Vom Ilisu-Staudamm Projekt betroffene Menschen aus dem Tigristal und aus Hasankeyf wer den zu den deutschen, schweizerischen und österreichischen Botschaften in Ankara fahren,um gegen die Vergabe von Kreditversicherungen zu protestieren und Asylanträge bei diesen drei Ländern zu stellen.
Am 19. Februar 2008 werden etwa 100 Betroffene nacheinander die Botschaften von Deutschland, der Schweiz und Österreich besuchen und unterschriebene Protestbriefe von weitaus mehr Menschen aus dem betroffenen Gebiet übergeben. In dem an die MinisterpräsidentInnen gerichteten Protestschreiben wird die Rücknahme der Kreditversicherung für die beteiligten Unternehmen gefordert. Anschließend wird angekündigt, dass sie im Falle der Realisierung des Ilisu Projektes und der erzwungenen Vertreibung aus ihren Ortschaften nach Deutschland, in die Schweiz und nach Österreich kommen und Anträge auf Asyl stellen werden. Denn diese Länder und ihre Unternehmen sind entscheidend dafür verantwortlich, dass sie aus ihrer Heimat gerissen werden.
Programm:
18. Februar 2008: Abfahrt von Hasankeyf um 14 Uhr, von Batman um 15 Uhr, von Diyarbakrir um 17 Uhr.
19. Februar 2008: Um 9.15 Uhr Pressemitteilung/Kundgebung
vor der deutschen Botschaft. Treffen mit den Botschaftern Deutschlands um 10 Uhr, der Schweiz um 11 Uhr und Österreichs um 12 Uhr.
(IRH, 14.2., ISKU)