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Demo in Berlin gegen die Asylrechtsverschärfung

Thursday, October 15, 2015 - 17:00 to 22:00

Am 15.10. wird im Bundestag über die geplante Verschärfung des Asylrechts diskutiert, die endgültige Entscheidung fällt am 16.10. Das lassen wir nicht ungehindert geschehen! Wir sind wütend und fassungslos über diese restriktiven und rassistischen Pläne! Wir wollen eine große, laute Demonstration, die zeigt, dass wir diese Pläne nicht einfach hinnehmen wollen!
Am 15.10.2015 um 17 Uhr ab Berlin, Potsdamer Platz

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We demand for all people, regardless of which passport they possess: Freedom of movement and the right to stay! Humane lodging! Free access to education, medical care and employment! Let’s go on the streets – together, loud and angry! Against racist violence, against the government’s plan for the restriction of the right of asylum and the situation on the borders of the EU! For a life in self-determination for all! Solidarity must become political!

Wir fordern für alle Menschen unabhängig von ihrem Pass: Bewegungsfreiheit und Bleiberecht! eine menschenwürdige Unterbringung! Freien Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung und Arbeit!
Lasst uns auf die Straße gehen – gemeinsam, laut und wütend! Gegen rassistische Gewalt, die Asylrechtsverschärfungen der Bundesregierung und die Zustände an den EU-Außengrenzen! Für ein selbstbestimmtes Leben für alle! Solidarität muss politisch werden!

:ما برایتمام انسانها بدون وابسته گی پاسپورت هایشان خواهانیم
!حقاقامت و عبور و مرور آزادانه
!مسکنی شایسته ی یک انسان
!ورود آزاد به دانشگاه,تدارکات پزشکی و کار
بیایید باهم در خیابان برویم ،با صدای بلند و خشمگین! علیه خشونت های نژاد پرستانه، که حق
.پناهندهگی را در داخل و خارج از مرز های اروپا سخت تر میکنند
! برای یک زنده گی خود مختار برای هم
!همبستگی باید سیاسی شود

Akharas sa amare phralen, soske godi lila (pasosurja) te sile: te meken ame te phiras kaj kamas thaj te asjas khatek kaj sam! Te den ame manuskane khera! te mekename te phiras ande skole, te meken ame te sastarasame thaj te keras buti! Meken ame te inkljas avri pe vulice (strada) – ande thane (zajedno) zurales thaj holjariko!
Protiv o rasisticko nasulipe, te mekename te zjas thaj te asjas po azili, te kikidas e avrikane granice katar e EU! Te mekename te trajisaras amaro trajo sar ame kamas! O solidariteto misaj politicko te avel!

Nous revendiquons pour toutes les femmes et tous les hommes, quelque soit leur nationalité: la liberté de mouvement, et le droit de rester! Des logements dignes! L‘accès libre à l‘éducation, aux soins médicaux et à l‘emploi!
Descendons dans les rues et ensemble haussons le ton! Contre la violence raciste, le durcissement du droit d‘asile du gouvernement allemand et les conditions inhumaines aux frontières extérieures européennes! Pour l‘autonomie de chacun! La solidarité et la politique doivent aller ensemble!

Sahip olduğu pasaportu ne olursa olsun, bütün herkese çağrımızdır: serbest dolaşım ve oturum hakkı! İnsan onuruna yakışan kalacak bir yer!
Eğitim hakkı ve sağlık hizmetine ücretsiz erişim, iş!
Haydi sokaklara çıkalım, hepbirlikte, yüksek sesle ve öfkeli! Irkçı siddete, sıkılaştırılan sığınma hakkına Fedaral Hükümet ve Avrupa Birliği’nin dış sınırlarındaki koşullara karşı! Herkesin kendi kaderini tayin edebildiği bir yaşam için! Dayanışma politik olmalı!

حن نطالب لجميع الاجئين بعض النظر عن جواز سفرهم: حرية التنقل وحق البقاء! مسكّن لائق! إمكانية التعليم، الرعاية الصحيه والعمل! فلنلتقي على الشارع سويتآ، بصوتها وغاضب! ضد العنف العنصري، ضد تشديد قانون الجوء والوضع على الحدود الخارجيه للاتحاد الأروبي! لأجل حياه حره للجميع! التضامن يجب ان يكون مسيسآ!

Cerem, indiferent de paşaport, pentru toți oamenii:
Libertatea de circulație și dreptul de şedere!
Cazare umană, decentă!
Acces gratuit la educație, asistență medicală şi muncă!
Să mergem pe drum – împreună, spunând cu voce tare:
NU – violenței rasiste!
NU – restrângerii dreptului de azil guvernul federal!
NU- condițiilor existente la frontierele externe ale UE!
O viață auto-determinată pentru toți!
O politică de solidaritate!

Mi zahtjevamo za sve ljude ne bitno kakav pasos posjeduju: slobodu kretanja i pravo boravka! Dostojan smjestaj! Slobodan pristup skolovanju, medicinskoj obskrbi i zaposlenju
Idemo na ulice- zajedno, glasni i gnjevni! Protiv rasisticnog nasilja, poostrenja azilnog zakona njemacke vlade i stanja na granicama evropske unije! Za samoodredjeni zivot za sve nas! Solidarnost mora postati dio politike!

Követeljük, útlevéltől függetlenül, minden emberszámára: Szabad mozgás és tartózkodási jogot! Emberségesbánásmódot, szállást! Ingyenes oktatást, egészségügyi ellátást és munkát! Menjünkaz úton – együtt, hallatva hangunkat! A rasszista erőszak, a menekültjogiszigorítások a szövetségi kormány és az EU államok külső határainál uralkodóállapotok ellen! Egy öndeterminált életet mindenkinek! A szolidaritás legyen apolitikai irány!
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Organize against the destruction of the German asylum law!
http://stopasyllaw.blogsport.eu/files/2015/10/newasylumlaw2english.pdf

مسودة قانون اللجوء الجديد في ألمانيا
http://stopasyllaw.blogsport.eu/files/2015/10/newasylumlaw2arabic.pdf

Organisons-nous contre la destruction du droit d’asile allemand!
http://stopasyllaw.blogsport.eu/files/2015/10/newasylumlaw2french1.pdf

Organizemo-nos contra a destruição da lei de asilo alemã!
http://stopasyllaw.blogsport.eu/files/2015/10/newasylumlaw2portuguese.pdf

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Langer Auruf/ long call:
http://bewegungsfreiheit.blogsport.de/aufrufcall-for-action/

http://bewegungsfreiheit.blogsport.de

Aufruf
Willkommen? All refugees welcome! Demo gegen die Asylrechtsverschärfung

Auf der Flucht vor Krieg, Armut, Gewalt und Verfolgung überwinden tausende Menschen die militarisierten und durch Frontex geschützten Außengrenzen Europas. Kommunen und Länder sind überfordert, Einzelpersonen und Freiwillige engagieren sich, um den Geflüchteten ihre Ankunft zu erleichtern. Deutschland gilt zur Zeit wegen seiner „Willkommenskultur“ als Vorbild und insbesondere Merkel erfährt international Anerkennung für ihre Asylpolitik. Zeitgleich aber plant die Bundesregierung die Verschärfung des Asylrechts und führt jährlich über 10 000 Abschiebungen durch. Wie kann das sein?

Noch mehr Entrechtung? Wir fordern: ein gutes Leben für alle!

Anstatt über Möglichkeiten der Abschaffung von Grenzen und Bewegungsfreiheit für Alle nachzudenken, sollen Asylsuchende aus sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ nun bis zu ihrer Abschiebung in den Erstaufnahmelagern dieser Staaten bleiben. Dabei werden Kosovo, Albanien und Montenegro kurzerhand zu sicheren Drittstaaten erklärt. Diese Staaten sind insbesondere für Sinti und Roma alles andere als sicher. Sie sind dort von Diskriminierung, Verfolgung und Mord bedroht. In Deutschland soll es mit der Asylrechtsverschärfung statt Bargeld möglichst nur noch Sachleistungen geben und Menschen sollen nun bis zu sechs Monate in den Erstaufnahmelagern verbringen müssen, bis zu sechs Monate der Residenzpflicht unterliegen. Das bedeutet, sie dürfen ein bestimmtes, festgelegtes Gebiet nicht verlassen. Residenzpflicht existiert nur in Deutschland und Österreich. Der Anspruch auf medizinische Notversorgung entfällt.

Ursprünglich wurde geplant, Menschen, die in Deutschland keine Aussicht auf Asyl haben, jegliche Versorgung und Unterbringung zu streichen und nur mit einem Rückfahrticket und Reiseproviant auszustatten. Dieses Vorhaben wurde wegen seiner Verfassungswidrigkeit aus dem Gesetzentwurf wieder gestrichen. „Fehlanreize beseitigen“ nennt die Koalition diese Maßnahmen in ihrem Positionspapier und verhöhnt damit die tatsächlichen Fluchtgründe. Wir sind wütend und fassungslos. Flucht ist kein Spaß! Meistens bedeutet sie das Zurücklassen von Familie und Freund_innen sowie die Gefährdung des eigenen Lebens.

Gegen die Festung Europa!

Auf Europäischer Ebene fordert EU-Kommissionspräsident Juncker die Stärkung der EU-Außengrenzen durch die Grenzschutzagentur Frontex. Fast 143 Millionen Euro hat die EU 2015 in den Schutz der Außengrenzen investiert. Wir fragen uns, warum werden diese Gelder nicht in die Verbesserung der Situation geflüchteter Menschen oder die Verminderung der Fluchtursachen investiert? Diese Logik setzt sich ebenso fort in der Schließung der deutschen Grenzen zu Österreich, wodurch die Einreise von Flüchtenden nach Deutschland verhindern werden soll.

Fluchtursachen und deutsche Profite

Gleichzeitig bleibt in der öffentlichen Diskussion unerwähnt, dass Deutschland als weltweit drittgrößter Waffenexporteurin wirtschaftlich von kriegerischen Auseinandersetzungen profitiert. Und es bleibt auch unerwähnt, dass die EU Ländern wie Kenia, Tansania und Ruanda sogenannte Freihandelsabkommen (EPAs) aufzwingt, die sie wirtschaftlich ruinieren und genau jene Armut produzieren, vor der Menschen fliehen müssen. Wie kann es sein, dass sich Deutschland als Wohltäterin inszeniert, während es gleichzeitig eine führende Rolle in der Herstellung von Fluchtgründen spielt und von der Ausbeutung anderer Staaten profitiert? Wie kann es unter diesen Umständen sein, dass geflüchteten Menschen in Deutschland kein menschenwürdiges Leben ermöglicht wird?

In diesem Kontext ist auch die Rede von sogenannten „Wirtschaftsflüchtlingen“ abzulehnen. Sie ist rassistisch, weil sie die Rolle verdeckt, die Deutschland und die EU in der Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Situation der sogenannten „Dritten Welt“ einnehmen. Politisch werden Menschen dann in „gute“ und „schlechte“ Geflüchtete eingeteilt, in diejenigen Menschen, die vermeintlich einen Kostenfaktor darstellen und diejenigen, die Deutschland wirtschaftlich nützen. Wir stellen uns gegen diese Logik und fordern ein gutes Leben für alle Menschen, die nach Deutschland kommen! Egal ob sie vor Krieg, Vertreibung oder vor wirtschaftlicher Ausbeutung fliehen mussten! Dem rassistischen Mob entgegentreten!

Gegenwärtig finden in Deutschland auch eine immer weiter steigende Zahl von Angriffen auf Unterkünfte von Geflüchteten durch organisierte Neonazis und „besorgte Bürger_innen“ statt. Über 350 Übergriffe auf Unterkünfte waren es allein dieses Jahr! Ebenso steigen die tätlichen Angriffe auf Geflüchtete in Deutschland. Rassistische Mobilisierung kommt aber auch aus der Mitte der Gesellschaft. Von wegen „Willkommenskultur“!

Zur Zeit wird Unterstützung von Einzelpersonen und Freiwilligen geleistet, die sich aktiv solidarisch zeigen und konkrete Angebote für alle Geflüchteten schaffen. Sie übernehmen damit gezwungenermaßen staatliche Aufgaben. Das alles macht uns wütend.

Wir kritisieren:
die Zustände in den Lagern und Lager überhaupt… die Asylgesetze und ihre geplanten Verschärfungen… die mangelnde Unterstützungsleistungen von Seiten des Staates, der sich auf die Unterstützungsarbeit Freiwilliger verlässt… die politischen Rahmenbedingungen, die Flucht, Unterstützungsarbeit und politische und öffentliche Diskussionen um diese Themen überhaupt erst hervorbringen.

Wir fordern:
Wir wollen keine Pässe, die Identitäten festlegen und Bewegungsfreiheiten bestimmen und wir wollen nicht in „richtige“ und „falsche“ Geflüchtete unterscheiden. Wir wollen nationalstaatliche Grenzen und Grenzregime abschaffen! Und wir haben verdammt noch mal keinen Bock auf die bestehenden rassistischen Strukturen und Übergriffe! Stattdessen fordern wir ein menschenwürdiges Leben für alle!

Am 16.10. wird im Bundesrat über die Asylrechtsverschärfung abgestimmt. Dagegen wollen wir gemeinsam protestieren und am 15.10.2015 um 17 Uhr am Potsdamer Platz gemeinsam auf die Straße gehen!

Solidarität muss politisch werden!

Local group: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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