The Lager Blankenburg is 5km away from Oldenburg city. Refugees who asked for asylum have to live there. In those Lagern Refugees and migrants are exposed to inhuman and conflictive situations. They have almost no rights and are isolated and stigmatised from society. They get totally reduces medical supply, bad canteen-food and underlie to the "Residenzpflicht" (that means, that they can't leave their district without a permission).
Die International Refugee Human Rights Tour war ein voller Erfolg. Bei anfangs üblichen Supertemperaturen startete die Tour mit einer Auftaktdemonstration in Fürth unter dem Motto "Abschiebelager abschaffen". Nach Aktionen in Nürnberg, Neuburg an der Donau, Landshut und München endete sie am 05.08.06 mit der großen Abschlussdemonstration in München, der sich unerwartet viele PassantInnen spontan anschlossen.
Mit der Tour gelang es uns, nicht nur eine Diskussion in Neuburg über die schließung des dortigen Flüchtlingslagers anzustossen. Das Thema Bleiberecht ist seit dem ZDF-Beitrag zum Beginn der Tour in der öffentlichen Diskussion fest verankert. Inzwischen streiten die Unions-Innenminister über die Form einer solchen Regelung.
Wir bedanken uns bei den vielen TeilnehmerInnen der International Refugee Human Rights Tour. Unser besonderer Dank gilt den Frauen und Männern, die in Flüchtlingslagern leben müssen, und sich für die Tour engagiert haben. Einige von ihnen mussten dazu gegen ihre Residenzpflicht verstossen.
Die International Refugee Human Rights Tour zog von 29. Juli bis 5. August 2006 durch Bayern. Unter dem Motto Deutschland Lagerland wurde die bayerische Öffentlichkeit über Fernsehen, Rundfunk und Presse darauf aufmerksam gemacht, dass überall in Bayern Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen, dazu gezwungen durch Gesetze, Verordnungen und Ausländerbehörden. Diese Tour setzte den Höhepunkt auf eine Kampagne, die sich seit 2002 gegen Abschiebelager, Essenspakete und Lagerzwang für Flüchtlinge eingesetzt hat.