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Offener Brief der BewohnerInnen des Lager Ickerweg 120 in Osnabrück

offener Brief zum Download

Auszug des offenen Briefs
- Die endlos-lähmende Wartezeit bis zum Asylentscheid. In der Zwischenzeit können
keinerlei Zukunftspläne gemacht werden, da es kaum Möglichkeiten gibt zu arbeiten
oder in die Schule zu gehen.
- Allgegenwärtige Angst wegen drohender Abschiebung und gewaltsames Eindringen
der Polizei in die Privaträume. Dies führt in manchen Fällen zu chronischer
Depression sowie Alkohol- und Drogenabhängigkeiten.
- Diskriminierung bei der Vergabe von Integrations- und Deutschkursen sowie der
Vergütung von Anwaltskosten des Asylverfahrens. Bevorzugung bestimmter
Nationalitäten, jedoch Ausschluss der Personen aus dem Sudan.
- Soziale Isolation durch die räumliche Entfernung der Unterkunft vom Stadtzentrum
und der Umzäunung des Geländes.
- Hohe finanzielle Belastung durch den notwendigen Kauf von Bustickets für die es
keinerlei finanzielle Unterstützung gibt.
- Nachts wird das Tor der Unterkunft mit einem Vorhängeschloss verschlossen. Dies
stellt eine massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Bewohner dar. In einem
Notfall führte es dazu, dass der Krankenwagen nicht auf das Gelände kam.
- Kontrollsystem mit erzwungene Präsenzliste, die einmal wöchentlich zwingt zu
erscheinen und ansonsten die Kürzung bzw. Entzug der empfangenen Leistungen
androht. In anderen Heimen nicht.
- Es gibt lediglich einen Übersetzer für 270 Personen. Da der Übersetzer aus Syrien
kommt, die meisten Bewohner jedoch aus dem Sudan gibt es große
Verständigungsprobleme aufgrund unterschiedlicher Dialekte.
- Es gibt kein Internet in der Unterkunft. Dies sei grundlegend um sich in Deutschland
zu informieren und zu orientieren, zum Deutschlernen in Onlineportalen und um den
Kontakt mit der Familie und Freunde aufrecht zu erhalten.
- Die Privatsphäre wird missachtet, indem Mitarbeiter einfach unangemeldet in die
Privatzimmer kommen.
- Es gibt weder eine medizinische Sprechstunde noch Zugang zu Psychologischer
Beratung trotz der bestehenden Notwendigkeit. Die existierenden Erste-Hilfe-Kästen
sind leer.
- Es werden weder irgendeine Form von Programmen oder Aktivitäten angeboten,
noch irgendwelche Infrastruktur für derartige Aktivitäten zur Verfügung gestellt.

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
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IBAN: DE28430609674030780800
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