Am 20. Februar nahm sich Kahve Pouryazdan in Tübingen durch eine Selbstverbrennung das Leben. "Er habe in Deutschland zehn perspektivlose Jahre verbracht, erzählte eine Vertraute, die ihn seit seiner Ankunft kennt. Lange Zeit durfte er wegen seines Status als Asylbewerber den Landkreis Tübingen nicht verlassen. Alle drei Monate musste er zum Amt, um seinen Aufenthalt zu sichern.
Deutsch
Die Karawane der Flüchtlinge in Deutschland
Sachsen-Anhalt: Flüchtling durch Landkreis Jerichower Land in den Selbstmordversuch getrieben!
Flüchtlinge fordern dringend Sensibilisierung für Repressionen, Verfolgung und Angriffe.
Am 26.02.2014 sprang ein Flüchtling aus seinem Zimmerfenster im Lager Burg
Zwei Festnahmen "Lampedusa in Hamburg" - Die Verfolgung der libyschen Kriegsflüchtlinge hat in Hamburg wieder konkrete Formen angenommen
Hamburg, 10. Februar 2014
Bericht von der Konferenz der Gruppe "Lampedusa in Hamburg" und der Karawane vom 8. Februar 2014 in Hamburg
Im folgenden Video ist der Einführungsreferat von Rosa Amelia Plumelle-Uribe vollständig in französisch und deutsch dokumentiert.
- 1. Februar 2014 - Konferenz I
„Warum verlassen Menschen ihre Heimatländer? Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört!“ - 8. Februar 2014 - Konferenz II
„Der Europäische Krieg gegen Flüchtlinge – das stille Sterben in den Lagern“
Am vergangenen Samstag, den 8. Februar 2014, nahmen wieder wie bei der ersten Konferenz etwa 200 Menschen an der zweiten Konferenz zur Stärkung des Kampfes der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ teil. Nach dem bei der ersten Konferenz vornehmlich die Fluchtursachen im Vordergrund standen, sollte bei der zweiten Konferenz vermehrt die Situation der Flüchtlinge hier in Europa im Fokus stehen. Der europäische Krieg gegen die Flüchtlinge und das stille Sterben in den Lagern war der Titel der Konferenz. In der Einleitung wurde darauf hingewiesen, dass diese Wortwahl keine Übertreibung darstelle. Jede und jeder in Deutschland hat die Möglichkeit vor Ort und jederzeit sich über die Situation in den Isolationslagern zu informieren. Die zweite Konferenz verfolgt das Ziel allen Interessierten zu verdeutlichen, warum die Mitglieder der „Lampedusa in Hamburg“ sich nicht in dem zerstörerischen deutschen Asylsystem begeben wollen, welches Menschen langsam zermürbt und für einige den Tod bedeutet. Weiterhin sollte der durch die Konferenz geschaffene Raum die Möglichkeit bieten, dass sich die aus dem bundesweiten Netzwerk der KARAWANE angereisten Flüchtlingsaktivisten und die Mitglieder der „Lampedusa in Hamburg“ austauschen und Wege suchen, wie die Verbindungen klarer und stärker im alltäglichen Kampf stärker zum Ausdruck kommen.
Institutionalisierte Strafverfolgung
Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung sehen anders aus!
Pressemitteilung des The VOICE Refugee Forum Network Berlin, vom 11.02.2014
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Armenische Familie soll nach 13 Jahren Aufenthalt abgeschoben werden.
Aufruf zur Beteiligung an einer Demonstration für die armenische Familie Hakopjan am Donnerstag, den 13.2.2014 um 15°° Uhr.
The VOICE Refugee Forum
http://thevoiceforum.org/node/3462
Mehrfach nächtliche Angriffe, Sachbeschädigungen und Drohungen
BehördenvertreterInnen sprechen von unpolitischen Streitereien
Hamburg, 2. Februar 2014
Bericht von der Konferenz der Gruppe "Lampedusa in Hamburg" und der Karawane vom 1. Februar 2014 in Hamburg
Die komplette Konferenz ist filmisch dokumentiert und auf youtube zu sehen:
- 1. Februar 2014 - Konferenz I (Programm)
„Warum verlassen Menschen ihre Heimatländer? Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört!“ - 8. Februar 2014 - Konferenz II (Programm)
„Der Europäische Krieg gegen Flüchtlinge – das stille Sterben in den Lagern“
Am vergangenen Samstag, den 1. Februar 2014, nahmen mehr als 200 Menschen an der ersten von zwei Konferenzen der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ teil. Nach 10 Monaten des Kampfes auf den Straßen in Hamburg wollten die aus Libyen im Zuge des NATO-Angriffs geflohenen Flüchtlinge der interessierten Öffentlichkeit und allen unterstützenden Kreisen in Beiträgen die Gründe benennen, welche sie gezwungen haben, letztendlich ihre Länder und später Libyen zu verlassen. Mit den beiden Konferenzen sollen die politischen Hintergründe für die Flucht einerseits und für die Motivation nach einer Gruppenanerkennung als Kriegsflüchtlinge andrerseits vorgestellt werden, um den Widerstand in den kommenden Monaten fokussiert und konzentriert zu gestalten. Dieses Anliegen gewann immer mehr an Bedeutung, weil in den letzten Monaten in der Presse und Öffentlichkeit die Kernursache für die Flucht der in „Lampedusa in Hamburg“ organisierten Flüchtlinge verschwiegen und teilweise sogar falsch dargestellt wurde. Gleichzeitig bleibt der Hamburger Senat bei seiner abweisenden Haltung, stiehlt sich aus der Verantwortung [1] oder erklärt das Problem gar für gelöst [2].
An Herrn Frank Nürnberger
Direktor der ZAST und des Abschiebegefängnisses Eisenhüttenstadt
Wir sind ein Netzwerk von politisch engagierten Geflüchteten, Migrant_Innen und anderen solidarischen Menschen, welche regelmäßig das Abschiebegefängnis aufsuchen.
Persönliche Stellungnahmen
und Erklärungen von:
Azhin Assadi
Schwäbisch Gmünd Refugee Initiative
Mbolo Yufanyi
Claudio Feliziani
Thomas Ndindah
Hatef Soltani
Mahdiyeh Tayefeh Kalhori
Nächster Prozesstermin (Teil 8 / part 8) in Berlin
am Montag 27.01.2014, um 15:00 Uhr, Sitzungssaal/Room 572
und übernächster Prozesstermin (Teil 9 / part 9)
am Donnerstag: 06.02.2014, um 11:00 Uhr, Sitzungssaal/Room 672
in Amtsgericht Tiergarten/Moabit
Turmstraße 91, 10559 Berlin
Wir laden auch weiterhin alle Aktivisten und Unterstützer zur fortlaufenden Prozessbeobachtung ein.
Touch one touch all.