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Tarek Rashou: Erster Abschiebungsversuch nach Syrien gescheitert

By azadi, 20 November, 2009

Yekitimedia, Dresden, Deutschland, 16.11.2009

Der kurdische Aktivist Tarek Rashou, geboren in Syrien, Serekanye (arab. Ras al Ain) am 15.05.1977 wird möglicherweise Anfang Dezember 2009 nach Syrien abgeschoben.

Der Vater von zwei Kindern wurde am Freitag 13.11.2009 morgenfrüh unangekündigt von der Polizei des Kreises Meißen abgeholt und direkt nach Berlin gefahren, wo er dann von dort aus am selben Tag nach Syrien abgeschoben werden sollte. er konnte nur deshalb nicht abgeschoben werden, weil er sich dagegen gewehrt und sich dabei Verletzungen zugefügt hatte.

Der politisch aktive Tarek Rashou ist seit dem 14.11.2009 in der Justizvollzugsanstalt Dresden und wird dort, wie ihm mitgeteilt wurde bis 01.12.09 in Haft bleiben. Danach soll er abgeschoben werden, wenn nichts unternommen wird.

Herr Rashou lebt seit 1996 in Deutschland, in Radebeul bei Dresden. Er hatte bei seinem ersten Asylantrag angegeben, er wäre Iraker. Vor etwa 2 Jahren hat er dann alles wieder korrigiert und seine wahre Identität bekannt gegeben. Er hat seinen syrischen Pass durch seine damalige Anwältin Frau Zuhal Canpalat (Dortmund, Hansastrasse 7-11) den Behörden vorgelegt.

Tarek Rashou ist seit 2005 nach yezidischem Glauben mit Frau Dalal Khalaf, geboren in Serekanye (arab. Ras al Ain) am 15.04.1976 verheiratet und hat mit seiner Frau 2 Kinder: Kaniuar Khalaf, geb. 26.11.2005 und Djagarchuin Khalaf, geb. 12.02.2008. die Frau und die Kinder von Tarek Khalaf leben in Hann Münden.

Nach Informationen aus seinen Familien- und Freundeskreis ist Tarek Rashou politisch aktiv und gehört seit über 10 Jahren einer kurdischen Organisation an. Er hat bislang an Zahlreiche kurdische Veranstaltungen und Protestaktionen gegen die syrische Regierung im Exil teilgenommen, wie seine Teilnahme an einem Hungerstreik vor der syrischen Botschaft und an Demonstrationen. Seine Bilder sind auch oft im Internet auf verschiedene kurdische Internetseiten veröffentlicht worden. Der Inhaftierte Flüchtling hatte außerdem ein selbst verfasstes Gedicht über die Anschläge in Kamishli ins Internet gestellt.

Die Familie von Herren Rashou befürchtet im Falle einer Abschiebung, dass er in Syrien gefoltert und bestraft wird. Sein Leben und seine Freiheit wären in großer Gefahr.

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