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BREAK THE SILENCE
EINE VERANSTALTUNG ÜBER
DIE OPFER DER POLIZEI- UND STAATSGEWALT
UND DEN STRUKTURELL VERANKERTEN RASSISMUS
IN GEDENKEN AN alle OPFER DER STAATSGEWALT
Freitag 6. Juni 2008, 16:00 Uhr
Information- und Diskussionsveranstaltung
im Rahmen des festival contre le racisme
AStA-Ebene der Bergischen Universität Wuppertal
Am 7. Januar 2005 starben Oury Jalloh und Layé Konde. Oury Jalloh verbrannte beim lebendigen Leibe, gefesselt an Händen und Füßen in der Dessauer Zelle Nr. 5. Layé Konde starb an den Folgen des Brechmitteleinsatzes, der mittlerweile als Folter eingestuft und in der EU verboten ist. In beiden Fällen musste erst ein öffentlicher Druck erzeugt werden, damit ein Prozess eröffnet wird.
Im Falle von Dominique Koumadio, der in Dortmund von einem Polizisten erschossen wurde, und von Mohammad Sillah, der letztes Jahr in Remscheid starb, weil er keine medizinische Versorgung erhielt, sind die Gerichtsverfahren durch absurde Begründungen abgelehnt worden.
In dieser Veranstaltung berichten ReferentInnen der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen über diese und andere Fälle. Sie stellen die Kampagne BREAK THE SILENCE vor, die nach dem Tode von Oury Jalloh initiiert wurde.
Die Veranstaltung soll den Raum bieten gemeinsam über die Ursachen und Gründe zu suchen, warum Oury, Layé, Dominique und Mohammad und viele andere Menschen sterben mussten und weiter sterben.
Veranstalter :
AStA der Bergischen Universität Wuppertal
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markopmannenstr. 3, 42105 Wuppertal
Tel. 0160 27 42 424
e-mail: wuppkarawane@yahoo.de
weitere Infos unter: thecaravan.org