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Refugee strike in Berlin

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Abolish Residenzpflicht! Abolish ‚Lagers‘! Stop Deportations! Right to Work and Study!
Updated: 43 min 47 sec ago

Public Oplatz Meeting: Friday, 21st July, 18:00

Tue, 07/18/2017 - 01:38
Deutsch unten   ———————————————

Reclaim Oplatz again! 


Friday, 21st July, 18:00 on Oplatz

Public Oplatz Meeting: Action instead of Bureaucracy
Let’s make plans for action and visible resistance. 

Looking forward to seeing you, Napuli 

and other Oplatz Activists

———————————————

Oplatz wieder zurückholen! Freitag 21.7., 18:00 auf dem Oplatz   Öffentliches Oplatz-Treffen: Aktion anstatt Bürokratie!

Lasst uns Pläne für Aktionen machen und anderen sichtbaren Wiederstand.

Wir freuen uns darauf Euch zu sehen,

Napuli und andere Oplatz-Aktivist*innen
Categories: Tent Action

Wuppertal: Abschiebung durch selbstorganisierten Protest von Geflüchteten verhindert. Demo am Samstag!

Thu, 07/06/2017 - 13:13
english below

Aktuell werden viele Geflüchtete der Erstaufnahmeeinrichtung Art Hotel in Wuppertal nach dem Dublin III-Verfahren abgeschoben und zwar nach Italien. Am 03.07.2017 wurden bereits 38 Menschen aus dem Art Hotel abgeschoben. Am Mittwoch (05.07.2017) sollten weitere 38 Menschen abgeschoben werden. Besonders skandalös ist dabei, dass versucht wurde, die Geflüchteten kurz vor einer selbst-organisierten Demonstration am Samstag abzuschieben. Diese wurde jedoch durch den laustarken Protest von Geflüchteten und weiteren solidarischen Menschen verhindert und der Bus fuhr leer wieder ab.

Den Aufruf für die Demo findet ihr unter dem Video.

Solidarität gegen Abschiebungen
Samstag, 8. Juli 2017
13:00 Uhr Kundgebung / 14:00 Uhr Demonstration
Bahnhof – Wuppertal Oberbarmen

Wir haben die Angriffe auf unser Leben satt. Nirgends auf der Welt sind wir sicher, weder in unseren Herkunftsländern, noch in Europa, noch in Deutschland. Ein Teil der Verantwortlichen sitzt diese Woche in Hamburg und feiert sich selbst, während wir Tag und Nacht um unser Leben kämpfen müssen.

Wir, Flüchtlinge aus Wuppertal und Umgebung wollen am kommenden Samstag auf der Straße zeigen, dass wir nicht erlauben werden, dass mit unserem Leben gespielt wird.

Wir werden es nicht zulassen, dass man uns nach Afghanistan, Irak oder Sudan zurückschickt, wo die NATO-Staaten zusammen mit Kriegsherren aller Länder für die Situation mit verantwortlich sind. Wir finden es beschämend, dass offensichtliche Lügen verbreitet werden und Afghanistan zu einem sicheren Land gemacht wird. Es ist eine Schande, dass man darüber nachdenkt, in einem Land wie Syrien sichere Zonen „Safe Zones“ aufzubauen. Wessen Bomben regnen jede Nacht auf die Köpfe der Menschen in Syrien? Ist überhaupt ein Frieden gewollt oder geht es rein um noch mehr Hass, damit der Krieg und das Geschäft weiterlaufen?

Wir werden nicht zulassen, dass man uns nach Westafrika schickt, wo wir verfolgt und unser Leben nicht mehr sicher sind. Wir werden es nicht zulassen, dass unser Leben gekauft wird und Gelder an unsere korrupten Staatsherren bezahlt werden, damit sie Papiere ausstellen und uns zurücknehmen, um uns wieder zu verfolgen und auszubeuten. Unsere Länder werden bereits seit 500 Jahren ausgebeutet, die Rohstoffe sind bereits an die großen Konzerne dieser Welt ausverkauft und nun verkauft man auch uns öffentlich.

Wir werden nicht zulassen, dass man uns nach Italien oder Griechenland abschiebt, wo wir auf den Straßen überleben müssen oder als die neuen Sklaven Europas für die billigen Agrarprodukte mehr als 16 Stunden am Tag schuften müssen, gleichzeitig aber kein Recht auf Gesundheitsversorgung haben und der Lohn nicht mal ausreicht, um eine Wohnung sich zu mieten.

Wir können es nicht zulassen, dass unsere Brüder und Schwester aus Balkan, kein Recht auf Asylverfahren haben und sofort in Abschiebezentren kommen. Es ist für uns beschämend, wie hier unsere Mitmenschen aus dem Balkan kriminalisiert worden, damit die Abschiebungen dorthin gesellschaftsfähig gemacht werden. Das Gleiche geschah mit unseren Geschwistern aus Nordafrika. Nun hat die Bundesregierung alles daran gesetzt und die Staaten „bearbeitet“, damit sie uns zurücknehmen. Wer von uns kommt als nächstes dran?

Zur selben Zeit wird hier in Europa Hass gesät, damit die Menschen hier, diejenigen also die von Niedriglohn und Armut betroffen sind, sich mit uns nicht solidarisieren. Doch wir teilen das gleiche Leid. Egal ob in unseren Ländern oder hier, es sind die gleichen Konzerne und ihre Diener in den Staatsapparaten, die uns ausplündern, ausbeuten, gegeneinanderhetzen, damit sie noch reicher werden. Wir jedoch müssen tagtäglich schauen, wie wir überleben, wie wir unseren Kindern eine Zukunft aufbauen können. Wir wollen eine Welt, in der wir solidarisch diese zum Wohle aller gestalten können. Wir wollen eine Welt in dem Wohlstand und Frieden unser Leben prägen und nicht eine Agenda der G7 oder G20, eine Agenda der Konkurrenz und des Wettbewerbs, dass Kriege schürt und Arm und Reich.

Wir sagen, Asylrecht ist Menschenrecht und kein Privileg.
Wir sind gezwungen, unser Leben zu schützen und daher entscheiden wir, dort zu leben, wo unser Leben sicher ist.

Wir laden jede/n ein, der die Lügen und die Erniedrigungen nicht mehr erträgt, mit uns auf die Straße zu kommen. Wir wollen zeigen, dass Solidarität und Zusammenhalt die Grundlagen unserer Gemeinschaften und des menschlichen Lebens sind.

Solidarität statt Spaltung und Hass

http://thecaravan.org/node/4586

+++ ENGLISH +++

Wuppertal: Deportation of 38 people stopped through self-orgaized protest by refugees. Demo on Saturday!

Currently, many refugees are subject to deportations from the reception camp Art Hotel in Wuppertal to Italy in accordance to the Dublin III regulation. 38 people have been deported from Art Hotel on June 3rd already. On Wednesday (June 5th) 38 more people should be deported. This is especially scandalous because they tried to deport the refugees shortly before a self-organized demonstration on Saturday. However, the deportation was stopped by the protest of refugees and other people in solidarity, and the bus returned empty.

Find the call for the demo on Saturday, June 8th, below the video.

 

Solidarity against deportations
July 8: 01:00pm (13:00) Manifestation
02:00pm (14:00) Demonstration
In front of the Wuppertal-Oberbarmen train station- Wuppertal Oberbarmen

Enough is enough. We are fed up with the attacks on our lives. Nowhere on the earth we are safe, not in our own countries, not in Europe nor in Germany. Part of the responsible persons gather this week in Hamburg and celebrate themselves. At the same time, we are obliged to struggle day and night to survive.

We, refugees from Wuppertal and surroundings want to show our presence on the streets and manifest, that we do not allow anyone to play with our lives.

We are here because you destroy our countries!

We do not allow that they deport us to Afghanistan, Iraq, or Sudan. The NATO-states together with other warlords are responsible for the situation in these countries. It is shaming that blatant lies are spread and Afghanistan is made to a safe country. It is perverse that people even think of building safe zones for refugees in Syria. Whose bombs are raining each night on the roofs of Syrian civilians? Is peace wanted at all or is more hatred desired, in order to keep the war running and the profits flowing?

United against colonial injustice

We do not allow that we are sent to West Africa, where we are persecuted and our lives are not safe. We do not allow that our lives are bought by giving money to our corrupt state lords, in order to issue papers and take us back, to start again with persecution and exploitation. Our countries are being exploited since more than 500 years. Our natural resources have been sold cheap to the big corporations of the world. Now, our lives are being sold publicly and cheap.

We do not allow that we are deported to Italy or Greece, where we have to live on the streets and to work more than 16 hours a day on the farms as the new slaves of Europe. At the same time we have no access to medical care and the money we earn is not even enough to rent a small flat.

We can not accept that our brothers and sisters from Balkan have no right to apply for asylum here and are immediately upon arrival put into deportation centers. It is shaming, how our people from Balkan have ben criminalized by German authorities to legitimate the deportations to those countries and prepare the society here for the deportation crimes. The same happened with our brothers and sisters from North Africa. Now the Federal Republic of Germany has done everything and continuously pushed the states to take us back. Who will be the next?

Hatred is grown here in Europe in order to avoid that the people in Europe who are affected by low wages and poverty do solidarize with us. But we share the same pain. No matter if here or in our countries, the same corporations and their servants in the states plunder and exploit us, divide us, to get richer. But we have to struggle to survive and to build a future for our children. We want a world that is based on solidarity for the wealth of humanity. We want a world where peace and wealth are shaping our lives and not an agenda of the G7 or G20, an agenda of competition and corruption, an agenda that perpetually generates war, generates poor and rich.

We say Asylum is a human right and not a privilege.

We are forced to protect our lives and therefore we pledge to live there, where our lives are safe.

We invite everyone that cannot bear anymore the lies and the humiliation to join us to the streets. We want to demonstrate that solidarity and the connection between people are the principles of our communities and those of human being.

Solidarity instead of division and hatred.

http://thecaravan.org/node/4586

 

Categories: Tent Action

Kundgebung gegen tödliche Polizeigewalt am 10. Juli

Tue, 07/04/2017 - 18:59

Hussam Fadl – von der Polizei von hinten erschossen

Kundgebung 10. Juli, 17:00 Uhr, Platz der Luftbrücke 6, Polizeipräsidium

“Wir sind vor dem Tod geflohen und fanden nichts als den Tod.” (Zaman Gate, Ehefrau)

Am 27.9. 2016 wurde Hussam Fadl, Flüchtling aus dem Irak, bei einem Polizeieinsatz auf dem Gelände
einer Flüchtlingsunterkunft von hinten erschossen. Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen die verantwortlichen Polizisten wurde Ende Mai 2017 mit dem Verweis auf Notwehr eingestellt. Dies kommt einem Freispruch der Polizisten gleich, die gezielt und von hinten auf Hussam Fadl geschossen haben. Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), die Beratungsstelle ReachOut und der Flüchtlingsrat Berlin kritisieren die Einstellung der Ermittlungen und rufen gemeinsam mit Familie Fadl zur Kundgebung gegen tödliche Polizeigewalt auf.

 
Familie Fadl floh im Jahr 2014 mit drei kleinen Kindern von Bagdad nach Deutschland. Auf ihrer
Flucht übers Mittelmeer und entlang der Balkanroute erlebten sie, was vielen Geflüchteten zustößt:
Hunger, Angst, Ungewissheit, Demütigungen, Behördenwillkür.

 
Endlich in Berlin angekommen, hofften sie auf Sicherheit und die Möglichkeit, ein neues Leben
aufzubauen. Die Familie wurde in einer Notunterkunft für Flüchtlinge, der Traglufthalle im Stadtteil
Moabit– dem sogenannten ‚Ballon’ – untergebracht. Sie versuchten, in Deutschland Fuß zu fassen
und trotz der fürchterlichen Umstände im Lager die Strapazen und Demütigungen der Flucht zu
vergessen.

 
Doch am 27.09.2016 wurde die kleine Tochter der Familie Fadl von einem anderen Bewohner im
direkten Umfeld der Notunterkunft sexuell missbraucht. Der mittlerweile verurteilte Täter wurde
bei der Tat von Bekannten der Familie überführt und sofort dem Sicherheitspersonal der Unterkunft
übergeben.

 
Nach Recherchen von KOP und ReachOut berichten damals Anwesende, dass sich an dem sonnigen
Septembertag viele Bewohner*innen des Lagers draußen vor der Halle aufhielten und sich die Tat
zwar schnell rumgesprochen hatte, jedoch trotz allgemeiner Aufregung keiner an Selbstjustiz dachte
oder sich dem Täter näherte. Allen war klar, dass dieser nun von Sicherheitspersonal und Polizei
behandelt würde, dahin hatten die unmittelbaren Zeugen des Missbrauchs den Mann schließlich
eigenhändig übergeben.

 
Zeug*innen berichten auch, dass die vom Sicherheitspersonal alarmierte Polizei mit mehr als 30
Beamt*innen anrückte, das Gelände umstellte, und alle Menschen bleiben mussten, wo sie sind,
niemand durfte rein oder rausgehen. Vor Ort wurde der Missbrauchsfall aufgenommen, der Täter
und die beiden Zeugen befragt. Die Polizei führte den Täter ab, brachte ihn zu einem Polizeiauto,
schloss die Türen, hinter denen der Täter sicher saß. Dann fielen Schüsse.

 
Fakt ist: Drei Polizeibeamte schossen auf Hussam Fadl, den unbewaffneten Vater des
missbrauchten Mädchens, als dieser sich dem Täter zu nähern versucht haben soll. Eine Kugel traf
ihn tödlich von hinten. Hussam Fadl stirbt noch am selben Tag im Krankenhaus. Er wurde im Alter
von 29 Jahren von Berliner Polizeibeamten von hinten erschossen. Er hinterlässt eine Frau und drei
Kinder.

 
Die Version der Polizei: Hussam Fadl sei mit einem Messer auf den Täter losgegangen. Diese
Geschichte ermöglicht den Schützen zu behaupten, sie hätten aus Notwehr geschossen und bedient
gleichzeitig das rassistische Stereotyp des ‚aggressiven, stets mit einem Messer bewaffneten Arabers, der nach Rache und Selbstjustiz sinnt’. Später tauchte ein Küchenmesser als ‚Beweismittel’ auf, das die Geschichte der Schützen untermauern soll.

 
Recherchen von Unterstützer*innen zeichnen ein anderes Bild und werfen viele noch offene Fragen
auf – diese müssen öffentlich und vor einem Gericht geklärt werden: Keine*r der Menschen an der
Traglufthalle hat das Messer vor Ort gesehen, Zeug*innen bestätigen übereinstimmend, HussamFadl sei definitiv unbewaffnet gewesen.

 
Wir fragen: warum haben die Polizisten geschossen? Wen wollten sie schützen? Ihre Kollegen – in
deren Richtung sie feuerten? Den Täter – der bereits gesichert im Auto saß? Welche Gefahr stellte
Hussam Fadl für wen da?

 
Wir fordern:
Lückenlose Aufklärung der Erschießung von Hussam Fadl!
Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft und ein Strafverfahren gegen die Polizeibeamten, die auf
Hussam Fadl geschossen haben!
Die sofortige Suspendierung der beschuldigten Polizisten!

Facebook

Categories: Tent Action

X women talked about the conditions of lager X

Fri, 06/30/2017 - 02:10

It’s quite sad to have the current title for this story, but for women who are not citizens, who are not welcome, who are alone, isolated, vulnerable, freedom is not part of their lives, so we cannot say openly where this conversation took place because measures against them can be taken because those who hold the power like playing illegally with women

Today was raining as if it was the end of the world. They call it summer but mostly seems Autumn.

All wet, I arrived to the meeting place. We were about to cancel the visit but who said that rain would stop us from meeting women from a lager where they are living in shit conditions.

We met in a Café outside the lager, it sounds nice, like providing some excuse to go out of the lager and meet with friends like people do, but the truth is different, we met outside because women are threaten by “The Office”. They give “friendly advices” to women who want to speak about their situation inside the lagers, those who want to share how is their daily life in a lager have to deal also with menaces, and we’ve seen this not only in one lager, so what will be written today applies for many other places.

Once we ordered some coffee to try to,  at least recover from the dampness, we introduced ourselves, some of us were new, some not. Names from different countries, introductions said in different languages (also I won’t mention them since could point out who was talking to us), some of us were more chatty, it was the first time someone could speak with someone in her own language. Words came out non-stop, like a volcano, too many things to be said, too many months silent, too many experiences to be shared, desperation in the eyes, a big smile for being able to express it.

Translation makes things slow, but gives time to watch, to feel, when finally the words come, they describe how a woman in the lager found herself signing a paper she didn’t understand. The social worker had asked her to sign it but refused to explain what was it about, placed a book in the middle of the paper, but said it was something for some Bundesamt. The woman signed but asked for a copy.

She showed the copy to other women, the other women said she should not have signed that, something was wrong, finally someone else translated it, possibly from the security people, she had signed a paper giving the social worker full powers, that means she could have access to all her private information, letters, she took it without consent, without explaining, what for? Since she found out soon enough what she had signed, the refugee woman went to the office to ask for this paper, had it back and revoke the full powers, but did anyone react to this violation of rights? Not that we know.

Outside continued raining, everything was gray, umbrellas were mostly dark, people were running while jumping over the pods of water formed in the streets. Some people entered in the Café, looking for the same, a bit of shelter and probably a coffee.

I was absent for a moment, thinking what can be done, how can more people know about this daily situation in the more than 100 lagers, is it true that people can just ignore this situation and continue with their lives? I came back when I heard “social worker”, that very strange figure, with a strange role in the whole procedure of asylum. Every refugee has assigned one social worker, whose role is to basically be an interface to the lager system, they have to read/write/deliver letters, fix appointments, take care of accommodation or needs, in their hands they have the power to ruin a woman’s life. No, it’s not an exaggeration, I would like to have the margin to invent some drama situation but reality just provides it, we are told that a woman got the rejection for asylum just because the social worker didn’t deliver the letter with the date for the Interview, the “big” day for refugees where they explain why they are asking for asylum and based on this Interview it will be decided if a person gets asylum or not. This woman just didn’t receive the letter due to negligence.

In lager X there are 7 social workers, but they work 1h per day and three days a week(if so). There are not translators to all the languages spoken by the women, making women totally isolated from their environment, totally dependent on what is said inside the lager. Totally vulnerable. Most of the times social workers intrude into women’s lives, judging them instead of giving them help.

Since translators are not always there, women have to ask security people who speak their language for help, which as side effect has that the information that they shared instead of being private becomes shared among many other people.

Today we are outside, but we have been inside the lager before, so we know how those empty corridors are, but what stroke me more about the lager was the smell, it penetrated inside you, a mixture of smell of dirt and cleaning products, rubbish and air freshener, as if a deep rotten smell wanted to be hidden. A permanent feeling of disgust came while we were walking around the lager.

To walk around that was not allowed, the only place where we could be is in a room, a 9 m2 room, with a small bed, a locker, a small table, the feeling of a cell. Of course, when we left the lager, the woman who invited us was “friendly advised” that this should be the last time she showed around, it was forbidden to walk around, an empty building because everybody was inside, because there are no common spaces, a building where there is no dining room and women have to go outside, to the street, and through another entrance enter the place where they provide them with “food”.

“Food” is a whole issue in most lagers, the lager system steals 200€ from women for their catering, a catering that cannot be eaten, all products are in bad conditions, almost expired, cooked with too many spices, or does not cover diets recommended by doctors. Of course, no freedom for women to decide if they want to eat this “food” or eat outside, to cook for themselves is anyways not possible. Where are invested the 200€ per woman?

The situation is so critical that we visited a woman in Hospital, her kid got intoxicated by the food of the lager, provoking continuous vomiting, to the extreme he had to be hospitalized for at least 4 days, and every time he had to shit he burst into tears. The mother received half the amount the money that corresponded to her and her child, so with 400€ she had to manage one month and buy everything for him, from nappies, clothes to food since the child would normally not eat anything except rice and yogurt.

Now the Café was about to close, all the chairs were on top of the tables, the bar was clean, noone else was left, we started moving, putting on our wet jackets, checking that the rain continued as before, the water was entering the sidewalk. We said good bye, emphasized on checking the addresses we had given them and confirming that we will come back, anyways we will stay in touch.

From our previous visit to the lager we were able to take the following pictures

 

 

Categories: Tent Action

Wir fordern eine menschliche Behandlung für Frauen und andere Geflüchtete

Mon, 06/26/2017 - 12:35

English || Srpski || Farsi || Arabic

Liebes LAF, liebe Frau Breitenbach und andere Verantwortliche für Flüchtlingsangelegenheiten in Berlin!

Am 20. Mai fand ein heiteres Fest mit dem Namen “Yalla! Lass feiern!” im ZK/U statt. Das Fest wurde von verschiedenen selbst-organisierten Initiativen, die mit Asylbewerber*innen und Geflüchteten zusammenarbeiten, ins Leben gerufen.
Wir, die weiblichen Bewohnerinnen einer Flüchtlingsunterkunft veranstalteten auf dem Fest ein öffentliches Panel, auf dem wir unsere alltäglichen Erfahrungen und die daraus resultierenden Forderungen zum Ausdruck brachten.

Dieser Brief fasst die Ergebnisse des Panels zusammen, die nach Handlungen verlangen.

2015 war ein Jahr, das von den Medien, den Behörden und der Öffentlichkeit als Jahr der “Flüchtlingskrise” bezeichnet wurde. Zwei Jahre sind seitdem vergangen und die Asylrechtsverschärfungen verschlechtern die Möglichkeiten der Unterbringung und Integration, letzteres war und bleibt trotz Ihrer hohen Erwartungen schwierig für viele von uns. Es ist nicht so, dass wir uns nicht integrieren, dh. die Sprache lernen, arbeiten, studieren und zusammen mit dem Rest der Gesellschaft leben wollen, aber diese Dinge werden uns kontinuierlich erschwert seid wir in Deutschland angekommen sind. Im Gegenteil: Wir versuchen uns zu integrieren aber die Bedingungen, die uns auferlegt werden machen es uns unmöglich.
Als Frauen im Lager zusammen mit vielen anderen Menschen zu leben birgt zudem zusätzliche Schwierigkeiten, insbesondere wenn wir Kinder haben um die wir uns kümmern müssen und uns entsprechend wenig freie Zeit zur Verfügung steht. Darüber hinaus gibt keine Möglichkeiten für Privatssphäre etwa in Frauenräumen im Lager, in denen wir unsere Kopftücher ablegen können. Können Sie sich vorstellen welche Auswirkungen es auf Ihre Haare hat, wenn sie Ihr Kopftuch nicht oft genug absetzen können? Ein weiteres Problem ist die Bürokratie, mit der wir uns immerzu selbst auseinandersetzen müssen obwohl dies eigentlich die Aufgabe der Sozialarbeiter*innen wäre. Einige der Sozialarbeiter*innen halten sich an ihre Aufgaben aber es gibt nicht genug Sozialarbeiter*innen im Lager. Aus diesem Grund müssen wir oft ohne Hilfe zu unterschiedlichen Institutionen gehen wodurch weitere Probleme entstehen wie beispielsweise Verständnisschwierigkeiten durch mangelnde bzw schlechte Übersetzung. Regelmäßig werden wir bestraft zum Beispiel werden uns Gelder ohne Erklärung gekürzt.
Das Problem ist nicht das Geld sondern die Art in der diese Dinge nicht kommuniziert werden bzw wir sehr unhöfliche Reaktionen erhalten. Zudem werden wir wenn wir denn versuchen Deutsch zu reden für unsere mangelnden Deutschkenntnisse diskriminiert. Und wenn wir Wohnungen oder Häuser gefunden haben dauert der Vorgang bei der WBS so lange, dass wir oftmals unsere Chance an einem besseren Ort zu leben, verlieren.

Denken Sie dass wir uns unter diesen Umständen wirklich integrieren können sogar wenn wir es versuchen? Der Mangel an Informationen und Erklärungen stellen eine menschenunwürdigen Umgang dar; unter diesen Umständen können Sie nicht von uns verlangen dass wir uns integrieren.

Wir wollen keine Einzelhilfe sondern solidarische Lösungen für alle von uns.

Freundliche Grüße,
die Frauen von al Moabit82

English

Demand for a humane treatment of women and other refugees

Dear LAF, Mrs. Breitenbach and other responsible for refugee affairs in Berlin, Germany!

On May 20th a joyful event entitled “Yalla lass feiern!” took place at ZK/U. It was organized by different self-organized initiatives that are working with asylum seekers and refugees. We, the women residents of from a refugee camp, managed to lead a public panel at which we expressed our everyday experiences and demands.

This letter summarizes our words and calls for action.

2015 was a year that was labelled by media, authorities and general public as the ‘Refugee crisis’. Two years have passed and the asylum laws are tightening accommodation and integration possibilities, the latter which were since beginning difficult for many, despite your high expectations. It is not that we do not want to integrate – that is to learn the language, work, study and coexist with the rest of society, but these things are continuously hindered since we arrived. On the contrary, we try to integrate, but the conditions you put us in are impossible to make this happen.

Being a woman living in a camp with many people is additionally difficult, especially if you have children to take care of, giving you little free time. Furthermore, in our camps there is no private sphere or women space, where we could take down our hijab. Do you know how bad is for your hair, if you can’t take it off enough often? Another problem is the bureaucracy we have to continuously take care of for ourselves, despite this is the task at which social workers should help us. Some do, but there are not sufficient social workers in the camp. Because of this it happens that when we go alone to different responsible institutions (like LAF, Job Center etc.) we are faced with another issue, lack of translation or good translation. Frequently we are punished, for example they take away some of our money we suppose to receive, without receiving any explanation.

The problem is not in the money, but in the way we are communicated these things, which are often not explained or we get really rude answers. Another thing is when we try to speak German in the institutions and society and we are often discriminated for our lack of language knowledge. Even when we already find the flats or houses for ourselves the procedure of WBS takes such a long time that we mostly loose our chances for a better place to stay.

Do you think under these conditions we can really integrate and furthermore, when we even try? Lack of information and explanations for our cases take away our dignity and under these conditions you cannot expect us to integrate.

We don’t want individual solutions, but collective ones that are based on solidarity for all!

Yours,

Women from al Moabit82

Srpski

Zahtev za humanim odnosom prema ženama i svim izbeglicama

Poštovani nadležni LAF-a, gospođo Breitenbach i ostali odgovorni za pitanja izbeglica u Berlinu, Nemačka!

20. maja održan je veseo skup pod nazivom “Yalla, nek se slavi!” u ZK/U u čijoj je organizaciji učestvovalo nekoliko različitih samoorganizovanih inicijativa koje rade sa potraži_ocima_teljkama azila i izbeglicama. Mi, žene, stanovnice izbegličkog kampa, organizovale smo javnu panel diskusiju u kojoj smo govorile o našim svakodnevnim iskustvima i zahtevima.

Ovo pismo je rezime svega što smo na skupu rekli i poziv na akciju

U medijima, javnosti i od predstavnika vlasti 2015. je naznačena kao godina “izbegličke krize”. Nakon 2 godine prema pooštrenom Zakonu o azilu dolazi do restriktivnih mera u obezbeđivanju smeštaja i mogućnosti za integraciju koje su od samog početka predstavljale poteškoće za mnoge ljude uprkos velikim očekivanjima. Nije da mi ne želimo da se integrišemo – da učimo nemački jezik, radimo, studiramo i živimo skladno u nemačkom društvu, što nam se od našeg dolaska neprestano uskraćuje. Naprotiv, mi pokušavamo da se integrišemo ali je to u uslovima koji su nam nametnuti nemoguće ostvariti.

Biti žena koja živi u izbegličkom kampu sa puno ljudi je dodatno teško pogotovo ako ona ima decu za koju se brine, što joj ostavlja vrlo malo slobodnog vremena. Šta više, u našim kampovima nema privatne sfere ili prostora za žene gde one mogu da skinu svoj veo. Da li znate koliko je to loše za kosu kad ne možete dovoljno često da je otkrijete? Dodatni problem je birokratija s kojom sami moramo da se nosimo iako je to zadatak kojim bi socijalni radnici trebali da nam pomognu. Neki od njih to čine ali je broj socijalnih radnika nedovoljan u izbegličkom kampu. Zbog toga se dešava da se, kad idemo sami na nadležne institucije LAF, Jobcenter itd., suočavamo sa dodatnim problemom da nemamo tumača ili da nemamo dobrog tumača. Često nas kažnjavaju, na primer oduzimaju nam deo novca koji treba da dobijemo, bez ikakvog pojašnjenja.

Nije problem u novcu već o načinu na koji se komunicira o takvim stvarima, koje se često ne pojašnjavaju ili nam se pojašnjenja nude u vidu vrlo grubih odgovora. I kada pokušavamo da govorimo na nemačkom u institucijama i u društvu često smo diskriminisani zbog nedovoljnog znanja jezika. Čak i kada nađemo stanove ili kuće da iznajmimo sebi postupak za dobijanje WBS (potvrda za pravo iznajmljivanja socijalnih stanova) traje predugo tako da uglavnom izgubimo šanse da iznajmimo sebi stan i živimo u boljim stambenim uslovima.

Da li mislite da mi možemo pod ovim uslovima da se stvarno integrišemo, šta više da bismo uopšte mogle da pokušamo? Nedostatak informacija i dodatnih pojašnjenja za naše predmete čine da gubimo dostojanstvo i zbog takvih uslova ne možete od nas očekivati da se integrišemo.

Ne želimo pojedinačna rešenja već ona koja bi važila za sve, zasnovana na solidarnosti prema svima!

Vaše,

žene iz al Moabit82

Farsi

خطاب به لگزو و آقای برایتن باخ و همه کسانی که مسئول کار پناهجویان در برلین هستند!

در روز ۰۲ مای یک جشن به اسم >یال بیاید جشن بگیریم< در برلین برگزار شد. این جشن توسط گروه های مختلف خودگردان که با پناهجوها همکاری میکنند برگزار شد. ما، زنان ساکن در یکی از کمپهای، در یک سخنرانی
تجربه های زندگیمان در اینجا و خواسته هایمان را گفتیم.

این نامه خلصه ای از گفته های ما و دعوت به حرکت برای رسیدن به آنها است.

۵۱۰۲ سالی بود که توسط رسانهها،دولت ها و عموم مردم به اسم >بحران پناهجوها< شناخته شد.الن دو سال گذشته و قوانین پناهجویی اقامت و ادغام را سخت تر کرده اند.مسایلی که از قبل هم برای خیلیها سخت بوده اند. اینطور نیست که ما دوست نداریم در جامعه آلمان ادغام شویم و زندگی کنیم – یعنی زبان یاد بگیریم، کار کنیم، درس بخوانیم و در کنار بقیه جامعه باشیم. اما تمام اینها روز به روز توسط قانونهای جدید
سخت تر میشوند.

عنوان یک زن زندگی کردن در کمپ ها با خیلی آدمهای دیگر بسیار سخت است. مخصوصا ا اگر بچه داشته که برای شما هیچ وقت آزاد باقی نمیگذارد. علوه بر آن در کمپهای ما هیچ فضای خصوصی یا فضای به زنان وجود ندارد، که در آن بتوانیم حجابمان را برداریم. شما میدانید که اگر نتوانید حجابتان را گاهی باشید مخصوص
از سر بردارید چقدر برای موهاتان بد است؟ مشکل دیگر کاغذ بازی و بوروکراسی که ما باید دائما ا با آن
درگیر باشیم در حالی که این افراد سوشیال در کمپ هستند که باید به ما کمک کنند. بعضی از آنها این کار را میکنند ولی هیچ وقت افراد سوشیال به اندازه کافی در کمپ نیست. به این علت خیلی وقتها مجبور
میشویم که تنها به اداره های مختلف مثل سوشیال، جاب سنترو … برویم و آنجا با مسایل بیشتری روبرو شویم.
به خاطر کمبود مترجم یا مترجم بد خیلی وقتها ما را تنبیه میکنند، مثلن مقداری از پول ما را میگیرند
بدون هیچ توضیحی.

مشکل پول نیست، مشکل شیوه ی ارتباط و بیان این مسایل به ما است. بیشتر وقتها به سوالهای ما درست جواب داده نمیشود و یا جوابهای خیلی خشن و بی رحم به ما میدهند. موضوع دیگر اینکه وقتی سعی میکنیم در این اداره ها آلمانی صحبت کنیم بیشتر وقتها به خاطر بد آلمانی حرف زدن به ما ستم میشود. حتی وقتی که ما خودمان خانههایی پیدا میکنیم گرفتن وباس خیلی طول میکشد و ما شانس خودمان را برای
خانه دار شدن از دست میدهیم.

فکر میکنید که با این شرایط ما واقعاا میتوانیم در این جامعه ادغام شویم، زبان یاد بگیریم و کار کنیم؟ هرچقدر هم که تلش کنیم؟ کمبود اطلعات و توضیحات برای پرونده ی ما باعث کسر شان ما میشود و شما نمیتوانید از
ما انتظار ادغام ، انتگره، شدن داشته باشید.

ما به دنبال راه حل برای شخص خودمان نیستیم، بلکه خواهان راه حلی برای همه هستیم.

تشکر،

al Moabit82 ساکن زنان

Arabic

رسالة مطالبة بالمعاملة الانسانية باسم اللاجئات واللاجئين في كامب طوارئ في برلين:

 أعزائي في لاف، السيد برايتينباخ، وجميع المسؤولين عن أمور اللاجئين في برلين، ألمانيا!
البارحة تم تنظيم احتفال لطيف تحت عنوان “يلا دعونا نحتفل!”، من قبل عدة منظمات متطوعة تعمل مع اللاجئين وطالبي اللجوء منذ 2015، ذلك العام الذي تم عنونته من قبل الاعلام، السلطات والعوام بعام “أزمة اللاجئين”. نحن النساء القاطنات في مخيمات الطوارئ تمكنا من فتح حلقة نقاش، عبرنا من خلالها عن مطالبنا وشاركنا الآخرين تجاربنا. هذه الرسالة تلخص كلماتنا ودعوتنا للحراك.

لقد مضى عامان وقوانين اللجوء مازالت تشدد بما يخص أماكن السكن وفرص الاندماج، حيث أن الاندماج أصبح تحدياً كبيراً لكثير من الأشخاص، بالرغم من توقعاتنا الكبيرة والآملة مازلنا نواجه صعوبات كبيرة لتحقيق هذا الاندماج. ان الأمر ليس أننا لا نود أن “نندمج”- أو أن نتعلم اللغة الألمانية، نعمل، ندرس وأن نتعايش مع بقية أفراد المجتمع. ولكن هذه الأمور تتعرقل باستمرار منذ وصولنا لأسباب مختلفة. إضافة الى ذلك، اننا عند وصولنا الى ألمانيا حاولنا بشتى الوسائل أن نحقق هذا “الاندماج”، ولكن الظروف تجعل من المستحيل علينا تحقيق هذا.

أن تكونين امرأة وأن تعيشي في مخيم مع الكثيرين من الأشخاص، هو أمر صعب للغاية، وخاصة اذا كان لدى المرأة أطفال يجب عليها رعايتهم، انها لن تحظى بأي وقت فراغ أبداً. إضافة الى ذلك، في مخيمنا ليس هنالك مساحة خاصة أو مساحة خاصة بالنساء، حث يمكننا أن نخلع حجابنا. هل تعلمين كم هو مضر لشعرك ألا تستطيعي خلع الحجاب عنه وتعريضه للهواء؟
مشكلة أخرى نواجهها هي البيروقراطية، يجب علينا بشكل دائم أن نهتم بأوراقنا وأن نفهمها، ونفهم ما يريد مكتب اللجوء منا، على الرغم من أن ها هو عمل العامل/ة الاجتماعي الذي من المفروض عليها/ه مساعدتنا. البعض منهم يفعل ذلك ولكن ليس هنالك عدد كافي من العمال الاجتماعيين في المخيم. لذلك فإننا نذهب لوحدنا الى العديد من المؤسسات الحكومية (مثل: لاف، الجوب سنتر “مركز العمل”.) وهنالك تواجهنا مشاكل أخرى مثل عدم وجود ترجمات، وفي حال وجودها فأنها تكون ترجمات سيئة.

 غالباً تتم معاقبتنا بخصم جزء من راتبنا، من دون شرح ومن دون أن نعرف السبب. المشكلة هنا هي ليست المال، ولكن الطريقة التي يتم فيها التعامل معنا وشرح هذه الأمور، والتي غالباً لا يتم شرحها وعند استفسارنا يتم الرد علينا بطريقة قاسية. أمر آخر هو عندما نحاول الحديث باللغة الألمانية في المؤسسات الحكومية وفي المجتمع، فأننا غالباً ما نتواجه بعنصرية بسبب قلة معرفتنا باللغة.

حتى عندما نجد بيوتاً وشقق، فأننا يجب علينا تأمين ورقة الفي بي اس، والتي تحتاج لوقت طويل جداً حتى يتم الحصول عليها، وعندها تكون الشقة قد سكنت، وهكذا نشعر أننا ندور في حلقة مفرغة.

هل تظنون أننا في هذه الظروف سنتمكن من الاندماج؟ حتى ولو حاولنا؟ ان قلة المعلومات المعطاة لنا عن طلبات لجوئنا، وقضايانا تجعلنا نشعر بنقص في كرامتنا وبإهانة شخصية لنا، وفي هذه الظروف لا تتوقعوا منا تحقيق هذا “الاندماج” رغم ارادتنا ورغبتنا بفعل ذلك.

نحن لا نريد حلولاً فردية، ولكن حلولاً جماعية تحقق الراحة للجميع!

شكراً جزيلاً

Categories: Tent Action

Manifestation against Deportations, 29.06.2017, Flughafen Berlin-Tegel

Mon, 06/26/2017 - 10:03

Wir sind Geflüchtete aus Pakistan und wir leben in Deutschland. Wir haben Probleme in unserem Herkunftsland und wir sind von dort weg gegangen. Jetzt will uns die deutsche
Regierung wieder abschieben. Was wird dann mit uns passieren? Am Flughafen in Pakistan werden wir am Flughafen von der Polizei festgenommen und wenn unsere Familien oder Freunde nichts davon wissen müssen wir im Gefängnisbleiben. Es ist möglich dass wir nach ein paar Tagen frei kommen, oder erst nach Jahren. Das wissen wir nicht. In
Deutschland haben wir um Asyl gebeten, aber wir bekommen unsere Rechte nicht. Manche von uns wurden zurück in ihre Länder geschickt, noch bevor ihr Asylverfahren beendet war. Jedes Mal wenn eine(r) von uns abgeschoben wird, leben hunderte in Angst.


„Wir fordern ein Ende der Angst, ein Ende der Abschiebungen nach Pakistan, von Dublin-Abschiebungen und allen Abschiebungen aus der EU.“, erklärt ein Betroffener aus dem Vorbereitungskreis der Kundgebung.

Beginn ist am 29.06.2017 am Flughafen Berlin Tegel (nahe der TXL-Bushaltestelle), um 17:00.


Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen unter 015218022242 sowie stopdeportation.group@riseup.net gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stop Deportation Group

Categories: Tent Action

Black Lives Matter Protest Berlin | 24.06.17, 16.30 Uhr, Mohrenstr.

Sat, 06/24/2017 - 15:16

from blacklivesmatterberlin.de

#BlackLivesMatterBerlin
#BLMmonth2017

Rassismus ist für Schwarze Menschen in Deutschland anhaltender schmerzhafter Alltag. Rassistische Diskriminierung wirkt nicht nur in Racial Profiling, Straßenbenennungen, “Ausländer”-gesetzgebung und schulischer Bildung, sondern auch über Medien, die Auseinandersetzung mit Flucht und dem Zugang zum Arbeits- und Wohnungsmarkt fort. Wir sind nicht bereit Rassismus – die Verletzung unserer Menschenwürde und Rechte – hinzunehmen.

Am Samstag, den 24. Juni, ab 16.30 Uhr, findet wie auch im letzten Jahr die Black Lives Matter Demonstration statt. Der Protestmarsch stellt den Höhepunkt eines einmonatigen Veranstaltungsprogramms dar. Im Vordergrund steht die Vernetzung bestehender Initiativen: Wir verbinden existierende Räume, Ressourcen und Kontakte, um uns gemeinsam im Widerstand zu organisieren. Die Demo und die Veranstaltungen sind als Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit und das Schaffen gemeinsamer Strukturen gedacht. Der BLM-Monat setzt sich aus Workshops, Filmvorführungen, Diskussionsrunden, Poetry-Events, Stadtrundgängen, Konzerten und Parties zusammen.

Start der Demonstration ist der U-Bahnhof M*straße. Seine rassistische Namesgebung steht mit dem brandenburgisch-preußischen Versklavungshandel in Verbindung und ist symbolhaft für den mangelnden Willen zur Auseinandersetzung mit Rassismus in Deutschland. Die eingeladenen Redner*innen des Protestmarschs beleuchten nicht nur die vielfältige Wirkweise von Rassismus in der Vergangenheit. Sie verweisen in ihren Beiträgen auch auf die gegenwärtigen ungleichen Machtverhältnisse, die Rassismus beständig erzeugt. Dabei ist es uns ein Anliegen stets anzuerkennen, dass unterschiedliche Formen von Diskriminierung, wie Rassismus und Sexismus, miteinander verwoben sind und spezifische Ausschlüsse produzieren.

Die Demo führt von der M*straße weiter über die Charlottenstraße, die Rudi-Dutschke-Straße, die Oranienstraße und dem Kottbussertor über die Skalitzer- und die Wienerstraße zum Spreewaldplatz. Ab ca. 19.00 Uhr wird es dort neben Live-Musik auch weitere Redebeiträge geben.

Die Black Lives Matter-Bewegung, die 2012 nach dem gewaltsamen Tod des 17-jährigen Trayvon Martin in den USA gegründet wurde, hat international Bedeutung: Trotz jeweils spezifischer Problemlagen in den verschiedenen Ländern, macht der Grundsatz “Black Lives Matter” rassistische gesellschaftliche Strukturen weltweit sichtbar.

Der Black Lives Matter-Monat in Berlin steht mit seinem Veranstaltungsprogramm und dem Protestmarsch für eine nachhaltige Veränderung unserer Gesellschaft und gegen das Verschweigen von Rassismus.

ENGLISH:

#BlackLivesMatterBerlin
#BLMmonth2017

Racist discrimination is an ongoing, painful part of daily life for Black people in Germany. It persists, in racial profiling, the naming of streets, immigration law, education, media, the debate on and engagement with refugees, as well as access to jobs and housing. Racism – the violation of our human dignity and rights – will not be tolerated.

On Saturday the 24th of June at 4.30pm, a Black Lives Matter protest will take place, as it did last year. The march will be the highlight of a whole month of events. A vital aspect of BLM Month is networking between already existing initiatives: how we connect existing spaces, resources and contacts to organize joint resistance. The rally and other events mark the beginning of a longterm collaboration and the development of collective structures. The month-long program is composed of various workshops, film screenings, panels, poetry-events, city tours, concerts and parties.

The protest will start at U-Bahnhof M*straße. Its racist name is connected to the Brandenburg-Prussian slave trade and is symbolic of the insufficient willin Germany to deal with racism. The speakers invited to the protest will not only examine the various mechanisms of racism in the past, but highlight the current complex disparities entrenched by racism. It is important to us to acknowledge that various forms of discrimination, like sexism and racism, are intertwined and produce specific compounded oppressions.

The march will proceed from M*straße via Charlottenstraße, Rudi-Dutschke-Straße, Oranienstraße and Kottbussertor down Skalitzer- and Wienerstraße to Spreewaldplatz. From 8 pm on there will be live music, as well as more speeches.

The Black Lives Matter movement, which was established in 2012 in the US after the murder of 17 year old Trayvon Martin is internationally significant: Although there are various specific problems in different countries, “Black Lives Matter” is an assertion that makes racist social structures visible worldwide

The Black Lives Matter Month in Berlin, its events, and the rally stand for a lasting change in our society and against the obfuscation of racism.

Categories: Tent Action

We are here! Demonstration 24th of June 2017, 14 o’clock, Hamburg

Fri, 06/23/2017 - 18:45

Hier der Aufruf für die Demo am 24.06., 2017 um 14 Uhr am Hachmanplatz/Hauptbahnof HH zum Downloaden und vervielfältigen – die Rückseite enthält wichtige Informationen zum G20 und zum Umgang mit der Polizei.

Deutsch / Englisch / Französisch / Arabisch / Dari / Kurdisch / Serbo-Kroatisch / Italienisch / Tigrinya (Nur Vorderseite – Rückseite folgt)

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Here you will find the call for the demonstration on the 24th of June for download and copies – on the backside you will find important information regarding the G20 and for interaction with the police

German / English / French / Arabic / Dari / Kurdish / Serbo-croatic / Italian / Tigrinya (just frontpage – backside will follow)

Deutsch:

English:

Französisch:

Arabisch:

 

Dari:

Kurdisch:

Italienisch:

Serbo-Kroatisch:

Tigrinya (only front page, backside soon to come, sorry!)

Categories: Tent Action

FESTIYALLA – What The Volk?!

Thu, 06/22/2017 - 23:52

WANN: 28. Juni – 1. Juli
WO: Theater X – Wiclefstraße 32, 10551 Berlin

Festiyalla Programm

Wir haben das Jugendtheaterfestival FESTIWALLA fünf Mal in großen Theaterhäusern durchgeführt und damit unsere eigenen Inhalte auf die großen Bühnen gebracht. Nun ist es Zeit für unser erstes junges CommUnity Kunstfestival im eigenen Kiez:

FESTIYALLA Numero Eins!

Dieses Jahr ist die große Bühne, die es zu erobern gilt, unser Kiez! Wir möchten euch in unseren Kiez einladen und euch unser neu renoviertes Theater X mit dem dazugehörigen Gelände des CommUnity Campuses in Moabit vorstellen.

FESTIYALLA wird in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten, die Beziehung und Möglichkeiten von Sprache und Widerstand erforschen. Die Inhalte sowie die Veranstaltungsformate und Methoden sollen das übergreifende Thema „Sprache“ widerspiegeln. Das Ziel ist damit einerseits das Gedankengut hinter völkischer Sprache aktiv zu hinterfragen (Sprache und Herrschaft) und andererseits widerständische Diskurse und Ausdrucksformen verschiedener Communities Gehör zu verschaffen und in Zusammenhang zu bringen, um CommUNITY zu formen (Sprache und Widerstand).

WAS völkisch mölkisch?

FESTIYALLA hinterfragt das gegenwärtige Heraufbeschwören der nationalistischen Idee eines deutschen Volkes, welche große Teile der Bevölkerung – vor allem Muslime und Geflüchtete – als „die Anderen“ markiert und damit verstärkt zur Zielscheibe rassistischer und rechter Gewalt werden lässt.

FESTIYALLA enttarnt rechte Diskurse und stellt ihnen CommUnity-Kultur gegenüber. Es bietet einen Ort im Moabiter Kiez. Ein Ort, an dem die Nachbarschaft, Kunstschaffende, Aktivist*innen, Jugendliche aus Schulklassen und Jugendclubs und viele mehr, zusammenkommen um rechter Spaltung entgegenzuwirken und auf kreative Art und Weise Sprache gegen Rechts Ausdruck zu verleihen.

WANN: 28. Juni – 1. Juli
WO: Theater X – Wiclefstraße 32, 10551 Berlin

Seid dabei, wenn es wieder heißt :

YALLA YALLA, FESTI…..YALLa!!

Categories: Tent Action

Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung.

Thu, 06/22/2017 - 12:14
Fotos

Das Schwabinggrad Ballett, ein Zusammenschluss von Performer*innen, Musiker*innen und Aktivisti*nnen hat sich um die Jahrtausendwende in Hamburg gegründet, um jenseits ritualisierter Protestformen unerwartete Situationen herzustellen. 2014 hat das Kollektiv angefangen, mit Aktivist*innen der Refugee-Gruppe “Lampedusa in Hamburg” zusammenzuarbeiten, die später die Performancegruppe Arrivati formierten. Gemeinsam entwickelten Schwabinggrad Ballett und Arrivati Interventionen in Refugee-Camps und veröffentlichten im September 2016 ihr Album “Beyond Welcome”. In ihren Aktionen und Konzerten verschmelzen Agitprop und Afrobeat, episches Theater und Pop, Situationismus und politisches Einsatzkommando. In “Chöre der Angekommenen” reflektieren die beiden Gruppen die Kämpfe von Geflüchteten in Berlin, die 2012 mit der Besetzung des Oranienplatzes einen Höhepunkt erlebte.

Schwabinggrad Ballett und Arrivati führten Interviews mit diversen Akteur*innen der O-Platz-Besetzung die mit der unrühmlichen Räumung im April 2014 endete. Sie versuchen das, was in politischen Bewegungen selten geschieht: Den Blick auch auf die Widersprüche, die Absurditäten und das vorläufige Scheitern von Kämpfen zu lenken. Schwabinggrad und Arrivati machen nämlich nicht Theater über Politik, sondern politisches Theater, was ja fast schon ein Alleinstellungsmerkmal ist. Sie zeigen, was geschieht, wenn man im Bereich “politisches Theater” das Wort Theater fallen lässt, und aus dessen Buchstaben Hartgummireifen und kabellose Lautsprecher formt.

Bei “Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung“ werden Videoaufnahmen zur Dokumentation gemacht, die teilweise auch veröffentlicht werden können.
Mit Ihrem Besuch der Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden.

23.06.2017

Indiskrete Platzbefragung: Demonstration I

Beginn: 20:00. Treffpunkt: Kottbusser Tor / vor dem Südblock / Demo zum Oranienplatz

Die Erinnerung an die Besetzung des Oranienplatzes scheint in Berliner Amtsstuben als Risikounternehmen zu gelten. Jedenfalls scheiterten Schwabinggrad Ballett & Arrivati bei dem Versuch, sich ihre “indiskrete Platzbefragung” auf dem O-Platz behördlich genehmigen zu lassen. Wie mit dem “Njet!” umgehen? Aus der Not eine Tugend machen: Schwabinggrad und Arrivati gehen auf die Straße und demonstrieren, was sie zu sagen und zu zeigen haben. Wer bloß Publikum bleiben will, ist selbst schuld, alle anderen packen mit an: Aufbauten, Instrumente, Fahnen und andere fahrbare Tools müssen durch Kreuzberg geschoben werden.
No Lager, no deportation, no Residenzpflicht, und auch: Immer diese Widersprüche! Das HAU Hebbel am Ufer ruft zu einer Beteiligung an der Demonstration auf.

24.06.2017

Indiskrete Platzbefragung: Demonstration II

Beginn: 20:00. Treffpunkt: Oranienplatz / Demo zum Mariannenplatz

“Sie konnten den Oranienplatz nicht einnehmen / Also boten sie an: ‘Können wir reden?'” sagt O-Platz-Aktivistin Mahop. “Wenn sie Angst haben bieten sie Verhandlungen an. Wenn sie keine Verhandlungen anbieten, heißt das: Du bist nicht stark genug.” O-Platz Aktivistin Katia sagt: “Wenn die Leute mich sehen, sagen sie sich: Oh mein Gott, da kommt wieder diese Lady mit hundert hoffnungslosen Fällen auf ihren Schultern. Ich laufe besser weg!” Auch am zweiten Tag paradieren Schwabinggrad Ballett, Arrivati und das Publikum in Form einer Demonstration durch Kreuzberg. Für die Wiederherstellung einer widersprüchlichen Protestbewegung am Oranienplatz! Das HAU Hebbel am Ufer ruft zu einer Beteiligung an der Demonstration auf.

25.06.2017

Beginn: 15:00. Ort: Mariannenplatz. Durational Performance und gemeinsames Verweilen.

Am dritten Tag werden die Redebeiträge und die Musik der Demonstrationen auf dem Mariannenplatz in der Aufführung “Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung“ zusammengeführt. 590 Meter Luftlinie vom Oranienplatz entfernt und auf politkulturnostalgischem Grund (“Der Mariannenplatz war blau / So viele Bullen waren da” sangen Ton Steine Scherben einst), kommt das Drama der O-Platz-Besetzung und seiner Räumung zur vollen Blüte. Weil sie am dritten Abend nicht demonstrieren müssen, haben die Performer*innen die Hände frei und können mehr Musik machen oder tanzen.

01.07.2017

Beginn: 20:00. Ort: HAU1. Im Anschluss: Party im WAU.

Zum Abschluss ihres Projektes nehmen Schwabinggrad Ballett und Arrivati das HAU1 ein. Die Gruppen führen eine Adaption der Outdoor-Performance “Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung“ auf. Das Geschehen auf der Bühne wird von einer Audio- Installation und Songs von Schwabinggrad Ballett und Arrivati gerahmt.

Categories: Tent Action

Ahmed H.’s trial, act two

Sat, 06/17/2017 - 22:15

from Free the Röszke 11

Ahmed H.’s trial, act two – 2nd instance court decides Ahmed H.s terrorism charges need to be re-consider due to “lack of reasoning and interpretation”

Two days ago, on the 15th of June 2017 in Szeged, Hungary, Ahmed H. had his second instance trial, after being sentenced to 10 years of prison on the 30th of November 2016 for committing an “act of terrorism“.

The prosecution, obviously, emphasized that the first instance hearings followed European law guidelines. They demanded a higher sentence for Ahmed H., close to 17,5 years. The new lawyer, P. Bárándy – former minister of justice of the socialist-liberal coalition – seemed well prepared and questioned many contradictory interpretations of the first instance judgment.

The defense argued that the verdict is faulty, using “special” words to create a “certain” atmosphere, containing non-relevant information (for example Ahmed H’s religious affiliations) and that “there are about 200 technical errors”. The evidence, according to the defense, was used selectively to support the argument of Ahmed H. being a terrorist.

The judge decided to refer the case back to the first instance court, claiming that although the evidences were properly established, there was a lack of reasoning and interpretation. The judge also suggested, that the first instance court needs to set up if Ahmed H’s acts (especially the alleged stone throwing) were a “deliberate attempt of forcing the state” or an act of “despair” or “anger” in order to determine if the terrorism accusation is correct.

A couple of days ago, Orbán responded to the criticism of the EU parliament regarding the trial of Ahmed H., saying that “the obvious lies of Ahmed H.” are more important to Brussels than the security of Hungarians, since they ignore the “fact” that “Ahmed H. had seven passports and he convinced other migrants to break through the border.”

In the end it is necessary to doubt in the first instance court-decision and support the efforts of Ahmed H’s defense. But should we rest our hopes in the Hungarian legal system and believe in their independence? Didn’t the whole Röszke trials expose the Hungarian legal system as the willing servant of the government’s ambitions? We think that the “new” first instance trial will be as much dependent on the political atmosphere as the previous ones. In the end it is not a question of “law” and “objective reasoning” but rather a political struggle. We believe in a world of equality, dignity and freedom for all. We will keep on fighting until Ahmed H. is free and we will not fall for the attempts of creating a fiction of legality.

P.S.
Sadly, we are not financed by Gyorgy Soros, even though some honest and truthful politicians are claiming otherwise. So we still rely on your donations to help to cover the lawyer costs.

Account holder: Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Frankfurt
Catchword: Röszke 11
IBAN: DE24 4306 0967 4007 2383 90
BIC: GENODEM1GLS​

Categories: Tent Action

Tomorrow, 12 June, 17:00: Rallye against the G20 “African Partnership Conference” in Berlin-Schöneberg

Sun, 06/11/2017 - 19:25

(English below)

Am 12. und 13. Juni findet in Berlin im Rahmen des G20-Gipfels die Africa Partnership Conference statt. Um dagegen zu protestieren wollen wir am Montag, den 12.6. um 17:00 Uhr eine Kundgebung am Gasometer in Schöneberg (in der Cheruskerstraße, der Park vor dem Gasometer wird von der Polizei vollkommen gesperrt sein) veranstalten. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr euch an der Kundgebung beteiligt, sei es durch einen Redebeitrag, Aktionen oder etwas anderes!

Meldet euch gerne bei uns: g20_kundgebung@systemli.org https://www.facebook.com/Anti-African-Partnership-Conference-Berlin-415026072215977/

Lasst uns gemeinsam gegen Neokolonialismus, Kapitalismus und Ausbeutung kämpfen!

Und wenn ihr noch akiver werden wollt: antig20berlin.noblogs.org wirsindwuetend.blogsport.eu

On June 12th and 13th the G20 Africa Partnership Conference will be held in Berlin. In order to protest against it, we want to organize a rally on Monday, June 12th at 17:00 in front of the Gasometer in Schöneberg. We are looking forward to your participation in the protest, either by giving a speech, through actions or something else!

Feel free to get in touch with us: g20_kundgebung@systemli.org

More info: https://www.facebook.com/Anti-African-Partnership-Conference-Berlin-415026072215977/

Let us fight together against neocolonialism, capitalism and exploitation!

And to get even more active: antig20berlin.noblogs.org wirsindwuetend.blogsport.eu

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Kundgebung gegen die Africa Partnership Conference am 12.6.2017 vor dem Gasometer in Schöneberg

Am 7. und 8. Juli 2017 treffen sich in Hamburg die Staats- und Regierungschef*innen der 19 mächtigsten Nationalstaaten und der EU. Diese sogenannte Gruppe der G20 ist verantwortlich für globale Ausbeutung, steigende soziale Ungleichheit, den Klimawandel, Kriege, Flucht und Verarmung. Der Gipfel dient ihnen dabei zur Sicherung der gegenwärtigen Macht- und Herrschaftsverhältnisse.

Neben dem Gipfel in Hamburg gibt es zahlreiche weitere Treffen der G20-Gruppe, darunter die sogenannte Africa Partnership Conference, die vom 12. – 13. Juni 2017 auf dem EUREF Campus am Gasometer in Schöneberg stattfinden wird. Bereits 1884/85 fand in Berlin eine Afrika-Konferenz statt. Damals ging es den Großmächten vorgeblich um die koloniale Aufteilung des Kontinents.

Grundlage der heutigen Konferenz sind zwei Dokumente, die Anfang 2017 veröffentlicht wurden: Zum einen der sogenannte „Marshall Plan with Africa“, der vom BMZ ausgearbeitet wurde und der „Compact with Africa“, der vom BMF, der Weltbank, der AfDB, und dem IMF erarbeitet wurde. Keine Zusammenarbeit fand dahingegen mit afrikanischen Akteur*innen z.B. der Zivilgesellschaft statt. Während sich Deutschland als „Retter Afrikas“ aufspielt, stecken hinter der vorgetäuschten Partnerschaft tatsächlich ganz andere Interessen:

1. Noch mehr Abschottung: Flucht und Migration aus Afrika verhindern:
Die Grenzen von Fortress Europe sollen ins Innere Afrikas verlagert werden. Dazu sollen viele afrikanische Staaten mit technischen Geräten zur Identifikation und zur Überwachung ausgerüstet werden (Drohnen, Zäune, biometrische Pässe etc.). Die EU kooperiert dazu auch mit (para-)militärischen Gruppen, undemokratischen Staaten und Kriegsverbrechern.

2. Noch mehr Profit: Interessen großer Konzerne bedienen:
Die Investitionsbedingungen für Kapital aus den G20-Ländern in Afrika sollen sich verbessern, da die Zinsraten in den reichsten Industrienationen so niedrig sind, dass kaum noch Renditen mehr erzielt werden können.

3. Noch mehr „Frei“-Handel: Abbau von Zöllen und EU Agrardumping fördern:
Seit mehreren Jahren verhandelt die EU mit vielen afrikanischen Regierungen über „Economic Partnership Agreements“ (EPAs) zur Liberalisierung der afrikanischen Märkte. Durch den Abbau von Schutzzöllen können so hoch subventionierte Agrarprodukte aus der EU billig nach Afrika exportiert werden, wo sie die dortige (meist kleinbäuerliche) Landwirtschaft zerstören.

Categories: Tent Action

An Email from women at #Niedstr to Frau #Tomaske

Thu, 06/08/2017 - 07:34

On the 27.05, the inhabitants of the Lager at Niedstr 1-2, sent to Frau Tomaske (LAF) the following complain. Until
today, they didn’t receive any answer and there are no changes in this unsustainable situation. What is LAF waiting for?

(Deutsch unten)
Dear Frau Tomaske,

In Soziale Initiative Niederlausitz e.v. Notunterkunft Neidstr 1-2 12159 Berlin, there is a huge problem with food. Women complained to administration 100 times but they do not listen. Last month a Woman tried to kill herself because of being desperate that the food is bad and she cannot afford to buy herself food everyday. also another woman got very angry because of the disgusting smell of the food which look like garbage and she brock some dishes.
The women mad a complaint in Arabic and over 73 signature is on it and signatures are getting more. We tried hard to explain it in English and German to other women.(every body here understand that “Essen Nicht gut”) Arabic women, Vietnamese, Iranian, Afghani, Balkan  women all signed about the terrible quality of the food. it is damaging our health. yesterday women were crying because they do not know what to feed their children. Today at the first day of Ramadan for Muslim people, they offer them very spicy food that burns in the through (this food was the the same of the lunch for us) . Women are very depressed of the food and the administration carelessness about this issue.

There are other issues such as:

1. Cleaning is done only one time per a day (It should be done 3 times as the administration informed me personally)  and the administration does not supervise this process. we offered to supervise it our self (only if they cooperate with us and listen to us). the hygiene level in toilets and showers is most of the time below zero! also most of the time no Soap nor Sanitizer in the toilets.

2.The office hours are  not enough to handle our problems (we wanted it to be as a minimum 2 hours a day).

3.No special food for pregnant women nor for children.

4.The Erste Hilfe room is always closed. although it is written that it should open every Thursday which is not enough of course.

5.The administration choose 6 women to form a residence council who wrote a protocol that every thing is fine in the Notunterkunft and that every body see improvements! which almost 73 women who signed this complaint did not see .

6.We are not allowed to close the doors of our rooms. some time the women in the room are sleeping or they want to get dressed. which make us in a state of panic and fear that the door can be opened any time.

This place is supposed to protect women, not to traumatize them!

7.Every time the administration try to convince us that they will build a kitchen. they said the building work will start on May now they say that it will start in June and will be done by January 2017. do we have to be tortured by this food more 8 months?

they also got permission for us to cook in two kitchens in other buildings near the Notunterkunft, which is good. But still women cannot afford to buy the material to cook because money is wasted on the uneatable food provided by the Notunterkunft.

The Administration informed me and three other women that they would meet with us to discuss these complaints. but we are afraid that they do not listen to us as usual.

We love this place which offer us safety and relatively good life. we do not want to leave it to another place. Nevertheless we do not want to take food from this place because it is very bad and damaging for our health and our children. “we want to buy our Owen food and cook for yourself.

we also want such measurements as in Fehrberliner Platz.
Please check the attached photos.
also attached the complaint.

Warm regards,

Women from NeidStr

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E-Mail an Frau Tomaske vom 29. Mai 2017

Sehr geehrte Frau Tomaske,

In der Soziale Initiative Niederlausitz e.V. Notunterkunft Neidstr. 1-2, 12159 Berlin gibt es ein riesiges Problem mit dem Essen. Die Bewohnerinnen haben sich 100 Mal bei der Administration beschwert, aber diese hört nicht zu. Letzten Monat hat sich eine Bewohnerin versucht umzubringen aus Verzweiflung über das schlechte Essen und dass sie es sich nicht leisten kann, Essen täglich selber zu kaufen. Eine andere Frau (Bewohnerin) ist sehr wütend geworden wegen dem ekelerregenden Geruch des Essens, das aussieht wie Abfall oder Essensreste, und hat Geschirr zerbrochen. Die Bewohnerinnen haben eine Beschwerde verfasst auf Arabisch, bisher sind 73 Unterschriften darauf, und es werden mehr. Wir haben uns viel Mühe gegeben, es auf Englisch und Deutsch zu übersetzen für die anderen Frauen. (Alle verstehen hier dass “Essen nicht gut”) Arabische Frauen, Vietnamesinnen, Bewohnerinnen aus dem Iran, Afghanistan und aus dem Balkan haben alle unterschrieben als Statement über die schreckliche Qualität des Essens. Es gefährdet und ruiniert unsere Gesundheit. Gestern haben Frauen geweint weil sie nicht wissen, was sie ihren Kindern zu essen geben sollen.

Heute war der erste Tag des Ramadans für muslimische Menschen und sie haben ihnen sehr scharfes Essen angeboten, das in der Kehle brennt (das war das gleiche Essen wie das Mittagessen für uns anderen). Die Bewohnerinnen sind sehr deprimiert wegen der Essenssituation und die Unbekümmertheit und Lethargie der Administration bezüglich dieses Themas.

Es gibt noch andere Problematiken:

1. Es wird nur einmal pro Tag geputzt (es sollte dreimal pro Tag sein, wie mich die Administration persönlich informiert hat) und die Administration überwacht das nicht. Wir haben angeboten, selber die Supervision zu übernehmen (unter der Bedingung, dass sie mit uns kooperieren und uns zuhören). Die hygienische Situation in den Toiletten- und Duschräumen ist meistens unter aller Sau! Meistens gibt es auch keine Seife oder Desinfektionsmittel in den Toilettenräumen.

2. Die Bürozeiten sind nicht genug lang, um unsere Probleme anzugehen (wir fordern minimum 2 Stunden pro Tag).

3. Es wird kein spezielles, adequates Essen für schwangere Frauen und Kinder angeboten.

4. Der Erste-Hilfe-Raum ist immer zu. Obwohl da geschrieben steht, dass er jeden Donnerstag offen sei, was natürlich auch nicht genug ist.

5. Die Administration hat 6 Frauen ausgewählt um ein residence council (Bewohnerinnenrat) zu gründen. Dieser council hat ein Protokoll geschrieben, dass alles in Ordnung sei in der Notunterkunft und dass alle Verbesserungen sehen! Was 73 Bewohnerinnen, die die vorliegende Beschwerde unterschrieben haben, nicht sehen.

6. Es ist uns nicht erlaubt, die Türen unserer Räume abzuschliessen. Manchmal schlafen die Frauen in den Räumen oder wollen sich anziehen. Das bedeutet ein konstantes Gefühl und Zustand von Panik und Angst, dass die Türe jederzeit geöffnet werden kann.
Dieser Ort ist dafür da, die Frauen zu beschützen, und nicht, sie zu traumatisieren!

7. Jedes Mal will uns die Administration weismachen, dass sie eine Küche bauen werden. Sie sagten, dass die Arbeiten dafür im Mai anfangen, jetzt sagen sie:  Im Juni, und die Arbeiten  sollen bis Januar 2018 fertiggestellt werden. Sollen wir weitere 8 Monate von diesem Essen gequält werden?

Sie haben eine Erlaubnis eingeholt für uns, in zwei anderen Küchen in anderen Gebäuden nahe der Notunterkunft zu kochen, was gut ist. Aber die Frauen können sich die Kochzutaten immer noch nicht selber kaufen, weil das Geld verschwendet wird für das unessbare Essen, das in der Notunterkunft zur Verfügung gestellt wird.

Die Administration hat mich und drei andere Bewohnerinnen darüber informiert, dass sie sich mit uns treffen und diese Beschwerden besprechen möchten. Aber wir befürchten, dass sie uns wie üblich nicht zuhören.

Wir lieben diesen Ort, der uns Sicherheit uns relativ gute Lebenskonditionen bietet. Wir wollen ihn auch nicht verlassen. Nichtsdestotrotz können wir das angebotene Essen nicht essen, weil es sehr schlecht und schädlich ist für unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Kinder. Wir wollen unser eigenes Essen, unsere eigenen Zutaten kaufen und für uns selber kochen.

Wir fordern ähnliche Messungen wie am Fehrbelliner Platz.

Bitte sehen Sie sich die beiligenden Fotos an.
Ebenso angehängt ist die Beschwerde.

Beste Grüße,

Frauen aus NiedStr
Email attachments :

Categories: Tent Action

Jena: Stop Deportation Parade! In Protest against the G20 Summit and the wars against Refugees!!

Sun, 06/04/2017 - 19:47

by Voice Refugee Forum Jena

Saturday, June 24, 2017 – 13:00

Jena Demonstration 24.06.2017 | Stop All Deportations | Smash the G20 Summit of Vampires and Mothers of all bombs

Refugee Solidarity Parade
Rally at 1pm | Demonstration at 4pm | Meeting point in Johannisplatz, Jena

At 5pm in JenaOptic in Carl-Zeiss Strasse, there will be a symbolic memorial in protest against the multinational military arms production and Weapon Export by JenaOptik on the war on refugees: With a solidarity parade to pay eternal respect to the victims of wars and the barbaric European migration regimes symbolized by the deadly, murderous and militarized control apparatus that is FRONTEX…

We demand a new order of solidarity in our struggles! „We are here because you destroy our countries“

We calling to protest the summit of G7 / G20 conference in Hamburg on the 6th and 7th of July this year. The So called „leaders“ of the WORLD war military arsenals are meeting to use the summit to clean the bloods on their hands, to celebrate their war crimes and to legitimize their global exploitation, the proxy wars and the terrors in the refugee countries.

The world leaders are too corrupted to ignore the wealth of the African nations and the refugee countries they have always exploited. They are the living Vampires and the mothers of all bombs.

We are here because you destroy our countries, seeking safety and security and not because we love your potatoes so much. Refugees do not create wars; on the contrary wars create refugees. Your economic and extensive political interests are creating and perpetuating wars in our countries, leading to its destruction and as well as our means of livelihood. We as refugees are the result of your continued colonial ideology and exploitation, your greed and gluttony that are boundless. You may fool your citizens with empty platitudes and lies, but you won’t fool us.

Join us, your struggles is all in our fight for justice

NO MORE WAR! NO FURTHER EXPLOITATION – STOP DEPORTATION

We demand an unconditional right to residence and safety!!!
Stop the Dublin deportation Regulation
We are here and we will fight and we are here because you destroy our countries.

Stop all deportation

We call on all well-meaning individuals to join the refugees in our struggle for human dignity and security, and show solidarity.

Refugee Demonstration – 24.06 in Jena
Refugee Solidarity Rallies and Parade – Lets organize to stop the deportations!

We want to invite you to our planning meetings and events taking place in June and July with the Refugee Community in Thueringen to mobilize against the German deportation regime.

Official Invitation
Even as we continue to pay eternal respect to the victims of the barbaric European migration regimes symbolized by the deadly, murderous and militarized control apparatus that is FRONTEX…

as we continue our struggle to build solidarity and empathy with our brothers and sisters who are being brutalized and dehumanized in mainland Europe – the fictitious home of democracy, freedom and human rights…

and in the face of the continued and intensified racist attacks on refugee accommodations and refugees – who fled imperialist and capitalist wars seeking safety and human dignity…. abetted by the state by its continued erosion of refugee rights in Germany…

We want to remind the state that we refuse to live in fear and will not be intimidated by their treacherous and cynical tactics and deceptions as we fight to reclaim our freedom and human dignity. Neither the state abdication of its responsibilities to guarantee our safety and security nor the fear mongering right wing and racist arsonist will deter us. We are here and we will fight and we are here because you destroy our countries.

We are planning and organizing political meetings, workshops and Seminars and a continued documentation of the everyday lives of refugee experiences in this country. There will also be protest, rallies and protest parade in the city of Jena against deportation.

Our call, our Demands
We call on all refugees to organize to stop all deportations.
To organize and protest the continued wars of exploitation and
We demand an unconditional right to residence and safety!!!

Please contact us if you are interested to participate and we hope to follow this up with details of the plans in the next weeks.

Your story is your weapon – speak-out in solidarity with the refugee community struggles and take back your freedom now to fight for justice!

We have a Mission to bring down the deportation regime.

Join us in this task by building your community to organize and mobilize with us to do it.

Share your stories and inspire and empower others with it.

No fear!!! Fear can only create a weakness that the authorities will exploit. Stand up and fight, and others will be inspired and build solidarity accordingly.

For Freedom of Movement
Campaign Against Deportation
Stop All Deportations
Bring down the deportation regime
No compromise with Deportation

We need donations and your solidarity to carry on and finance this struggle for justice.

Contact details:
Refugee Community Jena
Email: thevoicerefugeeforum[@]riseup.net
The VOICE Refugee Forum – A Network of Refugee Community Initiatives in Germany

-Review on Break Deportation Culture – Deportation is criminal and we fight to stop it!
http://thevoiceforum.org/node/4210
-The Political MOVEMENT – Appeal to Refugee Communities for Solidarity Network in Germany and Europe
http://thevoiceforum.org/node/4099
-Nationwide Activists Meeting in Refugee Cities in Germany
Break Deportation Prepar-Tainment: Refugees Platform For Nationwide Activists Meeting in Refugee Cities in Germany http://thevoiceforum.org/node/4337

Categories: Tent Action

A report from an activist perspective on current protests in Hungary and Serbia

Thu, 06/01/2017 - 11:12

September 2015. Tens of thousands of people are on their way to Western Europe. Thousands are stuck at the Keleti train station in Budapest. On the 4th of September, in increasingly difficult conditions, they decide no longer to wait for the trains to take then on, but start walking towards their destination. As in the case of a collective push to open the border at the Greek-Macedonian border two weeks earlier, the goal of the March of Hope is clear: cross the Hungarian border, then go to Austria, Germany or further, with the hope of security and better living conditions. Finally in the middle of September, when the last meters of Hungarian border fence are sealed with barbed wire, there is a clash between refugees and the police in Röszke. People direct against fortress Europe of foreclosure and against the border regime as an expression of racist nationalism – and decide to disobey it and to cross the borders.

During this time, numerous convoys from Germany start to show practical solidarity on the so-called Balkan route. In catastrophic conditions, they assist people on the move, through the supply of a warm meals. The developing dynamics lead to discussions, whether this is humanitarian aid, political activism or something else. State structures benefit from the work of these people. They are now busy in reestablishing the lost control. For this, trains and buses are chartered to bring people to where they want to go. In 2017, only detention prisons and border fencing remain.


Röszke has disappeared from the media long time ago. It has become quiet in this small border village. A deceptive idyll, which only exists because Hungary has completely closed off its borders. 19 months after the refugee protests, a demonstration passes through Röszke. The participants shout: “Nem kell a kerités, szabadság!” (“We don’t need fences, freedom!”) and “Vesszen a fasizmus!” (“Down with fascism!”). They are directed at the Hungarian fascist system, which has closed all open camps, and is holding asylum seekers in a container prisons near the border. Even though much less people manage to pass through, the closing of the borders can never stop the movement of people. According to Médecins Sans Frontièrs, many people are severely wounded, many have their bones broken, in the attempts to cross. Refugees in Serbia report brutal pushbacks by the Hungarian police, which are legal at up to 8km distance from the border.

Pictures in Belgrade in April 2017 are reminiscent of pictures from the year 2015. Many people on the Balkan route are stuck there, because the surrounding states isolate themselves with powerful means. About one thousand people live in former warehouses near the railway station in Belgrade. Under a parking deck, minors sleep in tents. Several activist and humanitarian organizations are also on the ground. English courses and a sports facility are self-organized. Demonstrations and information events are being held. The most common languages spoken are Pashtu, Urdu, Farsi, English, German and Spanish. In the barracks, as the warehouses are rightly called, there is a charging station for smart-phones and improvised sanitary facilities. On the walls, signs in different colors are written: “The problem is borders” and “I am a person too”. In addition to these statements you can also read: “We need shoes”. Neither the ruins of old warehouses nor the personal equipment available are sufficient to protect people from cold and wet weather. Not only do people drown in the Mediterranean daily, but also people in the metropolis of Belgrade are dying as a consequence of the EU border regime. Even the two hot meals a day are organized by non-governmental kitchens.

At the beginning of May, the No Name Kitchen alerted via Facebook: “WE HAVE TO TALK ABOUT SERBIA.” The Commissioner for Migration and Refugees Serbia has announced the evacuation of the barracks. The people are to be accommodated in the official camps and forced to apply for asylum in Serbia. “The camp system in Serbia is an extended way of doing business in a fast way, is copy-pasted from other EU countries,” says the No Border Serbia collective. According to the state, camps should provide shelter and supply for refugees. In fact, they represent a further restriction of freedom for those who live in it. On the 11th of May, the evacuation starts in the early morning hours. Employees of the Commissariat for Migration and Refugees already sprayed insecticides in the halls the day before. Resistance is rising among the people living there, some of them starting a hunger strike.

Despite the protests, most of them are finally forced to get on buses. If people do not enter voluntarily, they are threatened with being deported to the closed camp in Preševo. Protest is also rising by supporting groups. The rooms of the No Name Kitchen were the first to be demolished. In the evening they write their struggle goes on, because they did not just come for cooking.

Behind the evacuation stands the large project Belgrade Waterfront of the Eagle Hills Company. New luxury buildings are planned, they would cover two million square miter of this urban area. What is described as an innovative “facelift” for the city on their website is a source of indignation. More than 200 tenants have already been deprived of their living space. Protests after the election of Prime Minister Aleksandar Vučić as the President of the Republic raised the topic of difficult living conditions in Serbia. Many people live extremely precariously, the average income is 350 euros a month, the youth unemployment at 44% and the social welfare system works only rudimentarily.

“Many people are fleeing from here because they have no other chance,” reports an activist. This makes it clear how difficult political activism is if one’s own existence is not adequately secured. The German government ignores this situation and in recent years has massively deported people back to the Balkan states, including some who left decades ago, or have never even lived there. This symbolizes the political pre-eminence of the German government. It has the freedom to decide on exacerbating asylum laws in the interior and relocating the devastating effects to the external borders.

The article is written by a feminist collective whose individuals are active in different anti-racist contexts. The question of how effective political activism is to be organized remains open. The decision to participate in the demonstration in Röszke and the visit to Belgrade came through existing contacts on one hand. On the other hand, it was still important to visualize the current situation on the Balkan route, as a continuation of the solidarity actions of 2015. We want to continue the discussion about (joint) political work with local activists. For this purpose, is scheduled to invite them to Germany to in September 2017.

Categories: Tent Action

München: Demonstration gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan

Wed, 05/31/2017 - 13:55

von Karawane Münich

Update!

Zeit: 31.05.2017, 19 Uhr
Ort: Feldherrnhalle (U-Bahn Odeonsplatz)

Abschiebeflug nach Afghanistan ist verschoben, nicht abgesagt!
Der Abschiebeflug vom Münchner Flughafen nach Afghanistan wurde für heute Abend abgesagt. Das ist kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung ihre Meinung geändert hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, stattdessen wurde der Abschiebeflug “nur für heute” und aus “Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul, abgesagt. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/…/anschlag-in-kabul-abschiebeflu…)
Dieses Vorgehen ist einfach nur zynisch und makaber. Wir werden trotzdem demonstrieren, auch wenn der Flug abgesagt wurde. Die Menschen sollen nach wie vor abgeschoben werden, egal wie oft es sich durch neue Anschläge zeigt, dass Afghanistan nicht sicher ist.
Der Demonstration am Flughafen sagen wir ab. Stattdessen kommt alle um 19 Uhr zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und zeigt mit uns euren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis.

————————————————————————————————————–

Wo & Wann: 31.05.17, 19 Uhr Flughafen München – MAC-Forum

Treffpunkt am HBF: 17:40 am S-Bahngleis vorne.
Abfahrt: S-Bahn S8 17:55 vom HBF, Ankunft 18:35 am Flughafen

Die Bundesregierung und auch die bayerische Staatsregierung halten weiterhin an ihrer menschenverachtenden
Politik fest und führen weitere Sammelabschiebungen nach Afghanistan durch. Im letzten halben Jahr wurden bereits
insgesamt 106 Menschen nach Afghanistan abgeschoben.

Trotz der Tatsachen, dass in Afghanistan Krieg herrscht, dass monatlich zahlreiche Zivilist*innen bei
Bombenanschläge sterben und dass sich die Situation in der vergangenen Zeit im ganzem Lande wieder
dramatisch verschlechtert hat, verweisen die politisch Verantwortlichen der deutschen Abschiebepolitik auf
vermeintlich „sichere“ Gebiete in Afghanistan und auf angebliche „innerstaatliche Fluchtalternativen“.
Doch Afghanistan ist auch und vor allem für abgeschobene Geflüchtete nirgendwo sicher! Und bereits jetzt
gibt es mehr als eine Millionen Binnenflüchtlinge in Afghanistan, die unzureichend oder gar nicht versorgt und
geschützt werden können!

Abschiebungen nach Afghanistan sind trotz der inzwischen breiten gesellschaftlichen Zustimmung für eine
„härtere Abschiebepolitik“ immer noch heftig umstritten! Wir müssen gemeinsam und lautstark dafür sorgen, dass
der Rückhalt für diesen widerlichen Kurs der Bundesregierung weiter schwindet!
Wir solidarisieren uns mit allen afghanischen Geflüchteten!
Keine Abschiebungen – nicht nach Afghanistan, nirgendwo hin!

————————————————–

Achtung Update!

Abschiebeflug nach Afghanistan verschoben, nicht abgesagt!
Der Abschiebeflug vom Münchner Flughafen nach Afghanistan wurde für heute Abend abgesagt. Das ist kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung ihre Meinung geändert hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, stattdessen wurde der Abschiebeflug “nur für heute” und aus “Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul, abgesagt. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/…/anschlag-in-kabul-abschiebeflu…)
Dieses Vorgehen ist einfach nur zynisch und makaber. Wir werden trotzdem demonstrieren, auch wenn der Flug abgesagt wurde. Die Menschen sollen nach wie vor abgeschoben werden, egal wie oft es sich durch neue Anschläge zeigt, dass Afghanistan nicht sicher ist.
Der Demonstration am Flughafen sagen wir ab. Stattdessen kommt alle um 19 Uhr zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und zeigt mit uns euren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis.

Zeit: 31.05.2017, 19 Uhr
Ort: Feldherrnhalle (U-Bahn Odeonsplatz)

Categories: Tent Action

Stop deportations! Demo gegen Abschiebungen am Frankfurter Flughafen heute um 18.30 Uhr

Wed, 05/31/2017 - 13:38

von Afghan Refugee Movement جنبش مهاجرین افغان

Deutsch+Englisch unten

توجه! توجه! افغانستان امن نیست!
به تاریخ 2017/05/31 برای ششمین بار اخراج گروهی پناهجویان افغان از کشور آلمان به افغانستان صورت میگیرد. جمهوری فدرال آلمان بار دیگر ثابت ساخت که هیچ چیز از گذشته خود نیاموخته و هنوز هم پناهجویان را به یک کشور جنگ زده و ویران دوباره برگشت مدهند. افغانستان برای افراد اخراج شده بسیار خطرناک به نظر میرسد.
مرگ یک تبعه آلمانی به تاریخ .2017 21.5 درشهر کابل که مصروف همکاری های توسعه یی بود، خود ثابت مینماید که افغانستان امن نیست، این مورد باعث شد که توجه زیادی از رسانه ها را به خود جلب نماید، و وضعیت نامشخص و تهدید کننده زندگی را در داخل افغانستان به سختی مورد بحث قرار دهد. تا هنوز هیچ نتیجه سیاسی درپی نداشته.
شاید این خود یک غمل سیاسی باشد، تا توسط چنین عمل مخالفت های شان را درمقابل استادگی ها نشان دهند.
توجه! توجه! توجه!
محل تضاهرات روز چهارشنبه مورخ 31- 05- 2017 در شهر فرانکفورت تغیر نمود، بدلیل اینکه پرواز از میدان هوایی فرانکفورت صورت میگیرد بناً از تمام شما عزیزان خواهشمندیم که فردا روز چهارشنبه ساعت 6:30 (18:30) برای عدالت خواهی در میدان هوای فرانکفورت ترمینال 1 خورجی B همرایی مان کنید. تا
باشد یک تظاهراتی عدالتخواهانه قویتری برپاه نمایم.
ما امیدوار هستیم تا همه شما غزیزان در این تظاهرات اشتراک نماید، تا باشد یک تظاهرات قویتری را برپاه نمایم!
اشخاصیکه از شهر دارمشتات اشتراک مینمایند به تاریخ 31-05-2017 روز چهار شنبه ساعت 17:15 درمقابل استگاه مرکزی ریل شهردارمشتات (Darmstadt Hauptbahnhof) حاضر باشند که به17:30 بطرف شهر فرانکفورت با هم یکجا حرکت مینمایم!
برای معلومات بیشتر در زمینه صفحات فیسبوک جنبش مهاجرین افغان و نو باردر(No border) را تعقیب نماید.

ACHTUNG!! ACHTUNG!! Afghanistan ist nicht sicher!

Am 31.5.2017 findet die 6. Charterflugabschiebung nach Afghanistan aus Frankfurt statt. Die Bundesrepublik Deutschland beweist erneut, dass sie nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt hat und schiebt Menschen in ein Land ab, das von Krieg und Zerstörung gezeichnet ist. Die Abschiebungen nach Afghanistan sind für die Rückkehrer*innen lebensgefährlich. Der Tod der deutschen in der Entwicklungszusammenarbeit tätigen Mitarbeiterin, die am 21.5. bei einem Angriff in Kabul getötet wurde, beweist dies. Während dieser Fall medial für große Aufmerksamkeit sorgte, wird die unsichere und lebensbedrohliche Lage für Afghan*innen kaum thematisiert. Es werden keine politischen Schlüsse gezogen!

Es muss Teil einer politischen Praxis sein, diese Abschiebung weiterhin sichtbar zu machen und sich entschieden dagegen zu stellen.

Aus diesem Grund wird am Mittwoch, den 31.05.17 um 18:30Uhr eine Demonstration am Frankfurter Flughafen Terminal 1 Abflug B stattfinden, um gegen Abschiebungen nach Afghanistan und im Allgemeinen gegen alle Abschiebungen lautstark zu protestieren.

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen und lauten Protest!!!

Zugtreffpunkt Darmstadt: 17:15Uhr am Hauptbahnhof – Abfahrt um 17:30Uhr mit dem RB

Treffpunkt Frankfurt – 18Uhr Hauptbahnhof

Haltet euch bei Facebook auf der Seite vom Afghan Refugee Movement oder Noborder Frankfurt auf dem Laufenden.

ATTENTION! ATTENTION! Afghanistan is not safe!

On the 31. of May 2017 the 6. deportation charter flight will take place from Frankfurt. The federal republic of Germany is proving again, that she has learned nothing from her past and is deporting humans to a country, that is marked by war and destruction. The deportations are perilous for the deportees. The death of the employee of a NGO on the 21. of May through an attack in Kabul, proves this. This case was covered with close attention by the media, while the unsafe and perilous situation for the Afghans is hardly ever mentioned. No political conclusions are made!

It has to be part of the political action to draw attention to these deportations and to take a stand against them.

For this reason there will be a demonstration at the airport in Frankfurt at 6:30pm on the 31. of May 2017 to protest against deportations to Afghanistan and in general against all deportations.

We hope that you will come in big numbers and make your protest vocal!

Train meeting point for Darmstadt: 5:15pm at the central train station – departure RB 5:30pm

Meeting point Frankfurt Hauptbahnhof 6pm

Stay informed through the facebook pages of the Afghan Refugee Movement and Noborder Frankfurt.

—————————————————

وجه!
اخراج امروز به دلیل انفجار امروز در کابل لغو گردیده.
ما امروز تظاهرات خویش را در میدان هوایی فرانکفورت ادامه میدیهیم، ما باید به مبارزات عدالتخواهانه خود ادامه بیدهیم تا زمانیکه اجارج های دسته جمعی بکلی متوقف نشوند.

Die Abschiebung heute wurde abgesagt, wegen dem Bombenanschlag heute in Kabul. Wir werden trotzdem am Flughafen demonstrieren. Wir müssen weiterkämpfen bis keine Sammelabschiebungen mehr stattfinden.

The deportation for today was cancelled, because of the bomb attack in Kabul today. We will still be at the airport demonstrating tonight. We have to keep on fighting, until there are no more deportations

Categories: Tent Action

Kundgebung in Berlin gegen Abschiebungen nach Afghanistan heute ab 15 Uhr

Wed, 05/31/2017 - 12:47

von Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Kundgebung vor der Afghanischen Botschaft in Berlin
Mittwoch, 31.05.2017, 15.00 Uhr
Taunusstr. 3
14193 Berlin

Anfahrt:
S 7 bis Grunewald und mit dem Bus 186 bis Hubertusbader Straße //
oder S42 bis Hohenzollerndamm und mit dem Bus 115 bis Elsterplatz

Aufruf auf Farsi

Das Spiel mit Menschenleben muss aufhören!

Am Mittwoch, 31.05.2017 soll die mittlerweile sechste Sammelabschiebung nach Afghanistan stattfinden. Auch diesmal soll der Flieger vom Münchner Flughafen aus starten.

(Edit 30.Mai 2017: Die Sammelabschiebung findet nicht wie ursprünglich angekündigt ab München, sondern ab Frankfurt statt)

Im letzten halben Jahr wurden bereits insgesamt 106 Menschen nach Afghanistan abgeschoben.

Lasst uns nicht hinnehmen, dass die Bundesregierung und einzelne Bundesländer weiterhin Menschen nach Afghanistan abschieben.

Solidarisiert euch mit afghanischen Geflüchteten und kommt zur Kundgebung:

Kundgebung vor der Afghanischen Botschaft in Berlin
Mittwoch, 31.05.2017, 15.00 Uhr
Taunusstr. 3
14193 Berlin

Anfahrt:
S 7 bis Grunewald und mit dem Bus 186 bis Hubertusbader Straße //
oder S42 bis Hohenzollerndamm und mit dem Bus 115 bis Elsterplatz

Categories: Tent Action

What you should know about the #BriennerStr protest. Close this camp

Fri, 05/26/2017 - 22:21

Since more than a week a group of people who are forced to live in the #BriennerStr “Refugee Camp” are protesting against the camp. The protest has started after security started kicking a guy who wanted to take some breath for his sick child from the kitchen. in this camp “You are not allowed to take any food out of the kitchen”, even if you have a sick child.

The main demands of the protesters are:

  • The security doesn’t have any respect for people. They shout to the children and are brutal and aggressive.  Often they are violent to the inhabitants.
  • The food is very bad, and sometimes also very old. It makes the children sick all the time. Many people has got poisoned or lost a lot of weight. You can bring food from outside to the camp, but you can not bring the cantine food in the camp.
  • If the children come one hour later from Kita or school, they don’t receive any food. You are also not allowed to keep any food for them.
  • You are not allowed to bring any bag in the kitchen. they also don’t offer any locker to store your bags. you should just leave it outside in the open space. bags get often stolen.
  • They dont offer keys and locks for the room. every one at any time can enter any room. The mobiles and other items get continuously stolen.
  • For 900 people there are just 4 shower rooms, and you can use them just in some hours of day.
  • Toilets and Showers doent get cleaned regularly. They are often in bad hygienic situation.
  • For long time there is a lot of Bed Bugs, that bites the children.

Until now the camp management and the politicians didn’t give any solution to the people. They just show a paper from Lageso that they will close this camp next December. Here is some stuff that has happened in the last days:

1- The camp management puts always pressure on people by lying or tricking them. They tell the police that protesters are smocking Hashish and drinking alcohol there.

2- 3 days ago, they announced a meeting with the camp management and the Lageso and protestors. The protestors decided to bring their own translator to make sure their words get translated correctly. The other side told them they can not bring an own translator and should use the “official” translator. When protestors still claimed a translator that they trust, the camp management and lageso threated them to cancel the meeting and said you can not have your own translator in the room. Finally they had to gave up their own translator.

3- “Moabit Hilft” was also in this meeting as a parter of protestors, but the management throw them out of the meeting.

3- The Burger Amt has offered them a little space in front of the camp to stay and sleep. One day they said because of a “Demo” they have to fence this place and they will remove the fences in 2 hours. Obviously a lie. They dont remove the fences any more.

4- They threat the protestors , if they continue they might get deported!

5- The politicians, camp and lageso made a meeting together to discuss for solutions. This time they didn’t invite at all the protestors, just two hours later they told the protestors about the results. The camp manager was very happy and said: “Thank you, because of you i have got a lot of new money from the city”. Hence the solutions does not solve any of the problems of the protestor.

6- two days ago a woman started throwing up and fainted. They had to take her to hospital. She fainted after the camp management started threatening them harshly on the street.

7- yesterday the child of the fainted woman also collapsed and has been brought to the hospital. he is not in a good situation right now.

The situation is very frustrating. The city politicians and the camp manager deny to talk to the protestors on an equal level and often accuse them in public for having : “Two much costs for the city” and “Not being thankfull”. they threaten and accuse the protestors continiously and want to bring them to a psychological breakdown in order to stop the protest.

Who is responsible:

What you can do is to contact these people and ask them why are they doing this:

Elke Breitenbach: Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales

contact on twitter: @ElkeBreitenbach

ASB: The camp management

contact on twitter: @asb_de

Links (German):

Direct Statements from protestors: http://oplatz.net/hauptpunkte-der-kritik-der-lagerproteste-brienner-strase-16-berlin-wilmersdorf

Report from Moabit Hilft: https://www.facebook.com/Moabithilft/posts/1066783273421180

Contact:

Info Phone: 015774163432

Address: Brienner Str. 16, 10713 Berlin (U Fehrberliner Platz)

 

Categories: Tent Action

Kein Abschiebelager in Regensburg – Kein Abschiebelager anderswo – Demo ab 16 Uhr, Bismarckplatz

Fri, 05/26/2017 - 17:21
Am 26.05.2017 16:00 – 20:00 Bismarkplatz, Regensburg

Im März beschloss die bayerische Staatsregierung, dass in Regensburg ein Transitzentrum entstehen soll. Dieses Zentrum wird ein Lager, in dem Menschen mit sogenannter „geringer Bleibeperspektive“ untergebracht werden. Abseits des Blicks der Öffentlichkeit wird hier über Abschiebungen entschieden, auch nach Ländern wie Afghanistan, deren „sicherer“ Status höchst umstritten ist. Auch müssen dort gewisse Standards, wie zum Beispiel kontinuierlicher Schulunterricht für Kinder, nicht eingehalten werden – Menschenrechte sind de facto ausgehebelt. Die beschriebene Situation in diesen Zentren macht deutlich, dass deren einziger Sinn Abschreckung und Abschiebungen sind: Sie sind Abschiebelager.

Umgesetzt wird der Plan der Landesregierung nun durch die Umfunktionierung des ehemaligen Erstaufnahmelagers, an dessen Stelle das Transitzentrum entsteht. Dessen zukünftige Funktion als Abschiebelager benannte Sozialministerin Müller eindeutig: Der Zweck des Transitzentrums sei es Menschen „zurück[zu]führen, bevor sie bei uns richtig Fuß fassen.“ Verdeutlicht wird dies durch die Aussage des Innenministers Hermann, Regensburg sei durch seine gute Anbindung an den Münchner Flughafen „ein prädestinierter Ort“ dafür.

Daher wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen:

Gegen alle Abschiebungen!
Gegen ein Abschiebelager in Regensburg und anderswo!
Für ein Bleiberecht für alle!

Lasst uns unseren Unmut auf die Straße tragen! Kommt zur Demo am 26.05. um 16:00 Uhr am Bismarckplatz.

Unterstützer*innen: Bayerischer Flüchtlingsrat, BI Asyl, a.a.a – Arbeitskreis für ausländische Arbeitnehmer – Initiative für Menschen mit Ein- und Zuwanderungshintergrund e.V. , ueTheater, Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit – München, AK Queer, Forum Sozialwissenschaften, Petra Pan Projekt, Bunte Liste, Internationaler Kultur- und Solidaritätsverein Regensburg, anita f. antifaschistische Gruppe in Regensburg, Dissent Regensburg, SJD Die Falken – Kreisverband Regensburg, Grüne Jugend Regensburg, Recht auf Stadt Regensburg, Linksjugend solid’ Regensburg, Sprecher*innenrat AStA Regensburg, Anarchistische Gruppe Regensburg, LAF/Juso-Hochschulgruppe Universität Regensburg

Categories: Tent Action

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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