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60 Jahre Befreiung von Wuppertal - 16. April 2005

By kandolo, 14 April, 2005

Antifaschistischer Gedenk- und Stadtrundgang
Gedenkveranstaltung für die Stadt Wuppertal

10.00 Uhr Sektempfang und Frühstück am Döppersberg
11.00 Uhr Antifaschistischer Stadtrundgang
12:00-13.00 Uhr Gedenkveranstaltung vor dem Polizeipräsidium Wuppertal

Gäste sind u.a.. die ZeitzeugInnen:

Dudley Strassburg, Soldat der 94th Infantry Division, U.S. 3rd Army,
befreite Solingen und war für die Exhumierung der ermordeten Gefangenen aus
der Wenzelnbergschlucht verantwortlich.
Marianne Hecht-Wieber, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der
AntifaschistInnen, Tochter des Widerstandskämpfers Emil Löhde
Hans Schmitz, Widerstandskämpfer
Edith Enz, zum Tode verurteilt und inhaftiert im Polizeipräsidium bis zur Befreiung durch die Amerikaner

"Wir wurden am 16. April in der Fabrik erobert, wie wir uns über die
Befreiung gefreut haben, das können Sie sich nicht vorstellen. Alle
Franzosen, Italiener, Ukrainer, Russen, alle küssten sich, umarmten sich,
weil wir frei waren.
Dann brachten uns die Amerikaner in allgemeine Kasernen, sie begannen uns
auzupäppeln, sie verteilten uns auf Dörfer, um uns leichter abzufüttern,
dann schickten sie uns in die Heimat."

Am 16. April 1945 befreiten Soldaten der 78. und 8. Infantry-Division der
US-Army Wuppertal. Kurz nach der Befreiung strömten Sowjetische
Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen aller Nationen aus den Fabriken und
Lagern in die Innenstädte, feierten ihre Befreiung und eigneten sich in den
Kaufhäusern und Lebensmittelgeschäften Waren an. Höhepunkt der Feiern war
sicherlich die Besetzung des Wuppertaler Polizeipräsidiums durch die
ZwangsarbeiterInnen. Spontan besetzten sie die Büros der Gestapo und warfen
Akten aus den Fenstern. Das Polizeipräsidium war für viele
ZwangsarbeiterInnen und politische Gegner des Nationalsozialismus ein Ort
des Schreckens. Im Polizeipräsidium wurden zahllose Menschen festgehalten,
gedemütigt, gefoltert und totgeschlagen. Aus dem Polizeipräsidium wurden
noch kurz vor Kriegsende ZwangsarbeiterInnen und politische Gefangene zu den
Hinrichtungsorten der Wuppertaler Gestapo geführt.

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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