Skip to main content
Home

Main navigation

  • english
  • deutsch
  • francais
  • فارسی
  • türkçe
  • Home
User account menu
  • Log in
contact us | Berlin | Bielefeld | Bremen | Hamburg | Jena | Wuppertal
Find out what's going on in Berlin, Bremen, Göttingen, Hamburg, Jena, NRW, Nürnberg, Bramsche-Hesepe

Breadcrumb

  1. Home

Protest in Bitterfeld - Wir gehen in den Hungerstreik und warum?

By kandolo, 7 August, 2013

Bitterfeld, am 07.08.13

Am Abend des 1. August 2013 errichteten wir (Flüchtlinge in Bitterfeld-Sachsen-Anhalt) ein Protestcamp vor der Ausländerbehörde auf dem Marktplatz der Stadt, um unsere Protest in die Öffentlichkeit zu bringen.

Wir fordern:

  • Anerkennung der Asylgründe und ein Bleiberecht!
  • Abschaffung der Residenzpflicht!
  • Abschaffung der Lager!
  • Freie Wahl des Wohnortes und der Wohnung!
  • Das Recht zur Arbeit und Lernen (Sprache, Berufsausbildung…)

Die Anerkennungsquote in Sachsen-Anhalt ist geringe und das Asylverfahren dauert extrem lang.

Wir Flüchtlinge im Landkreis Bitterfeld werden gezwungen in isolierten Lagern zu wohnen, die mitten im Wald, fernab von Einkaufmöglichkeiten, Ärzten und sonstigen Orten gesellschaftlichen Lebens liegen. Wir dürfen nicht arbeiten oder deutsch lernen. Einer von uns wartet seit über 10 Jahre auf die Arbeitserlaubnis. Einige von uns sind durch krankmachendes Lagerleben gestorben und viele von uns sind traumatisiert.

Die Situation in den Lagern ist sehr schlecht. Die Zimmer sind klein und überbelegt. Die Küchengeräte, Toiletten und Bäder sind kaputt oder zu wenige. Die Heimleiter der Lager im Landkreis Bitterfeld kontrollieren und bedrohen uns ständig. Sie missachten unsere Privatsphäre.

Wir sind bedroht mit der Abschiebung, falls wir gegen diese Zustände Protestieren.

Das Leben in Flüchtlingsheim macht uns krank. Wir sind verurteilt in Isolation zu sterben.

Wir haben nun die Wahl in der Öffentlichkeit durch Hungerstreik zu sterben, oder durch den Langsamen Tot im Lager.

Wir werden nicht mehr zurück ins Flüchtlingsheim .Wir haben den Hungerstreik gewählt.

Bitterfeld, am 07.08.13
Info: refugeeprotestbtf.blogsport.de

Campaign
Lager

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Secondary menu

  • Help
  • Impressum

10-Jähriges Jubiläum der Karawane

Sammlung aller texte zum 10 jährigen Jubiläum der Karawane all texts of the 10-years anniversairy of the CARAVAN for the rights of refugees and migrants