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Kurdischer Flüchtling in Deutschland durch türkische Faschisten lebensgefährlich verletzt

Nach einer Demonstration türkischer Nationalisten aus dem Umfeld der AKP und MHP (türkische Ultranationalisten) am 12. September in Hannover wurde der 27-jährige Kurde M. Ö. in der Innenstadt bei einem Angriff schwer verletzt. Der Angriff der türkischen Faschisten ereignete sich im Bereich Steintor in der Innenstadt von Hannover. Das Opfer wurde mit dem Messer angegriffen und dabei am Hals verletzt. Sein Gesundheitszustand ist derzeit sehr kritisch. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Flüchtling aus Rojava/Nord-Syrien.

Vor dem Vorfall demonstrierten ab 11 Uhr in der Innenstadt ca. 600 türkische Nationalisten gegen die Arbeiterpartei Kurdistan PKK. Eine kleinere Gruppe kurdischer Gegendemonstranten versuchte kurzweilig die Demonstration zu stoppen. Obwohl die Polizei die Demonstration um 12 Uhr beendet hatte, versammelten sich mehrere Gruppen türkischer Nationalisten im Bereich Steintor, wo sich viele Geschäfte und Restaurants von Kurden befinden. Diese wurden von den Nationalisten mit den Worten „Das hier wird euer Grab sein“ bedroht. Das Opfer, das vor ca. einem Jahr aufgrund der Angriffe des Islamischen Staates IS aus Qamishlo geflohen war, traf auf die türkischen Nationalisten und wurde von diesen angegriffen, nachdem sie ihn aufgrund seiner Sprache als Kurden erkannt hatten. Laut Zeugenaussagen wurde der Angriff von einem Passanten gefilmt. Allerdings soll das Video von der Polizei beschlagnahmt worden sein.

Der Vorfall in Hannover ist eine Fortsetzung der Angriffe auf kurdische Zivilisten in der Türkei. Wir verurteilen den Angriff in Hannover aufs Schärfste und fordern von den deutschen Behörden eine rasche Aufklärung des Tathergangs.

Ermutigt von einer regelrechten Lynchatmosphäre gegen KurdInnen und Oppositionelle in der Türkei häufen sich nun auch vermehrt Angriffe dieser Art in Europa. Die Bundesregierung muss zur Beendigung dieses Hassklimas auf die türkische Regierung einwirken.

NAV-DEM – Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland

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