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Berlin: Protestkundgebung gegen das Massaker der türkischen Armee

Friday, December 30, 2011 - 14:00 to 17:25

Freitag, 30 Dezember um 15:00 Uhr vor dem Brandenburger Tor

Kommt heraus zur Protestkundgebung gegen das Massaker der türkischen Armee!

Was ist Passiert?

Neues Massaker der Türkei an kurdischen Zivilisten

Türkische Kampfflugzeuge bombardieren kurdische Dörfer, mindestens 40 Kinder und Jugendliche ermordet.

Neues Massaker der Türkei an kurdischen Zivilisten

In der Nähe des Dorfes Roboskî im Kreis Qileban (Uludere), Provinz Şirnêx (Şırnak), Türkei, bombardierten in der Nacht auf Donnerstag türkische Kampfflugzeuge eine Gruppe von Zivilisten. Bei dem Massaker wurden 40 Menschen ermordet.

Ein Dorfbewohner, der den Angriff verletzt überlebte, erklärte, dass die aus den Flugzeugen abgeworfenen Bomben einen bitteren Geruch verströmten, der ihnen den Atem genommen haben und gebrannt habe. Einige Dorfbewohner seien unter einen Felsen geflüchtet, der sich unter der Bombardierung löste und 10 Menschen zerquetschte.

Ein anderer Dorfbewohner berichtete, dass die Soldaten sie zunächst angehalten hätten. Darauf hätten sich die Soldaten entfernt, worauf die Bomber kamen und sie bombardiert hätten.

Bei dem Massaker wurden 40 kurdische Zivilisten ermordet. 35 Leichen wurden gefunden, 5 sind wegen ihres zerstückelten Zustandes noch nicht geborgen worden.

Wer wird den türkischen Staat und die AKP-Regierung stoppen, die die eigene Bevölkerung bombardieren? Dieser Staat hat erst vor kurzem Giftgas gegen kurdische Gerillakämpfer eingesetzt und ihre Leichen bis zur unkenntlichkeit verbrannt, die Natur zerstört, alle Regeln des Kriegsrechts gebrochen. Niemand hat sie dafür kritisiert. Die so ermutigte Regierung hat dieses Mal Zivilsten grausam ermordet. Ist dies noch ein Massaker oder bereits versuchter Völkermord?

Sehen die Staaten, welche die Türkei finanziell unterstützen und mit Waffen und Gas ausrüsten, die Folgen ihres Handelns? Welche Schritte werden die Vereinten Nationen und die internationalen Menschenrechtsorganisationen unternehmen? Werden die Normen des internationalen Rechts auf die Türkei angewandt werden? Mit welchen Sanktionen werden die Staaten, die den Einsatz von Waffen gegen die eigene Bevölkerung in mittelöstlichen Staaten als Grund für Interventionen heranziehen, auf die Bombardierung der eigene Bevölkerung durch türkische Kriegsflugzeuge reagieren?

Der türkische Staat hat über 4000 Menschen, darunter Journalisten, Intellektuelle, kurdische Politiker und Jugendliche als politische Gefangene innerhalb der letzten zwei Jahren ins Gefängnis geworfen. Das reichte ihm nicht, jetzt werden kurdische Zivilisten zu Dutzenden ermordet. Dies bedeutetm dass der Versuch der systematischen Vernichtung des Willens eines Volkes durch Mord und Bombardierungen fortgesetzt wird.

Der Kurdistan Nationalkongress (KNK) ruft die internationalen demokratischen Institutionen, demokratischen NROs, Menschenrechtsorganisationen und die Öffentlichkeit auf, dieses Massaker aufzuklären. Wir rufen die EU und die USA auf, ihre wirtschaftlichen Beziehungen zur Türkei einzufrieren und ein Waffenembargo zu verhängen.

Kurdistan Nationalkongress (KNK)

29.12.2011

Die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) ruft zu einer internationalen Menschenrechtsdelegation auf, die die Geschehnisse vor Ort untersuchen. Interessierte Delegationsteilnehmerinnen und -teilnehmer sollten sich sofort bei der ISKU (untenstehenden Adresse) anmelden, da sie schnell vor Ort eintreffen kann.
Weitere Informationen und Bilder zu diesem Massaker sind auch auf der Internetseite der Nachrichtenagentur ANF http://www.firatnews.eu/ zu finden

ISKU | Informationsstelle Kurdistan e.V.
E-Mail: isku@nadir.org; Internet: http://isku.org
Tel: 040/42102845

Protest vor türkischer Botschaft in Berlin

50 – 70 KurdInnen und Sympathisanten antifaschistischer Gruppen versammelten sich am 29.12.2011 um 17:30 spontan vor der türkischen Botschaft in Berlin-Mitte um gegen ein Massaker an kurdischen Zivilisten zu protestieren, bei dem eine Nacht zuvor von der türkischen Luftwaffe in der kurdischen Provinz Sirnak zahlreiche Zivilisten mit einem Bombenangriff getötet worden waren.

Sie legten vor dem Eingang der Botschaft ein schwarz verhüllten Trauerkranz mit der kurdischen Parole „Sehid Namirin“ ab, um an die Ermordeten zu erinnern und die Verantwortlichen für dieses Massaker und den Krieg gegen die kurdische Bevölkerung zu benennen: Die Türkische Republik und ihre Streikräfte. Sie riefen Parolen wie „Stoppt das Massaker in Kurdistan!“, „Deutsche Waffen, Deutsches Geld – Morden mit in aller Welt“ und „Kürdistan fasizme mezar olacak!“. Nach 20 Minuten versuchte die Polizei die nicht angemeldete Kundgebung einzukesseln, was jedoch durch die schnelle Reaktion der TeilnehmerInnen misslang. Festnahmen gab es keine. Für morgen ist um 15 Uhr eine weitere Protestkundgebung zwischen Bundestag und Brandenburger Tor geplant:

Freitag | 30 Dezember | 15: 00 Uhr | Brandenburger Tor

In mehreren Städten Kurdistans kommt es aktuell zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, wonach diese versucht hatte Protestkundgebung gegen das Massaker mit Gewalt zu verhindern (Foto unten)

Mehr dazu: Türkische Polizei unterdrückt Proteste gegen Massaker

In zahlreichen türkischen und kurdischen Städten versammeln sich zur Stunde Menschen, um gegen den mörderischen Luftangriff der türkischen Armee zu protestieren. In Istanbul wird dem BDP-Abgeordneten Ertuğrul Kürkçü die Anmeldung einer öffentlichen Pressekonferenz am Taksim-Platz verweigert, starke Polizeikräfte stehen bereit, um DemonstrantInnen zu vertreiben. Es gibt auch Berichte über Angriffe mit Tränengasgranaten auf protestierende Menschen; bislang soll es zu mehreren Festnahmen gekommen sein.
In Amed (Diyarbakir) sollen sich mindestens 10.000 Menschen versammelt haben; hier wird ebenfalls von Polizeiangriffen mit Gasgranaten und von zahlreichen Verletzten berichtet.
In Gever (Yüksekova) blieben am Donnerstagvormittag zahlreiche Geschäfte geschlossen und StudentInnen boykottierten ihre Vorlesungen, um an einer Demonstration gegen das Massaker teilzunehmen, die aus mehreren tausend Menschen bestand. Auch hier berichten örtliche Quellen von Ausschreitungen der Polizei.

Neues Massaker der Türkei an kurdischen Zivilisten

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