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Sachsen-Anhalt versucht Beniner nach Nigeria abzuschieben

Flüchtlingsnachrichten aus Möhlau in Sachsen-Anhalt:
Salomom Wantchoucou ist mit Abschiebung bedroht. Gerade wird er gezwungen an der nächsten Abschiebeanhörung der nigerianischen Botschaftsvertretern mit den deutschen Behörden teilzunehmen.
Für jede Art der Solidarität und der Unterstützung können Sie ihn unter der unten stehenden Adresse kontaktieren.
Salomom Wantchoucou ist politischer Aktivist und Menschenrechtsverfechter aus der Republik Benin.

„Ich bin in der Republik Benin geboren. Meine Mutter ist Südafrikanerin und ich lebte in Benin und Südafrika. Ich machte meine berufliche Ausbildung gleichwertig in beiden Ländern. Aus diesem Grund spreche ich die Sprache meines Landes Fon, Französisch und Englisch
Mein politisches Engagement in Benin unterstrich die Kritik am politischen System des Staates und der Korruption der Eliten. Ihre Praktiken verhindern die Entwicklung unseres Landes.
Meine politische Kritik führte zu einem geheim geplanten Anschlag auf mein Leben ausgeübt von meinen politischen Gegnern in Benin 2001 während des Präsidentschaftswahlkampfes.
Glücklicherweise traf mich nur eine der auf mich abgefeuerten Kugeln. Nach einer ersten Behandlung der Schussverletzung an meiner Hand in Contonou gab es keinen anderen Weg um mein Leben zu schützen als zu fliehen. So kam ich nach Deutschland im August 2001.
Als ich hier ankam, schmerzte meine verletzte Hand und ich musste mich in medizinische Behandlung begeben. Ich wurde in das Krankenhaus in Zerbs im ehemaligen Landkreis Rosslau heute Landkreis Rosslau-Dessau überwiesen. Dort wurde mir in einer Operation die Kugel entfernt. Der Bericht des Doktors wurde einem Rechtsanwalt namens Kohler in Magdeburg zugesandt. Dieser blockiert den Bericht und weigert sich ihn mir auszuhändigen.
Ungeachtet der Fakten und der Gefahr, die in Benin für mich existiert, wurde mein Asyl abgelehnt.
Die Missachtung meiner Person brachte mich dazu in die Schweiz zu gehen und dort Asyl zu suchen. Unter Anwendung der europäischen Gesetze wurde ich zurück nach Deutschland geschickt, wo ich am 05.09.2008 einen Asylfolgeantrag stellte, der noch nicht entschieden wurde.

Anstatt mir den nötigen Schutz zu garantieren, behauptete die Ausländerbehörde, dass ich Benin nicht kenne, weil ich keine Dokumente von dort habe. Aber die Umstände unter denen ich das Land verließ, waren so drängend, dass sie es mir nicht ermöglichten, mich um meine Dokumente zu kümmern. Ich wurde gedrängt eine Geburtsurkunde aus Benin zu bringen.

Jetzt will die Ausländerbehörde in Gräfenhainichen im Landkreis Wittemberg mich zur nigerianischen Botschaft schicken, obwohl ich weder von Geburt noch von Nationalität her Nigerianer bin. Meine Eltern sind nicht von Nigeria und ich habe keine Verwandtschaft dort. Auch die Bestrafung mir statt Bargeld Gutscheine zu geben basiert auf dieser Konstruktion. Nicht der Gutschein an sich ist mein Problem sondern dass ich unschuldig bestraft werde.
Das Handeln der Behörden zielt auf meine Abschiebung hin. Damit bringen sie meine Leben in Gefahr.
Salomom“

Mitglied der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen und The VOICE Refugee Forum
Salomom Wantchoucou
Rahguhner str 99
06779 Möhlau
Tel: 017435299066
e-mail salo.1973(at)yahoo.de

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Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

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