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Veranstaltungsreihe Berichte International 19.10. – 15.12.2006

description:

Imperialismus und Widerstand

organisiert von Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
und
Mujers en movimento
Palästina Arbeitskreis
Bündnis gegen die imperialistische Aggression
Sol (sozialistische Linke-Hamburg)
Voz Latina

Flyer zum Download
Wie im letzten Jahr wollen wir mit dieser Reihe von
Veranstaltungen den Blick auf weltweite Kämpfe um Befreiung,
Widerstand gegen Unterdrückung und imperialistische
Aggression richten. Das wahre Gesicht der sogenannten
westlichen Demokratien tritt immer deutlicher hervor. Es zeigt
sich in Angriffskriegen, Massenmorden, faschistischen
Kontrollapparaten und Gesetzen zur Unterdrückung
antimperialistischer Opposition. Der US-Imperialismus und
seine europäischen Verbündeten befinden sich in offensiver
Verteidigung ihrer babarischen Herrschaft, die den Reichtum
Einiger Weniger und die Armut und das Elend der Mehrheit
der Menschheit bewahren soll. Aber überall schlägt ihnen
Widerstand und der Kampf ums Überleben entgegen. Am
intensivsten manifestiert er sich in den besetzten Ländern wie
Afghanistan und im Irak. Weder mit langanhaltenden
militärischen Großoperationen noch mit immer neuen
terroristischen Aktionen und Mitteln in den okkupierten Gebieten
können sie die Kontrolle über die Länder und die Menschen
erreichen. Das „ No pasaran“ im Mittleren Osten beeinflusst
und stärkt das antikoloniale und antiimperialistische Bewußtsein
weltweit. Kuba und Venezuela hört man weltweit das
„Pasaremos“.

Die westlichen „Demokratien“, die selbsternannten Vorbilder
der Welt, exportieren ihre Ideologie mit Bomben und Raketen,
sie plündern die Weltressourcen und vernichten die Umwelt,
sie kippen ihren giftigen Müll an die Küsten Afrikas und
ertränken flüchtende Menschen an den europäischen Küsten.
Wer nicht davon profitiert, kann den Vorbildcharakter nicht
erkennen.
Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte. Er kann das
Ende der Menschheit bringen oder er wird überwunden und
auf die Müllhalde der Geschichte geworfen.
In der folgenden Reihe werden Referentinnen und Referenten
aus verschiedenen Teilen der Welt und aus verschiedenen
Blickwinkeln über die Formierung von Widerstand und
Selbstorganisierung für ein glückliches Leben und über das
tödliche Wirken der herrschende Klasse berichten.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr in den Räumen
des Internationalen Zentrums B5. Warmes Essen und Getränke
stehen bereit.
Übersetzungen in deutsch, farsi, englisch, türkisch, französisch,
spanisch und arabisch können nach Absprache organisiert
werden.
Begleitet wird das Programm mit aktuellem Informationsmaterial
und Bilderausstellungen.
Insbesondere rufen wir zur Unterstützung der laufenden
Verteidigungs-kampagnen gegen die Abschiebung von
Menschen aus Deutschland und Europa auf. Der höchste Grad
an Solidarität ist hier gefordert, weil die gefährlichsten Rassisten
in den Regierungen sitzen und Migrationskontrolle ein
strategischer Faktor für den Erhalt des global herrschenden
Systems geworden ist.
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
formulierte 2003 in ihrem Grundsatzpapier: „unsere korrupten
und despotischen Führer werden als >Staatsmänner von WeltRegimechange> wird eine Ausrede für Invasion
und Besatzung der Länder und Tyrannisierung der Völker.
Militarisierung, Stellver-treterkrieg zwischen den Großmächten
und Angriffskriege führen zu Flucht in riesigem Ausmaß sowohl
innerhalb der Länder als auch aus den Ländern...“

Einführungsveranstaltung
mit einem Vertreter der Karawanegruppe Hamburg.
Menschenrechte und Kapitalismus – Befreiung oder
terroristische Diktatur mit dem Kurzfilm „Ilha das
flores“ (13 min, Jorge Furtado, Brasil 1998)
19.10.
Alle Veranstaltung beginnen um 19.30 Uhr Alle Veranstaltung beginnen um 19.30 Uhr

Solidarität mit den politischen Gefangenen
mit Günter Sonnenberg, ehemaliges Mitglied der
Roten Armee Fraktion. Kurzer Bericht eines Mitgliedes
des Hamburger Mumia Abu – Jamal Solidaritätsbündnisses
über die Situation des afroamerikanischen
Journalisten und Schriftstellers, der sich seit 24 Jahren
in der Todeszelle befindet.
20.10.

Türkei/Kurdistan
Repression und Verhaftungswelle in der Türkei
mit einem Vertreter von AGIF
26.10.

Mexiko
-Oaxaca am politischen und sozialen Wendepunkt -
Soziale Massenbewegungen in ganz Mexico zeigen, dass die
Geduld der Menschen am Ende ist. Insbesondere in Oaxaca
solidarisiert sich ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung
mit den seit Monaten andauernden Protesten. Wird die Regierung
auf Dialog oder Gewalt setzen. Referentin: Nancy Bravo,
Übersetzer: Nils Günter. Anschließend Filmvorführung: *Tierra
de mujeres* (Land der Frauen) Mexiko (cinerebelde, 57 min)
27.10.

Baskenland
Gegen die andauernden Erpressungen des VWKonzerns
und die Drohung der radikalen
Umstrukturierung im baskisch-spanischen SEAT-Werk
von Pamplona haben die ArbeiterInnen 2006
gekämpft. Ein Arbeiter und Mitglied der linken
Basisgewerkschaft berichtet.
31.10.

Iran
die politische Krise der islamischen Republik und
die Krise im kapitalistischen Atomstreit.

Peru
Die Rechte vermischt sich mit Fujimoris Mafia
Über die Lage der Menschenrechte nach den Wahlen.
Referent: Isaac Velazco
03.11.

Chile
Erinnerung und Bildung der Menschenrechte
Mit Lelia Perez Valdes, ehemalige politische
Gefangene aus Chile.
17.11.

Syrien
die syrische Familie Selam Shenan, Gassen und
Tawfik Lbedidy, Aktivisten von the Voice Refugee
Forum und der Karawane berichten über historische
Hintergründe, die aktuelle politische und soziale
Situation in Syrien, sowie Syriens außenbeziehungen.
01.12.

Mittlerer Osten
Referat über die imperialistische Aggression in der
Region und die „Neuordnungspläne“ des neokonservativen
Lagers . Welche Auswirkungen hat dies
für die Menschen der Region und welche Reaktionen
folgen auf die westliche Intervention.
Es referiert ein Mitglied des Arbeitskreis Palästina.
14.12.

Philippinen
Luis G. Jalandoni, Vorsitzender des Verhandlungsausschusses
der National Democratic Front of the
Philippines berichtet über die Auswirkungen des
Krieges der USA „gegen den Terror“ sowie über
politische Morde in den Philippinen.
09.11.

Argentinien
Bilanz von über 30 Jahren Militärdiktatur
30.000 Gründe den Kampf fortzusetzen
Aktuelle Informationen über die Arbeit der Menschenrechtsorganisationen,
der Regierung und der
Opposition. Bericht einer Menschenrechtsanwältin.
24.11.

Bolivien
Bericht über die aktuelle politische Situation
Die möglichen Veränderungen unter
Präsident Evo Morales.
Die Referentin Beatrice Bautista kommt aus
einer indigenen Basisbewegung in El Alto.
08.12.

Deutschland
Deutscher Imperialismus und Perspektiven des Widerstandes
aus der Sicht von Jugendlichen aus Hamburg
und die Rolle der Jugend im internationalen antiimperialistischen
Widerstand. Es wird unter anderem
auf die Widerstandsbewegung gegen das G8-Treffen
im Sommer 2007 in Heiligendamm eingegangen.
15.12.

Palästina eingemauert
Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Fathi
Khdirat, Koordinator der Kampagne für das Jordantal
in der palästinensischen „Kampagne gegen die
Apartheidsmauer“.
23.11.

Venezuela
aktuelle Entwicklung in Venezuela vor und nach
den Wahlen mit Xiomara Tortoza aus der
venezuelanischen Frauen- und Basisbewegung.
10.11.

Kolumbien
Vor und nach den Wahlen im Mai 2006
Filmbericht und Referat und Diskussion mit
Ricardo, ehemaliger Lehrer aus Caguan.
16.11.

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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