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Solidaritätsdemo mit den Betroffenen nach rassistischem Brandanschlag in Bremen - Rassismus bekämpfen!

By azadi, 31 July, 2012

Demonstration am 3. August 2012 um 17 Uhr am Delmemarkt in Bremen-Neustadt

Am Morgen des 28.7.2012 wurde im Bremer Stadtteil Woltmershausen ein Brandanschlag auf ein Einfamilienhaus verübt. Zur Tatzeit befanden sich acht Personen im Haus. Deren Tod wurde billigend in Kauf genommen, wenn nicht sogar beabsichtigt. Aus welcher Motivation die Täter_innen handelten, ist offensichtlich. Dem Anschlag vorausgegangen waren rassistische Äußerungen und die konkrete Ankündigung der Tat.

Der 20 Jahre alte Sohn der betroffenen Familie kam am frühen Samstagmorgen nach Hause. Wenige Häuser weiter saßen Nachbarn mit Bekannten auf der Terrasse. Als sie den jungen Mann sahen, skandierten sie lautstark “Ausländer raus!”. Der Sohn ignorierte die Rufe und ging ins Haus.

Kurz danach entzündeten die Nachbarn einen Brandsatz, bewaffneten sich mit Kanthölzern und zerstörten die Glasscheibe der Eingangstür. Anders als in der Pressemitteilung der Polizei und der Zeitung dargestellt, handelte es sich nicht nur um einen „brennenden Lappen“. Vielmehr bestand der Brandsatz aus einem T-Shirt und einer größeren Menge Brandbeschleuniger, welcher unter der Türschwelle in den Hausflur eindrang. Nur durch das rechtzeitige Löschen konnte Schlimmeres verhindert werden.

Die Polizei nahm die Täter_innen vorläufig fest. Nachdem diese nach drei Stunden wieder auf freien Fuß gesetzt wurden, baten die Betroffenen um Polizeischutz. Dieser wurde jedoch verwehrt. Die einzige Reaktion der Beamten war die Aussage, sie „sollten sich doch einen Eimer Wasser neben die Tür stellen“.

Auch informierte die Polizei die Öffentlichkeit nicht. Erst nachdem der Anwalt der betroffenen Familie den Weser-Kurier über den Anschlag in Kenntnis setzte, veröffentlichte die Polizei eine Pressemitteilung. Es ist offensichtlich, dass die Polizei versucht, das Ereignis als „Streit unter Nachbarn“ abzutun und herunterzuspielen. Ähnlich wie vor 2 Monaten bei einem rechten Übergriff in einer Kneipe in Bahnhofsnähe.

Die Situation der betroffenen Familie ist nach ihren Aussagen auch deshalb besonders bedrohlich, weil sich die Mehrheit der Nachbarschaft nicht solidarisch mit ihnen zeigt. Im Gegenteil. Teile der Bewohner_innen der Reihenhaussiedlung brachten offen ihre Sympathie für die Tat zum Ausdruck.

Es gibt unzählige Beispiele für die mörderische Qualität des rassistischen Normalzustands.
180 Tote durch rassistische Gewalt seit 1990 zeigen dies deutlich.
Wir wollen und werden uns mit diesem Zustand nicht arrangieren.
Aufdecken statt Vertuschen!
Rassismus erkennen und bekämpfen!

Solidarität mit den Betroffenen!

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