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KEIN FLÜCHTLING IST EIN VERBRECHER! - Abschiebung ist ein kollektives Verbrechen und Korruption

In Solidarität mit nordafrikanischen Abgeschobenen und Opfern von Abschiebung aus Deutschland.

Kein Mensch sollte wegen seines Kleidungsstils, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Religion oder der sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Verbrechen haben weder eine Staatsangehörigkeit noch eine ethnische Zugehörigkeit oder einen geografischen Ort. Kein Geflüchteter ist kriminell, nur weil er/sie Asyl beantragt. Jeder Mensch, egal woher er kommt, der auch nur im Geringsten ehrlich ist und zwischen Unterwerfung und Gleichberechtigung unterscheiden kann, würde das unterschreiben.

Seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, rufen Aktivist_innen von The VOICE Refugee Forum und die Netzwerke der afrikanischen Community zu Respekt für die Rechte von Flüchtlingen und insbesondere von geflüchteten Frauen auf. Diskriminierung, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung und Abschiebungen sind schon immer eine alltägliche Erfahrung für manche unserer geflüchteten Schwestern, die sich als Flüchtlinge in den Händen der Beamt_innen in den Isolierungslagern befinden. Es gibt auch Fälle, an denen die Polizei beteiligt war, und sogar dokumentierte Fälle aus Abschiebegefängnissen. Solche Beschwerden wurden aber niemals untersucht, weil sie Flüchtlinge betrafen.

Die Vorfälle, die vor kurzer Zeit in Köln geschehen sind, haben gezeigt, wie Deutschland auf ein so altes Problem hätte reagieren können. Bis dahin wurde es aber vom Staat heruntergespielt und das weckt unser Misstrauen.

Das liegt mit Sicherheit daran, dass dieses Mal ein Flüchtling beteiligt war. Ob dieses Verbrechen tatsächlich so stattgefunden hat, ist zweifelhaft, da die Polizei es nicht geschafft hat, irgendeinen handfesten Bericht darüber vorzulegen.

Wir sind von Folgendem überzeugt:

Die Ereignisse von Köln dienen dem deutschen Staat als Vorwand, seine rassistische Politik gegen Geflüchtete fortzusetzen. Was vermittelt uns die Propaganda der Mainstream-Medien, die Öl ins Feuer der deutschen und europäischen rechten Bewegungen gießen, das uns alle verbrennen könnte?

Die Ereignisse von Köln sind ein kalkulierter Versuch, die weitere Kriminalisierung aller Flüchtlinge zu legitimieren und die Öffentlichkeit zur Unterstützung der deutschen Abschiebungs- und Ausgrenzungskultur zu mobilisieren.

Welche Rolle spielen unsere sogenannten fortschrittlichen Bewegungen angesichts der massiven Angriffe auf Migrant_innen aus bestimmten Regionen und ihrer Diskriminierung, vor dem Hintergrund von öffentlich zur Schau gestelltem Hass, Isolierung, “racial profiling“ und Abschiebungen durch staatliche Mechanismen wie die Polizei?

Wir haben die kollektive Verantwortung dafür, Frauen und Männer gegen jede Form von Bedrohung und Belästigung zu verteidigen und alle derartigen Vorfälle zu verurteilen.

KEIN FLÜCHTLING IST EIN VERBRECHER! ABSCHIEBUNG IST EIN KOLLEKTIVES VERBRECHEN UND KORRUPTION!

Wir rufen Flüchtlinge/Asylsuchende und Migrant_innen auf, zuverlässige Communitys aufzubauen, um unsere Solidarität gegen die anhaltende unmenschliche Behandlung in Deutschland und Europa zu stärken. Selbstorganisation bedeutet mehr, als den anderen unsere Geschichten und Probleme zu erzählen. Ihr Ziel sollte es sein, mit Flüchtlingsaktivist_innen und für die Flüchtlinge eine unabhängige politische Plattform zu schaffen und die Selbstbestimmung in der Flüchtlingscommunity zu stärken.

Verbreitet den Aufruf zur Solidarität der Flüchtlings-Netzwerke mit der nordafrikanischen Community - SOLIDARISIERT EUCH MIT DER NORDAFRIKANISCHEN COMMUNITY!

DIE NORDAFRIKANISCHE COMMUNITY
Email: na.community@gmx.de, http://thevoiceforum.org/node/4085

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Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

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