Sofortiges und gesichertes Bleiberecht
für Gholam Reza Ghavidel
Gholam Reza Ghavidel befindet sich seit dem 18. April im unbefristeten Hungerstreik.
Der politische Flüchtling aus dem Iran hat sich aus Protest gegen die seit acht Jahren andauernde Verweigerung seiner Rechte Mund, Augen und Ohren zugenäht.
Fotos unter:http://de.indymedia.org/2004/04/81617.shtml
Acht Jahre ist es her, dass Herr Ghavidel seinen Verfolgern im Iran entfloh und in Deutschland Asyl suchte. Seit acht Jahren wird ihm sein Recht verweigert. Lediglich ein Papier, dass ihm die Aussetzung der Abschiebung bescheinigt und welches er monatlich, manchmal wöchentlich und manchmal sogar täglich, je nach Willkür der Ausländerbehörde, verlängern muss, hält er in seinen Händen. Seit acht Jahren wird ihm jede Zukunftsplanung und Perspektive vorenthalten. Er ist gezwungen in dem Landkreis Pinneberg sein Dasein zu fristen - ohne Sondergenehmigung der Behörde ist es nicht einmal erlaubt nach Hamburg zu kommen. Das sieht der Gesetzgeber so vor: Für Asylbewerber oder Menschen, die