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Aufruf zur Protestaktion

-zur Unterstützung der Studentenbewegung und des Widerstandes der Bevölkerung im Iran
-Gedenktag und Protest gegen den Mord an Sahra Kazemi einer iranisch-kanadischen Journalistin. Im Iran
- zum Protest gegen die Ermordung von Fuad Ghoran durch die islamische Republik Iran
-zum Protest gegen die Hinrichtungen der Freiheitsliebenden, von Schriftstellern und tausender revolutionärer und kommunistischer Kämpfenden im Iran
Für die Freiheit der politischen Gefangenen
- Zur Abschaffung aller Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten gegen Frauen im Iran
-Zur Verurteilung und Bestrafung aller Verantwortlichen für die Hinrichtungen im Jahre 1367 (1988) im Iran
- Zur Unterstützung des Kampfes der iranischen Bevölkerung für die Abschaffung der islamischen Republik
-Zum Aufbau einer Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung

Am Samstag den 10. Juli
16-18 Uhr Bremen Hauptbahnhof

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Die merkwürdige Ermordung eines jungen kurdisch-iranischen Aktivisten

Am Abend vom Samstag den 15. Mai 2004 wurde die aufgehängte Leiche von Fuad Padida, von seinen Freunden Ghoran genannt, in seinem Zimmer gefunden. Sein Vater und ein Mitbewohner haben die Leiche als erste gefunden. Fuad war sehr aktiv gegen die islamische Regierung und bei allen die ihn kannten sehr beliebt.
Gleich nach seinem Universitätsabschluss als Bauingeneur wurde er zum Militär nach Teheran eingezogen. Dort hatte er ständig Probleme mit dem Militärgeheimdienst.
Mehrere male wurde er verhaftet und kam in Einzelhaft. Der Geheimdienst versuchte ihn zu brechen und verlangte von Fuad mit ihm zsammen zu arbeiten. Aber er hat immer abgelehnt, und jedesmal wenn er freigelassen wurde, hat er von neuem gegen die Regierung gekämpft.
Die Ermordung von Fuad reiht sich in eine Kette mehrerer seltsamer Todesfälle ein. Niemand konnte der iranischen Regierung Glauben schenken, als diese Behauptet hatte, Fuad hätte sich selbst das Leben genommen. Tausende von Freunden und Bekannten nahmen an der Trauerfeier für Fuad in der Stadt Sanandadj teil. Dabei zirkulierten verschiedene Flugblätter, die darüber aufklärten, dass Fuads unmöglich durch Selbstmord zu Tode kommen konnte.

Wir möchten heute gegen die Serie merkwürdiger Todesfälle bei politischen Aktivisten im Iran protestieren. Indem die Islamische Regierung ihre Gegner auf diese Weise beseitigt, gelingt es ihr, sich gegenüber dem Ausland so darzustellen, als würde sie die Menschenrechte achten. Es ist die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, diese falsche Spiel zu durchschauen und nicht mehr zu tolerieren.

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