Photo by Thomas Kriska in Jena during the refugee conference on 15.04.2012
„Ich habe ein Recht auf Leben und Schutz in diesem Land. Ich habe entschieden zu bleiben und Schutz zu suchen. Es ist meine Entscheidung, das Land zu wählen, wo ich in Frieden und Sicherheit leben werde. Niemand hat das Recht, mich zu zwingen, in einem Land zu leben, wo mein Leben in Gefahr war und wieder sein würde. Jede Person, die dies versucht, sollte wegen Mord zur Verantwortung gezogen werden.“
Die Kommunalverwaltung von Wittenberg zwingt den Menschenrechtsaktivisten SALOMON WANTCHOUCOU wiederholt an einer Botschaftsanhörung in Halberstadt am *17. April 2012* teilzunehmen. Diese Zwangsanhörung auf Veranlassung der zuständigen Ausländerbehörde gefährdet noch mehr das Leben und die Freiheit von SALOMON WANTCHOUCOU – dadurch, dass er den Staatsvertretern präsentiert wird, von denen er Gefahr für sein Leben fürchten muss, aufgrund seines politischen Engagements und seiner Kritik an dem vorhergegangenen wie an dem neuen Regime (Regierung) von Präsident Yayi Boni. SALOMON WANTCHOUCOU ist einer der Gründer der Initiative „Bongouvernment“.
Sein Engagement in der Kampagne anlässlich des Verschwinden lassens und der Ermordung von PIERRE URBAIN DANGNIVO am 17. August 2010 in Benin und zahlreicher weiterer Morde in Benin, führte zu einer neuen Entwicklung – den Morddrohungen gegen seinen Stiefbruder und seine Familie in Cotonou/Benin. Aufgrund dessen musste er mit seiner Familie an unbekannten Ort Zuflucht suchen. Er hat zur Zeit keinen Kontakt in Benin.
Wir verlangen den Schutz und das Aufenthaltsrecht für SALOMON WANTCHOUCOU
The VOICE Refugee Forum
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Flüchtlingsinitiative Wittenberg