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Der Widerstand in den Flüchtlingslagern braucht Unterstützung und kostet Geld!

By azadi, 3 October, 2010

Vom Standpunkt des Südens aus ist der Sommer des Nordens Winter.
Vom Standpunkt des Regenwurms aus ist ein Teller voller Spaghetti eine Orgie.
Wo die Inder eine heilige Kuh sehen, sehen andere einen riesigen Hamburger.
Vom Standpunkt des Hippokrates, Galenus, Maimonides und Paracelsus aus gabes eine Krankheit, die Verstopfung hieß, doch keine Krankheit mit dem Namen „Hunger“.
Vom Standpunkt der Einwohner der Bewohner des Dorfes Cardona aus war Toto Zaugg, der sommers wie winters die gleiche Kleidung trug ein bewundernswerter Mensch:
„Dem Toto ist nie kalt“ meinten sie.
Er sagte nichts darauf. Kalt war ihm schon; was er nicht hatte, war ein Mantel.

aus:
Die Füße nach oben Zustand und Zukunft einer verkehrten Welt
v. Eduardo Galeano

Bewundernswert ist auch der Widerstand der Flüchtlinge in zahlreichen Isolationslagern quer durch Deutschland. Um so mehr, wenn wir um die Bedingungen wissen, unter denen sie ihren Widerstand organisieren. Aber es geht nicht ohne „Mantel“. Die zur Zeit schnell wachsende Zahl von Flüchtlingsinitiativen in verschiedenen Lagern braucht schnellstmöglich materielle Unterstützung.

- Wir rufen dringend zu Geldspenden egal welcher Höhe und welcher Währung auf.
- Wir benötigen ebenso dringend https://thecaravan.org/node/2606">Computer und Laptops (funktionierend, nicht zu alt, nicht zu langsam).

Beides ist nötig, um den Kampf gegen die Entrechtung, gegen die psychische Zerstörung und für eine Veränderung der Situation wahrnehmbar und wirksam zu machen.

Die Flüchtlingsgruppen, die begonnen haben, sich selbst organisiert gegen ihren Ausschluss aus der Gesellschaft zu Wehr setzen, ihre Rechte einzufordern, für eine menschliche Perspektive für alle zu kämpfen, benötigen Kommunikationsmittel und Mobilität.

Jede Präsenz in der Öffentlichkeit, jedes Durchbrechen der Isolation kostet Geld – mindestens in Form der Fahrtkosten aus den abgelegenen Lagern. Die Fahrtkosten sind immer schon ein enormer Faktor für the VOICE und das KARAWANE-Netzwerk. Immer wieder scheitern Treffen zum Austausch der AkivistInnen aus den verschiedenen Lagern wegen nicht vorhandener Geldmittel. Menschen leben und oft seit vielen Jahren mit weniger als 40 Euro Bargeld. Immer öfter lernen wir Menschen kennen, die nicht einen Cent bekommen. Sachleistungen minderer Qualität dafür mit Gewinnmöglichkeiten für die staatlich bezahlten Zwischenhändler und das Taschengeld nur dafür, damit die Sanktion durch Kürzung desselben umgesetzt werden kann – Sanktion dafür, dass der Betroffene da ist, existent ist, ein Mensch sein will.

Immer mehr schockierende Berichte aus den Lagern werden bekannt. Die Betroffenen haben zu lange gelitten. Die Flüchtlingsinitiativen aus den Lagern halten der Politik und der Gesellschaft den Spiegel vor. Ihr Mut ermutigt andere und der Aufbau einer Vernetzung von Komitees aus den Lagern wird von allen gewünscht.
Daraus entspringt unser Aufruf an Euch alle außerhalb der Lager.

Ausgehend von der Konferenz (Okt. 2008) anlässlich des zehnjährigen Bestehens der KARAWANE mit dem ersten intensiven und breiteren Austausch verschiedener Delegierter aus Lagern in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg über das Festival gegen koloniales Unrecht in Jena (Jun. 2010) bis zum letzten bundesweiten Treffen des KARAWANE-Netzwerks in Hamburg haben sich mehr Aktivitäten und Kampagnen entwickelt. Der langjährige Kampf von the VOICE Refugee Forum ist immer wieder der zentrale Bezugspunkt. Die Solidarität unter den AktivistInnen aus den Lagern ist stark und der Wunsch die anderen in ihren Protesten und Aktionen zu unterstützen - scheitert dann oft an den finanziellen Mitteln.

Nicht nur Fahrtkosten – Geld für Ausstellungen und Dokumentationen, für Treffen und Aktionen, für Rechtsanwälte und Druckereien, etc. Ihr könnt Euch vorstellen, das dies allen ständig Kopfschmerzen macht, wie das finanziert werden kann.

Wir brauchen Spenden- dringend wie kontinuierlich
und Computer und Laptops für die Lagerkomitees.

Im Anhang findet Ihr eine Sammlung von Berichten und Initiativen aus verschiedenen Lagern.

Wir sammeln das Geld über das bundesweite KARAWANE Konto
unter dem Stichwort „Lagerkomitees“

Kein Beitrag ist zu gering, wenn er nur gegeben wird und nicht als unwichtig vergessen wird.
Für diese Spenden stellen wir auf Wunsch Spendenquittungen aus. Die Spenden für den Förderverein Karawane e.V. sind steuerabzugsfähig.

Bankverbindung:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer: 4030780800
Bankleitzahl: 43060967
GLS Gemeinschaftsbank eG

Links zu Berichten und Initiativen aus verschiedenen Lagern:

+ + + + + + + Gerstungen, Thüringen + + + + + + +
VIDEO ÜBER DIE ISOLATION IM FLÜCHTLINGSLAGER: BESUCH IM LAGER GERSTUNGEN UND BLIND BANGA
http://thevoiceforum.org/node/1779

+ + + + + + + Biberach, Baden-Württemberg + + + + + + +

Seite der Flüchtlingsinitiaitve Biberach
http://fluechtlingsbc.wordpress.com/

Flüchtlingsinitiaitve Biberach stellt sich auf!
9. August 2010
https://thecaravan.org/node/2529

Pressemitteilung der Flüchtlingsinitiative Biberach über das Treffen mit der Behörde am 6. September 2010
https://thecaravan.org/node/2558

+ + + + + + + Gerstungen, Thüringen + + + + + + +

Bericht von einem Besuch im Lager Gerstungen am 16.09.10
21.9.2010
https://thecaravan.org/node/2574

Lagerverwaltung Gerstungen will Elend im Flüchtlingslager vor der Öffentlichkeit verbergen
Besuch einer Delegation der Vorbereitungsgruppe zum Festival
https://thecaravan.org/node/2430

Delegationsbesuch der Isolationsheime in Gerstungen und Gangloffsömmern, Thüringen
30. Juni 2009
https://thecaravan.org/node/2135

+ + + + + + + Apolda, Thüringen + + + + + + +

Besuch in einer Flüchtlingsunterkunft in Apolda - Stobraer straße in Thüringen. Einschüchterung durch Polizei
https://thecaravan.org/node/1655

+ + + + + + + Greiz, Thüringen + + + + + + +

Delegationsreise nach Thüringen am 11./12. Juli 2009 Bericht der KARAWANE Delegation aus Hamburg
https://thecaravan.org/node/2134

+ + + + + + + Meinersen, Niedersachsen + + + + + + +

„Sie haben uns hier rein geschmissen wie Tiere“
Bericht über das Leben der Flüchtlinger im Isolationslager Meinersen
https://thecaravan.org/node/2531

Briefkampagne Lager Meinersen schließen!
https://thecaravan.org/node/2583

+ + + + + + + Möhlau Sachsen-Anhalt + + + + + + +

Seite der Flüchtlingsinitiative Möhlau
http://refugeeinitiativewittenberg.blogspot.com/

»Am schlimmsten ist die Isolation« Interview mit Aktivisten aus Möhlau
https://thecaravan.org/node/2471

Delegation aus Mali besichtigt das Lager Möhlau
15.6.2010
https://thecaravan.org/node/2478

Offener Brief der Flüchtlinge aus Möhlau und weitere Infos
https://thecaravan.org/node/1959

+ + + + + + + Remscheid, Nordrhein Westfalen + + + + + + +

Dokumentation über die Situation und den Kampf der Flüchtlinge in Remscheid:
Hintergrundinfos
https://thecaravan.org/node/2392#info

+ + + + + + + Velbert, Nordrhein Westfalen + + + + + + +

Velbert: Übergangswohnheime machen krank
Bericht eines Delegationsbesuches
https://thecaravan.org/node/2425

Campaign
Lager

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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10-Jähriges Jubiläum der Karawane

Sammlung aller texte zum 10 jährigen Jubiläum der Karawane all texts of the 10-years anniversairy of the CARAVAN for the rights of refugees and migrants