19. Juli 2010
Operationen, Massenmorde, Folter an Guerillaleichen...
Der türkische Staat treibt den Krieg in Kurdistan weiter!
Nachdem das Projekt der AKP Regierung, welches das Ziel hatte die kurdische nationale Freiheitsbewegung zu liquidieren gescheitert ist, zeigt der faschistische türkische Staat weiterhin seinem wahren Gesicht, indem er nun wieder den Krieg in Kurdistan weitertreibt. Das Kriegskonzept der 90'er Jahre, welches das kurdische Volk sehr gut kennt, wird erneut mit allen Ausmaßen angewendet.
Seit 2009 wurden tausende kurdische Politiker, Aktivisten und Kinder verhaftet. Außerdem wurden bei den militärischen Angriffen überall in Kurdistan Naturgegebenheiten und Wohngebiete bombardiert, in den Städten die Menschen terrorisiert. Die Wälder in Kurdistan werden durch erlegtes Feuer vom türkischen Militär zerstört. Dazu werden schutzlose Dorfbewohner in kurdischen Gebieten von türkischen Soldaten, die sagten: "Wir dachten das waren Terroristen", gnadenlos ermordet. Der türkische Staat, der sich von Gebrauch chemischer Waffen nicht zurückhält, ermordet sogar verletzte Guerillas die in seine Hände fallen und foltert barbarisch an Guerillaleichen.
Die Folter an Guerillaleichen!
Eines der letzten Barbareien, welches der türkische Staat jetzt anwendet, ist die Folter an die Guerillaleichen. Die Guerillas werden von verschiedenen chemischen Waffen und schweren Geschützen ermordet, ihre Körperteile zerstückelt und die Leichen durch Folter in einen nicht wiedererkenntlichen Zustand gebracht. Um diese unmenschlichen Taten zu verheimlichen, werden die Leichen nicht an die Familien gegeben, sondern vor Ort von Soldaten oder Polizisten begraben.
Neue Sondereinheiten des Militärs für den Krieg!
Das beenden des einseitigen Waffenstillstands, welches Seitens der PKK jahrelang aufrecht gehalten wurde, hat heftige Auseinandersetzungen mit sich gebracht. Trotz Unterstützung jeder Art Seitens der USA und den gemeinsamen Angriffen mit dem Iran, hat der türkische Staat nicht geschafft den Guerillawiederstand zu brechen. Nun hat der türkische Staat jetzt Angekündigt, dass er auf den Grenzen Kurdistans neue "Sondereinheiten" bilden und 150 neue Militärstützpunkte bauen wird.
Der türkische Staat, der mit hunderttausenden Soldaten sowie mit den 80 Tausend "Dorfbeschützern" in Kurdistan militärische Operationen führt, wird auch mit den neuen "Sondereinheiten" die Guerilla nicht bezwingen können. Das Bilden neuer militärischer Sondereinheiten zeigt, dass der faschistische türkische Staat die Besatzung und Kolonialisierung Kurdistans somit auch den Ausmaß des Krieges verstärken will.
AvEG-Kon verurteilt die Folter an Guerillaleichen, die Vollstreckung willkürlicher Morde, die Zerstörung der Natur Kurdistans, das Bauen neuer Militärstützpunkte in Kurdistan und Bilden neuer "Sondereinheiten".
AvEG-Kon erklärt sich noch einmal solidarisch mit dem gerechten nationalen kurdischen Widerstand.
Konföderation der Unterdrückten Migranten in Europa (AvEG-Kon)
und Mitgliedsorganisationen
Föderation der ArbeitsmigrantInnen in Deutschland (AGİF)-agif@gmx.de
Föderation der ArbeitsmigrantInnen in d. Schweiz (İGİF)-igif@gmx.ch
Kulturverein der ArbeitsmigrantInnen a. d. Türkei in Frankreich (ACTIT)-actit2004@hotmail.com
Kulturverein der ArbeitsmigrantInnen in England (GİK-DER) rwca1991@hotmail.com
Int. Kunst&Kulturstiftung Vardiya in d. Niederlanden (VEK-SAV)- veksav@hotmail.com
Verein der migrantischen Familien in Edinburg – Schottland (EGA-BİR)-urfo@hotmail.com
Kollektive der unterdrückten MigrantInnen in Belgien (EGK)-info@collective-oi.org
Initiative der ArbeitsmigrantInnen in Österreich - migrant@gmx.at
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AvEG-Kon
Avrupa Ezilen Göçmenler Konfederasyonu