Deutsch
Die Karawane der Flüchtlinge in Deutschland
Skandalöse Zustände im Abschiebeknast Grünau – Abschiebung von Zeugen –
Seit sechs Wochen brodelt es im Abschiebeknast Grünau, weil sich die
dort Inhaftierten gegen Abschiebungen in Folterstaaten wie die Türkei,
lange Haftdauern, unklare Zukunftsperspektiven, alltäglichen Schikanen
durch das Wachpersonal und unzureichende medizinische Versorgung wehren.
Seit dem 16. April befinden sich einige Häftlinge im Hungerstreik.
Sofortiger Abschiebestop nach Togo!
Sofortige Beendigung der Kollaboration zwischen deutschen Behörden und Vertretern des togoischen RPT-Regimes!
Nostorf/Horst Landkreis Ludwigslust, 01. Juni 2005
Mitteilung an die Presse und an die Öffentlichkeit
Heute fand der erste Tag der Zwangsvorführungen von togoischen Flüchtlingen zur Identitätsüberprüfung und Vorbereitung zur Ausstellung von Paßersatzpapieren zwecks Abschiebung im Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten in Horst (Mecklenburg-Vorpommern) statt. Ein massives Polizeiaufgebot sicherte rundum die ehemalige NVA-Kaserne, die gleichzeitig Flüchtlingsunterkunft ist. Zwei Botschaftsvertreter des seit über 38 Jahren herrschenden RPT-Regimes in Togo führten zusammen mit Angestellten des Landesamtes die erzwungenen Interviews durch. Ca. 40-50 Togoer und Togoerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wurden teilweise in Polizeitransportern, teilweise in Reisebussen nach Horst gebracht. Laut Aussagen des Leiters des Landeamtes werden in der auf zwei Tage angesetzten bundesweit koordinierten Aktion 121 Personen zwangsvorgeführt. Dem entgegen sprechen togoische Exiloppositionelle von wesentlich mehr Personen. Dafür spricht auch, daß ein heute morgen vorgeführter Flüchtling berichtete, daß er keine Ankündigung bzw. Vorladung bekommen habe, heute morgen aber trotzdem gezwungen wurde, in den Transporter vor seiner Asylunterkunft einzusteigen.
Am 01. und 02. Juni sind mehrere hundert Togoer und Togoerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet in die ZASt Horst (Mecklenburg-Vorpommern) vorgeladen. Eine Delegation der togoischen Botschaft wird dort anwesend sein. Ziel ist die Ausstellung von Papieren zur Abschiebung. Die Kampagne gegen die Diktatur in Togo und die deutsche Abschiebepolitik ruft zum Protest. '
Aufruf:
With the title "reports international /imperialism and resistance" a series of events will take place from may 22nd to july 2nd in Hamburg concerning the situation in various countries. '
Flyer_deutsch
Flyer_english
Demonstration am 20. Mai um 17:30 vom Düsseldorfer Hauptbahnhof
Aufruf Farsi
Aufruf türkisch
Aufruf english
Aufruf deutsch
Am 20. Mai tragen wir zum zweiten Mal innerhalb zweier Monate und vor den Wahlen in NRW unseren Protest gegen staatlichen und nicht-staatlichen Rassismus auf die Strassen von Düsseldorf und verlangen von der NRW Regierung ein Bleiberecht und eine Persperktive für die hier ohne sicheren Aufenthalt lebenden Menschen. Wir protestieren gegen alle Formen sozialer Ausgrenzung und widersetzen uns den rasistischen Angriffen. Nicht mit uns!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen,
wir bitten Sie sehr, sich an der Aktion zur Verhinderung der Vollstreckung der Todesstrafe an Herrn Esmail Mohammadi zu beteiligen. Heute informierte uns der Bruder von Herr Mohammadi, Karim Mohammadi, dass das Islamische Revolutions-Gericht von Iran die Vollstreckung der Todesstrafe für die nächsten Tage angekündigt hat. Wir bitten Sie daher dringend, das beigefügte Scheiben, mit Ihrem Namen versehen, an die folgenden Adressen zu versenden:
Am Sonntag den 24. April finden in Togo Wahlen statt:
Presseerklärung der Norddeutschen Mission zur aktuellen Situation zum Download
Artikel aus Der Standard: 19. April 2005 15:00
Analyse: Die Macht bleibt vermutlich in der Familie
Kritiker halten Sieg des Sohnes des früheren Präsidenten für ausgemacht -
Blutiger Wahlkampf
Unterstützt die Unterschriftenkampagne
"Kettendulungen abschaffen! Bleiberecht durchsetzen!"
Am 2. April 2005 fanden im Rahmen des europäischen Aktionstages für Bleiberecht und Bewegungsfreiheit anstatt einer europäischen Verfassung basierend auf Ausgrenzung und Ausbeutung in Brandenburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Göttingen, München, Nürnberg, Oberursel Demonstrationen und Aktionen statt (siehe www.noborder.org). Eine Woche später fand in Bielefeld eine Demonstration gegen die Zentrale Ausländerbehörde statt.
Antifaschistischer Gedenk- und Stadtrundgang
Gedenkveranstaltung für die Stadt Wuppertal
10.00 Uhr Sektempfang und Frühstück am Döppersberg
11.00 Uhr Antifaschistischer Stadtrundgang
12:00-13.00 Uhr Gedenkveranstaltung vor dem Polizeipräsidium Wuppertal
Gäste sind u.a.. die ZeitzeugInnen:
Dudley Strassburg, Soldat der 94th Infantry Division, U.S. 3rd Army,
befreite Solingen und war für die Exhumierung der ermordeten Gefangenen aus