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The VOICE e.V. - Tätigkeitsbericht 2008 – veröffentlicht im August 2009

The VOICE e.V. - Tätigkeitsbericht 2008 – veröffentlicht im August 2009

Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen!

Im Namen des Fördervereins The VOICE e.V. Göttingen möchten wir euch für die vielfältige Hilfe danken, die ihr uns im letzten Jahr habt zukommen lassen. Aufgrund unseres vielfältigen Engagements haben wir es leider nicht geschafft, euch diesen lang versprochenen Bericht über unsere Aktivitäten schon früher zukommen zu lassen.
In diesem Zusammenhang wollen wir all diejenigen Spender, die auf eine Bescheinigung angewiesen sind, bitten, uns ihre Adresse statt auf dem Kontoauszug bzw. zusätzlich zum Kontoauszug per E-Mail zuzuschicken, da E-Mails häufiger und regelmäßiger von uns gelesen werden als Kontoauszüge.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und euch einen kurzen Überblick über unsere derzeitigen Arbeitsschwerpunkte geben. Im Vordergrund steht momentan, wie ihr sicher wisst, die Unterstützung der Kampagne für die Abschaffung der Residenzpflicht und für die Freilassung von Felix Otto, der wegen der Residenzpflicht eine achtmonatige Freiheitsstrafe verbüßen muss und akut von Abschiebung bedroht ist. Schon jetzt möchten wir euch für die vielfältige Unterstützung dieser Kampagne danken. Nach wie vor fördern wir die sich ausweitenden Proteste der Flüchtlinge gegen die Isolationslager in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Außerdem unterstützen wir die Initiative im Gedenken an Oury Jalloh in ihrer Forderung nach einer unabhängigen Kommission zur Untersuchung des Todes von Oury Jalloh.

Im Folgenden möchten wir euch einen Überblick über die Aktivitäten und Veranstaltungen geben, die wir durch eure Spenden im Jahr 2008 fördern und unterstützen konnten:

- Die Veranstaltungen zum 10-jährigen Bestehen der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in Jena und Weimar
- Die Kampagne der thüringischen Flüchtlinge gegen die Isolationslager in Katzhütte, Gehlberg und Apolda
- Die Kampagne zur Unterstützung von Claudia Omoroghomwan und ihren Kindern in ihrem Kampf gegen die Übergriffe des Landkreises Vogtlandkreis und für ein selbstbestimmtes Zusammenleben
- Der Kampf gegen die Abschiebeandrohung gegenüber Mohammed Sbaih, einen der Träger des Flüchtlingsprotestes in Katzhütte
- Demonstrationen und Öffentlichkeitsarbeit zur Kampagne für Oury Jalloh, Layé Kondé, Dominique Komadou
- Die Kampagne für eine unabhängige Kommission zur Untersuchung des Todes von Oury Jalloh
- Öffentlichkeitsarbeit im Asylverfahren der langjährigen VOICE-Aktivisten Salam Shenan, Gassen Lbebidy und Tawfik Llebebidy
- Protest gegen das Verbot des Studiums in Jena gegenüber Tawfik Lbebidy aufgrund der Residenzpflicht
- Protest gegen das koloniale Erbe: Die Kampagne gegen die mobilen Botschaftsanhörungen und die Kollaboration der nigerianischen Botschaft mit den deutschen Abschiebebehörden
- Kampf gegen die Abschiebeandrohung gegen Salomon Wantchoucou
- Protest gegen das Residenzpflichtverfahren gegen Kodjo d’Amelda (Halle)
- Revitalisierung der Plataforma Berlin
- Restrukturierung von The VOICE Forum Berlin
- Initiative für das NAF (Nigerian African Forums) zum Protest gegen die Botschaftsanhörungen
- Regelmäßige Treffen von Flüchtlingen in Thüringen und Sachsen-Anhalt
- Initiative für eine Black-African-Conference zur Kampagne für Oury Jalloh
- Initiative für das Treffen der Nigerian Community in Thüringen

Außerdem unterstützte The VOICE folgende Kampagnen, Erklärungen und Aktionen:
- Online-Support gegen antikurdische Aggressionen
- Protest gegen die Polizeibrutalität gegen den Karawane-Aktivisten Fereidoun Gilani
- 4. Internationaler Berichts der Karawane Hamburg
- Unterstützung der Flüchtlingskonferenz in Nürnberg
- Verbreitung des „Nollywood“-Films des nigerianischen Regisseurs Azubike
- Tribunal zum Mord an Dominique Komadou
- Aufruf des bolivianischen Präsidenten Evo Morales
- Filmemacherin aus dem Iran
- Festival contre le racism - organisiert durch den Freien Zusammenschluss der Studierendenschaften (fzs) und den Bundesverband Ausländischer Studierender (BAS)
- Boykott gegen British Airways wegen rassistischer Diskriminierung und Abschiebungen
- Damaszener Erklärung syrischer Oppositioneller
- Protest der Flüchtlinge in Blankenburg

The VOICE ist ein Teil des bundesweiten Karawane-Netzwerks. Als von staatlichen Zuwendungen unabhängige Organisation werden wir auch weiterhin auf euch angewiesen sein. Unsere Organisation lebt von der Selbstorganisation von Flüchtlingen; regelmäßige Treffen von Flüchtlingen sind daher der Kern unseres Wirkens. Um den Kontakt mit den Flüchtlingen in den Heimen aufrecht erhalten zu können, hat The VOICE Refugee Forum Jena durch die tatkräftige Unterstützung der Karawane Hamburg sich einen Kleinbus zulegen können, der unterhalten werden muss. Unerlässlich für die Kontinuität unserer Arbeit sind außerdem zwei Flatrate-Mobilfunkverträge und zwei kleine Büros in Jena und Berlin, sowie ein Stauraum für Archivmaterial in Jena aufkommen. Unabhängig von konkreten Kampagnen sind regelmäßige Spenden für die Kontinuität unserer Arbeit also dringend notwendig.

Wir hoffen also auch weiterhin auf eure ideelle und finanzielle Unterstützung.

Detaillierte Informationen zu den Aktivitäten findet ihr wie bisher auch auf der Homepage von The VOICE Refugee Forum und der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen zu finden. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch auf die Homepage des Fördervereins zur Residenzpflicht hinweisen, auf der die Broschüre zur Residenzpflicht eingesehen und heruntergeladen werden kann. Ständige Aktualisierungen der Homepage sind aus technischen Gründen leider noch nicht möglich, wir hoffen das aber bald zu beheben.
Es sind auch noch einige gedruckte Exemplare erhältlich.

In Solidarität grüßt euch

Förderverein The VOICE e.V.
Geismar landstr. 19
37083 Göttingen
Tel.: +49 (0)551/2712898, Handy:+49 (0)170/8788124, Fax: +49 (0)551/58898
mail: Foerderverein_The_VOICE@web.de, THE_VOICE_goettingen@gmx.de,

The VOICE Refugee Forum: http://thevoiceforum.org
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen: http://thecaravan.org
Residenzpflicht: http://residenzpflicht-apartheid.de

END

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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