Datum: 28. August 2009, Uhrzeit: 17:00
Treffpunkt: Remscheid Hauptbahnhof
mehr Informationen zu den Protesten der Fluechtlinge
in Remscheid weiter unten
Wir Flüchtlinge in Remscheid wollen eine Perspektive und ein Leben in Würde haben. Aber die Remscheider Behörden erlauben uns das nicht:
Vor zwei Wochen wurde Ofelya, eine schwerkranke armenische Frau abgeschoben. Sie hätte dringend medizinische Behandlung gebraucht, die sie in Armenien nicht bekommen kann. Sie ist schwer depressiv und suizidgefährdet, seit ihr Mann im November letzten Jahres im Krankenhaus starb. Die Familie hatte zuvor alles verkauft, damit der schwerkranke Mann medizinisch behandelt werden kann. Nun steht Ofelya vor dem nichts.
Schon Anfang Juni hat die Ausländerbehörde versucht, einen Remscheider Flüchtling (siehe https://thecaravan.org/node/1993) in den Folterstaat Syrien abzuschieben. Er wurde bei seiner Verhaftung und später in der Abschiebehaft geschlagen, und seine Insulinvorräte wurden ihm weggenommen. Die Abschiebung scheiterte jedoch, weil er sich wehrte und der Pilot ihn nicht mitnehmen wollte.
Die Remscheider Behörden wollen uns loswerden, deshalb verweigern sie uns die Möglichkeit, ein ganz normales Leben zu führen und zu arbeiten. Viele von uns wollen, aber wir bekommen keine Arbeitserlaubnis. Wenn wir wissen wollen, warum, gibt uns die Ausländerbehörde keine Auskunft, obwohl sie ihre Entscheidung begründen müsste.
mehr Informationen zu Remscheid weiter unten
Wir wollen in Freiheit, Würde und Selbstbestimmung leben, nicht von € 138,- aus dem Asylbewerberleistungsgesetz, die wir im Monat kriegen.
Stoppt die Abschiebungen!!!
Arbeitserlaubnisse für alle, die arbeiten wollen!!!!
Weg mit der Residenzpflicht!!!
Datum: 28. August 2009, Uhrzeit: 17:00
Treffpunkt: Remscheid Hauptbahnhof
Kontakt:
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 42105 Wuppertal
Telefon: 0160 27 4242 4
E-Mail: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: https://thecaravan.org
Droit de rester et droit de travailler pour les refugies de Remscheid!
Manifestation, vendredi 28. aout a 17.00 heures
Hauptbahnhof Remscheid
Nous, des refugies de Remscheid, voulons avoir une perspective et une vie en dignité. Mais les autorités de Remscheid nous donnent pas le droit :
Il y sont deux semaines que Ofelya, une femme gravement malade d’Armenie etait deporté. Elle avait urgement besoin d’un traitement médical, quelle ne peut pas avoir en Armenie. Elle est gravement depressive est suicidaire depuis que leur marié etait mort dans l’hopital en novembre de l’année derniere. Avant, la famille avait vendu tous pour que l’homme pouvait etre traité médicalement. Maintenant, Ofelya est devant le néant.
Deja au debut de juillet, la Ausländerbehörde a essayé de deporter un réfugie de Remscheid dans l’etat de torture Syrie. Quand il etait capturé et aussi dans le prison de deportation, il etait frappé et ils l’ont pris son inventaire d’insulin. Mais, la deportation avortait, parcequ’il resistait et le pilot ne voulait pas le prendre avec lui dans l’avion.
Les autorités de Remscheid voulons se débarrasser de nous, alors ils refusent de vivre normalement et de travailer. Beaucoup de nous veulent travailler, mais ils nous donnent pas le droit. Si nous voulons savoir pourqui, les autorités nous disent pas, meme si ils devraient.
Nous voulons vivre dans liberté, dignité et autodétermination et ne pas de 138 euro,
Qu’ils nous donnent par loi.
Arretez les deportations !
Droit de travailler pour tout le monde, qui veut travailler !
A bas la Residenzpflicht !
Manifestation, vendredi 28. aout a 17.00 heures
Hauptbahnhof Remscheid
Kontakt:
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 42105 Wuppertal
Telefon: 0160 27 4242 4
E-Mail: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: https://thecaravan.org
+ + + + + weitere Infos zu Remscheid + + + + +
offener Brief der Flüchtlinge
und Liste der unterstützenden Organisationen
https://thecaravan.org/node/1813
Stadt Remscheid hat erstes Versprechen nicht erfüllt
https://thecaravan.org/node/1835
Schlimmer als im Gefängnis
Beitrag Lokalzeit Bergisches Land, WDR
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/02/07/lokalzeit-bergisches-land-fluechtlingsheim.xml
Flüchtlinge klagen über Schikanen
WDR Reportage im Cosmo-TV
Artikel: http://www.wdr.de/themen/politik/nrw04/remscheid_wohnheime/index.jhtml
Fernsehbeitrag: http://www.youtube.com/watch?v=ASr3l5_UbUI
Flüchtlinge bemängeln Zustände in Heimen
Rheinische Post Online, Remscheid, 22.01.2009
http://www.rp-online.de/public/article/remscheid/663769/Fluechtlinge-bemaengeln-Zustaende-in-Heimen.html
Flüchtlinge fordern Bewegungsfreiheit
junge Welt, 23.01.2009 / Inland / Seite 5
http://www.jungewelt.de/2009/01-23/047.php
Weniger Kontrollen im Remscheider Flüchtlingsheim
WDR Kurzmeldung
http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2009/02/09/kontrollen_in_remscheider_fluechtlingsheim_nur_noch_woechentlich.jhtml
Verein BAF setzt auf Vertrauen der Flüchtlinge
Remscheider General-Anzeiger, Artikel vom 14. Februar 2009
http://www.rga-online.de/lokales/remscheid.php?publikation=2&template=phparttext&ausgabe=47742&redaktion=2&artikel=109007815
Stadtverwaltung weist Vorwurf von Asylbewerbern zurück
Remscheider General-Anzeiger, Artikel vom 14. Februar 2009
http://www.rga-online.de/lokales/remscheid.php?userid=&publikation=2&template=phparttext&ausgabe=47742&redaktion=2&artikel=109007817
Monika Düker zu Gast im Asylbewerberheim rga Online.
Am 9.12.2008 besuchte Monika Düker die ...Flüchtlingsunterkunft in Remscheid.
Demo Remscheid zum Todestag von Mohammad Selah.
Kriminalisierung, Einschüchterung und ...Ausgrenzung von Flüchtlingen .
300 Polizisten auf Drogensuche
Remscheider General-Anzeiger vom 25.10.2007
http://www.rga-online.de/archiv/archivsuchergebnis.php?userid=1&publikation=2&template=artsuchneu&ausgabe=42145&archiv=1&redaktion=2&artikel=108565301.
Flüchtlinge beklagen Schikanen
WDR Regional: Rund 300 Beamte waren im Einsatz, als am 24. Oktober 2007 ein Asylbewerberheim in Remscheid durchsucht wurde. Doch der Verdacht auf Drogenhandel bestätigte sich nicht. Die Heimbewohner fühlen sich an den Pranger gestellt.
WDR Audio File.
Kommunen verspekulieren Steuergeld
junge Welt, 04.02.2009 / Inland / Seite 5
http://www.jungewelt.de/2009/02-04/044.php?sstr=Remscheid
Rätsel um einen toten Afrikaner
Remscheider General-Anzeiger vom 31.01.2007
http://www.rga-online.de/archiv/archivsuchergebnis.php?userid=&publikation=2&template=artsuchneu&redaktion=2&artikel=108298698&archiv=1