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100.000 Menschen empfangen Friedensdelegationen in Habur (Kurdistan - Türkisch irakischer Grenzübergang)

ŞIRNAK (DİHA) – Um die auf Vorschlag von Abdullah Öcalan ausgesandten Firedensdelegationen aus Guerillas und Flüchtlingen zu empfangen, versammelten sich am Habur-Grenzübergang mehr als 100.000 Menschen. Sie rufen Parolen, singen kurdische Lieder und tanzen. Ebenfalls um die Delegationen in Empfang zu nehmen ist auch eine 40-köpfige AnwältInnengruppe nach Habur aufgebrochen. Anwesend sind neben FunktionärInnen der ÖDP, auch viele Abgeordnete der DTP darunter die beiden Vorsitzenden Ahmet Türk und Emine Ayna.

Aus den verschiedenen kurdischen Regionen, v.a. Silopi, Cizre, Beytüşşebap, İdil und Şırnak reisten Zehntausende jeden Alters mit Lastwägen, Traktoren, Bussen, Motorrädern und allem was zur Verfügung stand, ausgestattet mit Fahnen und grün-gelb-roten Tüchern an. In ihren Parolen brachten sie einerseits ihre Verbundenheit mit der PKK und Öcalan zum Ausdruck, andererseits aber auch die Forderung an den türkischen Staat endlich auf die politischen Lösungsansätze der PKK einzugehen und mit Öcalan in Gespräch zu treten.

Der Grenzübergang wurde allerdings schon in den Morgenstunden geschlossen und von Spezialeinheiten, Riot Polizei und Soldaten umzingelt. Auch JournalistInnen werden vom Grenzübergang ferngehalten und es wurden sogenannte Jammer aufgestellt, die Handynutzung etc. unterbinden. Der Militärgouverneur von Şırnak ist ebenfalls anwesend. Außerdem wurden 5 Staatsanwälte und ein Richter abgestellt. Die Friedensdelegationen haben einen Brief dabei, der ebenfalls von ihnen als Verteidigungsschrift genutzt werden wird. Sie erklärten, dass es den Guerillas der Friedensdelegation nicht darum ginge, den „Reue Paragrafen 221“. Zu nutzen, sondern dass sie als FriedensbotschafterInnen gekommen seien um den ins Stocken geratenen Friedensprozess voranzubringen. Die türkische Presse, wie auch der türkische Staat versucht, die BotschafterInnen als Guerillas „die sich ergeben“ darzustellen. Die eintreffende Delegation befindet sich im Moment in einem Polizeistützpunkt. Das weitere Vorgehen der Behörden ist noch nicht bekannt.

In vielen anderen Städten in der Türkei, wie auch in den kurdischen Provinzen demonstrierten viele tausend Menschen für Frieden und zur Unterstützung der Delegationen.

Quelle: DIHA, 19.10.2009,
ISKU | Informationsstelle Kurdistan
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/isku/pressekurdturk/2009/43/01.htm

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