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«Saturday December 09, 2006»
Start: 10:30
End: 15:36
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1948 wurde von den Vereinten Nationen (UN) die Menschenrechtscharta ausgerufen. Diese erklärte alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
Ohne Unterscheidung nach Religion, Hautfarbe, Geschlecht, nationaler und sozialer Herkunft, politischer Anschauung sollen alle Menschen Anspruch auf die verkündeten Rechte haben.
Verbot von Sklaverei, Folter und Diskriminierung sowie die Garantie von Rechtsgleichheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Asyl- und Arbeitsrecht sind einige Rechte der 30 Artikel der Charta.

Location:
Hamburg Hauptbahnhof (Glockengießerwall)
Start: 11:00
End: 16:00
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Demo in Hanover - 9.12.2006 ab 11:00Uhr von der S-Bahn-Haltestelle Flughafen Langenfeld
Es folgt der Aufruf (HIER runterladen) in deutsch, englisch und französisch.

Jede Woche gibt es sie zu sehen, die Bilder von Flüchtlingen, die in kleinen maroden Fischerbooten auf europäisches Territorium gelangen wollen. Zielorte der verzweifelten Menschen, die auf der Suche nach einem besseren Leben Not und Verfolgung ent. iehen wollen, sind die Afrika vorgelagerten kanarischen Inseln oder die italienische Insel Lampedusa. Aber lange nicht alle Flüchtlinge erreichen auch die Inseln. Hunderte, wenn nicht sogar Tausende scheitern bei ihrer Flucht und ertrinken im Meer. Dieses alltägliche Drama ist eine Folge der europäischen Abschottungspolitik. Die aufgerüsteten und militarisierten Außengrenzen der europäischen Gemeinschaft verhindern weitgehend die sichere Flucht über den Landweg oder auf
legalen Schiffsrouten. Vor wenigen Monaten waren noch die spanischen Enklaven Ceuta und
Melilla in Nordafrika an der Straße von Gibraltar Zufluchtsorte. Nachdem die spanische Armee
auf die Flüchtlinge am Grenzzaun scharf geschossen und den Zaun weiter verstärkt hat, müssten
die Flüchtlinge auf den gefährlichen Seeweg ausweichen.

Location:
Beginn: S-Bahnhaltestelle Flughafen Langenhagen, Hannover
Start: 13:00
End: 16:14
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Aufrufe zum ausdrucken können in verschiedenen Sprachen heruntergeladen und vervielfältigt werden:
deutsch, english, francais, portugese, türkce.

Location:
Nordmarkt Dortmund
Start: 19:00
End: 22:00
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BLACK COMMUNITY IN HAMBURG (www.Black-Hamburg.de)

Der rassistische Staatsmord durch Brechmitteleinsatz an ACHIDI John
Fünf Jahre später: Wie geht es weiter?

Gedenkveranstaltung zum 5. Jahrestag der Ermordung von ACHIDI John am 9. Dezember 2001 durch Polizeibeamten und eine Ärztin und Uni-Professorin in Hamburg

Am 9. Dezember 2001 wurde ACHIDI John (19) während einer Zwangsverabreichung von Brechmitteln von Polizisten und einer Ärztin und Uni-Professorin getötet. Alle Bemühungen der Black Community, der Familie der Ermordeten sowie antirassistischer Gruppen die Wahrheit über die wahren Umstände dieses Mordes zu erfahren, die verantwortlichen Polizeibeamten und die Uni-Professorin vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen, und Gerechtigkeit und Reparationen für den getöteten Achidi und seine Familie zu bekommen, sind bis jetzt von der hamburgischen Behörde und Justiz ignoriert bzw. abgelehnt worden. Inzwischen hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Zwangsverabreichung von Brechmitteln als Foltermittel und menschenunwürdige Behandlungsmethode verurteilt und gesetzlich verboten. Welche Perspektive eröffnen sich nun und welche Möglichkeiten ergeben sich aus dieser neuen Entwicklung für
a) den Kampf für das absolute Verbot des Brechmitteleinsatzes nicht nur in Hamburg sondern auch bundes- und europaweit und
b) den Kampf für die Strafverfolgung Derjenigen, die für den Tod von Achidi verantwortlich sind und für Reparations- und Entschädigungszahlungen an seine zurückgebliebene Familie?

Location:
Quilombo Brasil, Breite Strasse 70, D-22767 Hamburg
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