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Offenes Treffen in Jena: "Für Sicherheit im Lager Suhl – der Ort ist voller Drohungen und Unsicherheit!"

Flüchtlingscommunity in Thüringen – Organisiert Community-Unterstützung für die Flüchtlingskämpfe
Offenes Treffen am Dienstag, 17. November 2015, 18.00 Uhr, Haus auf der Mauer (Johannisplatz 26, Jena)

In der jüngsten Welle der deutsch-europäischen Krise und des Krieg gegen Flüchtlinge organisieren sich Flüchtlinge und erheben ihre Stimme gegen die Zustände in der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl (siehe Bericht unten).

In Suhl streikten die Flüchtlinge gegen die miserablen Hygienestandards und die unzureichende medizinische Behandlung in der völlig überfüllten Unterbringung, Zustände, die es bereits in die Presse geschafft haben. Doch diese sind bei weitem nicht der einzige Grund für ihren Protest. Auch die Korruption der Angestellten, das endlose Warten und die Frustration der Flüchtlinge, wenn ihnen die Umverteilung in eine andere Unterkunft verwehrt wird, sowie die allgemeine Isolation in den Lagern sind Teil des Skandals.

Hinzu kommen die Bedrohungen durch rassistische Attacken und Einschüchterungsversuche durch deutsche Neofaschisten in einigen dezentral gelegenen Flüchtlingslagern in ländlichen Regionen wie zum Beispiel in Unterwellenborn oder Saalfeld.

Gegen all das formiert sich Widerstand, der sich nun mit der Refugee Community in Thüringen zu vernetzen beginnt.

Am Montag treffen sich Flüchtlinge, um eine Delegation zu den betroffenen Flüchtlingen und Lagern zu planen und um ihre Untersuchungen bezüglich der Zustände und der Lebensbedingungen der Flüchtlinge in Thüringen fortzusetzen.

Am Dienstag, dem 17.11.2015, wird ein offenes Treffen für Interessierte stattfinden. Wir wollen diskutieren, wie wir diesen Kampf für die Rechte der Geflüchteten und den von einigen begonnenen Camp-Streik in Thüringen ausweiten und unterstützen können. Wir sind Geflüchtete, Antirassist_innen und Aktivist_innen aus Jena, Suhl, Saalfeld, Erfurt und laden euch dazu ein.

Flüchtlinge aus dem Camp-Streik untersuchen die Zustände in Suhl - "Es ist nicht akzeptabel, dass wir beleidigt werden und dass unsere Sicherheit gefährdet ist."
http://thevoiceforum.org/node/4031

Die Zeit ist auf unserer Seite – wir sind organisiert, um die Isolation der Flüchtlinge in Thüringen zu brechen. So lange die Behörden und die Bevölkerung weiter das Unrecht gegenüber den Flüchtlingen hier ignorieren, bleibt unser Kampf um Würde relevant und wichtig.

Flüchtlinge streben danach, die Community für sich zurückzugewinnen und an den Wurzeln des Widerstandes zu bleiben. Kämpft darum, die deutsche Dominanz zu brechen und Sicherheit und Menschenwürde für die Flüchtlinge zu gewinnen.

Kontakt:
thevoiceforum@gmx.de
http://www.thevoiceforum.org

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

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