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Wuppertal - Weltfriedenstag - Solidarität gegen Kriege und Militarisierung

Monday, September 1, 2014 - 16:00 to 22:00

Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört!

Solidarität gegen Kriege und Militarisierung
am Weltfriedenstag, den 1. September 2014
ab 16:00Uhr Kundgebung - 18:00 Uhr Demonstration
Wuppertal Elberfeld, von-der-Heydt-Platz vor dem C&A

Der 1. September 1939 markiert den Beginn des zweiten großen inner-imperialistischen Krieges: An diesem Tag griffen die deutschen Truppen Polen an. Nach dem ersten gescheiterten Versuch im 20. Jahrhundert strebte Deutschland zum zweiten Mal nach der Weltmacht.

Heute, 100 Jahre nach dem Ausbruch des ersten großen inner-imperialistischen Krieges verkaufen die politischen Sprecher der Herrschenden und die Medien uns den ersten Weltkrieg als einen Zufall und vertuschen die Ursachen. Unter der Flagge der Menschenrechte versteckt, zieht die deutsche Regierung immer in weitere Kriege: Afghanistan, Kosovo, Libanon, Mali, Somalia, Sudan, Türkei, Uganda. Die Europäische Union schmückt sich seit 2012 mit dem Friedensnobelpreis. Doch gleichzeitig rangiert sie hinter den USA an zweiter Stelle der Waffenexporteure dieser Erde. Die USA und die dominanten Staaten der EU, Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien sind seit Jahrhunderten für die größten Kriege und Massaker auf allen Kontinenten verantwortlich (siehe The Real First World War).

In der Kolonialzeit mordeten sie offen die indigene Bevölkerung und folterten die Freiheitskämpfer in ihren Kerkern. Heute bombardieren sie von Flugzeugen aus oder schicken Drohnen. Das korrupte System der Unterwerfung zur Sicherung der Rohstoffe, Handelswege und Ausbeutung der Arbeitskraft, hat vor allem im letzten Jahrhundert bestimmte Volksgruppen oder religiöse Gemeinschaften für seine Zwecke an die Macht gebracht. Dadurch hat es zwischen den Ethnien und Religionen Hass geschürt. Heute mehr denn je werden diese ausgenutzt, damit sich das große Rad des Krieges weiterdreht und der Profit dorthin fließt, wo er schon seit Jahrhunderten hinfließt, nach Europa und Nordamerika.

Dieser Profit und die Kontrolle über Rohstoffe oder Handelswege ist der Grund für die heutigen Kriege, nicht die Religionen, die Ethnien oder Kulturen. Das Wettrennen um den Profit bedeutet Konkurrenz um Macht, Bodenschätze, Gebiete und Märkte. Diese Konkurrenz wird auf allen Ebenen zwischen den dominanten imperialistischen Staaten ausgetragen, wie heute in Ukraine, Irak, Sudan und Syrien. Doch diese Konkurrenz im Imperialismus hat auch viele Verlierer: die Millionen Menschen, die verhungern müssen, die bei den Kriegen ermordet werden oder die ihre Länder verlassen müssen. Die Geflohenen werden in den Nachbarstaaten gejagt und verfolgt. Ein kleiner Teil von ihnen will nach Europa, auf dem Weg hierhin werden sie von der Grenzpolizei und FRONTEX gejagt, im Mittelmeer ertränkt oder an den Grenzen erschossen. Erreichen sie Europa, werden sie hier in Lagern isoliert, tagtäglich verfolgt, erniedrigt und letzten Endes abgeschoben.

Am 1. September 2014, dem Antikriegstag/Weltfriedenstag, wollen wir dem System der Konkurrenz hier in Wuppertal ein deutliches Zeichen der Solidarität für die Unterdrückten entgegensetzen. Wir wollen das hässliche Gesicht des Imperialismus im 21. Jahrhundert konkret anhand unserer Erfahrungen aus Afrika, Asien und Europa offenlegen. Wir wollen zukünftig hier in unserer Stadt gemeinsam auftreten gegen die barbarischeren Kriege von heute und morgen. Die Kriege von gestern und heute wurden und sind auch mit massivem Widerstand konfrontiert. Wir wollen an diesen erinnern. Wir wollen uns auch mit all denen solidarisieren, die sich heute weltweit mutig und mit ihrem Leben gegen die ihnen aufgezwungenen Kriege in Gaza, Irak, Kongo, Rojava, Sudan, Syrien oder der Ukraine einsetzen.

Schluss mit der Militarisierung und Kriegshetze!
Schluss mit der imperialistischen Profitgier!
Solidarität mit allen fortschrittlichen Widerstandsbewegungen!

Internationale Solidaritätsplattform Wuppertal

Real Eyes realize real lies
Videoberichte von den Zeugen der Kriege auf dem youtubekanal:
Zeugen des Krieges
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