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Refugee Revolution Bus-Tour zwei Tagesberichte von Turgay Ulu

Besuch des Lagers in Stuttgart und Pressekonferenz
Straßenkrawalle
Einige der Menschen, die die in dem großen Lager in Stuttgart bleiben, hatten uns auch an unserem Protestzelt in Berlin am Oranienplatz besucht und für eine Zeit bei uns gelebt, daher hatten wir auch gute Kontakte ins Lager. Sie waren bereits über unseren Besuch informiert und hatten die anderen Flüchtlinge im Lager schon über unseren Protest informiert
Wir sind mit unserem Bus, auf dem “Refugee Protest March” steht, in den Hof des Lagers eingefahren. Sofort waren Menschen an den Fenstern, die unsere Parolen gehört hatten. Einige riefen uns an die Fenster und wollten erfahren, was wir vorhatten. Kurz darauf kamen die ersten raus und suchten das Gespräch mit uns.
Odalar; iki, üç ya da beş kişilikti. Einer von uns hatte eine Kamera dabei, mit dieser sind wir dann in das innere des Lagers gegangen. Auch hier waren die hygienischen Bedingungen katastrophal,und es sah aus wie alle anderen Lager: wie ein Gefängnis. In dem langen Flur gab es viele Türen zu Zimmern, in denen zwei, drei, vier oder fünf Menschen gleichzeitig wohnten.
Während wir mit der Kamera im Gebäude unterwegs waren, begegneten uns zwei Flüchtlinge aus der Türkei. Der eine war jünger, und lebt auch mit einer Duldung. Er hat Verwandte in der Nähe, zu denen er allerdings nicht geht, weil er sich dort nicht willkommen fühlt. Das ist die Realität in Europa, hier gibt es keine warmherzigen Kollektive, und die Menschen fühlen sich einsam und allein gelassen. Wir saßen in seinem Zimmer, haben Tee getrunken und uns unterhalten.
Jeder_r von uns hat sich im Lager mit Menschen in der eigenen Sprache unterhalten und die Informationen über unseren Protest weitergegeben. Einige der Flüchtlinge haben sich entschlossen, uns auf unserem Weg nach Berlin zu begleiten. Viele der anderen haben uns gesagt, dass sie am 23. März zur Demonstration nach Berlin kommen werden.
Am Abend sind wir in ein Hotel gegangen. Dieses hat ein Mitarbeiter der Kirche für uns organisiert. Sie hatten auch ein Programm organisiert, jedoch haben wir dieses verpasst, haben im Hotel übernachtet und eine Pressekonferenz am nächsten Morgen gemacht. Wir informierten über den bisherigen Verlauf unseres Protestes.
Heute ist der 8. März, der Weltfrauentag. Unsere ersten Worte der Pressekonferenz widmeten wir diesem Tag. Nach einem Brand in einer Textilfabrik in den USA, bei dem viele Arbeiterinnen ihr Leben verloren hatten, erklärte Clara Zetkin von der Kommunistischen Internationalen diesen Tag zum Weltfrauentag und seitdem wird dieser am 8. März gefeiert. Viele Menschen, die wir gefragt haben, wissen nichts von der Geschichte und Bedeutung dieses Tages. Sie wissen nur, dass es diesen Tag gibt, aber kennen nicht einmal Clara Zetkin und die Entstehung dieses Tages.
Heute veranstalten unsere Freund_innen aus Berlin eine Flüchtlings-Frauen-Demonstration. Wie wir heute morgen erfahren haben, sind sie bereits auf dem Weg. In unserer Protestbewegung ist die Zahl an weiblichen Aktivtistinnen sehr gering, nur einige wenige sind dabei. Die Frauen in Deutschland fragen uns immer nach den Ursachen, wir können nur sagen, dass der Kapitalismus ein System männlicher Hegemonie ist. Dass Frauen in der Flüchtlingsbewegung wenig Raum nehmen, hat historische, gesellschaftliche und kulturelle Ursachen. Um dieser Realität entgegenzuwirken, haben wir angefangen, speziell zu dem Thema zu arbeiten und die bisherige Entwicklung läuft gut.
Stuttgart ist eine teure Stadt. Hier waren bisher immer konservative Parteien an der Macht, aber zur Zeit sind die Grünen diejenigen, die regieren.
Unsere Arbeit in Stuttgart war getan. Nun sind wir auf dem Weg nach Karlsruhe.Als wir von Stuttgart aufbrechen wollen, ist etwas schlimmes passiert. Unser Bus, der vorne stand, hat versehentlich den hinteren Wagen gerammt, so dass einige von uns erstmal in Stuttgart bleiben mussten, um den Wagen zu reparieren. Wir haben uns auf den Weg gemacht.
Straßenkrawalle in Karlsruhe
Als wir an dem großen Flüchtlingslager in Karlsruhe ankamen, hingen bereits einige unserer Transparente am Eingang des Lagers. Die hier lebenden Flüchtlinge und Aktivist_innen hatten sich bereits auf unseren Besuch vorbereitet. Sie haben uns mit Slogans empfangen und begrüßten uns mit Sandwich und Tee für alle. In dem Hof des Lagers haben wir unsere Boxen aufgestellt. Wir hörten Grup Yorum mit `Bella Ciao` und Lieder in unterschiedlichen anderen Sprachen.
Als wir in die Gebäude des Lagers hinein wollten, hat die Polizei uns den Zutritt verweigert. Daraufhin haben wir unsere eigenen Gesetze angewendet. Wir riefen “eins,zwei,drei” und haben uns Zutritt, vorbei an den Polizist_innen und den Türen. Eıner der Flüchtlinge, die dort anwesend waren, schienen gar nicht zu verstehen, was wir wollten, und versuchten uns vom Betreten des Gebäudes abzuhalten. Als der betreffende Flüchtlinge verstand, dass wir für die Flüchtlinge da sind und gegen die Isolation in den Flüchtlingslagern ankämpfen, hat er uns unterstützt, in dem er andere Flüchtlinge nach draußen rief. Nachdem wir im drinnen und draußen unsere Slogans gerufen hatten, lässt sich sagen, dass wir eine neue Form des Protests ausprobiert haben.
Auch die Straße, die vor dem Lager war, haben wir blockiert. Wir haben unsere Transparente niedergelegt und uns auf die Straße gelegt. Eine Frau stieg aus einem Auto aus, und rief uns zu, dass sie ins Krankenhaus müsste. Lediglich ihr haben wir erlaubt, an uns vorbeizufahren. Für eine ganze Weile kam der Verkehr zum erliegen. Die Polizei versucht, uns mit Fäusten und Schlagstöcken von der Straße wegzukriegen, was lange dauerte. Wir haben lange durchgehalten. Unter uns war eine Person mit Krücken, als diese hinfiel, hat die Polizei verhindert, dass wir ihr beim Aufstehen helfen.
Eine_r von uns filmte das ganze und wurde auch von der Polizei aufgefordert, sich auszuweisen. Dieser war deutscher Staatsbürger, und wollte sich nicht ausweisen. Die Polizei wollte ihn mit auf die Wache nehmen. Auf der einen Seite war die Polizei, die versucht, unseren Freund mit auf die Wache nehmen wollten, und auf der anderen Seite waren wir, die dies nicht zulassen wollten. Sie haben ihm das Filmmaterial abgenommen, er hat seinen Ausweis vorgezeigt und wurde nicht mit auf die Wache genommen.
Während wir uns mit der Polizei auseinandersetzten, hat er das ganze gefilmt. Eine älterer Person aus unserer Gruppe wurde zu Boden gestoßen und war kurzzeitig bewusstlos. Während wir versuchten, ihn wieder zu Bewusstsein zu kriegen, sagte eine Sanitäter, der auch vor Ort war, er hätte sich selbst zu Boden fallen lassen und würde das ganze nur simulieren.
Nach einer Weile kamen noch mehr Polizist_innen , und sie wollten eine_n unserer Aktivist_innen wurde auch mit auf die Wache nehmen Nach diese_r den Flüchtlingsausweis vorzeigte, gaben sie sich damit zufrieden, die Personalien abzugleichen und sahen davon ab.
Karlsruhe ist ein sehr großes Lager. Ein Teil der Flüchtlinge hier kam raus und hat unseren Protest unterstützt. Sie trugen unsere Transparente und Flaggen. Während bei unseren vorherigen Protesten unsere deutschen Aktivist_innen verärgert darüber waren, wenn wir die Polizist_innen als faschistisch bezeichneten, so waren es diesmal sie selbst, die sie als faschistisch bezeichneten. Nun haben sie selbst gesehen, wie die Polizei auf unseren Protest reagiert und wie sie uns angreifen. Sie selbst sind hier Opfer von Polizeigewalt geworden, und haben nun begriffen, wie die Aufgabe der Polizei und ihre Praxis aussieht.
Während wir versuchten, unseren älteren, deutschen Aktivisten wieder zu Bewusstsein zu bekommen, wurden zwei andere Aktivist_innen nach Schlägen mit auf die Polizeiwache genommen. Zur Zeit warten wir vor der Polizeiwache, wo die beiden festgehalten werden. Es sind einige Anwält_innen vor Ort, die uns immer wieder mit Informationen versorgen. Wir wissen nicht, was mit unseren Freund_innen passieren wird. Bevor sie hier raus sind, werden wir hier nicht weggehen. Wenn wir es noch organisatorisch hinkriegen, wollen wir eine Demonstration gegen die Vorfälle hier und gegen die Polizeigewalt machen. Wir haben alles auf unserer Kamera dokumentiert.
Laut Auskunft unserer Rechtsanwält_innen sollen unsere Freund_innen, ein Flüchtling und ein Aktivist, eine halbe Stunde später entlassen werden. Wir warten immer noch. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass die Polizei mit der Zeit spielt und die Entlassungen hinauszögert.
Unseren Freund, der selbst Flüchtling ist, haben sie entlassen. Nur der andere Aktivist darf noch nicht raus. Die Polizei sagt, dass er kriminell sei. Jetzt warten wir nur noch darauf, dass er entlassen wird. Die eigentlichen Kriminellen sind der Staat und die Polizei. Menschen, die protestieren, und Wıderstand leisten, sind keinesfalls kriminell. Menschen, die Krieg führen, die andere Menschen ausbeuten und rassistisch sind, die sind kriminell.
Wir werden die Nacht in der Viktoria Straße verbringen, wo wir nun angekommen sind. Wegen der heutigen Erlebnisse werden in drei Städten Protestdemonstrationen stattfinden, in Stutgart, Karlsruhe und Berlin wird gegen die Polizeigewalt gegen uns demonstriert.
Im Lager in Karlsruhe waren sehr viele Flüchtlinge aus Indien. Heute abend, in der Viktoriastraße, sind auch andere Flüchtlinge aus Indien. Wir werden heute abend eine Versammlung mit ihnen machen, und über unseren bereits ein Jahr dauernden Protest erzählen und mit ihnen darüber diskutieren.
Es lebe die Menschlichkeit und der gemeinsame solidarische Kampf!
8.3.2013
Turgay Ulu
Stuttgart/Karlsruhe

Wir fahren nach Bochum
Wir haben gestern bis in die frühen Morgenstunden auf die Freilassung unserer Freund_innen aus dem Polizeigewahrsam gewartet. Sie haben die festgenommenen Personen nicht über den Haupteingang der Wache, sondern nach und nach aus dem Hintereingang herausgelassen.

Während wir auf unsere festgenommenen Freund_innen warteten, haben wir kreative Dinge entwickelt. Wir haben die Namen unserer Freund_innen mit lauter Stimme herausgeschrien. Wir haben ständig Slogans gerufen. Die Nachbarn haben uns mit Tee, Kaffee, Essen und Decken versorgt. Unser Warten dauerte bis in die frühen Morgenstunden an. Wir haben unsere vom Hintereingang freigelassenen Freund_innen mit Slogans und Kampflieder begrüßt.

Die ganze Stadt war am Schlafen und wir hatten Schwierigkeiten, eine Toilette zu finden während unserer Wartezeit. Wie immer war es die Mutternatur, die uns half.

Die Anzahl der Menschen wurde immer weniger, während unserer Wartezeit. Die gestrige Nacht war etwas kälter als die Nächte zuvor. Das Problem der Kälte haben wir gelöst, indem wir tanzten.

Gestern Nacht ließen sie alle frei, ausser zwei geflüchtete Freund_innen. Sie (Beamte) sagten, dass es nicht möglich sei, ihre Identitäten sowie Adressen zu ermitteln. Die Anwälte kümmerten sich darum, und heute Morgen wurden unsere beiden Freund_innen entlassen.

Wir haben heute morgen eine Pressekonferenz gegeben. Zur Versammlung sind sehr viele Journalist_innen gekommen. Wir haben ihnen über die gestrigen Polizeiangriffe im Detail berichtet. Außerdem haben wir ihnen Infos über unseren einjährigen Refugee Strike erzählt. Sie wollten eher erfahren, warum die Polizei Gewalt angewandt hat. Für die Polizei reicht es aus, dass wir gegen die Isolationshaft in Flüchtlingsheimen sowie die Asylpolitik protestieren.

Sie (die Polizei) griff uns brutal an, weil wir die Verbote und die Regeln der Kontrollgesellschaft verletzen.

Nicht alle, aber ein Teil der Journalist_innen versuchte bei uns die Schuld zu suchen. Sie wussten, dass wir nicht zum ersten mal Flüchlingslager besuchen. Sie taten so, als ob sie nicht wüssten, dass wir Verbote und Isolationsmaßnahmen nicht akzeptieren. Sie haben ohne Erfolg nach einem Grund gesucht, um die Polizeigewalt zu legitimieren. Auf der Pressekonferenz haben wir die Aufnahmen von den Angriffen den Pressemenschen gezeigt.

Da die Autoschlüsseln gestern Abend bei den Festgenommenen waren, blieben unsere Autos unverschlossen. Aber die Aktivisten haben stundenlang bei den Autos Wache gehalten und erst als wir die Schlüsseln von den Freigelassenen bekamen, konnten wir wieder unsere Autos nutzen.

Die Polizegewalt in Köln war heute mit Berichten und Fotos vom Polizeiangriff Thema in den Tageszeitungen.

Heute haben unsere Freund_innen vom Oranienplatz um 17 Uhr in Berlin eine Protestdemonstration gegen den Polizeiangriff gegen uns durchgeführt. An der Aktion nahmen 200 Menschen teil.

Während wir gestern Abend vor der Polizeiwache warteten, haben wir viel gefroren und sind in das kleine Fahrzeug eingestiegen, um uns aufzuwärmen.
Als wir fünf Personen erschöpft im Auto saßen, hat die Polizei uns plötzlich umzingelt. Sie haben die Taschenlampen in Richtung unserer Augen gehalten und haben gefragt worauf wir warten. Sie haben nach unseren Personalien gefragt. Wir haben ihnen gesagt, dass wir keine Personalien haben und dass wir auf unsere festgenommenen Freund_innen warten. Erst haben sie lange diskutiert, damit wir uns ausweisen, dann haben sie ihrem Vorgesetzten den Stand berichtet. Sie haben uns ermahnt, dass wir im im Auto ruhig zu sitzen haben ohne was anzustellen und haben uns gute Nacht gewünscht. Sie wollten keine Menschen mehr festnehmen, um sich nicht mehr Ärger einzuhandeln.

Wir machten uns auf den Weg nach Bochum und es fing an zu schneien. Es war schwer was draußen zu erkennen.

Die Schneemenge auf dem Boden nahm zu. In dieser Stadt sind wir hier bei einem sozialistischen Verein angekommen. In diesem Verein wurde für uns vegetarisches Essen zubereitet. Das Essen hat ein Freund aus Afghanistan gekocht.

Der Laden des Vereins, in dem wir untergekommen sind, war räumlich sehr praktisch. Hier haben wir in dem großen Theatersaal unsere Podiumsveranstaltung durchgeführt. Zuerst haben wir den Film „Embryo der Freiheit“ gezeigt. Nach dem Film haben wir über die einjährige Geschichte unseres Widerstandes eine Rede gehalten. Wieder haben wir die Videoaufnahmen zur Bustour gezeigt. Ein anderer Freund hat über die existenziellen Probleme in den Flüchtlingslagern eine Rede gehalten. Im Abschlussteil haben wir die Fragen des Publikums beantwortet. Als ein Freund, der bei dem Polizeiangriff in Köln an seinem Fuß verletzt wurde, über die menschenunwürdigen Bedingungen in den Flüchtlingslager berichtete, flossen Tränen aus den Augen einer Frau im Publikum. Der Freund erzählte, dass die Psyche eines Menschen kaputt wird, wenn mensch immer das Gleiche isst und immer das Gleiche erlebt. Alle ziehen die gleiche Bekleidung an und alle essen das gleiche Essen. Den Menschen werden immer die gleichen Medikamente verabreicht.

Wie wir heute erfahren haben, haben Freund_innen, die an dem Freiheitsmarch teilgenommen haben, in der Zwischenzeit eine zweite Bustour geplant. Bald wird eine andere Bustour starten, um andere Flüchlingslager zu besuchen. Somit wir kein Lager, keine Stadt, kein Dorf übrig bleiben, was nicht vom Widerstand erfasst wird.

Wir werden von unseren Aufenthaltsorten losziehen und es nicht unterlassen, die Isolationslager überrempeln.

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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