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Sei realistisch, versuch das Unmögliche! Über das Treffen der politischen Gemeinschaft der Flüchlinge und Migrant_innen in HH

Erste Mitteilung eines Flüchtlingsaktivisten aus Bremen über das Treffen der politischen Gemeinschaft der Flüchtlinge und Migrant_innen in Hamburg, 18. August 2016
http://thevoiceforum.org/node/4229

Sei realistisch, versuche das Unmögliche!

Wir, Flüchtlinge und Migrant_innen, haben als Teil der Unterdrückten einen starken Drang hin zu einer Welt ohne Krieg, Diskriminierung, gesellschaftlichen Ausschluss, Ausbeutung, Kolonialismus, Rassismen, Sexismen und … Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass wir eine freie Gesellschaft für alle Menschen durch Solidarität und den kollektiven Freiheitskampf erreichen können.

Um uns zu vereinen, um einen kollektiven Kampf zu führen, müssen wir miteinander kommunizieren. Denn nur so können wir unser Wissen und unsere Erfahrungen austauschen. Ohne unsere jeweiligen Probleme zu kennen, ohne ein tiefes Verständnis der Situation, in der wir leben, können wir uns nicht wirklich vereinen.

Deshalb besteht der erste Schritt darin, jeweils bei uns vor Ort Treffpunkte und Zentren aufzubauen.

Flüchtlinge und Migrant_innen haben es mit zwei zusammmenhängenden Problemen zu tun – erstens, den Problemen, mit denen wir es hier an unserem neuen Wohnort zu tun bekommen und zweitens, den Problemen, die unsere Heimatländer, unsere Leute, unsere Freund_innen und Familien betreffen.

Heutzutage befinden sich fast alle die Gebiete, aus denen wir kommen, wie Afrika, der Nahe Osten, der Mittlere Osten usw. in einem Krieg der imperialistischen Großmächte und derer Marionettenregime auf der einen Seite und religiöser Fanatiker wie dem ISIS, Hezbullah, Bokoharam, Alshabab auf der anderen Seite. Durch die Funktionsweise des imperialistischen Weltkapitalismus hängen dieese miteinander zusammen.

Der Kolonialismus hat unsere Dörfer und unsere Infrastruktur, will heißen unsere Gesellschaft zerstört. Infolgedessen ist es zu einer großen Zahl verarmter Bevölkerung um die großen Städte herum gekommen.

Sie spalten und lenken den Widerstand dieses großen Zahl von Armen ab, indem sie fanatische religiöse Gruppen unterstützen.

Der dreckige und verbrecherische Krieg zwischen den verschiedenen Formen reaktionärer Kräfte hat eine große Migrationswelle hervorgerufen.

Flüchtlinge und Migrant_innen sind das Produkt dieser Kriege.

Ohne die Kenntnis und das tiefe Verständnis dieser eben geschilderten Lage werden wir entweder der sogenannten „Demokratie“ der großen Mächte oder trügerischen Identitäten, die Fanatiker_innen für uns bereithalten, folgen. Die Partei einer dieser geschichtlichen verkommenen Kräfte zu ergreifen, würde letzten Endes beiden von ihnen helfen. Wir sollten uns von beiden diesen Kräften fernhalten. Aber die Ideologie der Großmächte wie auch die Gehorsams-Ideologie der religiösen Fanatiker_innen zwingen uns, miteinander zu konkurrieren und zu kämpfen.

Gegen diese reaktionären Kräfte müssen wir eine freie Welt aufbauen und als Maßstab für diesen Kampf müssen wir die Frauenbewegung gegen das Patriarchat unterstützen. Das Maß an Freiheit der Frauen in einer jeden Gesellschaft zeigt das Ausmaß an Freiheit insgesamt in dieser Gesellschaft an

Die organisierten Frauen sind eine starke Kraft, um Solidarität innerhalb der Flüchtlingsgemeinschaften herzustellen.

Allein sind wir nichts. Gemeinsam sind wir alles.

Lasst uns uns vereinen und auf der Grundlage der Solidarität eine neue freie Welt für die gesamte Menschheit aufbauen.

Activists of Refugee Community Bremen
Refugee-Migrants Political Community Movement Activism

French:
Soyez réaliste chercher l'impossible! La réunion communautaire politique des réfugiés-migrants à Hambourg http://thevoiceforum.org/node/4226
English:
Be realist look for the impossible! On Refugee-Migrant Political Community Meeting in Hamburg http://thevoiceforum.org/node/4223

The VOICE Refugee Forum – A Network of Refugee Community Initiatives in Germany
http://thevoiceforum.org/node/4201

Language: 

Der Kampf von Flüchtlingen braucht Geld!

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
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: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

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