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Erste Pressemitteilung der streikenden Flüchtlinge in Nürnberg

Vor 145 Tagen hat der Protest der Flüchtlinge gegen die menschenverachtende Asylpolitik in Deutschland ihren Anfang in Würzburg genommen und sich über mehrere Städte ausgeweitet- mittlerweile in Aub, Berlin Regensburg, Düsseldorf, Passau und nun auch in Nürnberg.

Am Freitag, den 10. August 2012 (ab 12:00 Uhr) werden wir, eine Gruppe von Flüchtlingen am Hallplatz/ Pfannenschmied Gasse in Nürnberg unser Pavillon aufstellen. Auf diesem Weg möchten wir mit den Menschen dieser Stadt in Kontakt treten und mit ihnen über die problematischen Zustände, in denen wir uns befinden, sprechen und sie informieren.

9.8.2012, Die streikenden Flüchtlinge in Nürnberg

Kontaktdaten:

Blog: http://strikenuernberg.wordpress.com/

Email-Adresse: strikenuernberg(at)gmail.com

Nürnberg, die Stadt des Friedens und der Menschenrechte

Wir sind heute auf die Straße gekommen um gemeinsam mit anderen Flüchtlingen in ganz Deutschland unsere Stimme gegen die menschenverachtenden Asylgesetze zu erheben und in Erinnerung zu rufen:
Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Wir sind auf die Straße gekommen, um mit den Menschen in Nürnberg zu sprechen und ihnen zu erklären, warum wir zu Flüchtlingen geworden sind. Wir haben in Deutschland Zuflucht gesucht, weil wir aus Ländern kommen, in denen zwar der Mord von Menschen lautlos geschieht, in denen die Unterdrückung jedoch umso lauter um sich schlägt. In denen Gesetze herrschen, die den Wert des Menschen als nichtig erachten und mit den brutalsten Mitteln tagtäglich umgesetzt werden.

Wir kommen aus Ländern, in denen eine kritische Stimme des Protestes, der Wille nach Freiheit, das freie Reden oder gar das Nachdenken als Verbrechen gelten.

Wir haben die Mauern um Europa überwunden um hierher zu kommen, aus Ländern, die nicht fern von hier liegen und in denen das Recht auf Menschsein ein Verbrechen ist. Wir sind hierhergekommen, um Zuflucht zu finden.

Wir richten unsere Stimme an die deutsche Regierung, damit diese endlich unseren Forderungen nachkommt. Forderungen, die den Bestimmungen der internationalen Menschenrechte entsprechen und denen gegenüber sich Deutschland verpflichtet hat.

Wir fordern den Stopp von Abschiebungen in die Herkunftsländer, die die Flüchtlinge an ihre Folterer und Mörder ausliefert.
Wir fordern die Abschaffung der Residenzpflicht, die wie ein unsichtbarer Käfig die Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt.
Wir fordern eine Abschaffung der Flüchtlingsheime, in denen die Flüchtlinge wie unter Quarantäne gestellt, vom gesellschaftlichen Geschehen isoliert werden.
Wir fordern eine Beschleunigung des Asylverfahrens und die Anerkennung der politisch verfolgten Flüchtlinge.

Heute, am 10.08.2012 haben wir am Hallplatz/Pfannenschmied Gasse in Nürnberg unsere Protest-Pavillons aufgeschlagen, um die Öffentlichkeit über die Situation der Flüchtlinge aufzuklären und hoffen auf viel Unterstützung.

Die streikenden Flüchtlinge in Nürnberg

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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