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Solidarität mit Gabriel Roser, politischer Gefangener in La Plata, Argentinien!

Am 28., 29. und 30. November 2005 findet der Strafprozess gegen den argentinischen politischen Gefangenen Gabriel Roser statt. Seine GenossInnen vom Movimiento de Unidad Popular (MUP, Bewegung der Volkseinheit) rufen Zu einer internationalen Solidaritätskampagne auf, um das Gericht unter Druck zu setzen und seine Freilassung zu erreichen. Gabriel Roser sitzt seit dem 29. April 2004 im Gefängnis in La Plata.

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Infoblatt Hamburg

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1) Tote & Verletzte in Ceuta & Melilla / Dead and wounded in Ceuta & Melilla / Des mortes et blessés à Ceuta & Melilla / Ceuta & Melilla'da ölü va yaralilar; 2) Kein Menschenrecht, kein Völkerrecht / No human right, no international law / Aucun droit human, aucun droit international / Insan haklari yok, devletler hukuku yok; 3) Wir haben keine Wahl, aber eine Stimme / No Vote, but a Voice / Nous n'avons pas de choix, mais une voix / Secimiz yok, ama sesimiz var

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Demo gegen Kriminalisierung antirassistischen Kampfes & für Selbstorganisierung der MigrantInnen und Flüchtlinge

Do., 10.Nov. 2005, um 17:00 Uhr, vor dem Roten Rathaus, Berlin
„Seit Jahrzehnten gehören Körperverletzung und Tod durch rassistische Angriffe der Polizei und Neonazis zum Alltag der MigrantInnen und Flüchtlinge in Deutschland“, „Wir haben es satt, ständig auf die unerträglichen Zustände, die Kontinuitäten des Kolonialismus aufweisen, hinzuweisen“.

Flugblatt zum Download

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an die spanische Gesellschaft / a la sociedad española

Übersetzung von einem Brief eines afrikanischen Einwanderers an die spanische Gesellschaft:

Damen und Herren der spanischen Gesellschaft, Worte könnten nicht vermitteln, was ich in diesem Moment empfinde, indem man mich mit Gewalt gezwungen hat dahin zurück zu kehren, von wo ich gekommen bin ! Es hat mir noch nicht mal möglich gemacht Ihnen zu sagen, was mich bewogen hat diese lange und mühevolle Reise anzutreten, in der viele meiner Unglückskameraden gestorben sind.

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Bleiberecht für Familie Erkil!

Der Initiativkreis „Bleiberecht für Familie Erkil“ ruft auf:

Kundgebung und Demonstration gegen die Abschiebung
von Mehmet, Sabahat, Hüseyin, Bahar, Davut und Axin Erkil!

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Protests against the deportations and killings in marokko and ceuta/mellila


Bremen * Donnerstag, 13.10. 17h, Ziegenmarkt
Hamburg * Freitag, 14.10. 16h, Span. Konsulat, Mittelweg 37
München * Samstag, 15.10. 10h, Span. Konsulat, Oberföhringerstr. 45
Hannover * Samstag, 15.10. 11h, Span. Konsulat, Bödekerstr. 22
Berlin * Montag, 17.10. 14 Uhr Span. Botschaft, Lichtensteinallee 1
Düsseldorf * Samstag, 29.10.2005, 12 Uhr am Span. Konsulat, Homberger Straße (französischer Aufruf)

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Mitteilung von Annahj Addimocrati zu den jüngsten Ereignissen in Marokko und Spanien

Übersetzung der Mitteilung des Nationalen Sekretariats von Annahj Addimocrati (Demokratischer Weg), Rabat, vom 5.10.2005 zu den jüngsten Ereignissen betreffend Menschen von südlich der Sahara in Ceuta und Melilla (aus dem Französischen)

- Wir wehren uns dagegen, dass unser Land in einen Söldnerstaat verwandelt wird.

- Wir zeigen an und beklagen den Tod von 12 Menschen südlich der Sahara, die vor kurzem vom Norden Marokkos in die Wüste von Béchar abgeschoben wurden.

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Maulkorbbrief der Senatsverwaltung für Inneres, Androhung von strafrechtlichem Vorgehen gegen die Aussagen

Presseerklärung, Berlin, 07.10.2005, Bündnis „Stopp Abschiebungen“

• „Seit Jahrzehnten gehören…Körperverletzung und Tod durch rassistische Angriffe der Polizei und Neonazis, zum Alltag der MigrantInnen und Flüchtlingen in Deutschland.“
• „Wir haben es satt, ständig auf die unerträglichen Zustände, die Kontinuitäten des Kolonialismus aufweisen, hinzuweisen“.

Sehr geehrte Damen und Herren!

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Das Mittelmeer als neuer Raum der Abschreckung

Flüchtlinge und MigrantInnen an der südlichen EU-Außengrenze von Helmut Dietrich

Link zum vollständigen Artikel auf der Seite der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration

Der folgende Text gibt den Schluß des Artikels wieder.

In diesen Tagen der Artikelfertigstellung wird weltweit bekannt, dass in Niger eine akute Hungersnot gewaltigen Ausmaßes herrscht. Sie hatte sich seit langem angebahnt, aber es heißt, die Öffentlichkeit habe sie vorher nicht wahrnehmen wollen. Deswegen laufen erst jetzt die ersten internationalen Hilfsmaßnahmen an, wo es für viele Tausende, vor allem Kleinkinder, bereits zu spät ist. Seit spätestens 2003 bereisen den Niger und andere angrenzenden Staaten Fact-Finding-Missions, Experten und Vertreter Internationaler Organisationen. Ihr explizites Ziel ist es, die Ursachen von Flucht und Migration zu erkunden und Mittel zur Eindämmung der ”irregulären” Wegwanderung zu empfehlen. Der zunehmende Hunger im Niger kann ihnen nicht entgangen sein. Doch in den flüchtlingspolitischen Strategiepapieren der letzten drei Jahre findet man dazu kein Wort. Auch dass Niger das Land ist, dessen Uran-Vorkommen weltweit an dritter Stelle stehen, wird bislang nicht in diesem Kontext diskutiert.

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ABSCHIEBUNG UND KRIMINALISIERUNG

19 verschiedene Flüchtlings-, MigrantInnen- und deutsche antirassistische Gruppen haben zu einem Aktionstag am 9.9. gegen die drastisch ansteigende Zahl von Abschiebungen aufgerufen. Die Proteste vor den Parteizentralen der CDU, SPD, PDS und den Grünen waren erfolgreich und haben eine klare Botschaft an diejenigen, die die Macht haben, ausgesandt: Stopp, Stopp, Stopp!

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