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Türkei: Aufklärung des Schicksals der Verschwundenen

19. Juni 2010
ICAD fordert: Aufklärung des Schicksals der Verschwundenen unter Haft und die Verurteilung der Verantwortlichen!

In der Türkei und Kurdistan ist der Verbleib von Tausenden Verschwundenen unter Haft immer noch nicht geklärt. In Kurdistan sind dutzende Massengräber entdeckt worden. Einige ehemalige Mitglieder von staatlichen Mörderbanden wie JITEM, Spezialeinheiten, die viele Menschen entführen, ermorden und verschwinden ließen, haben Aussagen gemacht. Aber trotz der Zeugen und Beweise wurden nicht mal Verfahren gegen die Verantwortlichen eingeleitet. Die Mörder sind immer noch im Dienst und begehen neue Morde.

Das Verschwindenlassen, das in der Türkei ständig an der Tagesordnung ist, wurde während der Jahre 1991-1996 von Seiten des Staates als Teil des schmutzigen Krieges systematisch angewendet und Tausende von Oppositionellen wurden verschwunden gelassen. Der Kampf, der sich mit der Kampagne um das Wiederfinden von Hasan Ocak, 1995 verschwunden gelassen, entwickelte, sorgte dafür, dass sich die Bewegung der Samstagsmütter gründete. Der Kampf der Samstagsmütter, der Grenzen überschritt und die Durchführung der 1. Internationalen Konferenz gegen das Verschwindenlassen unter Haft in der Türkei führte dazu, dass 1996 ICAD gegründet wurde und dass sich die Angriffe des Staates um eine große Anzahl verringerten. Trotz des langwierigen Kampfes der Angehörigen der Verschwundenen konnten das Verschwindenlassen nicht endgültig gestoppt, das Schicksal der Verschwundenen nicht aufgeklärt und die Verantwortlichen nicht verurteilt werden.

Der Kampf um die Aufklärung des Schicksals der Verschwundenen und die Verurteilung der Verantwortlichen geht weiter. Die Angehörigen der Verschwundenen haben als Teil dieses Kampfes einen Marsch von Istanbul nach Ankara organisiert.

Sie begannen ihren Marsch am 12. Juni in Istanbul und treffen sich am 19. Juni in Ankara mit den Angehörigen der Verschwundenen, die den Marsch aus Kurdistan antreten. Die kurdischen und türkischen Angehörigen von Verschwundenen vereinen ihre Stimme und Herzen in der Hauptstadt Ankara und rufen den türkischen Staat auf, sich zu diesen Verbrechen an der Menschheit zu bekennen. Sie fordern die Aufklärung des Schicksals der Verschwundenen unter Haft und die Verurteilung der Verantwortlichen.

ICAD ruft alle Institutionen und Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen, auf, sich solidarisch gegenüber dem Kampf der Angehörigen der Verschwundenen in der Türkei zu zeigen, sie zu unterstützen und ihn in die Öffentlichkeit zu tragen.
ICAD unterstützt den Kampf der Angehörigen von Verschwundenen und organisiert vom 9.-12. Dezember 2010 in London die 6. Internationale Konferenz gegen das Verschwindenlassen unter Haft, um den Kampf gegen das Verschwindenlassen zu stärken.

Alle Demokraten und freiheitsliebenden Kräfte, Menschenrechtsverteidiger, Intellektuelle, Schriftsteller und Künstler, die sich für ein Ende des Verschwindenlassens einsetzen, die unsere Forderung nach Aufklärung des Schicksals von Verschwundenen und die Verurteilung von Tätern verlangen, die gegen Unterdrückung und Ausbeutung kämpfen, sind herzlich eingeladen, an der Konferenz teilzunehmen.

Unsere Einladung geht an all diejenigen, die den Aufschrei der Angehörigen von Verschwundenen hören, die Hoffnung stärken und die Stimme und das Herz der Angehörigen der Verschwundenen sein wollen.
Wir werden die Verschwundenen nicht vergessen!

Aufklärung des Schicksals alle Verschwundenen und Verurteilung der Täter!

Hoch die internationale Solidarität!

Website: http://www.icad-int.org e-mail: icadint@hotmail.com

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

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