short
Lagermobi – can also be found on Facebook: https://bit.ly/2xZjPBJ

——
مردم عزیز:
به اطلاع می رسانیم در اشپراخ کافی جدید ما، تلاش میشود مردم را کرد هم اوریم ،‌اعم از کسانی که مایل به یاد گیری زبان المانی هستند و کسانی که قصد دارند از حقوق قانونی خود اگاه شوند و مشکلاتشان را با دیگران در میان گذارند. در این جلسه ها ما میتوانیم آسوده خاطر در مورد در مورد موضوع ها با یک دیگر بحث وگفتگو کنیم و به دنبال راه حل باشیم.

وعده ما هر یکشنبه از تاریخ ۳۰.۰۶.۲۰۱۸ از ساعت ۱۸-۱۴
همراه با پذیرایی رایگان جایی، قهوه و کیک.
آدرس: Frisenstrasse, 6

——

Language Café and Information meeting,
Lager Mobilisation Network Berlin

Dear people.
In our new language café and information meeting we try to bring together people who want…
to learn German,
to inform themselves about their rights
as well as to solve problems.

We invite you weekly and you can enjoy a free tea, coffee or cake and talk comfortably about topics that move you. We also organise events where we discuss problems in camps and look for collective solutions.

Our information and language café meeting takes place on Saturday, 30.06. and 07.07.2018 from 14-18 o’clock in the Friesenstraße 6. The rooms are child-friendly and barrier-free.

——

Café des langues et rencontre d’information,
Lager Mobilisation Network Berlin

Chers humains,
Dans notre nouveau café de langues et notre rencontre d’information, nous essayons de réunir des gens qui…..
• apprennent l’allemand
• ou veulent s’informer sur leurs droits
• ainsi de s’échanger de différents problèmes.

Nous vous invitons chaque semaine et vous pouvez déguster gratuitement un thé, café ou gâteau et parler confortablement de sujets qui vous touchent. Nous organisons également des événements où nous discutons des problèmes dans les camps et cherchons des approches collectives.

Notre café d’information et de langue a lieu tous les samedis 30.06.et 07.07.2018 de 14h a 18h dans la Friesenstraße 6. Les chambres sont adaptées aux
enfants et sans obstacles

Categories: Tent Action

48. Edition: Listen to/ Hört THE VOICES with Mbolo Yufanyi, and Co.

Sun, 06/24/2018 - 16:02

On Reboot FM 88,4 MHz in Berlin & 90,7 MHz in Potsdam.
Saturday 23rd of June 2018/ Samstag 23. Juni 2018
Time/Zeit: 6pm/um 18:00 Uhr

TOPICS OF THE PROGRAM:
• Refugee / Migrant Community Media Networking: Engaging the Black Box Challenges: Idealism or Realism / Flüchtlingen / Migranten Community-Medien Vernetzung: Die Black-Box-Herausforderungenen engagieren: Idealismus oder Realismus

Photo: PEACE Germany
We will be with 2 Guest in the studio / Wir werden mit 2 Gästen im Studio sein.

If you missed the last show, click here or the link below to listen.
https://www.mixcloud.com/rebootfm/voices-mai/

Further actions:
The Caravan meeting/ Das Karawane Treffen
We write to invite you to the upcoming open Caravan meeting in Berlin, to take place on the 23rd and 24th of this month (June 2018)
The Caravan Network in Berlin invites you to take part in our next open meeting.
Venue: In Mehringhof (Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin – U6/7 Mehringdamm),
Time: Saturday 23rd from 1pm/13:00 to 10pm/22:00 O’clock to Sunday 24th from 9am/09:00 to 3pm/15:00 O’clock

Wir laden Euch ein zum kommenden offenen Karawanentreffen in Berlin, das am 23. und 24. dieses Monats (Juni 2018) stattfindet.
Das Karawane -Netzwerk in Berlin lädt Euch ein, an unserem nächsten offenen Treffen teilzunehmen.
Veranstaltungsort: In Mehringhof (Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin – U6/7 Mehringdamm),
Zeit: Samstag 23. von 13:00 bis 22:00 Uhr bis Sonntag 24. von 9:00 bis 15:00 Uhr.

For more info:
http://www.thevoiceforum.org/node/4539
http://thevoiceforum.org/node/4496

The VOICES Radioshow /Radiosendung
http://reboot.fm/category/magazin/the-voices/
http://karawane-berlin.org/the-voices-radio/

It is also possible to listen to the show live online/ Auch online gibt es die Möglichkeit live in die Sendung rein zu schalten: http://reboot.fm/
—————————————
Program supported by PEACE (Peer Exchange of African Communities for Empowerment). www.peace-int.org

Categories: Tent Action

Rally and Workshop: All united against an inhumane asylum politics!

Tue, 06/12/2018 - 13:33

*English below, Francais en bas

Der Koalititionsvertrag der Großen Koalition verschlimmert die Bedingungen in denen wir, Flüchtlinge, jetzt schon in Deutschland leben müssen und enthält uns unsere Grundrechte vor.

Wir sprechen von uns als Flüchtlinge, weil wir in Deutschland als Flüchtlinge behandelt werden. Mit dem Label „Flüchtlinge“ erfahren wir Diskriminierungen und Gewalt. Keine beschönigende Rede von „Geflüchteten“ kann verstecken, dass unser Zugang zu Schutz und Sicherheit von der Anerkennung als Flüchtlinge durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) abhängt. Wir brauchen alle den Schutz dieser Anerkennung.

Die Regierung will eine Obergrenze für den Zuzug von Flüchtlingen schaffen und pro Jahr höchstens 220.000 Menschen aufnehmen. Aber alle Menschen die nach Deutschland kommen, haben das Recht auf Schutz. Wir sind alle Flüchtlinge und keine Quote.

Die Regierung begrenzt den Familiennachzug für subsidiär Geschützte auf nur 1000 Familienangehörige pro Monat. Es werden nur „humanitäre Fälle“ ausgewählt, was bedeutet, dass Visaverfahren zu einem Wettbewerb gemacht werden. Etwa 60.000 Angehörige von Flüchtlingen warten in unsicheren oder gefährlichen Situationen auf die Möglichkeit, mit ihren Familienmitgliedern in Sicherheit zu leben. Dann dauert es 5 Jahre bis unsere letzten Familienangehörigen kommen dürfen. Familienleben darf nicht von Quoten abhängen und keine Obergrenze haben.

Außerdem sollen sogenannte Anker-Zentren geschaffen werden. Das sind abgeschlossene Lagerkomplexe, in denen wir bleiben müssen. Das bedeutet fast zwei Jahre Gefängnis für uns, ohne Zugang zu unabhängigen Beratungsstellen und Rechtsanwält*innen.

Während die Politiker*innen immer davon sprechen, dass keine Parallelgesellschaften entstehen sollen, verwirklichen sie diese mit den Anker-Zentren selbst. Dieser Plan lässt die Herzen der Nazis höher schlagen, denn ihre Forderungen werden erfüllt.

Laut Koalitionsvertrag soll der Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge zwar erleichtert werden. Aber gleichzeitig wird uns ein legaler Aufenthalt oder ein Familienleben verweigert.

„Wir lernen Deutsch, wir versuchen zu arbeiten und wir machen alles, um uns schnell zu integrieren. Aber wenn wir immer Angst um unsere Zukunft und Grundrechte haben müssen, erscheint uns das alles sinnlos.“

Wir Geflüchtete werden in Deutschland in unterschiedliche Kategorien gespalten, aber das lassen wir nicht zu! Uns allen werden fundamentale Rechte vorenthalten.

Deshalb laden wir euch am 20. Juni, dem internationalen Tag des Flüchtlings ein, mit uns auf die Straße zu gehen. Lasst uns gemeinsam gegen die Einschränkungen unserer Grundrechte kämpfen.

 

Am 16. Juni von 11 bis 18 Uhr laden wir alle Betroffenen zu einem Workshoptag in der Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustraße 2a, U6/7 Mehringdamm) ein.

In dem Workshop werden wir uns gemeinsam darüber informieren, was die Politik des Koalitionsvertrags für uns bedeutet.

Am 20. Juni, dem Internationalen Tag des Flüchtlings, wollen wir gemeinsam unseren Protest gegen die im Koalitionsvertrag geplanten rassistischen Gesetzesverschärfungen vor den Bundestag tragen: 17:00 Uhr, Platz der Republik.

 

Wer möchte, kann bei der Kundgebung am 20.Juni einen Redebeitrag halten! Sagt uns bitte Bescheid.

 

English:

All united against an inhumane asylum politics!

The new governmental coalition agreement strips us, refugees, of our rights. It worsens our living conditions in Germany and takes away our fundamental rights:

– It restricts the number of new refugees to 220,000 a year;
– It establishes closed centres for asylum seekers;
– It restricts family reunification for people with subsidiary protection to only 1000 new people per month;

For this purpose, we invite everyone to join us on 16 June at 11 am at the « Schule für Erwachsenenbildung (Gneisenaustr. 2A ; U6 Mehringdamm) where we will be holding a workshop aimed at presenting further details about the new governmental measures and at discussing how we can jointly oppose them.


On 20 June, the World Refugee Day, we gather at 5 pm for a big rally in front of the Bundestag (Platz der Republik 1, U55 Bundestag).

Francais:

Toutes et tous contre une politique d’asile inhumaine !

Le nouveau contrat de coalition nous retire à nous, réfugié.e.s, nos droits. Il empire les conditions dans lesquelles nous, réfugié.e.s, vivons déjà en Allemagne et nous retire nos droits fondamentaux :
– Il limite le nombre de réfugié.e.s à 220 000 par an.
– Il stipule la création de camps fermés pour les demandeurs d’asile
– Il limite le regroupement familial pour les réfugié.e.s avec protection subsidiaire à 1000 personnes seulement par mois.
– …

A cet effet, nous vous invitons à nous rejoindre le 16 juin à … (heures) (lieu) pour un workshop où nous présenterons plus en détail les différentes mesures prises par le gouvernement et échangerons ensemble sur comment combattre notre situation, et le 20 juin, journée mondiale des réfugié.e.s, pour une grande manifestation devant le Bundestag (Platz der Republik 1, U55 Bundestag) à 17h.

N.B. : Frais de transports remboursés et il y aura à manger !

 

 

 

Categories: Tent Action

Upcoming open Caravan meeting in Berlin, 23-24th of June, Mehringhof

Mon, 06/11/2018 - 21:50

Deut/Frz/Eng

Invitation: Nationwide Open Caravan Meeting

Dear Refugee/Migrant Activists and supporters of the Caravan For the rights of Refugees and Migrants

We write to invite you to the upcoming open Caravan meeting in Berlin, to take place on the 23rd and 24th of this month (June 2018)

The Caravan Network in Berlin invites you to take part in our next open meeting.

Venue: In Mehringhof (Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin – U6/7 Mehringdamm),

Time: Saturday 23rd from 1pm/13:00 to 10pm/22:00 O’clock to Sunday 24th from 9am/09:00 to 3pm/15:00 O’clock

Agenda of the open Caravan meeting

· Expectation of old and new comers in the Caravan network

· In what way can we reach more refugees?

· What can we do to encounter the challenge of retreating activist?

· Understanding and analyzing refugees/migrants struggles within the German context

· Understanding and analyzing refugees and migrants struggles within the Caravan context

· Ongoing Campaigns and events

· Celebrating 20 years existence

Please let us know if you would like to attend the meeting or if you need a place to sleep so that we can plan. Come with some sleeping bags/Materials if possible.

Contact: the_voice_berlin@emdash.org

Travel costs for Quer-Durch-Land-Tickets, Wochenende – tickets and other cheap ticket offers can be refunded.

How our meetings look like: https://vimeo.com/229604184

We hope to see you on the 23rd/24th in Berlin

The VOICE Berlin Team

The VOICE (Refugee) Forum Berlin

Handy:+49 (0)170/8788124

E- mail: the_voice_berlin@emdash.org

www.thevoiceforum.org Bankverbindung:

Kto.Nr.: 127 829, BLZ: 260 500 01, Sparkasse Göttingen.

IBAN: DE97260500010000127829

BIC: NOLADE21GOE (Göttingen, Niedersachs)

Français

Invitation : Réunion ouverte à l’échelle nationale de la Caravane

Chers activistes réfugiés/migrants et sympathisants de la Caravane pour les droits des réfugiés et des migrants.

Nous vous invitons à la prochaine réunion ouverte de la caravane à Berlin les 23 et 24 de ce mois (juin 2018).

Le Caravan Network à Berlin vous invite à participer à notre prochaine réunion ouverte.

Lieu : Mehringhof (Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin – U6/7 Mehringdamm),

Heure : Samedi 23 de 13:00 à 22:00 au dimanche 24 de 9:00 à 15:00.

Ordre du jour de la réunion ouverte de la caravane

· Attentes des anciens et des nouveaux activistes du réseau Karawane.

· Comment pouvons-nous atteindre un plus grand nombre de réfugiés activistes ?

· Que pouvons-nous faire pour relever le défi du retrait des militants ?

· la compréhension et l’analyse des luttes des réfugiés/migrants dans le contexte allemand

· la compréhension et l’analyse des luttes des réfugiés et des migrants dans le contexte de la caravane

· Campagnes et événements en cours

· célébrer 20 ans d’existence

Veuillez nous faire savoir si vous aimeriez assister à la réunion ou si vous avez besoin d’un endroit pour dormir afin que nous puissions planifier. Si possible, utilisez des sacs de couchage ou du matériel de couchage.

Contact : the_voice_berlin@emdash.org

Les frais de voyage pour les billets de ski de fond, les billets de fin de semaine et les autres offres de billets à bas prix peuvent être remboursés.

À quoi ressemblent nos réunions : https://vimeo.com/229604184

Nous espérons vous y voir le 23/24.

L’équipe de VOICE Berlin

The VOICE (Refugee) Forum Berlin

Handy:+49 (0)170/8788124

E- mail: the_voice_berlin@emdash.org

www.thevoiceforum.org Bankverbindung:

Kto.Nr.: 127 829, BLZ: 260 500 01, Sparkasse Göttingen.

IBAN: DE97260500010000127829

BIC: NOLADE21GOE (Göttingen, Niedersachs)

DEUTSCH:

Einladung: Bundesweites offenes Karawanentreffen

Liebe Flüchtlings-/MigrantenaktivistInnen und UnterstützerInnen der Karawane Für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Wir laden Euch ein zum kommenden offenen Karawanentreffen in Berlin, das am 23. und 24. dieses Monats (Juni 2018) stattfindet.

Das Karawane -Netzwerk in Berlin lädt Euch ein, an unserem nächsten offenen Treffen teilzunehmen.

Veranstaltungsort: In Mehringhof (Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin – U6/7 Mehringdamm),

Zeit: Samstag 23. von 13:00 bis 22:00 Uhr bis Sonntag 24. von 9:00 bis 15:00 Uhr.

Tagesordnung des offenen Karawanentreffens

· Erwartungen von alten und neuen AktivistInnen im Karawane-Netzwerk

· Wie können wir mehr FlüchtlingsaktivistInnen erreichen?

· Was können wir tun, um der Herausforderung des Rückzugs von Aktivisten zu begegnen?

· Verständnis und Analyse von Flüchtlings-/Migrantenkämpfen im deutschen Kontext

· Verständnis und Analyse von Flüchtlings- und Migrantenkämpfen im Kontext der Karawane

· Laufende Kampagnen und Veranstaltungen

· 20-jähriges Bestehen feiern

Bitte sagt Bescheid, ob Ihr an dem Treffen teilnehmt oder Schlafplätze braucht, damit wir planen können. Nach Möglichkeit mit Schlafsäcken/Materialien kommen

Kontakt: the_voice_berlin@emdash.org

Reisekosten für Quer-Durch-Land-Tickets, Wochenende – Tickets und andere günstige Ticketangebote können erstattet werden.

Wie unsere Meetings aussehen: https://vimeo.com/229604184

Wir hoffen, Euch am 23./24 dort zu sehen.

Das VOICE Berlin Team

The VOICE (Refugee) Forum Berlin

Handy:+49 (0)170/8788124

E- mail: the_voice_berlin@emdash.org

www.thevoiceforum.org Bankverbindung:

Kto.Nr.: 127 829, BLZ: 260 500 01, Sparkasse Göttingen.

IBAN: DE97260500010000127829
BIC: NOLADE21GOE (Göttingen


………………………………………………………………………
The Caravan-for the Rights of refugees and Migrants
The VOICE (Refugee) Forum Berlin
Handy:+49 (0)170/8788124
E- mail: the_voice_berlin@emdash.org
www.thevoiceforum.org
Bankverbindung: Kto.Nr.: 127 829,
BLZ: 260 500 01, Sparkasse Göttingen.
BIC: NOLADE21GOE (Göttingen, Niedersachs)
IBAN: DE97260500010000127829

Und weit weg ist so fern und so hart, dass wir immer langsam gehen müssen,
immer einen kleinen Schritt vorwärts. Ich denke nicht, dass das Problem von
heute bis morgen gelöst werden wird, sondern ein lebenslanges Engagement benötigt

Categories: Tent Action

Bundesweite Sommer Tour „Women* Breaking Borders II“ 23.7.-05.08. 2018 “Zwei Wochen Reisen und Spaß gegen Rassismus”

Wed, 06/06/2018 - 19:53


Flyers:  Alle | FR | AR | DE | EN | RU
Wir von Women in Exile and Friends wollen diesen Sommer mit dem Thema ”Women* Breaking Borders” weiter machen.
Wir möchten mit euch gemeinsam in Solidarität in verschiedene Städte fahren, besonders nach Bayern, um unsere Missbilligung der Politik Seehofers, des neuen “Innen- und Heimatministers” auszudrücken. Des Politikers, der seit Jahren für immer restriktivere Asylgesetze und Lagerunterbringung verantwortlich ist. In seinen neuen “Ankerzentren” (“Ankufts-und Rückführungszentren”), die als Vorbild gelten sollen, werden Geflüchtete vollkommen von der deutschen Gesellschaft und jeglicher Hilfe abgeschnitten: Keine Rechtsberatung, keine Besuche, keine Deutschkurse, keine Arbeit, keine Schule für die Kinder. Denn so ist es einfacher, sie wieder abzuschieben – ohne Widerstand oder Sicherheit, voller Verzweiflung.
Seeholfer möchte dieses Vorbild von quasi-Haftanstalt nun deutschlandweit exportieren, wobei die aktuelle Lage schon schlimm genug ist, ohne die “radikalen Vorschläge” der AfD mitzubedenken.

Unser Ziel war es immer und ist es nun wieder, Flüchtlingen, die sich als Fauen* identifizieren, darin zu bestärken, aufzustehen und für ihre Rechte als Frauen*, die in dieser Gesellschaft leben, zu kämpfen.

Als Frauen* sind wir mit sexistischen und rassistischen Grenzen konfrontiert und allen möglichen Vorurteilen ausgesetzt, nachdem wir gefährlichste Routen nach Europa überlebt haben. Als geflüchtete Frauen* stehen wir vor, während und nach der Flucht vor vielen inneren und äußeren Grenzen.
Nach der Ankunft in Deutschland und der Asylantragsstellung denken wir, dass wir nun endlich sicher sind und ein neues Leben aufbauen können, aber uns wird sofort mit Abschiebung gedroht. Wir haben keine Chance, wenn wir nicht in das BAMF-Konzept der “legitimen Flüchtlinge” passen.
Die europäische Politik ignoriert die sozialen und ökonomischen Fluchtgründe, die viele Flüchtlinge betreffen.

Was ist mit Klima- und Wirtschaftskrise und mit Graswurzelaktivismus? Auch sexuelle Übergriffen, systematische Gewalt und geschlechtsspezifischen Probleme werden nicht anerkannt.
Unserer Erfahrung nach hat jede Frau*, die nach Europa flieht, einen sogenannten “legitimen Grund” und Bewegungsfreiheit (nicht nur für Waren) und Wahl des Wohnsitzes sollten so für alle gelten, wie in der UN Menschenrechtsdeklaration festgehalten.
Die doppelte Diskriminierung von Flüchtlingsfrauen erschwert uns das Leben, woraus Depression, Stress und Trauma resultieren. Das kann zu allen möglichen verzweifelten Handlungen führen, darunter auch Suizid.

Frauen* sind die Zielscheiben von systemischer Gewalt, die sich in sexuellen An-& Übergriffen, sexueller Gewalt, niedrigeren Löhnen, Diskriminierung am Arbeitsplatz, Unsichtbarkeit resultiert. In einem System, in dem auch europäische Frauen gesetzlich nicht ausreichend vor Gewalt geschützt sind, befinden sich Flüchtlingsfrauen in der schlechtesten Ausgangslage, in der sie noch nicht einmal Zugang zu ihren basalsten Menschenrechten haben.

Aus diesem Grund ist unser alltäglicher Kampf ein Kampf um die Anerkennung von Menschenrechten für Flüchtlingsfrauen und Frauen im Allgemeinen. Es wird versucht uns als Frauen* zu spalten aber es sollten keine Unterschiede im Diskurs von Frauenrechten gemacht werden Flüchtlingsfrauen sind Frauen.

Wir erheben “LAUT UND DEUTLICH” unsere Stimme um rassistische und sexistische Grenzen zu durchbrechen! Rassistische und sexistische Grenzen, sichtbare oder unsichtbare Grenzen, Grenzen, die die Gesellschaft ignoriert oder nicht sieht, weil es sie nicht direkt betrifft. Grenzen, die als “kulturelle” bezeichnet werden Sowie die, die in unseren Köpfen existieren. Wir sind uns diesen Grenzen bewusst und wollen diese sichtbar machen, sodass wir sie durchbrechen können.

Wir wollen politische Aktionen machen, immer mit dem Ziel, andere Flüchtlingsfrauen zu empowern. Wir wollen das gemeinsam mit euch in euren Städten tun.
Natürlich können wir nicht jede Stadt besuchen, aber da wir Netzwerke (und keine Platformen) aufbauen wollen, ist eine dezentrale Zusammenarbeit möglich. Die Arbeit in kleinen Regionalgruppen ermöglicht uns die Aufgaben und Verantwortungen gut zu verteilen und so können auch andere nahe gelegene Städte dazu kommen und die Aktion unterstützen. Auf diese Weise wird das lokale und das bundesweite Netzwerk gestärkt.

 

National Wide Summer Tour „Women* Breaking Borders II“ 23.7.-05.08. 2018 “Two Weeks of Travelling & Having Fun Against Racism”

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We from Women in Exile and Friends, want to continue with the topic of “”Women* Breaking Borders” this summer.

We want to visit with you in solidarity the cities in the south especially Bavaria and condemn Seeholfer now minister for Interior and Heimat, and during years responsible of creating more restrictive asylum laws and refugee camps. His “Anker” (Ankufts-und Rückführungszentren”/ Arrival and deportation centers ) role model system, will keep refugees totally isolated from independent German help and society: no legal counselling, no visits, no German course, no work, no school for children. This way it will be easier to deport them – without resistance, without security only full of despair.

Seeholfer wants to export this role model of detention camp idea German wide, it is bad enough with the ones existing in our areas without integrating the radical ideas from the AfD.
Our aim is and has always been to enable refugees who identifying themselves as women* to stand up for our rights as women* living in this society.

On our dangerous routes to Europe, as women we are faced with different boundaries and borders such as; frontiers between countries, sexism and racism etcetera. These borders expose us to all types of prejudice, during and after our flight.
When we arrive in Germany and request for asylum and think we have managed to break the visible and the invisible borders. We are immediately threatened with deportations because some of us don’t fit into the BAMF concept of “legitimate refugee“.
The authorities ignore social and economical reasons of flight which affect many refugees and migrants who come to Europe. Reasons such as climate and economic crisis, gender issues, grassroots political activism are not acknowledged by the European policy makers.
In our experience, every woman seeking asylum in Europe has a so called “legitimate reason” since freedom of movement and residence (not just of goods) should be implemented as established in the Universal Declaration of Human Rights. The double discrimination of refugee Women makes life more difficult for us and results in depressions, stress, trauma and sometimes desperate measure including suicides.

Women are a target of system violence through sexual assaults, sexual violence, lower wages, work discrimination, invisibility, in a system that systematically discriminates them, even European women are not protected by European laws as they should, leaving them exposed to all sorts of violence. In that framework refugee women have the worst starting point in the host society. For that reason our daily fight is to demand the recognition of the human rights of refugee women* and women* in general, they want us divided but there should be no discrimination when talking about women’s rights, refugee women* are women.

We want to raise our voices “Loud and Clear” in breaking racist and sexist borders, borders which are visible or invisible, borders which the society ignores or looks the other way because they do not affect them directly. Borders termed as “cultural” or those existing in our minds. We are aware of those borders and we want to point them out and make them visible, so that we can break them.

We would like to make political actions, to empower refugee women together with you and your organisations in your cities.
Of course, we cannot visit every city, but we want to build networks to make possible decentralized collaboration. Working on smaller regional networks opens the possibility to distribute tasks and responsibilities amongst cities. It will be possible that one city can come to the cities nearby to meet us and join the actions that will take place, this way the local and national network will get reinforced.

Categories: Tent Action

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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