Yesterday morning, Tue 21st of December Sunny was released from the prison. Officially it was a so called Christmas Amnesty, but we are very sure that it was connected with the rising public pressure and the planned demonstration as they wanted to show that they were not as bad as we claim. The authorities even tried to persuade us to stop the rally in front of the prison. But we still made our demonstration and the rally in front of the prison, just that we had one participant more - Sunny. The struggle against residenzpflicht is now coming to a new stage...
Residenzpflicht
Gefängnisstrafe für Residenzpflicht...
Weg mit dem rassistischen Apartheid-Gesetz – Solidarität mit Sunny
Demo am Dienstag den 21. 12. 04 in Bremen
um 15 Uhr Ziegenmarkt um 17.30 Uhr vor der JVA Oslebshausen
Aufruf zur Demonstration zum download
Flugblatt der Karawane zur Residenzpflicht: deutsch, englisch, französisch, türkisch
Appeal goes to the European Court of Human Rights
Sunny Omwenyeke, human rights activist from Nigeria and activist of the Caravan-for the rights of refugees and migrants from Bremen has to go to prison because of violating the residence obligation law. You can support him with solidarity letters.
Bremen, 10th December 2004, International Day of Human Rights
Our friend Sunny Omwenyeke went to prison today. At 6pm he checked into the prison in Oslebshausen, Bremen. The Guards checked his passport and then they opened the gate for him. We (Sunny and 7 people accompanying him) enterd the gate and the guards immediatedly got rude. So we had just a very short time to say good bye to our friend. Now he is inside there and we don't have any idea how he is right now. You can't just give him a call or visit as these are very complicated to arrange. What may have appeared as extraordinary vacations in the first place, going to prison for 15 days – on Christmas he comes out again, now shows its inhuman character. But Sunny is ready to face this as long as a racist law like residenzpflicht (landkreis) exists. Never would he be ready to pay a fine for having gone to Jena for participating in a refugee congress in 2000 just because Mr.Werner Pils of the Wolfsburg foreigners police (Ausländerbehörde) did not feel like letting him go there.
Bremen, am internationalen Tag der Menschenrechte, 10.12.2004
Heute ist unser Freund Sunny in den Knast gegangen. Kurz vor 18 Uhr fand er sich an der JVA Oslebshausen ein. Die Wärter haben seinen Ausweis angesehen und dann das Tor geöffnet. Nachdem wir (Sunny und sieben BegleiterInnen) durch das Tor getreten sind, wurden die Wärter gleich harsch, so dass uns nur noch ganz kurze Zeit blieb, um uns von Sunny zu verabschieden. Jetzt ist er drin, und wir wissen nicht wie es ihn ergeht. Man kann ihn nicht einfach so anrufen und die Besuchszeiten sind sehr streng reglementiert. Was anfangs vielleicht als etwas aussergewöhnlicher „Urlaub“ erschien, 15 Tage in den Knast – zu Weihnachten kommt Sunny wieder raus, zeigt jetzt seine menschenverachtende Wirklichkeit.
Presserklärung betr. Prozess gegen den palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Ahmed Sameer wegen mehrmaliger Verletzung der Residenzpflicht
Am Mittwoch, den 8.Dezember, wurde in zweiter Instanz vor dem Landgericht Erfurt die Anklage gegen den palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Ahmed Sameer wegen mehrmaliger Verletzung der Residenzpflicht verhandelt. Dieser wurde im Juni diesen Jahres vom Amtsgericht Gotha zu einer Geldstrafe von 150.- Euro bzw. 50 Tagen Gefängnis (Tagessätze à 3 Euro) verurteilt. Gegen diesen Beschluss hatte der Angeklagte Berufung eingelegt.
Klage vor Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Sunny Omwenyeke, Menschenrechtsaktivist aus Nigeria und Aktivist der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnnen aus Bremen, ist wegen eines Verstoßes gegen die Residenzpflicht im Gefängnis. Ihr könnt ihn mit Solidaritätsbriefen unterstüzen.
Der ganze Fall begann im Jahre 2000, als die Ausländerbehörde Wolfsburg es verweigerte, Omwenyeke eine Reiseerlaubnis für einen Flüchtlings- und MigrantInnenkongress in Jena auszustellen, an dessen Vorbereitung Omwenyeke zentral beteiligt war.
THERE ARE MILLIONS OF AHMEDS... I AM AHMED!!!
2nd Protest Action in Erfurt at the Landesgericht Thüringen
Monday, 13 December 2004 – 9am
Landesgericht Erfurt – Domplatz 37
Recent press decleration (German)
The sins against hope are the only sins that have neither forgiveness nor capitulation.
Eduardo Galeano
On Wednesday the 9th of December, the Palestinian refugee and human rights activist Ahmed Sameer will be on trial at the Landesgericht in Erfurt. His process is the result of three police controls related to the racist Residenzpflicht (Obligatory Residency Law). Ahmed is expected to pay either 150 euros or spend 50 days in jail. He is also threatened with fines for several hundred more euros for other controls (the fine for the 4th fine, not yet taken before the court, is 200 euros). Since Ahmed
ES GIBT MILLIONEN VON AHMED... ICH BIN AHMED!!!
Zweite Protestaktion in Erfurt vor das Landesgericht Thüringen
Montag, den 13. Dezember, 9 Uhr
Landesgericht Erfurt – Domplatz 37
Presserklärung betr. Prozess gegen Ahmed Sameer
Die Sünde gegen die Hoffnung sind die einzige Sünde, die weder entschuldigt werden können noch uns zum Kapitulieren bringen dürfen.
Seit zehn Jahren kämpft the Voice Refugee Forum für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen. Als eine der Gründungsorganisation spielt the Voice eine zentrale Rolle im bundesweiten Netzwerk der Karawane.
Vom 13. bis zum 16.10.2004 organisiert the Voice einen Kongreß im Rahmen dieser gesellschaftlichen Auseinandersetzung und anläßlich ihres 10 jährigen Bestehens. Schwerpunkt des Kongresses werden die diskriminierenden Beschränkungen und Beschneidungen der Grund- und Menschenrechte von Flüchtlingen in Deutschland sein. Insbesondere die sog. Residenzpflicht, die Flüchtlingen verbietet bei Strafe ihren