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Ausstellungseröffnung „Wir wollen unser Leben zurück“ der Flüchtlinge der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“

Thursday, July 11, 2013 - 11:00 to 23:59

Wir, die Kriegsflüchtlinge der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“, möchten Ihnen mit unserer Ausstellung die Möglichkeit geben einen Einblick in unsere Erfahrungen auf der Flucht, während der letzten drei Jahren, zu bekommen.

Dazu beschreiben und analysieren wir unsere Erfahrungen und die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Ereignisse und Begebenheiten in drei Schritten: die Situation in Libyen vor- während und nach dem Krieg sowie den Weg über das Mittelmeer; die Situation in den italienischen Flüchtlingseinrichtungen; die Situation in Hamburg.

Wir möchten Ihnen darüber hinaus ein Verständnis der historischen Hintergründe und Fakten ermöglichen und skizzieren die Menschenrechtsverletzungen, mit denen wir auf diesem Weg konfrontiert waren. Aus diesem Grund finden sie auf einigen Tafeln, wie auch in Ordnern, Texte von Menschenrechtsorganisationen, WissenschaftlerInnen, aus juristischen Gutachten, Gerichtsurteilen und Zeitungsartikeln.

Unsere Evaluationsmethode ähnelte dabei denen der Wahrheits- und Gerechtigkeitskommissionen in Südafrika und südamerikanischen Ländern, nach Bürgerkriegen. In diesem Rahmen haben wir mit dem Soziologen und Menschenrechtler Martin Dolzer zusammengearbeitet. Wir haben uns versammelt, zusammengesessen und über unsere Erfahrungen, Verluste und Traumata berichtet diskutiert und diese im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, wie z.b. dem Libyenkrieg und dem europäischen Flüchtlingssystem analysiert. Im Verlauf dieses kollektiven Prozesses haben wir die Texte erstellt, Berichte geschrieben und Fotos sowie Filme zusammengestellt, die in der Ausstellung zu sehen sind.

Mit unserer Ausstellung und der angewandten Methode nehmen wir eine aktive Rolle in dem gesamten Prozess ein. Wir wollen darüber hinaus den TäterInnen sowie den verantwortlichen PolitikerInnen die Möglichkeit geben, sich mit ihrer jetzigen Verantwortung auseinanderzusetzen sowie die Verantwortung für die „Verletzungen“ , die sie verursacht haben und die Taten, die sie begangen haben, zu übernehmen.

Wir fordern die Politiker in Hamburg, Deutschland und Europa auf, alle Handlungsspielräume auszuschöpfen, die Ihnen zur Verfügung stehen, um uns einen den Menschenrechten entsprechenden Aufenthalt zu gewähren.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung unserer Ausstellung - „Wir wollen unser Leben zurück“ am 11.07.2013, um 11:00 Uhr in der St. Pauli Kirche, Pinnasberg 80, Nähe Hein Köllisch, Platz ein.

Die Flüchtlingsgruppe „Lampedusa in Hamburg“

Local group: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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