Welcome to the site of the Caravan - for the rights of refugees and migrants. We are a nationwide network made up of refugees, migrants and antiracist groups. Read more about us. Lisez d'information de nous. Lesen Sie über uns.
-06. Mai 2004 um 13.30 Uhr vor dem Amtsgericht Bergedorf / Hamburg, Ernst-Mantius-Str. 8-
- Prozeß gegen iranische Regimegegnerin wegen Botschaftsprotest
- Oppositioneller aus Protest seit dem 18. April im Hungerstreik
Mina Rahimy, ein junges Parteimitglied der Sozialistischen Partei Iran (SPI) steht am Donnerstag, den 06. Mai, vor dem Amtsgericht Bergedorf / Hamburg. Weil sie gegen die Massaker an der Studentenbewegung im Iran beim iranischen Konsulat in Hamburg am 17. Juni 2003 protestierte, ist sie von 180 Tagen Haft bedroht.
Sie erklärte in Interviews mit ARD und ZDF, daß sie als Gegnerin des islamischen Regimes und politischer Flüchtling nicht stumm bleiben kann, wenn das Regime die junge Generation im Iran massakriert.
Demonstration im Rahmen der Internationalen Kampagne
"gegen die Diktatur in Togo und die deutsche Abschiebepolitik"
Am Dienstag,27.04.2004, dem togoischen Unabhängigkeitstag, findet eine bundesweite Demonstration zum Auswärtigen Amt statt. Die Veranstaltung beginnt um 12°° Uhr auf dem Alexanderplatz (Weltzeituhr) und endet mit einer Abschlußkundgebung ab 15°° auf dem Werderscher Markt (Auswärtiges Amt).
Die “Neuausrichtung der LASt Bramsche” bringt keine Besserung für die im Lager untergebrachten Flüchtlinge!
Die zum ersten Mal im Sommer 2002 diskutierte Aufstockung der Flüchtlingszahl im Lager Bramsche-Hesepe auf 550 Personen, ist wie geplant so gut wie abgeschlossen. Seit Anfang des Jahres liegt nun auch endlich das versprochene Konzept für die Einrichtung, die offiziell seit September 03 „Landesaufnahmenstelle (LASt)“ heißt, vor. Dabei ist schon dieser neue Titel
ein Widerspruch zum Ziel der Unterbringung von Flüchtlingen in diesem Lager, denn einziges Ziel der Unterbringung in Bramsche-Hesepe ist die sog. „Rückführung“. Von „Aufnahme“ kann also auf keinen Fall die Rede sein, es geht darum, Flüchtlinge außer Landes zu befördern, wenn nicht freiwillig, dann mit Gewalt per Zwangsabschiebung.
Sofortiges und gesichertes Bleiberecht
für Gholam Reza Ghavidel
Gholam Reza Ghavidel befindet sich seit dem 18. April im unbefristeten Hungerstreik.
Der politische Flüchtling aus dem Iran hat sich aus Protest gegen die seit acht Jahren andauernde Verweigerung seiner Rechte Mund, Augen und Ohren zugenäht.
Acht Jahre ist es her, dass Herr Ghavidel seinen Verfolgern im Iran entfloh und in Deutschland Asyl suchte. Seit acht Jahren wird ihm sein Recht verweigert. Lediglich ein Papier, dass ihm die Aussetzung der Abschiebung bescheinigt und welches er monatlich, manchmal wöchentlich und manchmal sogar täglich, je nach Willkür der Ausländerbehörde, verlängern muss, hält er in seinen Händen. Seit acht Jahren wird ihm jede Zukunftsplanung und Perspektive vorenthalten. Er ist gezwungen in dem Landkreis Pinneberg sein Dasein zu fristen - ohne Sondergenehmigung der Behörde ist es nicht einmal erlaubt nach Hamburg zu kommen. Das sieht der Gesetzgeber so vor: Für Asylbewerber oder Menschen, die
How is it possible that we stand up for our principals in a society that seeks to destroy them? When the majority of the people are apathetic and prefer to look the other way so as not to feel that they themselves are somehow responsible? When breaking societal conventions means losing valuable solidarity? When racist and colonialist attitudes come not only from the mainstream of society and the government but also from the so-called progressive sectors? When practically no one else is willing to take the next step, leaving you not only alone and isolated but above all vulnerable?
Keine Romantisierung, bitte
"Autonomie der Migration" im Streitgespräch
Martina Pech und Gregor Samsa vom
Arbeitsschwerpunkt "Arbeit, Migration,
Prekarisierung" haben sich mit Ade Alabi und
Sunny Omwenyeke von The Voice und der Karawane
für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen
zum Streitgespräch getroffen.
Martina Pech: Wir möchten mit einem
Auftaktstatement beginnen: In den letzten
Jahren ist immer wieder von der "Relativen
Autonomie der Migration" die Rede gewesen.
Thousands of illegal migrants from Sub-Saharan Africa are braving cold and wet nights in Moroccan forests in the hope of getting to Europe. The forests near Rahrah are only about 30 kilometres (19 miles) from Spain and when the weather is clear, the European mainland can easily be seen from the top of a hill.
But trips across the rough Mediterranean sea aboard inflatable boats are very risky. Some 4,000 migrants have drowned in the past five years trying to get into Spain.
Reale Sorgen und Nöte der von Abschiebung bedrohten Flüchtlinge sind kein Thema für einen städtischen Flüchtlingsbericht. Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen hat den "Flüchtlingsbericht 1998 bis 2003", der am 25. 3.
23rd January 2004 EU-Council of Ministers for Justice and Home Affairs in Dublin Cautions of UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) Ruud Lubbers PRO ASYL: The ministers are executing the agenda of restrictions unaffectedly PRO ASYL appreciates Lubbers' critical diagnosis of the asylum system's state in Europe, but not the bigger part of his proposals for a changed asylum system.
Gaston Ebua ist ein selbstorganisierter politischer Aktivist und Menschenrechtskämpfer. Er ist innerhalb eines unabhängigen Netzwerkes politischer Flüchtlinge und Aktivisten - The VOICE Forum - in der Karavane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten. In Berlin ist er ein Repräsentant des Projektes The VOICE Refugee Forum.