Seit zehn Jahren kämpft the Voice Refugee Forum für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen. Als eine der Gründungsorganisation spielt the Voice eine zentrale Rolle im bundesweiten Netzwerk der Karawane.
Vom 13. bis zum 16.10.2004 organisiert the Voice einen Kongreß im Rahmen dieser gesellschaftlichen Auseinandersetzung und anläßlich ihres 10 jährigen Bestehens. Schwerpunkt des Kongresses werden die diskriminierenden Beschränkungen und Beschneidungen der Grund- und Menschenrechte von Flüchtlingen in Deutschland sein. Insbesondere die sog. Residenzpflicht, die Flüchtlingen verbietet bei Strafe ihren
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Die Karawane der Flüchtlinge in Deutschland
von hilfe für menschen in abschiebehaft e.v.
- 27.09.2004 20:21
Heute Vormittag verstarb in der JVA Büren ein Gefangener aus dem ehemaligen Jugoslawien an Lungenembolie.
Wie die Leitung der JVA bekannt gab, verstarb heute Morgen gegen 9:00 der 23 jährige Abschiebegefangene an den Folgen einer Lungenembolie. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Krankenabteilung der JVA Büren, wo er wegen einer Thrombose in Behandlung war.
Drohender Verlust der Gehfähigkeit und Erblindungsrisiko sind für die Münchner Behörden kein Abschiebungshindernis. Skandalös auch die Begründung des Gerichtes: Wer zu dick ist, sei selber schuld an Gesundheitsrisiken. Helft mit die Abschiebung von Frau Koulou-Kouloubia zu stoppen. Mehr auf der Seite der Karawane München
Am Samstag, den 18. September 2004 fand vor dem Hamburger Hauptbahnhof eine von der Sozialistischen Partei Iran (SPI) organisierte
Kundgebung zur Erinnerung an die Ermordung von über 10.000 politischen Gefangenen im September, 1988 durch die diktatorische islamische Regierung statt. Seit der Machtübernahme 1979 hat das Regime mehr als 100.000 politische Gegner hingerichtet.
Flüchtlingsrat Bremen
Vahrer Str.247
28329 Bremen
Pressemitteilung zur Schließung des Asylbewerber-Wohnheims Peenemünder Straße
Im Juli 2004 beschloss die Sozialbehörde, das Wohnheim für Asylbewerber in der Peenemünder Straße zum März 2005 zu schliessen. Dann sollen die Gebäude, in denen bislang 280 Flüchtlinge lebten, an das Bundesvermögensamt zurückfallen. Begründet wird diese Entscheidung mit den sinkenden Flüchtlingszahlen, nach denen das Ressort hofft, 320 Wohnheimplätze "einsparen" zu können. Umsiedlungen der derzeitigen Bewohner sollen bereits in diesem Jahr erfolgen und spätestens im März nächsten Jahres abgeschlossen sein. Bereits jetzt wird mit der sukzessiven Verlegung der Bewohner in andere Wohnheime begonnen.
Sammelabschiebung vom Hamburger Flughafen nach Togo, Benin und Burkina Faso mit Großaufgebot von Polizei & BGS. Proteste in der Abflugshalle gegen die von der Ausländerbehörde organisierten Menschenrechtsverletzungen.
Informationsveranstaltung zur Menschenrechtslage in Nigeria mit Kayode Oladele (Detroit/USA)
Die Lage der Menschenrechte in Nigeria ist in einem alarmierenden Zustand: das derzeitige Ausmaß an Gewalt in dem westafrikanischen Land kommt den Zuständen zu Zeiten der Militärdiktatur sehr nahe. Doch nur wenig davon erreicht die deutsche Öffentlichkeit.
Eine Veranstaltungsreihe vom 26. September bis 2. Oktober 2004 in Düsseldorf
Am 9. Juli passierte das Zuwanderungsgesetz den Bundesrat und tritt ab dem 1. Januar 2005 in Kraft. Im Vordergrund der Diskussionen standen bis zu seiner Entstehung die Regulierung der Migration bzw. Zuwanderung nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten für die Stärkung der deutschen Wirtschaft. Das Zuwanderungsgesetz wird uns als ein menschenfreundliches modernes Gesetz präsentiert, welches einerseits die Integration fördert, andererseits den Standort Deutschland durch Anziehung der besten Köpfe sichert, der alternden Bevölkerungsentwicklung entgegenwirkt, und zu guter letzt die Innere Sicherheit gewährleistet. Die Belange und die Lebensbedingungen von hier lebenden Flüchtlingen und Ausländern, die deutsche Ausländerpolitik und ihre tödlichen Folgen wurden in den Hintergrund gerückt.
Nigeria-Kampagne kämpft gegen Abschiebung
Der nigerianische Flüchtling Babatope Moses Bodunde soll ausgewiesen werden. Informationsveranstaltung im forum Kirche
Bremen taz Das Wohnheim in der Peenemünder Straße wird geräumt und der Bewohner Babatope Moses Bodunde, Mitglied der nigerianischen Partei Alliance for Democracy (AD) und der pro-demokratischen Bürgerbewegung Ooduas Peoples Congress (OPC), soll auf seine Weise dabei helfen: Die Bremer Behörden wollen ihn abschieben. Für die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen ist dies ein Anlass, die Nigeria-Kampagne wieder neu zu entflammen.
Le contenu de la Caravane pour les droits
des réfugié(e)s et migrant(e)s
La Caravane pour les droits des réfugié(e)s et migrant(e)s est un réseau qui se compose d’individus, de groupes et d’organisations de réfugié(e)s, migrant(e)s et citoyens allemand(e)s. Les principes fondamentaux sont l’anti-impérialisme et l’anti-racisme. Nous sommes engagé(e)s dans le combat pour les droits sociaux et politiques, l’égalité et le respect des droits humains fondamentaux de chacun(e).