19.01.2014
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen steht in starker Solidarität mit den massiven selbstorganisierten Protesten afrikanischer Flüchtlinge gegen die unterdrückende Politik der israelischen Regierung.
In den letzten Wochen beobachten wir mit tiefem Respekt, als Zehntausende Flüchtlinge auf die Straßen gingen, um gegen die Verschlimmerung ihrer Situation durch neue drakonische Maßnahmen zu protestieren, nämlich gegen die Gesetzesänderung des „Antiinfiltrationsgesetz“, die die Inhaftierung ohne Prozess von jeder Person ermöglicht, der „Infiltration“ in das Land vorgeworfen wird. Für diese Zecke hat der Staat ein neues, “offenes“ Auffanglager errichtet, Mitte in der Naqab- Wüste im Süden des Landes. Dieses Lager ist vermeintlich ein offenes Lager, was bedeutet, dass die drin inhaftierten Personen nur am Tag das Lager verlassen dürfen. Als vor ein paar Wochen um die 200 Flüchtlinge einen Protestmarsch von dem Lager nach Jerusalem initiiert haben, wurden sie verhaftet und in ein Inhaftierungslager für afrikanische Flüchtlinge geliefert.
Mahnwache in Gedenken an Burak: Auch im Jahr 2014 fordern wir Aufklärung!
// Sonntag, 5. Januar 2014 // 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr //
// Kottbusser Tor, Kreuzberg //
Am 5. Januar 2014 werden wir am Kottbusser Tor in Kreuzberg eine Mahnwache abhalten. Auch nach 21 Monaten bleibt der Mord an Burak weiterhin ungeklärt. Noch immer gibt es keine Ermittlungsergebnisse.
Aufruf zur Demonstration am So 15.12. wir starten um 15 Uhr am Oranienplatz und ziehen gemeinsam zur Senatsverwaltung für Inneres, Grunerstraße/Stralauerstraße am Alex, den Sitz von Henkel. Und wir werden bleiben, zu einer Nachtkundgebung bis das Ultimatum zurückgezogen wird.
Wir laden alle Aktivisten und Unterstützer zur fortlaufenden Prozessbeobachtung ein.
Nächster Prozesstermin in Berlin am Montag: 02.12.2013, um 11:30 Uhr, Sitzungssaal 572
Amtsgericht Tiergarten/Moabit
Turmstraße 91
10559 Berlin
Hier ein Zusammenschnitt der Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e. V. erstellt von leftvision.
Das neue Brandgutachten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zerlegt die von den staatlichen Organen propagierte Selbstmordhypothese, Oury Jalloh habe sich im Januar 2005 in seiner Zelle selbst angezündet.
NEXT WEDNESDAY 13.11.2013 at 1p.m. DEMO IN FRONT OF CHAD EMBASSY
We cant keep silence.
Since 1960 the Chad is independent. Until now there have been six presidents in power. The current president Idress Deby and his military regime, was brought into power 1990 by the support of France.
Pressemitteilung The VOICE Refugee Forum Germany vom 20.10.13
Andauernde juristische Kriminalisierung von Menschenrechtsaktivisten wegen der Proteste in und vor der nigerianischen Botschaft am 15.10.2012 – Politische Motivation soll ignoriert werden