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Schande über Oberbürgermeister Olaf Scholz und den Hamburger Senat!

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aus der Presse:
Hamburg stellt Ultimatum: Lampedusa-Flüchtlinge müssen sich bei Behörden melden, SAT 1
Polizei geht gegen Flüchtlinge vor, Hinz & Kunzt
Proteste nach Kontrolle von Flüchtlingen, NDR
Polizei nimmt trotz Protesten weitere Flüchtlinge fest, Hamburger Abdenblatt
Lampedusa-Flüchtlinge: Hamburg stellt Ultimatum", Hamburger Abendblatt

"Shame on you Mayor Scholz and on the Goverment of Hamburg"

english below

Hunderte Menschen demonstrierten in den frühen Nachtstunden von Freitag auf Samstag von Hamburg Altona nach St.Pauli in Solidarität mit der Flüchtlingsgruppe "Lampedusa in Hamburg" und gegen die rassistische Kontrolloperation der Hamburger Polizei. Eine 50 köpfige Gruppe bekam am gestrigen Morgen den Auftrag des Hamburger Senats, Menschen mit schwarzer Hautfrabe zu kontrollieren. Mehrere Polizeihundertschaften wurden im Hintergrund aufgestellt, um das Szenario des rassistischen Polizeistaats in der "Freien" und Hansestadt Hamburg perfekt zu machen - Jagdziel Lampedusa Flüchtlinge.

11 Personen der Gruppe wurden im Laufe des Tages festgenommen und auf verschiedene Polizeiwachen gebracht. Trotz Intervention von mehreren Anwältinnen, wurde der Kontakt zu den Festgenommen verweigert. Sie wurden zum Polizeipräsidium gebracht und dort zur Abgabe von Fingerabdrücken und zur Erduldung weiterer diskriminierender "erkennungsdienstlicher Behandlungen gezwungen - bereits das zweite Mal seit der Ankunft in der Europäischen Union. Danach ein erneuter Gefangenentransport zur Zentralen Ausländerbehörde. Dort sollten Anhörungen zum Zweck der Abschiebung nach Italien durchgeführt werden. Diesmal konnten die fünf Rechtsanwältinnen den Spuk vorerst stoppen. Nach Stunden einer weiteren Traumatisierung wurden alle freigelassen mit einer Meldeauflage für Mittwoch nächster Woche. Während die Mehrheit auf dieser Welt noch trauert um die Ertrunkenen vor Lampedusa, fließen in den Europäischen Parlamenten Krokodilstränen und in Hamburg werden die Überlebenden verfolgt mit der Perspektive, sie in die endlose Reihe der Opfer von Europas Krieg gegen Flüchtende einzufügen.

"Wir sind nicht zufällig hier. Der Westen hat es verursacht, die NATO, die europäischen Staaten. Wir waren die Zivilisten, die Arbeiter in Libyen. Wir sind die Überlebenden der Flucht über das Mittelmeer. Aber wir sahen andere, Freunde, Kinder ertrinken. Es gab keine "Schlepper", die unser und ihr Leben riskierten, es gab nur den Weg über das Meer und zu wenig Boote, wie der Kriegsmarine und der Luftaufklärung der NATO genau bekannt sein mußte. In Lampedusa haben die Menschen ihr Bestes getan, aber sie sind allein gelassen von der Europäischen Union, die sich selbst Solidargemeinschaft nennt. Italien hat mit uns eine Botschaft in die EU ausgesendet, indem sie uns rausgeschmissen haben. Es gibt dort nichts, um als Flüchtling mit anerkanntem Status sein Leben neu aufzubauen. Wir haben das Recht hier zu sein, selbst wenn es im deutschen Gesetzbuch keinen Paragraphen 23 geben würde. Wir sind hier, um zu bleiben."

"Lampedusa - ur not alone" hat gestern Nacht aus den Herzen hunderter Menschen gestrahlt von Altona nach St.Pauli - gehen wir zusammen weiter egal wie lang der Weg ist.

Die Solidarität ist unser Fundament.
Lampedusa bleibt in Hamburg!

Mittwochsdemonstration 16.30 am Protestzelt Steindamm
02. November große Demonstration 14°° Hauptbahnhof
06. November 17.30 Rathausmarkt - Gedenken der Toten vor Lampedusa und Mahnung zur Achtung der Überlebenden

http://lampedusa-in-hamburg.org/

Kurzbericht von:
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Hamburg

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Shame on you Mayor Scholz and on the Government of Hamburg

Hundreds of people demonstrated in the early hours of the night from Friday to Saturday from Hamburg Altona to St.Pauli in solidarity with the refugee group "Lampedusa in Hamburg" and against the racist control operation of the Hamburg police . A 50-member group was given yesterday morning the order of the Hamburg Senate to control black people. Several police-groups of a hundred were set up in the background to make the scenario of the racist police state in the "free" and Hanseatic City of Hamburg perfect – hunting for Lampedusa refugees. 11 people of the group were arrested during the day and taken to various police stations. Despite intervention of several lawyers, the contact with the arrested was denied. They were taken to police headquarters where they are forced to give fingerprints and further more discriminatory treatments for identification purpose - for the second time since arriving in the European Union. After a renewed prisoner transport to the Central Immigration Office hearings were planned for the purpose of deportation to Italy. But this time the five lawyers could stop the haunting for the time being. After hours of further traumatization, all were released with an order to report for Wednesday of next week. While the majority of the world still mourns the drowned off the coast of Lampedusa, the European parliaments shed false tears and in Hamburg, the survivors are pursued to insert them into the endless number of victims of Europe's war on the fleeing.

"We are not here by accident. The West has caused it, NATO, the European states. We were civilians working in Libya. We are the survivors of the flight over the Mediterranean. But we saw others friends and children drowning. There were no traffickers that risked our and their lifes, it was only the way over the sea and little boats, like it had to be precisely known by the Navy and the air reconnaissance NATO. In Lampedusa, people have done their best, but they are left alone by the European Union, which calls itself a solidarity group. Italy has sent a message to the EU by kicking us out. There is nothing to rebuild a life there as a refugee with recognized status. We have the right to be here, even if there was no §23 Residence Act in the German Law. We are here to stay. "
"Lampedusa - ur not" alone was shining from the hearts of hundreds of people from Altona to St.Pauli yesterday night – together we continue to go further no matter how long the path is.

Solidarity is our foundation.
Lampedusa remains in Hamburg!

  • Each Wednesday, there is a protest starting at 4:30 pm from the protest tent at Steindamm
  • 2nd of November great demonstration 2 pm at Central Station
  • 6th of November 5:30 pm at Rathausmarkt - Commemoration of the dead off the coast of Lampedusa and a reminder to respect the survivors

report by
CARAVAN for the rights of Refugees and Migrants - Hamburg

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Local group: 

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