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Solidarischer Delegationsbesuch der Karawane-Flüchtlingsfrauenbewegung Wuppertal im Lager in Heiligenhaus am 25.10.2013

Wuppertal, 28. Oktober 2013

Artikel aus der Presse

Am Freitag, 25.10.2013 besuchte die lokale Gruppe der Karawane-Flüchtlingsfrauenbewegung aus Wuppertal die Flüchtlinge der Lagerunterbringung in Heiligenhaus. In Heiligenhaus leben Flüchtlinge seit dem 15.07. unter menschenunwürdigen Bedingungen in einer Schule, da ihre alte Container-Unterkunft (direkt neben dem Friedhof) plötzlich sanierungsbedürftig wurde (siehe Evakuierung des Flüchtlingslagers in Heiligenhaus).

Allen Bewohnerinnen und Bewohnern (Stand: 25.10.2013: 95) steht eine einzige Dusche mit warmem Wasser zur Verfügung. Es gibt nur drei Toiletten für alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie eine Kochmöglichkeit in der Lehrküche der Schule.

Die Stadt berechnet 184 Euro pro Person im Monat für die Unterbringung. Dies würde bei 95 Personen 17480 Euro bedeuten. Es gilt auch für die Unterbringung in der Schule in Klassenräumen mit bis zu 10 Personen, ohne Privatsphäre, ohne Koch- bzw. Aufbewahrungsmöglichkeiten, ohne ausreichende hygienische Bedingungen, ohne die Sicherheit eines abschließbaren Raumes.

Es leben sieben Frauen aus Georgien, China, Sri Lanka, Kongo und Serbien und neun Kinder im Alter bis zu 13 Jahren in Heiligenhaus. Zwei der schulpflichtigen Kinder besuchen keine Schule.
Es gibt eine schwangere Frau, die dort unter diesen schlimmen Bedingungen leben muss.

Die Frauen dort fürchten sich vor Infektionen, da die hygienischen Bedingungen katastrophal sind.
Sie erzählten uns, dass am letzten Wochenende der Strom ausgefallen sei und sie zwei Tage lang kein warmes Wasser zum Kochen und Duschen hatten und die Heizung nicht funktionierte. Im Hinblick auf den nahenden Winter sind dies unzumutbare Zustände.

Die Frauen haben keine Schlüssel für die Außentür. Sie haben nachts Angst, dass ihnen etwas passiert.

Wir sind entsetzt von diesen Umständen und fordern dringend die Stadt auf, diese fürchterlichen Zustände zu ändern.

Wir fordern:

  • Unterbringung in Wohnungen
  • STOPP der rassistischen, flüchtlingsfeindlichen Haltung der Stadt Heiligenhaus

Kontakt:

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Marienstr. 52, 42105 Wuppertal
Telefon: +49 (0) 202 27 27 95 34
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Presseartikel:

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