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Escalation by the Hamburg Senate continues

October 12, 2013

english Übersetzung des Karawane Kurzberichts vom 12. Oktober 2013, siehe unten:
Eskalation durch den Hamburger Senat geht weiter

According to an article of newspaper from Hamburg “Abendblatt”, the Senate has become such headless, that it threatens those in the city with law enforcement, who act according to the principles of human coexistence. It really is the time that we all in the city confront in the Senate.

Isn’t it that, what the Libyan war refugees "Hamburg in Lampedusa" are being persecuted for because they dare to demand their rights and put themselves and their story in the public, despite the threats and persecution? Only the legitimate demand for the practical implementation of their already recognized refugee status in the European Union s what they represent, emphasizing the responsibility of the EU due to the war effort of NATO in Libya. Through their public and open appearance in Hamburg a waking up in the city has started. It does concern us if people call for help. While Italian fishermen will be prosecuted if they provide rescue assistance, reports of more deaths in Lampedusa occur. In Hamburg, the Senate threatens people and institutions in the city with law enforcement, if they supply humanitarian emergency assistance to 350 survivors of the crossing to Lampedusa. Even the Mayor of Lampedusa calls for help within the EU. The Hamburg Senate, it certainly is not the fear of doing something illegal, when it does not want to hear all the voices for the support of people on the verge life and death. Meanwhile, the racist police-controls and illegal detentions continue. The group "Lampedusa in Hamburg" has sought direct talks with the Senate and because the Senate has refused to do so, the group is still calling for direct talks. The Senate is obviously afraid of direct and public talks, because it would then have to talk about the actual situation in Libya and Italy, and the content- empty references to the Dublin2 / 3 agreement would be over. The polarization in Hamburg between the broad and wide-ranging solidarity with the group "Lampedusa in Hamburg" and the Senate has been reinforced by the ongoing police operation. While writing this line news arrive, that more than twenty people were taken into custody after trying to interfere during racist controls at the main station. Already supporters of the group occupy the Rathausmarkt this afternoon in a symbolic action to protest against the actions of the past few days. Police forces violently broke up the protest.

Those who trample on human rights and human dignity, who are using laws that also break with human rights and human dignity in order to justify inhuman and undignified action, should not determine the needs of our communities.

"We are here to stay! Lampedusa in Hamburg" It is time that the Senate understands that we have long been a part of Lampedusa. Lampedusa in Europe

short report 12th of october
by CARAVAN for the Rights of Refugees and Migrants - Hamburg

+ + + + + deutsch + + + + +

Eskalation durch den Hamburger Senat geht weiter

laut einem Artikel des Hamburger Abendblatts ist der Senat mittlerweile derart kopflos geworden, daß er denjenigen in der Stadt, die entsprechend den Grundlagen menschlichen Zusammenlebens handeln, mit Strafverfolgung droht. Es wird wirklich und ernsthaft Zeit, daß wir alle hier in dieser Stadt dem Senat entgegentreten.
Werden die libyschen Kriegsflüchtlinge "Hamburg in Lampedusa" nicht auch gerade deshalb verfolgt, weil sie es wagen, ihr Recht zu fordern und sich selbst und ihre Geschichte in die Öffentlichkeit stellen trotz Drohungen und Verfolgung? Nur die berechtigte Forderung nach der praktischen Umsetzung ihres bereits in der Europäischen Union anerkannten Flüchtlingsstatus stellen sie und betonen die Verantwortung der gesamten EU aufgrund des Kriegseinsatzes der NATO in Libyen. Durch ihr öffentliches und offenes Auftreten in Hamburg hat ein Aufwachen in der Stadt begonnen, dass es uns was angeht, wenn Menschen um Hilfe rufen. Während italienische Fischer strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie Seenotrettungshilfe leisten, kommen Meldungen über weitere Tote vor Lampedusa. In Hamburg droht der Senat den Menschen und Institutionen in der Stadt, die humanitäre Nothilfe für 350 Überlebende der Überfahrt nach Lampedusa leisten, mit Strafverfolgung. Auch die Bürgermeisterin von Lampedusa ruft um Hilfe innerhalb der EU. Beim Hamburger Senat ist es bestimmt nicht die Angst, sich strafbar zu machen, warum er alle Stimmen für die Unterstützung von Menschen zwischen Leben und Tod, nicht hören will. Währenddessen gehen die rassistischen Kontrollen und illegalen Festnahmen weiter. Die Gruppe "Lampedusa in Hamburg" hat von Beginn an direkte Gespräche mit dem Senat gesucht und weil dieser sich verweigert hat, dieses gefordert und fordert es immer noch. Der Senat scheut offensichtlich direkte und öffentliche Gespräche, weil dann über die tatsächliche Situation in Libyen und in Italien gesprochen würde, und ein inhaltsleeres Verweisen auf das Dublin2/3 Abkommen wäre vorbei. Die Polarisierung in Hamburg zwischen der breiten und weitgefächerten Solidarität mit der Gruppe "Lampedusa in Hamburg" gegenüber dem Senat hat sich durch die laufende Polizeioperation verstärkt. Während dieser Zeilen kommt die Nachricht, daß mehr als zwanzig Personen, die sich bei einer rassistischen Kontrolle am Hauptbahnhof verbal einmischten, in Gewahrsam genommen werden. Bereits heute Nachmittag besetzen Unterstützer_innen in einer symbolischen Aktion den Rathausmarkt, um gegen die Maßnahmen der letzten Tage zu protestieren. Polizeikräfte lösten den Protest gewaltsam auf.

Wer Menschenrechte und Menschenwürde mit Füßen tritt, wer dazu Gesetze, die ebenfalls mit den Menschenrechten und der Menschenwürde brechen, benutzt, um unmenschliches und würdeloses Handeln zurechtfertigen, sollte nicht die Belange unserer Gemeinden und Communities bestimmen.

"We are here to stay! Lampedusa in Hamburg" Es ist an der Zeit, dass auch der Senat begreift, daß wir längst ein Teil von Lampedusa geworden sind. Lampedusa in Europa

Kurzbericht von
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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