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Dermonstration: Lager Möhlau schliessen!

By azadi, 4 November, 2009

Wo bleibt die Wende? Alle Lager schließen, Flüchtlinge integrieren! Lager Möhlau in Sachsen-Anhalt dichtmachen, keine Verlängerung des Vertrages!

ALLE LAGER IN DEUTSCHLAND SCHLIESSEN! DEMONSTRATION IN LUTHERSTADT WITTENBERG

SAMSTAG, 14. NOVEMBER 2009

Beginn um 13:00 Uhr am Bahnhof Lutherstadt Wittenberg

Zwanzig Jahre nach der “Wende” Deutschlands feiert dieses Land sich selbst. Doch die behauptete Freiheit und Gleichheit gilt nicht für Flüchtlinge. Sie werden ausgegrenzt, in Lager und miserable Wohnheime eingewiesen, von der Polizei kontrolliert.

Regierung und Medien jubeln: Die Mauer ist weg! Flüchtlinge sagen: Für uns wurden unsichtbare Mauern errichtet – wir müssen in Heimen und Lagern ausharren, in isolierter Lage an Stadträndern und in menschenleeren Gebieten, abgeschottet von der Gesellschaft.

In allen Bundesländern schrecken Regierung, Kommunen und Behörden nicht davor zurück, Flüchtlinge in entlegene marode Kasernen, Container- oder Barackenlager einzuweisen. Deren schlechter Zustand und die isolierte Lage müsste eine Unterbringung von Menschen eigentlich verbieten. Diese miserablen “Gemeinschaftsunterkünfte” für Flüchtlinge gibt es in ganz Deutschland in hoher Zahl, z. B. das Lager Motardstraße in Berlin, Alt-Hütten-Dorf in Barnim/Brandenburg, Katzhütte in Thüringen, und die Kaserne von Möhlau in Sachsen-Anhalt.

Flüchtlingsheim Möhlau in Sachsen-Anhalt, Landkreis Wittenberg, ist eine heruntergekommene alte Kaserne, in der rund 200 Flüchtlinge leben müssen – teilweise viele Jahre lang. Zu Anfang November soll von Heimleiterin Frau Salzmann, dem Eigentümer des Geländes und den Behörden Wittenbergs entschieden werden, was mit Lager Möhlau geschehen soll. Klare Sache, sagen wir:

MÖHLAU DICHTMACHEN! LAGER ABSCHAFFEN!

Die Flüchtlingsinitiative Möhlau wurde von den Flüchtlingen, die hier leben müssen, selbst gegründet, um ihr Empfinden und ihr Leiden unter diesem System zu äußern. Sie sind direkt Betroffene von den Entscheidungen der lokalen Regierung mit Sozialamt und Ausländerbehörde, denen sie ohne jede Perspektive unterstellt sind. Sie protestieren gegen dieses System der Isolation. Daher unterstützen wir ihren Aufruf zur Aktion auf der Straße, um Lager Möhlau abzuschaffen.

Das Flüchtlingsheim Möhlau ist 30 Kilometer von der Kreishauptstadt Wittenberg entfernt, wo sich Sozialamt und Ausländerbehörde befinden. Den weiten Weg zur Behörde, auch den Gang zum Arzt oder zum Einkaufen (7 Kilometer entfernt in Gräfenhainichen), müssen die Flüchtlinge zu Fuß oder mit einem Fahrrad zurücklegen. Bei jedem Wetter! Es fährt, abgesehen vom Schulbus, nur einmal morgens und nachmittags ein Bus. Von den 20 Euro Bargeld pro Monat kann das Fahrgeld nicht bezahlt werden. Eine gesellschaftliche Teilhabe ist für die Flüchtlinge von Möhlau unmöglich. Kinder wachsen hier isoliert und mit dem Stigma der Ausgeschlossenheit auf. Bei Krankheit muss oft tagelang auf den “Krankenschein” gewartet werden, der Gang zum Arzt muss selbst organisiert werden – meistens zu Fuß.

Wir fordern: Schließung von Möhlau!

Schließung aller Lager! Bargeld für alle Flüchtlinge!

Flüchtlinge sind in Wohnorten und Städten dezentral in Wohnungen unterzubringen!

Die Lagerbetreibung bedeutet nur ein Gewinngeschäft für die EigentümerInnen!

Es wird ein Bus von Berlin nach Wittenberg fahren. Treffpunkt ist um 9 Uhr bei dem Reisezentrum am Alexanderplatz (bei dem S-Bahnhof). Bitte merkt Plätze vor unter der Nr. 0174 7477656 oder per mail an togoactionplus(at)googlemail.com

Flüchtlingsinitiative Möhlau, unterstützt von No Lager-Halle, Initiative Togo Action Plus, Internationale Liga der Menschenrechte, Antirassistische Initiative Berlin, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Kultur mit Sahne e. V. Wittenberg, Deutsch-Afrikanische Initiative in Dessau, The Voice Refugee Forum, KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, Komitee für Grundrechte und Demokratie, Humanistische Union, Jugendliche Ohne Grenzen, Rote Hilfe Hamburg, Flüchtlingsrat Brandenburg, Flüchtlingsrat Berlin, Antirassistisch-Interkulturelles Informationszentrum Berlin e. V.

Campaign
Lager

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Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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Sammlung aller texte zum 10 jährigen Jubiläum der Karawane all texts of the 10-years anniversairy of the CARAVAN for the rights of refugees and migrants