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Rojava, Gezi, Amed, Berlin – kein Frieden ohne Freiheit! Demo gegen PKK-Verbot in Berlin

Saturday, November 16, 2013 - 10:00 to 14:35

Bun­des­wei­te De­mons­tra­ti­on „Frie­dens­pro­zess un­ter­stüt­zen – PKK-​Ver­bot auf­he­ben“
16. No­vem­ber 2013 um 11:00 Uhr Karl-​Marx-​Al­lee/Alex­an­der­platz Ber­lin

 Demonstration 16.11.2013
http://friedenstattverbot.blogsport.de/

Im Mai 2013 hat die Kam­pa­gne Tat­ort Kur­dis­tan den Auf­ruf „Frie­dens­pro­zess un­ter­stüt­zen – PKK-​Ver­bot auf­he­ben‟ für eine bun­des­wei­te De­mons­tra­ti­on in Ber­lin am 16. No­vem­ber ge­star­tet. An­lass ist der 20. Jah­res­tag des Be­tä­ti­gungs­ver­bots für die Ar­bei­ter­par­tei Kur­dis­tans (PKK) in Deutsch­land. Wir un­ter­stüt­zen damit den zum kur­di­schen Neu­jahrs­tag Ne­w­roz noch­mals be­stärk­ten Vor­schlag des PKK-​Vor­sit­zen­den Ab­dul­lah Öca­lan für einen Frie­dens­pro­zess in der Tür­kei.

Eine po­si­ti­ve Ant­wort der tür­ki­schen Re­gie­rung auf die­sen Vor­schlag und den am 8. Mai be­gon­ne­nen Rück­zug der PKK-​Kämp­fe­rin­nen und -​Kämp­fer blieb lei­der aus. Gleich­zei­tig wurde der Bau von Mi­li­tär­ba­sen und Stau­däm­men in den kur­di­schen Lan­des­tei­len aus­ge­wei­tet. Dar­auf­hin hat die kur­di­sche Gue­ril­la ihren Rück­zug vom Staats­ge­biet der Tür­kei aus­ge­setzt. Der Frie­dens­pro­zess ist in Ge­fahr, auch weil eine ak­ti­ve di­plo­ma­ti­sche Un­ter­stüt­zung aus Eu­ro­pa aus­bleibt. Der deut­sche Staat setzt die Un­ter­drü­ckung po­li­tisch ak­ti­ver Kur­din­nen und Kur­den fort. So gab es in den letz­ten Mo­na­ten die ers­ten Ver­ur­tei­lun­gen zu mehr­jäh­ri­gen Haft­stra­fen nach § 129b Straf­ge­setz­buch wegen Mit­glied­schaft in bzw. Un­ter­stüt­zung einer „aus­län­di­schen ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung”.

Feh­len­de Dia­log­be­reit­schaft zeig­te die tür­ki­sche Re­gie­rung auch an­ge­sichts des Ende Mai in Istan­bul be­gon­ne­nen Ge­zi-​Auf­stands. Die Ant­wort war bru­ta­le Po­li­zei­ge­walt und die Kri­mi­na­li­sie­rung des Pro­tes­tes als „Ter­ro­ris­mus‟, das glei­che Vor­ge­hen wie gegen die kur­di­sche Be­völ­ke­rung im Süd­os­ten der Tür­kei seit Jahr­zehn­ten. Viele der Pro­tes­tie­ren­den haben nach die­ser Er­fah­rung ihre Ein­stel­lung zu den Kur­din­nen und Kur­den ge­än­dert. Der Ruf „Es lebe die Ge­schwis­ter­lich­keit der Völ­ker‟ hat die Hoff­nung vie­ler Men­schen zum Aus­druck ge­bracht.

Die un­ge­lös­te kur­di­sche Frage und die in Sy­ri­en aus­ge­tra­ge­nen re­gio­na­len und glo­ba­len Kon­flik­te be­tref­fen den gan­zen Mitt­le­ren Osten. So tra­gen zur Zeit Al-​Qai­da und an­de­re is­la­mis­ti­sche Grup­pen Krieg und Ter­ror in die kur­disch be­sie­del­ten Ge­bie­te Nord­sy­ri­ens, nach Ro­ja­va (West­kur­dis­tan). Der Auf­bau einer de­mo­kra­ti­schen Au­to­no­mie mit einem gleich­be­rech­tig­ten Zu­sam­men­le­ben aller eth­ni­schen und re­li­giö­sen Grup­pen in Ro­ja­va ist be­droht. Die Tür­kei un­ter­stützt den is­la­mis­ti­schen Ter­ror gegen Kur­den und an­de­re Min­der­hei­ten in Sy­ri­en. Deutsch­land als NA­TO-​Part­ner deckt diese Po­li­tik, unter an­de­rem mit den im Som­mer 2012 in der Tür­kei sta­tio­nier­ten Pa­tri­ot-​Ra­ke­ten und Bun­des­wehr­sol­da­ten.

Einen ge­rech­ten und dau­er­haf­ten Frie­den kann es nur geben, wenn auch die Be­frei­ung von Un­ter­drü­ckung, Aus­beu­tung und Ver­ar­mung ge­lingt, mit der Frei­heit der Frau­en und Ge­schlech­ter als dring­lichs­ter Auf­ga­be. Die kur­di­sche Frei­heits­be­we­gung kämpft in die­sem Sinne ent­schlos­sen für eine de­mo­kra­ti­sche Frie­dens­lö­sung für alle Men­schen im Mitt­le­ren Osten. Darum soll­te sie sich in Deutsch­land und Eu­ro­pa frei be­tä­ti­gen kön­nen:

Schluss mit dem PKK-​Ver­bot und der Ver­fol­gung nach § 129b – un­ter­stützt die De­mons­tra­ti­on am 16. No­vem­ber in Ber­lin!

Kam­pa­gne Tat­ort Kur­dis­tan, 19. Sep­tem­ber 2013

Kon­takt und Un­ter­zeich­nung des Auf­rufs per E-​Mail an:
tatort_​kurdistan@​aktivix.​org

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