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Die Graswurzel-Rolle der selbst organisierten Flüchtlinge

Flüchtlingsinitiativen in der Bundesrepublik Deutschland sind die Graswurzel-Vernetzungen von Flüchtlingen und MigrantInnen samt ihrer UnterstützerInnen, die zusammenkommen, um auf ihre Rechte aufmerksam zu machen und diese wahrnehmen zu können, die gegen Diskriminierung, Ungerechtigkeit, institutionell betriebene Ausnutzung, Einschüchterung durch Ämter, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung kämpfen. Die Flüchtlings- und MigrantInnen-Organisationen sind selbst Betroffene, die Ungerechtigkeit und Ausgrenzung erlebt haben und es noch immer tun.

Flüchtlingsinitiativen sind die grundlegenden Horte der Wahrheit und bilden eine Struktur, der nicht nur die Innenminister der einzelnen Länder Aufmerksamkeit schenken müssen, sondern auch die für Flüchtlinge und Migration zuständigen Institutionen, die NGOs, die Verwaltungen der Länder und auch die Politiker. Die Kämpfe und das Leiden der Flüchtlinge in Deutschland werden durch die Flüchtlingsselbstorganisationen den zuständigen Behörden und der Zivilgesellschaft bekannt gemacht wie die folgenden Probleme:

*Isolation: *Flüchtlinge werden stark isoliert in abgelegenen Flüchtlingslagern, was ihnen die Möglichkeit nimmt, sich in die Gesellschaft zu integrieren und ihr Leben schwieriger und ungünstig gestaltet.

*Arbeitsverbot: *Den meisten Flüchtlingen im Landkreis Wittenberg ist es untersagt zu arbeiten, einigen schon seit vielen Jahren, obwohl die zuständigen Behörden des Landkreises genauso gut die Erlaubnis erteilen könnten.

*Deportationen: *Flüchtlinge wurden und werden mit der Androhung "Deportation" eingeschüchtert, obwohl sie sich schon lange in Deutschland aufhalten. Hierbei wird ignoriert, dass es gegen das Gesetz ist, Flüchtlinge in Länder zu deportieren, in denen er oder sie sich Gefahr gegenübersieht und unmenschlichen Behandlungen ausgesetzt ist.

*Soziale Ungerechtigkeit: *Die drei bereits genannten Punkte (Isolation, Arbeitsverbot, Deportationen) tragen dazu bei, dass es für einen Flüchtling sehr schwer ist, unabhängig zu sein - das heißt, Flüchtlinge sind dazu gezwungen, bei minimaler sozialer Sicherung zu leben, was schon an sich diskriminierend ist. Während bestimmte Flüchtlinge, besonders AfrikanerInnen, mit Lebensmittelgutscheinen leben müssen und andere ohne Gutscheine, werden manche von der AOK versichert, andere eben nicht.

*Residenzpflicht: *Flüchtlinge müssen mit der Residenzpflicht leben und zwar nicht nur jene, die neu eintreffen, sondern alle Flüchtlinge, die in Deutschland für viele Jahre mit dem Status der Duldung leben. Residenzpflicht heißt, dass Flüchtlinge in einem bestimmten Gebiet (Landkreis oder Land) bleiben sollen. Um das Gebiet verlassen zu können, müssen Flüchtlinge eine Erlaubnis von der zuständigen Ausländerbehörde beantragen.

Die Legislatur und die Gesetzgeber sollten den Flüchtlingsselbstorganisationen starke Aufmerksamkeit widmen und die Konsequenzen ihrer Gesetze kennen lernen, denn all diese Mechanismen der Repression und Diskriminierung betreffen tausende Flüchtlinge und berauben sie ihrer fundamentalen Rechte der Existenz. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass die menschliche Lebensperspektive jedes/r einzelnen zerstört wird, lediglich weil sie Flüchtlinge sind.

Unsere Rolle in der Gesellschaft ist ziemlich positiv, da wir versuchen dazu beizutragen, die Leben unschuldiger Flüchtlinge und MigrantInnen dieser Gesellschaft zu schützen. Wir tragen die Missstände in die Öffentlichkeit, wir fordern diese Gesellschaft auf, Hass und Diskriminierung sein zu lassen, wir fordern Gerechtigkeit für alle sowie eine wirtschaftlich gleichberechtigte Handhabung. Wir sagen "nein!" zu sozialer Isolation. Wir fordern demokratische Transparenz und Sicherheit für Flüchtlinge. Wir sagen "nein!" zu Polizeigewalt.

Wir brauchen Ihre und deine finanzielle Unterstützung und logistische Hilfestellung, um Leben zu schützen.

Von Flüchtlingsinitiative Wittenberg
http://refugeeinitiativewittenberg.blogspot.com/

The voice refugee forum
http://www.thevoiceforum.org/

The caravane for the right of refugees and migrant
http://thecaravan.org/

Nolager halle
http://www.ludwigstrasse37.de/nolager

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Campaign: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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