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5. Mittwochsdemonstration “Lampedusa in Hamburg – Wir bleiben hier!”

Wednesday, October 9, 2013 - 16:00 to 18:30

16.30 Uhr am Protestzelt (Steindamm 2 / gleich neben Hamburg Hbf.)
http://lampedusa-in-hh.bplaced.net/wordpress/aufruf-zur-5-mittwochsdemon...

In der letzten Woche sind über 300 Flüchtlinge bei einem Schiffsunglück vor der Insel Lampedusa ertrunken. Die wohl schlimmste Flüchtlingstragödie der letzten Zeit war kein trauriger Einzelfall, sondern das direkte Resultat der mörderischen EU-Asylpolitik, die seit 1993 schon über 16.000 Tote gefordert hat. Diese Politik der Abschottung und Abschreckung war von Anfang an zum Scheitern
verurteilt, denn Migration und Flucht lassen sich weder aufhalten noch regulieren. Menschen werden sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit immer nehmen, solange sie zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen werden. Und unzählige eben dieser Fluchtgründe werden von der Politik genau der
europäischen Staaten geschaffen, die sich als Heilsbringer der Demokratie und Menschenrechte feiern und gleichzeitig täglich Flüchtlinge vor ihren Küsten und innerhalb ihrer Landesgrenzen in den Tod treiben.

Nach der Trägodie vor Lampedusa begann schnell eine Diskussion über die Notwendigkeit einer neuen EU-Asylpolitik. Neben den dummen und irreführenden Forderung nach noch mehr Abschottung und Repression gab es auch die starke Forderung nach einer besseren Zusammenarbeit unter den EU-Mitgliedsstaaten. Der Sprecher der EU-Innenkomissarin Malmstöm äußerte sich hierzu kurz nach dem Schiffsunglück sehr klar: “Wir hoffen, dass alle Mitgliedstaaten Solidarität zeigen und verstehen, dass die Zeit gekommen ist, eine stimmige Einwanderungs- und Asylpolitik zu definieren und umzusetzen.”(Quelle tagesschau.de)

Der Hamburger Senat hat seit Monaten die konkrete Möglichkeit, einen Schritt in diese Richtung zu machen. Die Anerkennung der Gruppe “Lampedusa in Hamburg” sowie der bedingungslose Zugang für
illegalisierte Flüchtlinge zum Winternotprogramm der Stadt wären rechtlich ohne weiteres möglich und die einzige menschliche Antwort auf die scheiternde EU-Asylpolitik. Eine weitere Blockadehaltung unterstreicht nur die Menschenverachtung der Regierenden in Hamburg und verlängert das Leid derer, deren Leben schon zwei mal durch die EU-Politik zerstört wurde. Es wäre realitätsfremd zu glauben, dass die rassistische Abschottung Hamburgs Menschen davon abschrecken würde, hier Schutz und Zuflucht zu suchen. Das beweist allein schon jeder Mensch, der die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer antritt.

Fortress Europe will fall!
Dublin-System kippen – alle Abschiebungen stoppen!
We are here, because you destroy our countries.

Local group: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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