Die Familie Ahmad aus Hamburg ist akut von einer Abschiebung nach Afghanistan bedroht.
Die Tochter besucht die Oberstufe der Ida-Ehre Gesamtschule (IEGS) in Eimsbüttel. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler erklären sich solidarisch: Sie organisieren Protest, hingen heute, Freitag, ein großes Transparent an das Schulgebäude und organisieren eine Demonstration für Mittwoch, den 4. Oktober.
Die Familie Ahmad aus Hamburg ist akut von einer Abschiebung nach Afghanistan bedroht.
Die Tochter besucht die Oberstufe der Ida-Ehre Gesamtschule (IEGS) in Eimsbüttel. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler erklären sich nun solidarisch: Sie organisieren Protest, hingen heute, Freitag, ein großes Transparent an das Schulgebäude und organisieren eine Demonstration für Mittwoch, den 4. Oktober.
Zum Hintergrund:
Als erstes deutsches Bundesland hatte Hamburg im Mai 2005 mit Abschiebungen von Flüchtlingen nach Afghanistan begonnen. Die zur Erlaubnis der Abschiebung erforderliche Sicherheit des entsprechenden Landes sei nach Innensenator Udo Nagel (parteilos) gegeben. Verschiedenste Organisationen beklagen jedoch die nach wie vor unstabile, unsichere Situation in Afghanistan.
Hierzu der Flüchtlingsrat Hamburg:
"Innensenator Nagel ist der einzige, der nach einer Reise nach Afghanistan im April 2005 behauptet, er sehe dort ?keine direkten Gefahren für rückkehrende Flüchtlinge? (Hamburger Abendblatt 26.04.05).
VertreterInnen der UN, von Flüchtlingsorganisationen, Kirchen und Hamburger Oppositionsparteien äußern sich dagegen besorgt über Gewalt gegen Zivilisten in Afghanistan und unzumutbare Lebensbedingungen für RückkehrerInnen in der völlig überfüllten Hauptstadt Kabul ebenso wie in den ja immer wieder von kriegerischen Auseinandersetzungen erschütterten afghanischen Provinzen [...]" (Flugblatt des Flüchtlingsrates Hamburg. http://www.fluechtlingsrat-hamburg.de/content/AfghanistanMiKundgebungen…)
In vielen Fällen stehen Abgeschobene in den Zielländern vor dem nichts. Immer wieder kommt es vor Abschiebungen deshalb zu Zusammenbrüchen und Selbstmorddrohungen. Manche werden umgesetzt...
DEMO:
Die angemeldete Demonstration beginnt am Mittwoch (4.10.) um 13.30 Uhr vor dem Oberstufenhaus der IEGS am Lehmweg 14 (U-Hoheluftbrücke). Von dort aus führt sie zum Uni-Campus und zurück.
KOMMT ZAHLREICH - DIE LAGE IST ERNST!
ABSCHIEBUNGEN STOPPEN!